Warum haben die Türken bzw. die Osmanen den Islam angenommen als sie aus der Mongolei kamen?

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2 Antworten

Das hat im wesentlichen drei Gründe.

Erstmal natürlich, weil sie eben im großer Häufigkeit dem Islam ausgesetzt waren. Egal was Erdogan heute behaupten mag, Emigration führt im allgemeinen zur Assimilation.

Zweitens haben hriatentum und Islam einen expliziten missionierungsauftrag, der dem Judentum zum Beispiel völlig abgeht.

Drittens beinhalteten Islam und Christentum durchaus neuartige, verführerische Konzepte. Allen voran ein Gleichstellungsgedanke, dessen Anziehungskraft sich auch heute in unseren Recht egalitären Staatsform widerspiegelt.

Zum erreichen des Seelenheiles muss man in den beiden Offenbarungsreligionen nicht von bestimmter Geburt, oder Rang, oder ein großer Krieger, oder einfach ein Mann sein.

In der Lehre der Wüstenreligionen kann jeder Mensch durch befolgen vergleichsweise einfacher Regeln und den persönlichen, ehrlichen Glauben an Gott das Paradies für sich erreichen - INSBESONDERE DANN , wenn dem Mensch im Diesseits ein schweres Schicksal beschert ist.

Es gibt natürlich noch viel mehr Elemente dieses komplexen Themas, aber das dürfte der Kern sein.

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