Warum glaubt ihr an Gott oder warum nicht?

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12 Antworten

An welchen Gott denn? Der Mensch hat sich über die Jahrtausende unzählige Gottheiten ausgedacht. Es gibt nicht die geringsten Anzeichen dafür, daß irgendeiner von ihnen existiert. Früher brauchte man Götter, um sich die Welt zu erklären. Heute ist das nicht mehr der Fall. Im Gegenteil.

Wir wissen mittlerweile, wie Planeten wie die Erde entstehen. Wir wissen, daß der Mensch ein Primat ist und nichts weiter. Er hat sich, wie alle anderen Lebewesen, über Millionen Jahre entwickelt und entwickelt sich auch weiterhin fort. Weder ist der Menschen spezieller als alle anderen Lebewesen auf Erden, noch ist er weiter entwickelt als andere Lebewesen. Die Geschichte mit seiner Erschaffung durch einen Gott, dessen besonderer Liebling er ist, ergibt schon eine ganze Weile überhaupt keinen Sinn mehr. Man kann diese Realität natürlich verdrängen. Es kommt aber in der Regel nichts Gutes dabei heraus.

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Hallo BatmanZer,

Im bin zwar mit dem Glauben an Gott aufgewachsen, mir wurden allerdings nie Gründe dafür genannt, warum es einen Sinn macht, an Gott zu glauben. Damit habe ich mich erst viel später, während meines Studiums beschäftigt.

Ich habe sehr viel über die Frage nach dem Ursprung des Lebens und die Evolutionstheorie nachgedacht und auch Bücher darüber gelesen. Ich kam immer mehr zu dem Schluss, dass viele Dinge in der Natur auf einen Erschaffer oder Konstrukteur hinweisen. Andererseits wurde mir auch immer klarer, auf welch wackligen Füßen die Evolutionstheorie steht und im Grunde keine ausreichend fundierten Begründungen gegeben werden, die sie unwiderlegbar machen würde.

Es könnte für Dich in diesem Zusammenhang interessant sein, was ein Wissenschaftler, Chandra Wickramasinghe, Professor am University College in Cardiff (England), dazu sagt: „Während meiner wissenschaftlichen Ausbildung wurde ich von Anfang an einer eingehenden Gehirnwäsche unterzogen, die mich glauben machte, daß die Wissenschaft und irgendeine Art vorsätzliche Schöpfung nicht miteinander in Einklang zu bringen sind. Es war sehr peinlich, diese Vorstellung aufgeben zu müssen. Ich bin in einer ziemlich unangenehmen Situation hinsichtlich des Überzeugungsstandes, den ich heute bei mir vorfinde. Aber es gibt keinen Ausweg, der logisch zu sein scheint. .. Das Leben einem chemischen Unfall auf der Erde zuschreiben zu wollen käme dem Versuch gleich, ein bestimmtes Sandkorn an allen Stränden auf allen Planeten im Universum zu suchen — und es zu finden. Es gibt keine andere Möglichkeit, die präzise Ordnung unter den Bausteinen des Lebens zu verstehen, als sich auf eine Schöpfung in universellem Maßstab zu berufen" (Geoffrey Levy, „There Must Be a God“. Daily Express, London, 14. August 1981, S.28).

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Hinweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt.

Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik. Hier zwei Beispiel von Hunderten: Da gibt es z. B. Drohnen, die ihre Konstruktion der Seemöwe verdankt. Die Seemöwe wurde so erschaffen, dass sie aufgrund ihrer besonderen Flügelkonstruktion in der Lage ist, akrobatische Flugmanöver zu vollbringen. Diese besonderen Konstruktionsmerkmale der Möwen wurden auf die Drohnen übertragen, so dass diese in der Lage sind, schnelle Gleit- und Sturzflüge auszuführen.

Ein anderes Beispiel sind die Möwenbeine. Möwen können sehr lange auf dem Eis stehen, ohne dass ihre Füße frieren oder sie dadurch Körperwärme verliert. Das ist nur deshalb möglich, weil das Möwenbein fazinierend konstruiert ist. Es funktioniert nach dem Prinzip eines Gegenstromwärmetauschers. Durch diesen Wärmetauscher wird das Blut, das von den kalten Füßen in den Körper zurückkehrt, erwärmt. Ein Ingenieur beschrieb diese Prinzip als "eine der effektivsten Methoden zur Wärmerückgewinnung. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele genialer Konstruktionen aus der Natur, die Wissenschaftler und Ingenieure nachzuahmen versuchen. Forscher bezeichnen sie als "biologische Patente".

