Warum glaubt man an die Glaubensgeschichten?

...komplette Frage anzeigen

39 Antworten

Ayliin, als erstes möchte ich dir etwas widersprechen, wenn du sagst … „glauben wir daran“, dann setzt du voraus, dass das jeder tut. Und das stimmt ja wohl nicht ganz. Was das Wort „glauben“ anbelangt, gibt es die verschiedensten Abstufungen an "Gläubigen".

.

Grundsätzlich ist aber zu deiner Frage folgendes zu sagen und das wird auf diesen und ähnlichen Seiten immer wieder außer Acht gelassen: Wissenschaft und Religion schließen sich in keiner Weise aus. Sie gehen von unterschiedlichen Kategorien aus.

Man kann in der Wissenschaft forschen, Hypothesen aufstellen, zu neuen Ergebnissen kommen, die Hypothesen verändern und sie den neuen Ergebnissen anpassen, aus den Hypothesen schließlich gefestigte Theorien entwickeln, die aber immer wieder veränderbar, falsifizierbar sind. Einen endgültigen Beweis für die Richtigkeit einer wissenschaftlichen Theorie zu finden ist aber sehr schwierig, wenn nicht unmöglich. Es ist sogar fraglich, ob der Mensch mit dem ihm angeborenen Erkenntnisapparat überhaupt in der Lage ist, die Welt objektiv jemals in ihrer Wirklichkeit erkennen zu können.

Da hat man es mit dem Glauben schon leichter… man glaubt etwas und damit ist man eigentlich schon fertig. Denn der „Glaube des Menschen ist sein Himmelreich“, so lautet ein alter Spruch. Man kann auch niemandem seinen Glauben widerlegen, wenn es derjenige nicht möchte, und es liegt ebenso wie die Neugier in der Natur des Menschen, bestimmte Dinge glauben zu wollen und einer geheimnisvollen göttlichen Kraft zuordnen zu wollen. Dies ist auch die Wurzel aller Religionen, denn früher ließen sich die Naturphänomene eben noch nicht wissenschaftlich erklären. Und bis heute kann natürlich kein Wissenschaftler ausschließen, dass es eine bestimmte Form einer "übernatürlichen Kraft" gibt, die sich nicht erklären und beweisen lässt.

Es gibt natürlich auch Gruppierungen, für die sind Religion und Wissenschaft nicht vereinbar, Kreationisten nehmen z.B. die Bibel absolut wörtlich und negieren beispielsweise die Evolutionstheorie. Aber das würde für die Beantwortung deiner Frage jetzt zu weit führen, darauf näher einzugehen.

.

Ayliin, es ist absolut nichts dagegen einzuwenden, wenn du als junger Mensch bestimmte Dinge einfach glaubst, aus welchen Gründen auch immer du dazu gekommen bist. Allerdings solltest du immer wieder kritisch abwägen, und dich nicht beeinflussen lassen, dann gewinnst du im Laufe deines Lebens bestimmt auch Erkenntnisse, die dich an manchen Glaubenssätzen zweifeln lassen. Aber das musst du selber herausfinden, am besten gelingt das durch Lesen von ganz unterschiedlichen Büchern, die zu dieser Problematik Stellung nehmen. So muss wohl jeder Mensch selber zu der ihm eigenen "Weltsicht" finden.

So muss wohl jeder Mensch selber zu der ihm eigenen "Weltsicht" finden.

Genau so ist es. Eine selbst abgeleitete Version die aus allem möglichen bestehen kann, ist mit Sicherheit eine bessere Wahl, als sich von irgendwem oder irgendwas etwas Vorgeben zu lassen. Leider ist es ohne eine ausreichende Bildung unendlich schwer dies zu erreichen. Extremismus funktioniert überhaupt nur, wenn man nicht informiert ist und alles was extremistisch ist sollte Theisten und Atheisten gleichermassen entsetzen...man wünscht es sich...:-)

0

Da hat man es mit dem Glauben schon leichter…

Dieser Satz sagt so unglaublich viel über Religion aus!

