Warum haben Bahnen, die mit Gleichstrom fahren nur eine Stromführende Schiene/Leiter und nicht zwei?

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6 Antworten

du hast es grundlegend erkannt. dabei hast du das fahhrad als beispiel benannt. hier ist es so, dass der rahmen den 2. pol bildet. nicht viel anders ist es bei den bahnen. die schienen bilden hier den 2. pol. weil sie aber mit der erdung verbunden sind, haben sie gegen erde keine spannung, dir kann also nichts passiren, wenn du sie berührst. jedenfalls nicht, so lange nicht gerade die bahn drüber rollt...

lg, Anna

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Fast jede Eisenbahn mit Eisenrädern auf Eisenschienen hat nur einen "stromführenden" Leiter (Oberleitung oder Stromschiene). Und nicht  nur jene mit Gleichstrom, auch die normalen Bahnen mit Wechselstrom.

Die Lok muss Teil eines Stromkreises sein, also zwei Pole haben, der zweite Pol ist die geerdete Fahrschiene.

Und deshalb kriegst du auch keinen Stromschlag, wenn du die Fahrschiene berührst, weil zwischen Erde und der geerdeten Schiene eben keine Spannung herrscht.
Hingegen könntest du mit einem Zangen-Amperemeter den Rückstrom in den Schienen messen.
Und erst wenn du ein Gleis vollständig zertrennen würdest, herrscht dann zwischen den abgesägten Teilen eventuell eine sehr hohe Spannung (je nach Einspeisepunkt und Ort eines Zuges).

Hingegen braucht z.B. die Metro in Paris, welche zwar auf Eisenschienen, aber teils mit Pneu-"Trams" unterwegs ist, dann eine Stromschiene mit zwei Polen.
Ebenso braucht ein Trolleybus zwei Fahrdrähte.

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Richtig erkannt! Elektroloks und Straßenbahnen werden über Oberleitungen oder Stromschienen (im Gleisbett) auf der einen Seite versorgt und auf der anderen Seite - zu Schließung des Stromkreises - über die Fahrschienen und die Erde. Die Erde dient hier also als Leiter wie beim Fahrrad der Fahrradrahmen. Das hat aber nichts mit der Stromart zu tun. Fernbahnen, Regionalbahnen sowie die meisten S-Bahnen und U-Bahnen werden mit Wechselstrom betrieben. Der Stromkeis wird immer auf die gleiche Weise geschlossen, ob Gleich- oder Wechselstrom.

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Strom hat naturbedingt eine hohe Verlustleistung mit zunehmender Entfernung. Ohne Signalverstärkung käme beim Empfänger nichts an.

Gleichstrom wird transformiert von 220 Volt/AC in 12 V DC für lokale Anwendungen, wie Elektromotor.
Gleichwohl braucht Strom ein Potetialausgleich gegen Masse.


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Ja, fast! Die Schienen dienen als Leiter zurück zum E-Werk. So ist der Stromkreis geschlossen. Sehr gute beobachtung!

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Kommentar von bliblubla1234
22.07.2016, 00:38

Dann müsste man aber einen Stromschlag bekommen, wenn man die Schienen anfasst. Im gegensatz zu der Oberleitung (Bahn) / Stromschiene (U/S-Bahn) passiert es aber bei einer normalen Schiene, auf der die Räder sind, nicht...

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Kommentar von PWolff
22.07.2016, 00:39

bliblubla1234, Du hast die Fahrradlicht-Glühlampe erwähnt. Am Fahrrad ist sie auch nur an einem Draht angeschlossen; der 2. Leiter ist der Fahrradrahmen.

Ist übrigens bei elektrifizierten Bahnstrecken das gleiche - man hat nur 1 Oberleitung; Rückleitung sind die Schienen. Auch bei den üblichen 16 2/3 Hz Wechselspannung.

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Die siehst das falsch. Elektrische Eisenbahnen haben zwei Leiter.

Der zweite Leiter ist nicht die Erde sondern sind die Schienen.

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Kommentar von dompfeifer
22.07.2016, 01:01

Falsch! Der zweite Leiter ist die Erde, weil die Schienen geerdet sind!

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