Warum haben einige Frauen zu wenig Muttermilch?

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8 Antworten

Genetisch bedingt (ich meine die körpereigene DNA und nicht die das Zeug das evtl durch Nahrung aufgenommen wird), Stressbedingt, Psychisch bedingt, Hormonell bedingt, Ernährungsbedingt.

Bei mir wars damals das Hormon das für die Milchbildung verantwortlich ist, durch die Präeklampsie wurde nach dem Kaiserschnitt vom Körper allerhand ausgeschwemmt, nebenbei musste ich starke Medikamente nehmen um Leber und Nieren wieder zum Laufen zu bringen (konnte in der Zeit also auch nur abpumpen). Trotz aller Anstrengung, milchbildungsfördernde Tees (etc), alle 2 bis 3 Stunden abgepumpt (auch Nachts, extra den Wecker gestellt), ... nach 3 Wochen war Sense. Ich hab mich damals so schlecht gefühlt, bis ich lernte die Tatsache anzunehmen.

Oft liegt es daran, dass das Baby nicht oft genug gestillt wird, statt nach Bedarf wird nach der Uhr gestillt.

Oder es wird mit Flaschennahrung zugefuettert, weil das Baby unruhig ist und andauernd stillen will und die Mutter faelschlichrweise glaubt, dass das Baby nicht genug bekommt. Aber das Baby kommuniziert der Brust nur, dass mehr Milch produziert werden muss. Wenn zugefuettert wird, dann glaubt die Brust, dass sie nicht mehr soviel Milch produzieren muss, die Milch wird weniger, es wird noch mehr zugefuetttert usw., ein Kreislauf.

Manchmal braucht das Baby oder die Mutter Hilfe beim Anlegen, denn wenn das Baby die Brustwarze nicht richtig fasst, kommt wirklich nicht genug Milch.

Es kann auch sein, dass das Baby ein kurzes/angewachsenes Zungenbaendchen hat und deshalb nicht gut saugen kann.

Im Zweifelsfalle, sollte erstmal die Hebamme oder eine Stillberaterin gefragt werden, bevor zur Flasche gegriffen wird.

Die wenigsten Frauen haben wirklich nicht genug Milch. ich glaube der Prozentsatz liegt unter 1 Prozent.

In den seltensten Fällen ist das so, weil die Frau etwas falsch macht! Es ist halt Natur, und da gelten keine pauschalen Allgemeinregeln.

Nein - falsche Beratung!

inkompetente Ärzte und / oder Hebammen

eigene Mütter bzw. Schwiegermütter, die nach "Plan" stillen mussten

Fläschchengabe direkt nach der Geburt durch Krankenschwestern

Schnuller statt Brust (in Kombination mit Fläschchen Risikofaktor für Saugverwirrung)

keine Ahnung von den Wachstums- und Entwicklungsschüben = häufiges Stillen mit zuwenig Milch = Zufüttern verwechseln.

Durch Zufüttern die Milchproduktion durcheinander bringen - gleiches gilt für Teegaben. Weniger Stillen heißt weniger Milch produzieren.

Zu VIEL trinken = mehr als 2 Liter schwemmen die Stillhormone aus.

Wiegeproben machen = Baby vor und nach dem Stillen wiegen. Bedeutet Stress und der ist schlecht für die Milchbildung

Abgepumpte Milch als Indikator für die produzierte Milch nehmen = Irrtum, dass zu wenig Milch produziert wird. Babys saugen wesentlich effektiver.

Milch per Fläschchen verabreichen und dabei auf die Messskala schielen. Direkt an der Brust gestillt, ist nicht bekannt, wie viel ins Baby rein kommt. Muss es auch nicht. Es gibt andere Anzeichen, ob ein Baby gedeiht:

  • 4-6 nasse Windeln am Tag
  • rosige pralle Haut
  • keine eingefallene Fontanelle
  • Wachstum und Gewichtskurve entsprechend der für Stillbabys bestimmten Tabelle
  • munteren Eindruck in den Wachphase
  • keine "bleibenden" Spuren beim "Petztest"

......hey......gute, ausführliche Antwort....ist das hier echt gf?

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http://www.stillen-institut.com/de/milchmangel-in-der-stillzeit.html

das Thema wird immer mehr in den Blickpunkt genommen, schau mal unter dem link, was alles falsch gemacht werden kann und wie man bei Schwierigkeiten damit umgehen sollte............>Anzeichen für eine ausreichende Milchproduktion und ein gutes Gedeihen sind: Häufiges Stillen, mindestens 8 - 12 Mal in 24 Std.... &&&&&&

Häufige Faktoren, die zu einem tatsächlichen Milchmangel führen können: Ungünstiges Stillmanagement, reglementierte Stillzeiten.. &&&&......>

Dte Nachfrage bestimmt das Angebot. Frühzeitig anlegen und Trinken hilft.

An falscher Ernährung liegt es nicht! Aber manchmal ist es ganz einfach so!

Vielleicht zu wenig Kraft,

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