0

Wie das Wort "Glaube" schon ausdrückt, hat Glaube nichts mit Wissen zu tun. Wissen eignen wir uns dank unendlich vieler Wissenschaftler an, die Thesen zu Theorien ausarbeiten konnten, wobei etliche Theorien immer wieder weiterentwickelt werden. Das "Alte Testament" basiert auf Legenden. Und doch hat, ausser Moses, jeder dort angeführte Mensch gelebt. Wo gerade Moses als Existenz für die Juden so wichtig wäre, und sein Tod, bevor er das "gelobte Land" betreten konnte, so gerecht wäre, da er ja ein Mörder war. Da aber auch die "moderne" Kirche noch hin und wieder Wunder (siehe Seligsprechung unseres polnischen Papstes durch Ratzinger, i.e.Benedikt XVI) anerkennt, noch immer eine Abteilung des Vatikans für den Exorzismus zuständig ist und die 245 Dogmen der kath.Kirche großteils durch den Komplexler Augustinus niedergelegt wurden, der allerdings bis zum 30.Lebensjahr ein ziemliches Lotterleben geführt hatte, sich dann taufen ließ und schwupps die wupps Bischof wurde, und dann niemandem mehr ein Sinnesleben vergönnt hat (unsere Mutter Gottes Maria ist, wie ihr Sohn ohne den geringsten geschlechtlichen Gefallen ihrer Eltern aneinander zur Welt gekommen, daher war sie von Anfang an ohne Erbsünde(lt. hl.Augustinus), man kann ja leider ihre Mutter Anna nicht fragen, wie das zu ihrer Zeit die Männer ohne Gefallen an einer Frau zustande brachten, kann man sich, soweit es das "Wissen" angeht, eigentlich nur an Paulus halten, der Jesus gekannt hat. Was bei ihm größer war, der Wahrheitstrieb oder der unbedingte Wille, mit der römischen Vielgötterei aufzuräumen, ist aus seinen Briefen an die Römer ja auch nicht unbedingt herauszufinden . Daher haben unerhört intellektuelle Geister in der Kirche gelebt, philosophische Schriften verfasst, aber keine Thesen zu Theorien verarbeitet. Jesus selbst wollte nur den jüdischen Glauben erneuern und "reinigen", nie eine neue Glaubenslehre in die Welt setzen. Da die Rabbiner ihn jedoch ablehnten, wurde er durch Paulus zuerst von den Judenchristen vereinnahmt, danach erst von den Römern und deren unterjochten Völkern. - Da ich aber nicht gehört(gelesen) habe, dass die Mediziner sich einig gewesen wären, dass die Nonne n i c h t durch den zwischenzeitlich seligen Polen-Papst geheilt wurde, ja selbst unser Kaiser Karl selig gesprochen wurde, scheinen auch die heutigen Wissenschafter viel Kraft aus ihrem jeweiligen Glauben zu ziehen. LG

Nur weil mir jemand erzählt, daß Jesus Wunder vollbracht hat, glaube ich das noch nicht. Ich glaube auch nicht "an" diese Geschichten. Ich glaube an Gott und Jesus Christus. Nicht wegen der Wunder, sondern weil mich das überzeugt, was Jesus über Gott zu sagen hatte. Jesus hat es stets abgelehnt, sich vor anderen Menschen durch Wunder als Messias zu beweisen. Das kannst Du in den Evangelien nachlesen. Deshalb muß ich nicht an Wunder glauben, ich darf oder ich kann, ich muß aber nicht. Eine andere Sache ist das mit der Auferstehung. Glaube ich daran nicht, ist mein Glaube sinnlos. Die Frage ist WIE glaube ich daran? Muß ich herumspekulieren, wie das wohl genau physikalisch und medizinisch war? Darauf kann ich verzichten. Ich muß nur daran glauben, daß Jesus lebt. Das ist für mich Realität.

Wenn Du drauf abstellst, daß so etwas wie die Schöpfungsgeschichte nicht wahr sein kann, wenn die Wissenschaft von Evolution spricht, antworte ich Dir: Es gibt keinen Widerspruch. Die Schöpfungsgeschichte beleuchtet die Entstehung der Welt aus einer spirituellen, gläubigen Position. Sie erklärt, warum alles da ist, was da ist und welchen Platz jeder Teil davon einnimmt. Sie erklärt, daß Gott von sich aus eine Beziehung zu den Menschen aufnimmt, daß der Mensch darauf antworten kann und was passiert, wenn diese Beziehung gestört wird. Die Wissenschaft erklärt mir, wie die Welt von der physischen, historischen Position aus zu betrachten ist. Sie zeigt mir den Aufbau der Welt, die Arbeit der Natur, die wunderbare und zerbrechliche Schönheit und Ordnung. Die Evolutionstheorie leitet dazu an, die ganze Erde und das Weltall dazu als mit uns verwandt anzusehen und uns als Teil des Ganzen zu verstehen. Das widerspricht nicht der Schöpfung Gottes - das Gegenteil ist der Fall: Es beleuchtet sie so, daß man immer mehr ins Staunen kommt. Gruß, q.

