Warum haben die meisten schon wieder die CDU gewählt?

18 Antworten

Das muß an der fehlenden Intelligenz der Masse liegen. Viele Wähler sind auch so jung, das sie die früher bestehende soziale Marktwirtschaft nie kennengelernt haben. Ich könnte jetzt den halben Sonntag damit zubringen, die Unfähigkeit dieser Partei zu dokumentieren. Daher nur das Wichtigste :

bereits Adenauer begann damit die Rentenversicherung zu plündern, mit dem Spruch Kinder kriegen die Leute sowieso (dann wird ja auch eingezahlt)

Kohl hat die ostdeutschen Renten aus der westdeutschen Rentenkasse bezahlt, (Hintergrund : bei ordnungsgemäßem Zahlung aus Steuerkasse bzw über die Verschuldung, hätte D die Maastricht Kriterien nicht erfüllt. Dazu dienten auch die Nebenhaushalte. Im Übrigen hätte man auch die im Osten hervorragend verdienenden Unternehmer über Steuer hierfür heranziehen können.

angeblich geht es D gut : Die Jobs werden im Niedriglohnsegment kreiert, dies wird erreicht durch Zeitarbeits- und sub sub Unternehmen. Die Initialzündung hierzu erfolgte durch die SPD, die hierfür die Quittung bekam. Die Union klatscht hierzu Beifall und hat keinerlei Interesse die prekäre wirtschaftliche Situation der 40% mit atypischem Arbeitsverhältnis zu ändern. Wer regiert hat ja die Möglichkeit dazu.

Die EZB finanziert Pleitestaaten, D zahlt Zuschüsse in Hilfprogramme im Mrd Größenordnung obschon Maastricht eine Haftung für andere in der Währungsunion ausschließt. Von der EZB werden sogar Anleihen aufgekauft, die nach dem gleichen Muster gestrickt sind, wie diejenigen die 2008 eine gewaltige wirtschaftliche Krise verursacht haben. Wenn der EZB ihre "Investitionen" mal gehörig auf die Füße fallen, wird auch Frau Merkel keine Idee mehr hierzu beitragen können. Da hilft dann nur Geld drucken.

Die Wirtschaft besteht nicht nur aus BIP und Arbeitslosenquoten. In der Volkswirtschaft kommen auch Begriffe wie Kaufkraft vor.

Übrigens zu Zeiten der sozialen Marktwirtschaft, gab es keinen Mindestlohn, weil dafür gar kein Arbeiten gegangen wäre.

Es hat sich nichts verschlechtert oder gar verbessert. Gar nichts hat sich verbessert, es ist schlimmer als je zuvor.

Mal schauen ob Donald Trump uns zeigt, wie man mit weniger Globalisierungsglaube gut leben kann.

Neben den angesprochenen Themen wie Rente, Wirtschaft, Verschuldung kann ich gern weitere Eskapaden des Establishment benennen, aber dafür ist mir der Sonntag zu schade.

Das ist eine wirklich gute Antwort! Ich stimme Dir in allen Punkten zu!

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ich hab in meinem Leben schon sooft gehört und gelesen, was alles in einer Katastrophe endet .. vom Waldsterben bis zum Ozonloch, von der Bankenkrise bis zum Terrorismus. 

Tatsächlich hat es immer grössere und kleinere Katastrophen gegeben, und vernünftige Politiker, die besonnen und verlässlich agiert haben. Im Gegensatz zu den wirklich grossen Kriegen und Wirtschaftskrisen des 20ten Jahrhunderts. Das sich die Mehrheit eine solche besonnenen Politik wünscht, finde ich nun wirklich nicht überraschend. 

Und dass es Missstände und Probleme gibt, deren Lösung nicht trivial ist, hat keine bestritten, aber bisher haben wir es immer geschafft ...

Und zur Pflege sehe ich kein grundsätzliche Alternative in anderen Parteiprogrammen. Man muss heute korrigieren, was die Gehälter und die Kosten angeht, aber was in 10 - 20 Jahren ist, darauf muss man nicht heute eine Antwort haben. Die Zahlen wurde auch von der Lobby der Pflegeindustrie  hochgerechnet, tatsächlich steigt mit steigender Lebenserwartung auch das Altern bis zu dem die Menschen sich selber versorgen können. Und keiner weiss wieviel Personal sich in 20 Jahren durch neue Technik, Roboter, ersetzen lassen .... 

Der überlegte Bürger und Wähler erkennt in Merkel das geringste Übel. Ein Übel wäre ein Martin Schulz, ein Gauland usw.

Mich stört an der Merkel ihr sprunghaftes Handeln, dem keine wohlüberlegtes Nachdenken zu Grunde lag. Da war ihre Haltung nach Fukushima sowie in der Flüchtlingsfrage, das sie mit ihr "wir schaffen das" auch noch anfeuerte.

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