Warum grosse Unterschiede beim Blutdruckmessen?

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4 Antworten

Nun, bei 30 sek . Wartezeit zwischen zwei Messungen sollte man keine reproduzierbaren Ergebnisse erwarten. So reichen zum Beispiel spannende Fernsehsendungen, erschrenkende Anrufe, Treppensteigen, etc. aus um den Blutdruck - kurzfristig- gravierend zu verändern. Am besten über einen längeren Zeitraum protokollieren, mit mindestens täglichen Messungen. Vorzugsweise zur gleichen Zeit ;-)

strke schwankungen gibt es natürlich besonders bei patienten, die "nervlich nicht so stabil" sind. der arterielle blutdruck ist ja immer eine art barometer auch für das thema der inneren seelischen anspannung oder betroffenheit von irgendetwas. das ersieht man schon aus umgangssprachlichen wendungen wie "mir schießt das blut in den kopf" oder "das bringt mich sofort auf 180" oder ähnliche ausdrücke. so wird auch klar, dass die bei bluthochdruck drohenden gefahren wie herzinfarkt oder schlaganfall oft durch einen seelischen anstoß ausgelöst werden können.

Das kann mehrere Gründe haben. Wenn Du mit Deinem Gerät zu hause schon mal 165 zu 110 gemessen hast, hast Du höchstwahrscheinlich einen Bluthochdruck und kein Weißkittelsyndrom. Die elektrischen Geräte sind nicht so zuverlässig wie die handbetriebenen Geräte beim Arzt. Aber wichtig: Hast Du vielleicht unterschiedliche Blutdrücke an beiden Armen? Vergleiche ein paar Mal rechts mit links! Wenn mehrfach unterschiedliche Werte auftreten, solltest Du zum Arzt, denn dann liegt eine Gefäßverengung einer Schlagader zum Arm vor!

Vor der Blutdruck-Messung soll man einige Zeit ruhig verweilen. Die Messung sollte immer zur gleichen Tageszeit stattfinden. Nicht direkt nach dem Genuss von Kaffee vornehmen.

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