warum haben adulte flunderfische keine schwimblase? wie können sie unter wasser überleben?

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2 Antworten

Die Schwimmblase ist ein Organ der Knochenfische. Sie dient dazu, das spezifische Gewicht des Fisches dem des umgebenden Wassers anzugleichen, sodass der Fisch im Wasser schweben kann. Sie wird aus einer Ausstülpung des Vorderdarms der Fische gebildet und stellt so eine homologe Bildung zur Fischlunge dar, die als ursprünglicher anzusehen ist.

Die meisten Knochenfische besitzen eine Schwimmblase. Eine Ausnahme macht zum Beispiel die Groppe, sie bewegt sich deshalb meist nur am Boden, wie auch die Flunder, da diese GRUNDFISCHE sind und gar keine Schwimmblase zum schweben brauchen.

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Die Schwimmblase ist nicht essentiell um unter Wasser zu leben, sie bietet allerdings einen Selektionsvorteil bei frei schwimmenden Fischen.

Die meisten Knochenfische besitzen eine Schwimmblase. Eine Ausnahme macht zum Beispiel die Flunder, sie bewegt sich deshalb meist nur am Boden. Fische, die über keine Schwimmblase verfügen und trotzdem nicht zu den Bodenfischen zählen, beispielsweise die Haie, müssen durch ständiges Schwimmen Auftrieb erzeugen, oder sie reduzieren ihr Knochenskelett und speichern Fett, wie etwa der Mondfisch (Mola).

Durch ihre bodennahe Lebensweise(Flundern leben auf Sand- und Schlickküsten in Tiefen bis zu 100 Metern. Sie graben sich tagsüber oft oberflächlich in den Sand ein, nur die Augen schauen dann hervor. Nachts suchen sie nach Nahrung. Sie ernähren sich von Asseln, Flohkrebsen, Mollusken und Borstenwürmern.) sind Flundern nicht auf eine Schwimmblase angewiesen. Und im Zuge der Evolution verschwindet ja alles Überflüssige.

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