warum haben die christen eine lebendige beziehung zu GOTT?

8 Antworten

Eine "Gottesbeziehung" haben Menschen, welche ihr "ich" unserem Heiland geben (Röm.7,25; 8,1-2).

Die "anderen" pflegen eine Beziehung mit dem "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14; Offb.17,1-14).

Doch in Bälde kommt unser Heiland zurück und wird Satan verhaften (Offb.20,2).

Danach beginnt Gottes Reich auf Erden (Offb.20,4).

Nein, das stimmt nicht. Warum sollte eine lebendige Gottesbeziehung, so es sie denn außerhalb eines gut funktionierenden Wahnsystems überhaupt gibt, von einem Christus abhängig sein?
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Angenommen, es gibt Gott, dann kann jeder Mensch mit ihm - wer oder was immer das sein mag - in Verbindung treten. Nur Christen brauchen dazu Christus.
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Ein Buddhist würde einen wesentlich fortgeschritteneren Zustand einer Beziehung zum Göttlichen das Verbleiben im Samadhi Zustand nennen. Beim Eintritt in den Nirvikalpa Samadhi, der höchsten Stufe, wird die Einswerdung mit dem "göttlichen Licht" beschrieben, ein Zustand tiefster Ruhe, vollkommener Glückseligkeit und Ewigkeit. Eine licht- und liebevolle Erfahrung.
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Die Sufis beispielsweise glauben, dass Gott ständig im menschlichen Herzen präsent ist, und dass Dhikr (Anrufung Allahs) eine Art Werkzeug dafür ist, dieser göttlichen Anwesenheit bewusst zu werden und sie zu erfahren. Auch hier ist das Ziel, sich soweit zu vervollkommnen, dass die Beziehung zu Gott auch im Alltag fortwährend weiterbesteht und das weltliche Leben transformiert zu vollumfassender Güte und Liebe.
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Spirituell esoterische Traditionen kennen natürlich auch eine "lebendige Beziehung zu Gott". Und ganz sicher noch einige Kulturen und Bewegungen mehr, die ich jetzt hier nicht aufgezählt habe. Warum auch sollte Gott sich nicht in jeder Kultur angemessen und jeweils anders offenbart haben. Das läge doch nahe. Wäre ich Gott, ich wäre doch bescheuert, mich auf ein einziges Buch, die Bibel, nur zu stützen. Es muss doch mein Ziel sein, alle Menschen, jeweils in ihrer Sprache, in ihrer Symbolwelt, zu erreichen.
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Die Christen haben die "lebendige Beziehung zu Gott" also ganz bestimmt nicht für sich allein gepachtet. Die Behauptung "nur durch Christus" bei gleichzeitigem Verriss von allem anderen als Teufelswerk und Hexerei zeugt lediglich von einer maßlosen Ignoranz gegenüber allen anderen und teilweise sogar noch älteren Weisheitslehren.

Es gibt viele Religionen unter den Völkern unserer Erde, aber es gibt in der ganzen Unendlichkeit nur einen einzigen Gott, der alles aus sich erschaffen hat.

Allein dieser eine Gott ist das Leben und es gibt nichts in der Unendlichkeit, das nicht das Leben von ihm bekommen hätte. Wir Menschen haben also alle einen Teil vom Leben Gottes!

So ist also dieser Eine Gott unser aller Gott!

Gott will uns Menschen alle an sein Herz ziehen und uns, nachdem wir unserer Probeleben im Leib gemeistert haben, ein ewiges und seliges Leben im Jenseits schenken, in dem die Langweile keinen Platz hat.

Da wir die Entstehung der Religionen verstehen möchten, wollen wir einen Blick in die Zeit tun, als der Weltenraum noch leer war.

Ursprünglich hat Gott eine ungeheuere Zahl von Geistmenschen auf Geistigen Welten für das ewige Leben erschaffen die in völliger Willensfreiheit leben konnten.

Materie und ein materielles Universum gab es damals noch nicht.

Der größte Teil dieser Geistmenschen achtete die Gebote Gottes und blieb ihm treu.

