Warum glaubten die Ägypter an so vielen Göttern?

10 Antworten

Die Vielgötterei war in der Antike allgemein verbreitet. Die war allerdings gerade im alten Ägypten (im Vergleich zu Athen und Rom) wenig ausgeprägt. Die Vielgötterei (Polytheismus) entspringt den Naturreligionen. Die Naturmenschen erfuhren die einzelnen Naturgewalten als übermächtige, willentlich agierende Mächte, also als Götter. Die konnten das damals einfach noch nicht besser wissen, weil sie der Natur unterworfen waren. Heute ist das grundsätzlich anders. Der Mensch hat sich die Natur unterworfen. Die moderne Religiosität hat gesellschaftliche Ursachen. Da vertrauen die Menschen z.B. ihr Schicksal internationalen Finanzmärkten an und komplexen Gesetzmäßigkeiten, die sich hinter ihrem Rücken vollziehen, und deren Kenntnisnahme sie verweigern. Sie suchen statt dessen Trost in modernen Religionen (in aller Regel monotheistisch).

So genau wissen wir das leider nicht. Ich kann nur raten, aber wenn du es genau wissen willst dann google doch einfach mal. Ich glaube, das dass Leben der Ägypter durch die Götter konstruiert wurde. Das ist eigentlich nichts anderes, wie die Christen an Gott glauben und manche ihr Leben danach richten. Damals hab es eben sehr viele Götter, für alles etwas, das sie bestärkte. Weil sie dachten, das alles was passiert, zum Beispiel die Fruchtbarkeit, also das Nachkommen zeugen, ja nicht einfach so passieren kann, also suchten sie sich Gründe. Heute wissen wir, das dass meiste eine Erklärung hat.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, schau doch nach ob ich richtig lag mit meiner Vermutung.

Die Ägypter hatten bei weiten noch nicht das Vorstellungsvermögen wie wir. Aber auch andere früher Völker hatten das Nicht. Die Germanen, Griechen und andere konnten sich nicht eine einzige Schaltstelle vorstenne, die alles steuert. Deshalb schufen sie sich in ihrer Fantasie Götter für alle Erscheinungen, die sie nicht deuten konnten.

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Weil sie so einfältig waren, konnten sie Pyramiden bauen, tote Körper mumifizieren und vieles andere mehr. Selbst die Germanen waren handwerklich deutlich geschickter als die menschen heute. ;-)

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@Kristall08

Natürlich konnten sie das, was für sie greifbar war. Denk mal an die alten Griechen. Sie haben die Grundlagen für die Mathematk gelegt, auf die wir heute noch aufbauen. Handwerkliche Fertigkeiten waren vielen der heutigen Mensche überlegen. Aber es war alles irdisch. Was außerhalb der Erde war, war und blieb für sie ein Geheimnis.

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@Kristall08

Selbst die Germanen waren handwerklich deutlich geschickter als die menschen heute.

Verglichen mit den Römern waren sie Barbaren.

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Das mit dem Vorstellungsvermögen stimmt nicht. Ist auch nicht zwingend für die Entstehung des Monotheismus (... ein Gott). Ob der höhere Intelligenz erfordert (wie Du anscheinend glaubst), dürfte auch fraglich sein. Ob der automatisch "besser" ist, ebenfalls. Gruß, earnest

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@earnest

Dann bleibt die Frage offen, warum kamen sie zu dem Monotheismus? Das wird sich wohl nie klären lassen. Meine Meinung beruht darauf, dass du einem Menschen vor 500 Jahren sagen konntest, im 20. Jahrhunder fliegen Menschen zum Mond. Sie hätten es nicht geglaubt. Es muss irgend etwas oder irgend wen gegeben haben, der das Verbreitet hat und dem sie geglaubt haben.

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@wolfgang11

Gutes Beispiel, den Menschen vor 500 jahren erzählen, dass im 20. Jahrhundert die Menschen zum Mond fliegen werden.

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