Warum haben die Jugendlichen keinen eigenen individuellen Klamotten-Style?

13 Antworten

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Ja, es stimmt. Es gibt einige junge Leute da draußen, die mittlerweile den Klamotten Style des anderen kopieren, weil es jeder trägt, und angesagt ist. Ich würde allerdings nicht behaupten, jeder Jugendliche sei so. In Deutschland habe ich schon genug Leute gesehen, die einen komplett anderen Klamotten Style hatten. Wenn ich mich auch in den USA umsehe, hat jeder seinen eigenen individuellen Klamotten Geschmack. Jedenfalls war dies auf der US-Amerikanischen Schule so, wo ich ein Austauschjahr gemacht habe.

Mein Klamotten Style ist individuell und anders (meiner Meinung nach).

Ich trage gerne sowas in der Richtung:

 - (Musik, Freizeit, Filme und Serien)  - (Musik, Freizeit, Filme und Serien)  - (Musik, Freizeit, Filme und Serien)

Sehr gut find ich super

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Die meisten Jugendlichen kennen sich selbst und ihren Geschmack noch nicht und wollen einfach nur dabei sein und angesagt/cool/stark sein. Deswegen kleiden und präsentieren sie sich inklusive ihres Musikgeschmacks meist so, wie die Masse es macht - weil es ihnen immens wichtig ist dazu zu gehören und vielleicht sogar bei den Coolen mitzumischen. Es käme dem Verlust der Ehre und des Gesichts gleich bzw. wäre total schambehaftet, nicht zu den Coolen zu gehören oder anderen möglicherweise Angriffsfläche für Ärgereien zu schenken - in dem Alter ist man noch nicht so weit, dass man Gut und Böse trennen kann und weiß, was wichtig ist.

Aber das gab es bei uns damals (Jahrgang 1990/91) auch schon und vorher ebenfalls. Das ist nichts Neues und die merken es eines Tages schon noch - oder eben nicht. Gerade der typische Deutsche legt enormen Wert darauf sozial angesehen zu sein und nicht aufzufallen - das Resultat solcher Gedanken und auch Erziehungsweisen ist dann, dass jeder irgendwie gleich aussieht von ein paar Quertreibern mit starkem Charakter und eigenem Stil abgesehen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das hängt mit der Entwicklungspsychologie zusammen. Jungen Menschen stellt sich zwischen ungefähr 12 und 18 Jahren die Aufgabe der Findung der sog. Selbstidentität: Wer bin ich, was will ich, was nicht, wo gehöre ich hin...

In dieser Entwicklungsphase besteht die Herausforderung darin, zwischen Selbst-Identität und Rollenfindun zurecht zu kommen. In dieser Zeit orientiert man sich an seinen sog. Peers, an seinen Freunden, Kumpels und Kollegen. Man will also einerseits dazu gehören, andererseits will man seine Individualität entwickeln.

Diese Orientierung an Freunden, Kumpels und Kollegen sorgt dafür, dass man sich auch an deren Kleidung, an deren Benehmen und an deren coolen Sprüchen orientiert. In der zweiten Phase ab ca. 16 übernimmt man dann auch Weltbilder, Ansichten und Wertmassstäbe - z.B. Naturschutz, Autotechnik o. v. a. m.
Man übernimmt von ihnen Dinge, die man ausprobiert und übernimmt, wenn sie passen oder man verwirft sie und übernimmt was anderes zum ausprobieren.

Konkret ist es also der Wunsch der Gruppenzugehörigkeit.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
 - (Musik, Freizeit, Filme und Serien)

Nun dann ist bei mir ja völlig schief gelaufen

Mit 16 Jahren war es bei mir 6 und 7

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@tenno5034

6 und 7 meine ich

Hab mit 16 Jahren Ausbildung angefangen und bin mit 16 gleich ausgezogen da meine Ausbildungs Betrieb 40 km vom Eltern haus weg war

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ich finde, das ist nicht so. Ich trage das, was ICH schön finde, passt, schön aussieht, und warm ist. Das ist meine Kleidung, mein Stil. Haben andere was ähnliches an, so ist das ihr Stil. ja, so ist das. LG

Also ich trag in letzter zeit nh Oversize Jogge von Adidas mit High Socks von Nick, Jordan's 1 Black und nem Nike Pulli obwohl ich den in ner Oversize mehr rocken würde.

Ich glaube die Leute die alle das gleiche rocken stecken sich zusammen in eine Schublade wenn's einmal gut aussieht warum dann nicht immer tragen.

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