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Obwohl ich ihn nicht sehen und anfassen kann, habe ich dennoch eine persönliche Beziehung - eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut. Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe. Mehr als einmal habe ich erlebt, dass Gott mir in wirklich ausweglos erscheinenden Situationen Auswege geschaffen hat. Er hat mir immer wieder Mut gemacht, wenn ich betrübt war und ich durfte etwas von der Kraft verspüren, die von ihm ausgeht.

Das ist in sehr komprimierter Form das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Es steht im Grunde jedem der Weg offen, solch eine Überzeugung zu entwickeln, wenn er sich ernsthaft, ehrlich und eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

LG Philipp

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Kommentar von Mark1616
11.05.2016, 15:49

eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut. Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe

Es ist ganz bestimmt keine Illusion. Menschen haben sich ja noch nie täuschen, oder beeinflussen lassen. Es gibt ja auch keinen psychischen Vorgang, der sich Bestätigungsfehler nennt. Außerdem bist du ja auch der einzige Mensch, der einer Religion folgt, und der sich "sicher" dabei ist, dass sie die Wahrheit ist. Solche Phänomene gibt es weder bei Muslimen, Juden oder Hinduisten. Auch wenn es keine Beweise dafür gibt, dann bin ich froh, dass du dir hierbei sicher bist. Ich werde mich jetzt direkt dem Christentum anschließen, denn Menschen haben sich ja noch nie geirrt wenn sie sich auf ihre Intuition verlassen haben, was?

Ich habe sehr viel über die Frage nach dem Ursprung des Lebens und die Evolutionstheorie nachgedacht und auch Bücher darüber gelesen. Ich kam immer mehr zu dem Schluss, dass viele Dinge in der Natur auf einen Erschaffer oder Konstrukteur hinweisen. Andererseits wurde mir auch immer klarer, auf welch wackligen Füßen die Evolutionstheorie steht und im Grunde keine ausreichend fundierten Begründungen gegeben werden, die sie unwiderlegbar machen würde.

Wirklich sehr interessant. Dir ist aber hoffentlich klar, dass du mit dieser Ansicht praktisch alleine dastehst? Ich möchte dein außerordentliches Fachwissen diesbezüglich nicht in Frage stellen, denn jemand der bereits mit ein paar Worten dazu in der Lage ist, die gut belegten Arbeiten von Tausenden von Wissenschaftlern zu zerlegen zeigt schon enormes Potential. Du wärst wahrscheinlich sogar dazu in der Lage, die ET zu widerlegen und den dazugehörigen Nobelpreis einzustreichen, was?

Ich meine, es müsste doch für dich, oder einen der WIssenschaftler die du zitierst, eine Leichtigkeit sein die offensichtlichen Fehler aufzuzeigen und ihre modifzierte THeorie zu präsentieren? Es würd doch kaum jemand der noch bei Verstand ist auf das Prestige und die Preisgelder eines Nobelpreises verzichten, was?

Was meinst du denn was Evolutionsbiologen den ganzen Tag machen? Statuen von Darwin anbeten und sich wissenschaftliche Aufsätze aus den Fingern saugen? Darwin hat für seine Arbeit an der Evolutionstheorie einen Nobelpreis bekommen. Mittlerweile ist die Evolutionstheorie ein ums andere Mal wieder bestätigt worden. Sie gehört zu den am besten belegtesten wissenschaftlichen Theorien der Welt. Es gibt hunderte, wenn nicht sogar tausende Beweise dafür, dass ein eventueller "Konstrukteur des Lebens" nicht vorhanden oder ziemlich dämlich war. Wenn die Wissenschaftler die du hier zitierst tatsächlich wüssten wie man die ET widerlegen könnte, meinst du nicht sie würden das veröffentlichen und ihre Preise und Anerkennungen entgegennehmen?

Was meinst du, wieso noch keiner dieser Evolutionskritiker, die nebenbei alle eine religiöse Agenda vertreten, dazu in der Lage war?!

