Warum haben die Grünen trotz Klimakrise bei der Bundestagswahl so schlecht abgeschnitten?

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Die Grünen haben jetzt Morgenluft geschnuppert und wollten unbedingt an die Fleischtöpfe in Berlin.

Dazu schickten sie allerdings die falsche Frontfrau ins Rennen, ich schrieb schon einmal dazu, ohne beleidigen zu wollen, Frau Baerbock braucht einen, sie hat einen, Souffleur.

Und sie redete sich im Vorfeld um Kopf und Kragen und somit wurde die Politik der Grünen, dadurch verwässert, das es ihr ein vorderes Amt gekostet hat und der Partei insgesamt schadete. Mit einer schönen Frau in den Wahlkampf zu ziehen, zieht bei den Unbedarften, allerdings nicht ihr Aussehen wurde bewertet, es waren ihre Aussagen, bzw. das vorgestellte Programm der Grünen, es ist nicht stimmig.

Jetzt wissen sie es selber, naturgemäß allerdings zu spät.

Woher ich das weiß:Recherche

Danke für den Stern.

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Wenn ein Bauunternehmer auf die Idee käme, zuerst das Dach zu bauen und zuletzt das Fundament, dann würde er auch keine Aufträge mehr bekommen.

Bei den Grünen ist es so ähnlich. Viele grüne Ideen sind nützlich, aber die Vorstellungen, wie und mit welchen Mitteln diese Ideen umgesetzt werden sollen, sind zum erheblichen Teil widersinnig und bergen die Gefahr in sich, bestehende Schäden zu vergrößern.

Viele Wähler spüren das, auch wenn sie es nicht im Detail begründen können. Wähler wünschen sich, dass die Politik Probleme behebt, anstatt sie zu verursachen, um sie anschließend zu bekämpfen. Das war zwar schon immer nur ein Wuschdenken der Wähler, aber es existiert, und damit muß man leben.

Mein Eindruck ist, Politiker sind parteiunabhängig nicht in der Lage, komplexe Frage und ihre Antworten darauf so zu erklären, dass sie für den Durchschnittsbürger verständlich werden.

Das führt dazu, dass Wähler Aussagen falsch interpretieren oder sogar gar nicht verstehen und aus diesem Grund Wahlentscheidungen treffen, deren Konsequenz sie so gar nicht beabsichtigt haben.

Art 21 GG verpflicht zwar die Partien an der politischen Willensbildung der Menschen mitzuwirken, allerdings lässt es vollkommen offen in welcher Form und bis zu welchem Grad das zu geschehen hat.

Ein weiteres Problem hat sich bei diesem Wahlkampf gezeigt;

Durch eine Flut von persönlichen Diffamierungen in den "sozialen Netzwerken" sind Sachthemen nehezu bis zur Bedeutungslosigkeit in den Hintergrund gedrängt worden.

Weil die Grünen keine Vorstellung davon haben, wie trotz deren dramatischer Weltuntergangstimmung sich die Menschen an den Klimawandel anpassen können.

Das Leben bis zum Weltuntergang planen die 85% Wähler anders, ganz sicher nicht mit Hungerstreiks.

Seit langer Zeit machen Klimaaktivisten auf den drohenden Weltuntergang aufmerksam.

Das wusste man auch schon vorher. Darauf weisen Fachleute schon länger hin.

In Berlin gingen sie in den Hungerstreik, da sie sich zur letzten Generation zählen.

Sinnlose Aktion.

Trotz der drohenden Katastrophe liegen die Grünen bei unter 15 %,

Zum Regieren eines Landes gehört eben mehr, als nur ein einziges Thema. Egal wie wichtig man selbst dieses Thema gerade wahrnimmt.

85 % ist die Klimakrise und das Ende unserer Zivilisation egal.

Nein, es zeigt, dass für den Großteil der Wähler nun mal andere Themen eben auch immernoch wichtig sind und eine höhere Priorität haben. Zudem ist es ja nicht so, dass den anderen Parteien der Klimaschutz völlig egal sei und allein die Grünen die Welt retten können.

Waren die Fridays for Future-Demonstrationen sinnlos

Ja, das waren sie sowieso.

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