Glaubengeschichten waren für die damaligen menschen wichtig, um eine art gottesbeweis zu haben aber auch um ehrfurcht vor einem höheren wesen und somit der kirchlichen institution oder der religion an sich zu haben. Dies diente dem Glauben, also wurde es weiter geschürt.

Hier musst du aber unterscheiden, denn der Koran ist das einzige religiöse Buch, was wörtlich verstanden werden will. Die Bibel und die Thora sprechen hier von gleichnissen, von vorstellungen der autoren über die macht gottes und sind KEINE historischen dokumente. Wenn es also in der Bibel heißt, Gott hätte die Welt in 7 Tagen erschaffen, dann darf man das aus der sicht der heutigen theologen als beispiel für gottes macht sehen, da er die erde in, für uns in bildlich dargestellter form, kurzer zeit erschaffen hat, aber nicht als historische tat die einen echten zeitraum ausdrücken will. Daher findest du in der katholischen modernen Kirche (bis auf wenige ausnahmen) keine Fundamentalisten und eine für die wissenschaft offene Religion, zumindest offener als viele andere. Anders im Islam, der die Schöpfungslehre als wörtlich zu nehmende Tatsache sieht und somit die Evolution und alle damit verwandten Beweise, Tatsachen, Funde und sogar entwicklungen als fake ansieht.

Weiters musst du verstehen was das wort wunder für einen katholiken bedeutet. Wunder bedeutet nicht nur wenn Jmd über das Wasser geht (von dieser geschicht gibt es in der bibel übrigens 3 versionen, da jeder autor damit was anderes ausdrücken wollte aber eben keine historik) oder dämonen austreibt, sondern alle tagtäglichen dinge der schöpfung. Jede tat, jeder atemzug, jeder mensch, alles gute was geschieht, ist ein wunder für den katholiken. Die Bibel ist voller erzählungen von göttlichen wundern, damit deutlich gemacht wird wie gut und wie mächtig Gott ist und leute davon überzeugt. Nicht mehr und nicht weniger.

wenn heute Jmd an Glaubensgeschichten glaubt, ohne dem wissen der theologischen experten oder ohne dass er ihre wissenschaftlichen ausführungen teilt, dann tut er/sie es aus einem psychologischen aspekt aus, nämlich weil er/sie seinen/ihren glauben und gott als stark, allmächtig und somit unbesiegbar sehen will. Eine Rechtfertigung auf dem richtigen weg zu sein.

Menschen glauben an Glaubensgeschichten, weil es ihnen Halt und ein Gefühl von Geborgenheit gibt, wenn sie sehen, dass sie von Gott geliebt sind und sicher in Gottes Hand sind. Sie glauben an Wunder, weil sie für sie ein Zeichen dafür sind, dass das Leben nicht auf das irdische begrenzt ist, dass es etwas noch Tieferes im Leben gibt und dass Gott ihnen zugewandt ist.

Der Glaube an Glaubensgeschichten verankert den Menschen in einer Tradition, die über sein Leben hinaus geht, die Geschichten sprechen ihn in seiner Sehnsucht nach absoluter Liebe, ewigem Leben und tiefem Sinn im Leben an und verändern seine Selbst- und Weltwahrnehmung.

Der Mensch hat das Bedürfnis nach Religiösen, das ist in den Menschen so hinein gelegt. Gläubige meinen, dieses Bedürfnis kommt von Gott selbst. Augustinus hat es folgendermaßen formuliert: "Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in Dir(=Gott)."