Aber ein Teil von ihnen unter der Führung des Großgeistes Satan (Luzifer) wollte in ihrem Hochmut Gott vernichten und selbst die Macht übernehmen.

Das gelang nicht. Denn wie sollte das Zeitliche das Ewige, das Endliche das Unendliche besiegen können?

Gott hat die Aufrührer aber nicht vernichtet sondern zu ihrer möglichen Besserung und späteren Befreiung in der Materie eingekerkert.

Die Materie ist somit die Fessel der gefallenen Geistigen Potenzen die in der Eigenliebe erstarrt waren.

Also durch den Fall und die Gefangennahme der bösen Urgeister entstand das Materielle Universum! (und nicht durch einen Urknall)

Über endlose Zeiten wurden eine ungeheure Zahl von Weltkörper gebildet, die durch Zentralsonnen geordnet sind.

Über das Mineral, Pflanzen und Tierreich können seither auf den Weltkörpern aus den Geistigen Potenzen wieder Menschen werden, denen aber im fleischlichen Leib die Rückerinnerung an ihr Vorleben verdeckt ist.

Also nicht nur auf unserer Erde ist menschliches Leben möglich, sondern auch auf allen anderen dazu reifen Weltkörpern.

Da die Urgeister einst im Hochmut gefallen sind, können sie in diesem kurzen, leiblichen Probeleben nur in Demut und in Liebtätigkeit wieder zu Gott zurück finden und ins Geistige Reich zurückkehren.

Wenn alle Geistigen Potenzen wieder zu Gott zurück gefunden haben, dann wird alle Materie und damit auch das das Materielle Universum wieder aus der Unendlichkeit verschwinden.

Nun will ich die Ereignisse unserer Erde betrachten:

Zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen hat Gott auf unserer materiellen Erde den Völkern nach ihrer Fassungskraft seine Lehre unter verschiedenen Namen durch verschiedene Lehrer gelehrt.

Weil ihn die Vorfahren der Juden am meisten geliebt haben, hat Gott die Juden unter allen Völkern herausgesucht und sie als sein Volk erzogen.

Aber auch in den Religionen fremder Nationen, als zum Beispiel der Türken, der Parsen, Gebern, Hindus, Chinesen und Japaner, die von dieser Religion sehr verschieden sind, waltet auch, wennschon um vieles tiefer verborgen, derselbe Geist Gottes!

Nun will ich die Geschehnisse vor 2000 Jahren betrachten:

Gott, unser Vater im Himmel, dessen Wesen die unendliche Liebe und Weisheit ist, wohnte seit Ewigkeit im Zentrum seiner selbst.

Die ganze Unendlichkeit hat er mit dem Geist seines Willens um sich ausgebreitet und mehr und mehr mit Leben erfüllt.

Er war seit Ewigkeit unschaubar, selbst seinen liebsten Engeln.

Doch die Liebe seiner Erdekinder die ihn mit großer Sehnsucht erwarteten und ihn endlich mit eigenen Augen sehen wollten, zog ihn mächtig an.

Da aber seine Kinder das Feuer seiner Gottheit nicht ertragen könnten, erschuf er sich selbst zu einem wahren irdischen Menschen und verhüllte so seine Herrlichkeit.

Dazu suchte der Himmlische Vater eine reinste Seele und fand sie in dem jüdischen Volk.

Er, der Ewige und Allmächtige, dessen Gedanken Sonnen, Welten und Menschen hervorgebracht haben, befruchtete die Maria im Geiste und ließ sich von ihr als den Menschen Jesus gebären.

So ist nun dieser Jesus völliger Gott und Jesus ist völliger Mensch in e i n e r Person!

Der Vater ist dabei das Göttliche an Jesus,

der Sohn ist das Menschliche an Jesus und der Heilige Geist ist die Willenskraft Gottes, die aus Jesus ausgeht und die alles schafft in der ganzen Unendlichkeit.

Folgende Verse geben uns nähere Hinweise, daß Jesus nicht nur ein purer irdischer Mensch ist, sondern daß in ihm das Zentrum Gottes, der Vater, selbst Wohnung genommen hat.

