Warum haben alle Angst vor der niedrigen Geburtenrate, sind viele Kinder nicht eher schädlich?

12 Antworten

Ja, für viele geht es um egoistisch die Gene weiter zu geben oder die Kultur zu bewahren.

Und nein Rentner werden nicht verhungern, man ändert bloss die Abgaben und ihre Verteilung. Braucht ein bischen umdenken, ist aber nicht wirklich ein Problem.

Viele jammern auch über die fehlenden Arbeitskräfte, was eher ein Argument ist.

Aber die Ch (und davor Usa) machts vor und ködert die besten und gut ausgebildeten Fachkräfte einfach und macht sie kulturell zu Schweizern. Auch deshalb schadet Trumpf den Amerikanern nachhaltig bis lange nach seiner Amtszeit.

Uber kurz oder lang ist eh alles durchmischt und auf ähnlichem Bildungsstand. Auf der ganzen Welt inkl Afrika gehen junge Mensche Jahrelang auf Universitäten, sie Gamen und werden zu Computerfreaks, Smartphone und Internet tragen das ihre dazu bei, wenn die Jungen aktiv und interessiert genug sind.

Aktuell ist die Geburtenrate hier so, dass die Bevölkerungszahl leicht sinken würde, aber zu wenig, da gleichzeitig das Alter der Menschen höher wird.

1,5 bis 2 Kinder pro Frau waeren ok, mehr ist egoistisch und umweltschädlich, meine Meinung

Heh? Wir wärs denn mal erstmal mit Fakten sammeln bevor Du antwortest.

Die Fruchtbarkeitsrate (http://laenderdatenbank.weltbevoelkerung.de/indikator/gesamtfruchtbarkeitsrate) liegt in D bei 1,5 - also Deine 1,5 Kinder pro Frau.

In USA 1,8, Frankreich 1,9 und in Afrika bei ca. 5.

Also für deutsche Politiker wären Deine 1,75 ein Traum.

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@Detlef32

Gehts jetzt ums Zahlen knobeln. Je tiefer je besser, meine Meinung. Erst unter 1,2 würde ich mir anfangen Sorgen zu machen. Schliessslich muss man das zuviel erst einmal auf normales Mass runterbringen.

Kann man ja schnell wieder aendern die Rate, bzw wird eh passieren, wenn die Menschen spüren das die Gefahr der Überbevölkerung (und Kriege, Arbeitslosigkeit) gebannt ist.

Ratten werden bei Überbevölkerung ebenfalls unfruchtbar im Experiment - sogar ohne Chemikalien und Umweltgifte.. 

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"Warum haben alle Angst vor der niedrigen Geburtenrate, sind viele Kinder nicht eher schädlich?"

Weil Gesellschaften mit zu wenig Kinder untergehen.

Das wäre natürlich kein Problem, denn es juckt ja auf lange Sicht nicht viel, wenn die eine oder andere Gesellschaft untergeht.

Wenn man sich jedoch anschaut, wer alles auf der Welt wenig Kinder hat, dann ergibt sich folgendes Schema:

Reich, fortschrittlich, liberal, säkulär hat wenig Kinder. Und zwar weltweit, sowohl Gesellschaften, als auch innerhalb der Gesellschaft.

Und was heißt das für die Zukunft der Menschheit, wenn reich, fortschrittlich, liberal, säkulär mangels Kinder untergeht?

Dass die Zukunft der Menschheit tendenziell nicht-reich, nicht-fortschrittlich, nicht-liberal und/oder nicht-säkulär werden könnte.

Manche finden das eine etwas unerfreuliche Aussicht; andere natürlich weniger, z.b. religiös-fanatische Frauenunterdrücker; die finden das total geil, weil ihre Ideen dann langfristig die Chance haben, sich demografisch durchzusetzen.

"z.b. religiös-fanatische Frauenunterdrücker; die finden das total geil,
weil ihre Ideen dann langfristig die Chance haben, sich demografisch
durchzusetzen."

Was dann natürlich eine besondere Ironie hätte, wenn die Liberalisierungswellen so beginnend ab 1960, die auch auf eine Gleichberechtigung der Frau zielten und in deren Folge die Geburtenraten sanken, und moderne Verhütungsmittel, die eben auch den Hintergedanken von mehr Gleichberechtigung hatten, dann langfristig dafür sorgen, dass Leute das Sagen haben werden, die sogar vor 1960 als religiös-fanatische Frauenunterdrücker gegolten hätte.

Aber das ist noch nicht in Stein gemeißelt, würde noch 150-200 Jahre dauern; kann sich also noch ändern.

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Ich denke, 2 Kinder pro Ehepaar wäre das sinnvolle Maß. Mehr Kinder würden zu einer finanziellen Überlastung der Familie führen.

Kinder zu haben gehört doch zum natürlichsten im Leben. Wer wünscht sich nicht einen Nachwuchs seiner Gene und die Weitergabe seiner Erfahrungen und Fortsetzung seiner Erfolge nach seinem Ableben ?

Das hat doch mit Egoismus nichts zu tun. Kinder bereichern positiv das Familienleben mit ihrer natürlichen Unbefangenheit bis zum Beginn des Jugendalters, in dem sie sich zwar zeitgemäß ändern, aber nicht unbedingt total anders, hängt halt von der Erziehungsweise ab.

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