Warum haben die Deutschen nach dem 2. WK Deutschland nicht verlassen?

17 Antworten

Nach der Vernichtungsorgie der Deutschen gegenüber dem jüdischen Volk und ihren Kriegsgegnern waren die Deutschen fast überall auf der Welt verhasst. Wohin hätten sie fliehen sollen? Zwar haben einige südamerikanische Staaten ein paar Nazis aufgenommen, aber ein ganzes Volk hätten sie weder aufnehmen können noch wollen. Wie du weißt, wurden viele Deutsche aus den unter russischer Gewalt stehenden osteuropäischen Ländern vertrieben, selbst diese konnten nur in die übriggebliebenen deutschen Gebiete, die unter alliierter Militärverwaltung standen, fliehen, weil sie sonst niemand aufgenommen hätte.

MfG

Arnold

Die Männer waren zum großen Teil in der Gefangenschaft wo sollten denn sie hin? Die Nazis (Bonzen)die nach Brasilien, Argentinien  gingen hatten genug Kohle um sich dort neu einzurichten. Deutsche in amerikanischer Gefangenschaft sind nach der Entlassung eventuell in den USA geblieben.

Es sind in erster Linie die Nazis nach (vorzugsweise) Südamerika "ausgewandert", (geflüchtet trifft es wohl besser) die befürchten mussten, für ihr Handeln in der Zeit des dritten Reichs zur Rechenschaft gezogen zu werden. Und Du fragst nach der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Zuvor gab es keinen Grund abzuhauen, weil man ja bis fast zuletzt an den Endsieg glaubte. Dass man sich nach Ende des Krieges aufraffte, Deutschland wieder auf die Beine zu kriegen, halte ich für nachvollziehbar. Grundsätzlich möchte man doch in seiner Heimat bleiben. Kommt noch dazu, dass die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg nicht gerade sonderlich beliebt waren auf der Welt. Ich wüsste jetzt keinen Staat, der sie in dieser Zeit in grosser Anzahl hätte aufnehmen wollen.

Ich wüsste jetzt keinen Staat, der sie in dieser Zeit in grosser Anzahl hätte aufnehmen wollen.

meine Großmutter ist  mit meiner Mutter über die Ostsee nach Dänemark unter Zwang "geflohen" .. das heißt ,, sie wurden deportiert  ( aufgerafft  Oo ;)), da lebten sie 4 Jahre in Aalborg im Internierungslager . das war aber nur ein kleines Lager  , es gab noch viele andere ...es starben dort über 35000 Menschen , davon 7000 Kinder an Unterernährung , Keuchhusten und und und ..   ..naja ;-((  vergleichbar mit heute  ?

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@gattonero

vergleichbar mit heute  ?

Sehr traurig, klar. Aber in keiner Weise vergleichbar. Schon alleine deshalb nicht, weil die, die heute nach Deutschland flüchten, nicht die sind, welche den Krieg vom Zaun gerissen haben.

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@nurromanus

verdreh  den Usern doch .nicht die Worte im Munde . jeder Sonderschüler weiß , was mit   `Vergleichbar?` gemeint ist  , kannst du nicht richtig lesen ? gemeint waren  die vielen toten Frauen und Kinder , die Nach dem Krieg , obwohl sie schon in Sicherheit waren zu beklagen waren .  die heutigen Flüchtlinge werden wohl kaum zu zig Tausendende jetzt hier in D an Hunger und Krankheit sterben .

deinen  Geschichtsunterricht kannst du dir sparen  ?  wird einem ja bei jeder Gelegenheit aufs Butterbrot geschmiert. . und dafür müssen Wir , unsere Kinder und unsere Kindeskinder  bis in alle Ewigkeit das Büßerhemdchen tragen-

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@detlefskaiuwe

verdreh  den Usern doch .nicht die Worte im Munde...

Wo verdreh ich denn was? Wer hat denn das Wort "vergleichbar" ins Feld geführt?

kannst du nicht richtig lesen

Doch schon, bei Dir scheinen aber diesbezügliche Mängel vorzuliegen.

gemeint waren  die vielen toten Frauen und Kinder , die Nach dem Krieg , obwohl sie schon in Sicherheit waren zu beklagen waren .  die heutigen Flüchtlinge werden wohl kaum zu zig Tausendende jetzt hier in D an Hunger und Krankheit sterben .

Eben, nicht vergleichbar. Weiss gar nicht, was Du hier rumtobst.

deinen  Geschichtsunterricht kannst du dir sparen  ?

Sicher bist Du Dir aber nicht, ob ich mir den sparen soll. Oder weshalb sonst setzt Du ein Fragezeichen?

. und dafür müssen Wir , unsere Kinder und unsere Kindeskinder  bis in alle Ewigkeit das Büßerhemdchen tragen-

Wenn das Deine Ansicht ist, dann bitte, kau' darauf rum bis zum jüngsten Tag. Deine Befindlichkeit geht mir am Allerwertesten vorbei. Es wurde eine Frage gestellt, ich habe geantwortet. Punkt.

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Spätestens nach der verlorenen Schlacht um Stalingrad haben die Mehrheit der Deutschen nicht an den Sieg geglaubt. Das weis ich von meinen OPA und VATER. Nur sagen durfte es Keiner denn das wurde verfolgt und man war sehr schnell im Knast oder KZ. Da haben sie sich alle untereinander angelogen wenn darüber gesprochen wurde.

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@Modem1

@Modem1

Es ist mir durchaus klar, dass nach 1943 viele (z.T. auch die Generäle) ahnten, dass die Sache schief gehen könnte. Ob es dann gleich die Mehrheit war, wage ich aber zu bezweifeln. Sollte dem so gewesen sein, dann wäre es umso trauriger, dass auch eine Mehrheit es nicht hat verhindern können, für Führer, Volk und Vaterland sich in derart grosser Anzahl in den letzten Monaten des Krieges abschlachten zu lassen.

Da haben sie sich alle untereinander angelogen wenn darüber gesprochen wurde.

Na eben, und somit war der Sprachgebrauch der, dass man den Endsieg schafft. Ich denke, dass es erst nach dem Durchbruch der Russen bei den Seelower Höhen wirklich enorm viele waren, die den Endsieg abgeschrieben haben. Erstaunlicherweise nicht mal zu diesem Zeitpunkt alle.

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