Warum glaubt ihr an keinen Herrscher obwohl Wissenschaft dazu führt?

17 Antworten

Das ist eine Text Passage aus einem originalen Brief von Einstein:

… The word God is for me nothing more than the expression and product of human weaknesses, the Bible a collection of honorable, but still primitive legends which are nevertheless pretty childish. No interpretation no matter how subtle can (for me) change this. These subtilized interpretations are highly manifold according to their nature and have almost nothing to do with the original text. For me, the Jewish religion like all other religions is an incarnation of the most childish superstitions. And the Jewish people to whom I gladly belong and with whose mentality I have a deep affinity have no different quality for me than all other people. As far as my experience goes, they are also no better than other human groups, although they are protected from the worst cancers by a lack of power. Otherwise, I cannot see anything ‘chosen’ about them.
In general, I find it painful that you claim a privileged position and try to defend it by two walls of pride, an external one as a man and an internal one as a Jew. As a man you claim, so to speak, a dispensation from causality otherwise accepted, as a Jew the privilege of monotheism. But a limited causality is no longer a causality at all, as our wonderful Spinoza recognized with all incision, probably as the first one. And the animistic interpretations of the religions of nature are in principle not annulled by monopolization. With such walls, we can only attain a certain self-deception, but our moral efforts are not furthered by them. On the contrary.

Er glaubte also nicht an einen Gott der sich ausserhalb des Universums befindet und alles erschaffen hat... so wie es die Religionen predigen.

Er glaubte an Spinoza's Gott... Pantheismus.
Gott befindet sich mit uns in diesem Universum, und ist Teil von allem.

Das ergibt auch Logisch am meisten Sinn.

Im Pantheismus gibts übrigens keine Atheisten, weil auch Atheisten Teil von Gott sind... ob sie das nun selber wollen, oder nicht 😂

Im Pantheismus gibts übrigens keine Atheisten, weil auch Atheisten Teil von Gott sind... ob sie das nun selber wollen, oder nicht 😂

Und was ist mit den Atheisten, die nicht an sich selbst glauben? 😛

0
@AncheCameo

Fische die nicht an das Wasser glauben, in dem sie schwimmen :)

0
@Knopperz

Aha. Sind die Fische das Wasser, in dem sie schwimmen? Das wäre mir neu: auch wenn Fische zu einem nicht unwesentlichen Anteil Wasser enthalten, sind sie nicht mit dem sie umgebenden Wasser identisch.

Außerdem sollte man »glauben« nicht auf die pure Annahme der Existenz beschränken. 😉

0
@AncheCameo

Wasser hat Fische hervorgebracht... genau wie uns selber.
Und glaube ist immer ein Resultat von Konditionierung.

0
@Knopperz

Atheisten sind Menschen, die einen glauben den sie nicht haben, brennend verteidigen ;)

0
@Knopperz
Und glaube ist immer ein Resultat von Konditionierung.

Darum verstehe ich auch nicht, warum es laut Pantheisten keine Atheisten geben sollte. Deren Sicht ändert doch nichts an dem Umstand: Atheisten glauben nicht an Gott, egal, ob Pantheisten sie als Teil von Gott bezeichnen oder nicht.

0
@AncheCameo

Das Konzept des "Atheisten" ergibt im Pantheistischen Weltbild einfach keinen Sinn :-)

Natürlich kann jeder glauben was es will... aber Pantheisten können sich deswegen das schmunzeln trotzdem nicht verkneifen :-)

0
@Knopperz

Die Tatsache, dass das Konzept des Atheisten – freilich nur aus der Perspektive eines Pantheisten – keinen Sinn ergibt, eliminiert alle Atheisten aus der Existenz? Klingt irgendwie nach einem magischen Märchen. Man muss nur »Simsalabim« sagen, und schon braucht man gewisse Gegebenheiten nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen.

Natürlich kann jeder glauben was es will... aber Pantheisten können sich deswegen das schmunzeln trotzdem nicht verkneifen :-)

Tja, und so schmunzelt am Ende Jeder über die jeweils »Anderen«. Irgendwie putzig. 😄

0
@AncheCameo

>> eliminiert alle Atheisten aus der Existenz?

Nope, die existieren weiter.
genau wie die Menschen die an einen Skydaddy glauben.

Die Geschichte mit dem "eliminieren" ist übrigens eher etwas aus den organisierten Religionen. Mein Gott ist besser als dein Gott etc.

Ich sehe Menschen die sich "Atheisten" nennen, oder einer organisierten Religion folgen eher wie Babys...und die kann man nicht zum Gehen überreden, wenn sie sich noch im Krabbelstadium befindet.

0
@Knopperz
Nope, die existieren weiter.

