Warum haben ältere Leute oft ein Problem mit Veränderungen?

12 Antworten

Das sehe ich mal nicht so. Ich bin ein ganz klein bisschen älter und freue mich sehr über Veränderungen. Ich unterscheide nur zwischen schlechten und guten Veränderungen.

Ich probiere sehr gerne neue Restaurants aus, versuche neue leckere Kaffeemischungen.

Ich mag es auch neue Leute kennenzulernen. Leider sind neue Leute manchmal schüchtern.

Ganz allgemein lassen die Kräfte nach und die Energie, etwas zu verändern. Man hat sich eingerichtet und ist damit zufrieden, fühlt sich gut. Dazu kommen körperliche Einschränkungen, die dich zusätzlich ausbremsen. Früher hieß es, sie haben sich auf ihr Altenteil zurückgezogen. Ich werde mir auch garantiert kein neues Auto mehr leisten. Ich hänge an meinem 20 Jahre alten Volvo. Im übrigen könnte und wollte ich nicht 40000€ oder mehr ab bezahlen. Als Kredit würde es heißen : Zu Alt. Deswegen glaube ich, es ist gut wie es ist. In einem überschaubaren Rahmen möchte ich schon noch Reisen antreten zu diversen Zielen. Zur jetzigen Situation sieht das natürlich Mies aus und die Sanduhr läuft unaufhaltsam weiter!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Kommt immer darauf an. Ältere haben meistens ihre Sturm- und Drangzeit hinter sich, Risiken und Abenteuer durchlebt und je weniger Lebenszeit vorhanden ist, umso mehr hängt man dran.

Gibt aber auch welche, bei denen der Lebensdurst nicht gestillt ist und Veränderungen mögen.

Es sind die Erfahrungen, die man im Leben so sammelt. Hat jemand durch Veränderungen negatives erlebt oder selbst nie Veränderungen erfahren, wird er in Zukunft da eher vorsichtig sein.

Wenn ich heutzutage die Junged angucke wird mir auch nicht besser. Gezeichnet von den sozialen Medien. Hilflos und völlig überkorrekt, wenn es um PC geht. Da habe ich schon Angst wie sehr die Generation nach mir meine Zukunft im Alter durch ihre Veränderungen versauen wird.

Es ist aber nicht alles schlimm. Ein paar Sachen finde ich gut und man muss als erwachsenerer auch mal das Nachsehen ggü. der jüngeren Generation entwickeln, dass sie eben die Probleme anders angehen als die eigene Generation oder die der Eltern und Großeltern.

Nun ja, je älter, desto gewohnter an manche Dinge ist man.

Anders gesagt: wenn du die letzten 60 Jahre so gelebt hast, dass du beispielsweise nie ein Handy hattest, dann wirst du dir sicher kein Handy anschaffen, weil du kaum gute Gründe dafür hättest. Du hast es ja immerhin die letzten 60 Jahre ohne geschafft, da werden die nächsten Jahre auch nichts ändern.

Oder man hat die letzten 60 Jahre nur bestimmte Lebensmittel zu sich genommen (warum auch immer), dann wird man wohl kaum nach so langer Zeit umdenken. Hat ja die letzten 60 Jahre auch funktioniert.

Auch ist man im Alter (meistens) nicht mehr so energiegeladen, dass man mal auf die Schnelle etwas Neues ausprobieren kann (bzw. will). Neues kann manchmal anstrengend sein...

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