Kol 2,9 Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,

2.Kor.5,19 „Denn Gott (Jehova-Jahwe) war in Christus (Jesus) und versöhnte die Welt mit ihm selber…“

Joh 14,9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?

Joh 14,10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.

Joh 12,45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.

Diese Verse zeigen, dass Gott, unser liebevollster Vater im Himmel, der im Alten Testament Jehova Zebaoth heißt, vor 2000 Jahren unser Fleisch annahm und in der Person Jesus selbst die Erde betrat und der schaubarer Gott Jesus-Jehova-Zebaoth in einer Person geworden ist.

Der Vater kam auf diese Weise unerkannt und in aller Niedrigkeit auf die Erde, um seine Kinder nicht zu schrecken, sondern um sie ihm zutraulich zu machen.

Er, der Höchste, dem alle unendliche Macht zu Gebote stand, kam in aller Demut, um uns Menschen als selbst Mensch ein Beispiel zu geben, wie wir leben sollen. Denn er will uns alle an sein liebendes Herz ziehen!

Während Gott zu allen Zeiten seine Lehrer zu den Völkern gesandt hat, kam er vor 2000 Jahren als Sender und Gesandter in Jesus selbst !

Und so erinnern wir uns an Weihnachten an den einmaligen Vorgang, daß der Herr der Herrlichkeit, Gott, unser Vater im Himmel, in Jesus selbst ein schaubarer Mensch wurde.

Nun zur Weiterführung der Menschen zur ewigen Seligkeit:

Der Menschen leben mehr oder weniger gut nach ihren Lehren. Während dem Leben auf der Erde sind ihre Seelen im Leib eingesperrt und haben dadurch keine Erinnerung an ihr Vorleben.

Sobald die Leiber ihren Seelen nicht mehr dienen können, z. B. durch Altersschwäche oder Krankheit, verlassen die Seelen die Leiber und sind dann sofort im Jenseits, was ihr Jüngster Tag im Jenseits ist.

Sie sind nach dem Übertritt ins Jenseits noch genau so unvollkommen wie vorher. Sie bekommen von Gott einen geistigen Leib und werden von den Engeln zur ewigen Seligkeit geführt, wenn sie sich führen lassen. Denn auch im Jenseits besitzen sie die völlige Willensfreiheit.

Ihnen wird nun die wahre, von Irrlehren freien Gotteslehre gezeigt, die darin besteht, Gott, den Vater im Himmel, der in der Person Jesus die Erde selbst und unerkannt betrat, über alles zu lieben und ihre Nebenmenschen wie sich selbst und demütig zu werden und liebtätig zu handeln.

Mit ihrer steigenden Vollkommenheit werden sie immer jünger und schöner bis sie am Ende in voller Jugendlichkeit, ewig und in Freude und ohne Langeweile leben können.

Mit ihrer Vollkommenheit bekommen sie aber auch von Jesus eine große Kraft und können im Auftrag von Jesus große Dinge zum Wohl der Nächsten tun und in Gedankenschnelle das ganze Universum bereisen.

Bei hartnäckigen, blinden Seelen, die im Erdenleben nicht zum Glauben an Gott kamen und nur der eigenen Selbstsucht auf Kosten ihrer Mitmenschen gelebt haben, kann die Führung zur Seligkeit Tausende oder gar Millionen Jahre dauern.

Gott hat aber keinen einzigen Menschen für die Hölle erschaffen!

Sondern, wer durch seine bösen Taten und somit durch seine eigene Schuld in die Hölle kommt, dann aber irgendwann Reue zeigt und umkehrt, dem wird auf den rechten Weg geholfen werden, wie es das Gleichnis vom verlorenen Sohn zeigt.

Christen haben also die reinste Lehre durch den Vater in Jesus erhalten.

Wenn sie in Demut und Liebtätigkeit ein Leben nach dieser Lehre führen, betreten sie den kürzesten Weg zur ewigen Seligkeit. Alle ander Wege sind länger.

DH leider nur einer Möglich.
Das nenne ich ausführlich. Bist Du von Beruf Prediger?
Darf ich Deinen Text für die Erklärung in täglichen Leben benutzen? Gruß aus Hagen

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