Puh, dann habe ich ja nochmal Glück gehabt. 😂

Ich sehe Menschen die sich "Atheisten" nennen, oder einer organisierten Religion folgen eher wie Babys

Na gut, dann will ich dich in deiner selbstverliebten Nabelschau nicht weiter stören. 😄

0
@AncheCameo

Liebe ist nochmal ein ganz anderes Thema.
Wie will man andere lieben, wenn man sich nichtmal selber liebt?

Du stellst Selbstliebe als etwas negatives dar... ist es nicht.

0

Die Zufallstheorie würde mal von namhaften Wissenschaftlern (Wenn ich mich recht erinnere war auch Hawkins dabei) im Computer berechnet und auf ein verständliches Beispiel übersetzt: demnach wäre es möglich, dass ein Tornado über den Flugzeugschrottplatz in Nevada rast und dort einen flugfähigen Jumbo 747 zusammensetzt.

Woher ich das weiß:Recherche

deine frage an sich macht schon keinen sinn aber gut...

hier sind weitere zitate von einstein:

I believe in Spinoza's God who reveals himself in the orderly harmony of what exists, not in a God who concerns himself with the fates and actions of human beings.

I cannot conceive of a God who rewards and punishes his creatures, or has a will of the kind that we experience in ourselves. Neither can I nor would I want to conceive of an individual that survives his physical death; let feeble souls, from fear or absurd egoism, cherish such thoughts. I am satisfied with the mystery of the eternity of life and with the awareness and a glimpse of the marvelous structure of the existing world, together with the devoted striving to comprehend a portion, be it ever so tiny, of the Reason that manifests itself in nature.

It was, of course, a lie what you read about my religious convictions, a lie which is being systematically repeated. I do not believe in a personal God and I have never denied this but have expressed it clearly. If something is in me which can be called religious then it is the unbounded admiration for the structure of the world so far as our science can reveal it.

I cannot imagine a God who rewards and punishes the objects of his creation, whose purposes are modeled after our own -- a God, in short, who is but a reflection of human frailty. Neither can I believe that the individual survives the death of his body, although feeble souls harbor such thoughts through fear or ridiculous egotisms.

hoffe das klärt einiges auf

Er sagte auch "Gott würfelt nicht"

Das Zitat baut darauf auf.

Wieso?

Weil er immer weniger an Zufälle glaubt da er durch die Wissenschaft die Zusammenhänge erkennt die nur ein logisches Wesen wie wir erschaffen könnte, welches aber einfach nur mehr Macht & Einfluss auf die Veränderung der Realität hatte bevor sie zuerst wahrgenommen wurde.

Seufz. Nein, die Wissenschaft legt keineswegs die Existenz eines Gottes nahe. Im Gegenteil: Je mehr wir über das Universum lernen, desto mehr wird deutlich, dass es keine höhere Macht benötigt.

Einstein selbst glaube an keinen personifizierten Gott. Er glaubte an eine Form der Ordnung der er göttliche Eigenschaften zuschrieb. Dies ist seine private Einstellung, hat aber keinerlei rationale Basis.

Die schönste und tiefste Rührung,

die wir empfinden können,

ist das Erfahren des Mystischen.

Sie ist der Säer aller wahren Wissenschaft.

Wem diese Rührung fremd ist, ...

wer sich nicht länger wundern,

nicht länger in verwirrter Ehrfurcht

dastehen kann,

ist so gut wie tot.

Albert Einstein

0
@Sagnieniemand

Seufz. Das ist, wie nicht anders zu erwarten, ein Fehlzitat.

Das ursprüngliche Zitat lautet:

"Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen."

Albert Einstein: Mein Weltbild. Hrsg. von Carl Seelig. Europa Verlag, Zürich Wien: 1953, S. 10

Diesem Zitat stimme ich natürlich vollkommen zu. Geheimnisse und unbekanntes verstehen zu wollen ist Grundlage der Wissenschaft. Mit "Mystik" hat dies natürlich nicht das geringste zu tun.

1
@dadita

Seufz.

Max Planck hat am Ende seiner wissenschaftlichen Laufbahn die Existenz dieses Geheimnisses bestätigen können:

Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht –, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott!

0
@Sagnieniemand

Seufz. Nein, Max Planck hat seine religiöse Indoktrination aus Kindheitstagen nie ablegen können. Dies ist nicht schön, bestätigt aber absolut gar nichts.

1
@dadita

Das spirituelle Wissen ist eine reguläre Wissenschaft. So wie zwei und zwei ganz eindeutig vier ergibt, so ist auch dieses spirituelle Wissen klar und eindeutig und lässt keinen Raum für Abänderungen. -SANT KIRPAL SINGH

0
@Sagnieniemand

Wer versucht wissenschaftliche Aussagen mit Zitaten zu belegen, hat keine Ahnung von Wissenschaft - dadita

Zitate sind irrelevant und kein Beleg. Was nicht weiter verwundert, da es für das gesamte Konzept der "Spiritualität" keinen wissenschaftlichen Beleg gibt. Was bleibt sind amüsante Wahnvorstellungen.

1

Was möchtest Du wissen?