Es gibt eben Dinge zwischen "Himmel und Erde" die wir nicht immer mit unserem Verstand erklären können. Und das ist auch gut so, wie langweilig und eintönig wäre unser Dasein, wenn wir auf alle Fragen immer sofort eine Antwort wüssten und alles was um uns herum geschieht mit Logik erklären könnten. Es sind wohl diese Mysterien, die die Phantasie der Menschen seit je her beflügeln und uns gerade in schlechten Zeiten an das Gute glauben lassen. Das ist das Prinzip Hoffnung, das die Menschen vorantreibt.

Ein grosser Teil der ueberlieferten "Glaubensgeschichten" ist wahr, obwohl sie Jahrhundertelang von Mund zu Mund uebertragen wurden und erst viel spaeter aufgeschrieben wurden. Vieles ist jedoch nicht richtig wiedergegeben oder aus anderen Interessen hinzugefuegt worden. So ist das "Neue Testament" in wesentlichen Punkten nicht wahr und das gleiche finden wir beim "Koran".

Ich glaube, dass das Problem die Angst ist. Es gibt viele ungeklärte Fragen, vor allem gab es viele damals als diese Geschichten entstanden sind. Natürlich sind diese Geschichten einfach nur Erklärungsversuche gewesen, weil man sich einfach nicht erklären konnte warum die Erde nun bebt oder es am Himmel blitzt etc.

Doch warum glauben heute noch so viele Menschen daran? Nun zum einen is es natürlich die Erziehung, das macht schon viel aus. Zum anderen wie gesagt glaub ich einfach die Angst vor der Sinnlosigkeit des Lebens. Ich selbst muss zugeben ich beneide die Leute die wirklich an Gott glauben, denn sie sind einfach glücklicher im Leben und glauben daran, dass ihr Leben einen Gott gewollten Sinn hat.

Ich persönlich kann leider nicht dran glauben weil ich es einfach weiß. Ich habe mich zu lange damit beschäftigt und gelang schließlich an den Punkt wo ich gemerkt habe, dass es alles nur Wissenschaft ist und von der Natur natürlich nicht geplant ist, dass wir uns Gedanken darüber machen warum wir da sind.

Ich weiß nich ob ich jetzt 100% sagen würde, dass es nichts überirdisches gibt, aber ich kann mit großer Gewissheit sagen, dass die ganzen Religionen nichts weiter als Geschichten sind. Die Menschen hätten sich damals auch einfach für 3 Götter oder 2 herrschende Drachen etc. entscheiden können. Für mich ziemlich absurd, dass man ausgerechnet daran glaubt und sich nie fragt warum es dann noch so viele andere Religionen gibt.

Menschen glauben das, was sie glauben wollen...

  • zum einen spendet es Menschen Trost, wenn sie daran glauben können, das es neben der besch... ...eidenen Realität in der sie leben noch etwas höheres besseres geben könnte
  • außerdem "vereinfacht" das das Weltbild (und die meisten Menschen sind eben faul -auch "denkfaul")

Als der Urmensch vor einigen 1000 Jahren begonnen hatte, um sich zu blicken, sah er nur Rätsel: Der Wechsel von Tag und Nacht, Sommer und Winter, Ebbe und Flut. Krankheiten, Stürme, Sonnenfinsternisse, Blitz und Donner, Katastrophen jedweder Art -zähl Dir die nächsten zig Dinge weiter auf!

Die "bequemste" Erklärung war daher, wie einer russischen Matroschka-Puppe einfach all diese unerklärlichen Mysterien gegen eines zu ersetzen: Einen (manchmal dank "Arbeitsteilung" auch ein paar) Götter und fertig ist das "vereinfachte" Weltbild: Nur mehr 1 statt 1000 Wunder.

Ich weiß nicht wie das im Islam ist.
Jedoch kann und sollte man solche Geschichten nicht einfach so glauben , weil man gesagt bekommt das man die glauben soll.
Der Grund wieso man solchen Glaubensgeschichten glauben sollte ist, das man selber seine eigenen Erfahrungen mit diesen Gott gemacht hat.
Wenn man selber erlebt das er persönlich an einen interessiert ist, dann hat man eine Ahnung das genauso, wie sich Gott mir im Leben gezeigt hat, es möglich ist das dieser Gott sich auch einen Abraham zugewendet hat, auch wenn ich nicht sicher weiß, ob es diesen Abraham gegeben hat, was ich also nur glauben kann.
Das Versprechen an Abraham, das sich durch einen seiner Nachkommen es möglich sein wird, das selbst Heiden gesegnet werden würden, das habe ich in Jesus als Bestätigung, da sich sämtliche Prophezeiungen an ihn erfüllt haben, auch die, was seine Göttlichkeit betrifft.
Wieso ich das glaube?
Einfach so geglaubt habe ich das nicht. Ich musste einen Vertrauensvorschuss leisten, wie eine Art Bitte an Gott, das wenn diese Versprechen wahr sind, er sie an mir doch bitte wahr werden lassen könnte - Einsicht, das man es alleine nicht schafft seine Schuld an andere Menschen wieder gut zu machen, und das von Gott gegebene Versprechen das der Glaube an Jesu Opfer frei Macht von solcher Schuld, gehörte mit dazu.
Was ist passiert? So wie von Jesus versprochen kam heiliger Geist in mein Leben. Gott selber ist in mein Leben getreten, so das ich für mich klar sagen kann, das an der Bibel mehr dran ist als wie man wissen kann.
Jetzt schreibe ich meine eigenen Glaubensgeschichten mit Gott - wer mag kann diese in meinen blog lesen. Der Link dazu auf meinen Profil. LG - B.

Religio = Rückgebundenheit. Glaubensgeschichten sind Welterklärungsversuche. Der Mensch vermag nicht zu fassen, dass die Welt und somit er selbst absichtslos sind. Er zeichnet sich aus, um der Einsicht der eigenen Bedeutungslosigkeit zu entfliehen. Er steht in einem Zwiespalt, der entwicklungsgeschichtlich bedingt ist. Die Spannung ensteht durch seine Loslösung vom Ursprunge und dem Wissen dennoch Teil der Welt zu sein. Der Mensch wünscht mehr zu sein als er ist - hervorgehoben.

Nur weil sie uns unerklärlich erscheinen, müssen sie nicht falsch sein. Natürlich ist wohl in der Bibel, bedingt durch mehrere Übersetzungen und wohl auch durch absichtliches Verändern, manches enthalten, was nicht der Wahrheit entspricht, aber das meiste halte ich doch für wahr. Wenn man ein wenig nachdenkt und etwas Fantasie hat, dann kann man sich das auch vorstellen. Auch die Wissenschaft kann sich mittlerweile immer mehr "Wunder" erklären.

Du sagst : Nur weil sie uns unerklärlich erscheinen, müssen sie nicht falsch sein. Nein müssen sie nicht, aber sie müssen auch nicht Wahr sein :)

0

Hallo, nach einem rechtlichen Austritt aus der katholischen Kirche habe ich mich Jahre später wieder aufnehmen lassen. In der Zwischenzeit hatte ich gelernt, dass dort der Gott des ewigen Heils verkündet wird. Gruß

Das Universum ist älter als jede Religion. Deshalb hat die Wissenschaft im Gegensatz zur Religion recht, auch wenn sie noch nicht alles erklären kann. Der Glaube ist eine Sache des Bewusstseins und somit eine Erfindung der Menschen. Und wer nicht glaubt solls lassen. Und ob jemand sein Leben und das seiner Mitmenschen deswegen verpfuscht oder zerstört aus freiem Willen - das fällt hierzulande seit 1945 wieder unter Glaubensfreiheit. Und welcher Glaube recht hat - naja - dafür wurden schon zuviele Kriege geführt, aber anscheinend noch nicht genug. Leben und Besitz kann man dem Gegner nehmen, jedoch nicht unbedingt den Glauben. Und so schlagen sich die Gläubigen heute noch die Köpfe ein. Weils da keine Lösung gibt und nie eine geben wird. Damit ist die Frage bestens beantwortet. Egal um welches Dogma oder welche Religion es geht.

Ich denke Geschichten über Wunder gehören zur religiösen Kultur.

Glaub jetzt eher nicht, dass viele daran glauben, dass es genau so passiert ist. Es gehört eben zur Kultur und meist geht es bei solchen Geschichten nur um prinzipielle Aussagen und weniger darum, ob etwas nun tatsächlich genau so war oder vielleicht anders, oder wo nun genau die Ursache lag.

Dass man unerklärbare Phänomene Gott zuschreibt ist gleichermaßen richtig wie falsch. Die wahre Ursache ist dann noch nicht erforscht. Jedoch bleibt die Möglichkeit immer bestehen, dass erst göttliche Energie diese wahre Ursache eingeleitet hat.

Wobei das auch ein Diskussions-Todpunkt ist, da aus der Sicht ja nun mal alles irgendwo mit der göttlichen Energie funktioniert. Daher weder besonders unrealistisch noch besonders wichtig oder interessant ist..

„Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht“ (Heb. 11:1). - Wahrer Glaube beruht daher nicht auf Leichtgläubigkeit, was bedeuten würde, allzuleicht bereit zu sein, etwas ohne stichhaltige Beweise zu glauben oder etwas zu glauben, weil man es einfach glauben möchte; nein** er verlangt eine grundlegende Erkenntnis, ein Vertrautsein mit den Beweisen sowie eine von Herzen kommende Wertschätzung für das, was die Beweise erkennen lassen.** Deshalb sagt die Bibel, daß man, obwohl echter Glaube ohne eine genaue Erkenntnis unmöglich ist, „mit dem Herzen“ Glauben übt .So heißt es in Römer 10:10 : „Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.“

Glauben bedeutet auf etwas hoffen von dem man keine vollkommene Erkentniss hat. Glauben bedeutet etwas für wahr halten das nicht 100%ig erwiesen ist. Sonst wäre es Wissen und kein Glauben.

Menschen glauben weil sie keine Maschinen sind. Nur Maschinen können ausschliesslich rational handeln. Maschinen haben aber weder Träume noch Wünsche oder Gefühle.

Ein anderer an deiner Stelle würde sich normalerweise fragen: Warum habe ich so lange daran geglaubt? Du scheinst unter Selbstüberschätzung zu leiden, wenn du immer den Plural majestatis verwendest. Warum du selbst das getan hast, ist aber dein ganz persönliches Problem.

Leute glauben an Gott weil sie sich so ein Lebenssin finden und weil sie Angst haben. Zb. Ein man ist in einer Islamichen ,Cristlichen (egal) Familie aufgewachsen. Er wird religiös,,weil es ihn seine Eltern und die Schule so beigebracht haben.Er glaubt das seine Religion die wirklich Richtige ist .Er darf nicht alleine nachdenken weil er sich von " Gottes Strafe" fürchtet. (er hat Angst ) . Religionen erschrecken den Menschen so sehr das der Mensch keinen Recht hat allein mit seinem Kopf nachzudenken ,,weil man alles glauben soll was die Religion erzählt. Traurig aber Wahr

Deshalb bin ich Atheist. Ich brauche als Lebenssinn keine alten Geschichten, kein abendliches Händefalten inklusive Selbstgespräche.

Mein gesunder Menschenverstand ist das, woran ich Glaube.

0
@KClO4

Der Verstand des Menschen kann aber nur bei einem Teil der menschlichen Probleme und Fragestellungen weiterhelfen.

0
@Gegengift

Die Frage ist doch: Hat man denn wirklich Nachteile wenn man, naiv und ignorant, an einen Gott glaubt. Ich glaube im Endeffekt gibt dieser Glaube all seinen Anhängern einen Sinn fürs Leben. Beneidenswert.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man alles wissenschaftlich betrachtet, man irgendwann in ein tiefes deprimierendes Loch fällt und es wird einem klar wie sinnlos alles ist. Daher denke ich nicht mehr viel daüber nach und versuche mir selbst stets Aufgaben zu geben.

0
@KClO4

Und woher beziehst Du Deine Gewissheit, dass Dein Menschenverstand gesund ist?

0
@CAlbrecht

Ich hatte auch die depresivne faze,,aber besser die Wahrheit kennen als in einer Lüge zu leben,,aber Menschen haben Angst und lieber glauben sie eine Luge,als die Wahrheit :)

0
@Stoeckl

Ganz genau,, wir alle sind auf eine komische weiße verruckt, :), das ganze Leben ist veruckt aber so ist es nun mal :)

0

Ich glaube an die Glaubensgeschichten, weil ich selbst viele Situationen erlebt habe, wobei ich gefühlt habe, dass es einen Gott gibt, der für mich da ist, wenn ich ihn brauche und dass, er mich unterstützt :)

Und warum fühle ich es nicht ?

0

Was möchtest Du wissen?