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Es gibt verschiedene Gründe, warum ich nicht an Gott glaube. Zum einen kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass es einen Gott gibt, da mir seine Existenz aus dem Wunsch der Menschen entstehen zu scheint. Für mich ist Gott nur ein Weg, mit denen Menschen sich etwas erklären, dass sie anders nicht beweisen können. Außerdem scheinen (für mich) alle "Gottesbeweise" die ich bisher gelesen/gehört habe sehr unlogisch und erwünscht zu sein. Und solange mir keiner Beweisen kann, dass ein Gott existiert habe ich auch keinen Grund an einen zu glauben.
Außerdem hab ich das Gefühl Gott ist für viele nur eine Ausrede oder etwas woran sie glauben, damit sie sich nicht allein fühlen, und das brauche ich eben nicht.

Auch wenn es sich so anhört, ich schließe die Existenz eines Gottes nicht komplett aus, aber solange man sie mir nicht beweist, so dass ich davon überzeugt bin, werde ich sie stark bezweifeln.

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Ich glaube nicht an die Existenz von Göttern oder anderen Fabelwesen, weil es erstens kein schlüssiges Argument dafür gibt und die Vorstellung nur zu Widersprüchen und Paradoxa führt. Folglich bin ich Atheist.

Über Atheisten wird sich in Glaubenskreisen viel falsches erzählt. Vereinfacht gesagt, ist der Atheismus einfach der Unglauben. 

Manch Gläubiger versucht zu argumentieren, dass ein Atheist auch glaubt, nur eben etwas Anderes, aber das ist falsch. Atheismus ist ebenso wenig ein Glauben wie Enthaltsamkeit eine Sexpraktik ist, oder ein leeres Glas einfach ein anderes Getränk ist.

Es wird sich auch erzählt, Atheisten seien unmoralisch. Auch das stimmt nicht. Ich kann auch Gutes tun, ohne dass man mir das Paradies nach dem Tod in Aussicht stellen, oder mit der Hölle drohen muss. Wenn ich gutes Tue tue ich es einfach weil ich es für gut halte.

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 11:41

Ich glaube nicht an die Existenz von Göttern oder anderen Fabelwesen, weil es erstens kein schlüssiges Argument dafür gibt und die Vorstellung nur zu Widersprüchen und Paradoxa führt.

Trifft auch auf mich zu, trotzdem bin ich kein Atheist.

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Ich bin sowohl religiös, als auch atheistisch und glaube nicht an die Existenz eines allmächtigen, personifizierten Schöpfergottes, wie er von den meisten Weltreligionen gelehrt wird.

Der Grund dafür ist, dass die Wissenschaften weitgehende Erklärungsmodelle liefern und die Existenz eines Gottes aus meiner Sicht mehr Fragen aufwerfen, als beantworten würde.

Allerdings respektiere ich, wenn Menschen eine andere Weltanschauung haben und beispielsweise ein persönliches Gottesbild haben und an die Lehren religiöser Schriften glauben.

Kritikwürdig ist Religion - unabhängig von irgendeinem Gott - nach meiner Ansicht dann, wenn sie als Machtinstrument zur Manipulation und Einschüchterung missbraucht wird, durch sie Menschen in ihren persönlichen Freiheiten massiv eingeschränkt, oder diskriminiert werden und die Religion als Vorwand für machtpolitische Interessen dient.

Religion muss meiner Meinung nach den Willen zur Erneuerung und zeitgemäßen Auslegung der heiligen Schriften haben, anstatt buchstabengetreu an längst veralteten Ansichten zu kleben, die der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts widersprechen.

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Kommentar von Enzylexikon
08.05.2016, 16:55

Da es offenbar noch nicht alle verstanden haben.

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung inhaltlich minderwertiger Antworten und ist nicht dazu da, anonym die eigene Meinung durchzudrücken.

Da ich mich meist um eine gewisse Qualität meiner Antworten bemühe, finde ich es ziemlich feige und schäbig, unbegründet abzuwerten, nur  weil einem die Antwort ideologisch nicht in den Kram passt.

Wer nicht in der Lage ist zu argumentieren, sei es, weil er keine Ahnung vom Thema hat, oder sich intellektuell unterlegen fühlt, sollte am besten die Finger von Antworten lassen, die seinen geistigen  Horizont übersteigen.

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Kommentar von Giustolisi
08.05.2016, 16:55

Wie kann man sowohl religiös als auch atheistisch sein? Das schließt sich genau so aus wie Fettleibigkeit und Untergewicht.

Entweder glaubt man, dass es mindestens einen Gott gibt und ist religiös, oder man glaubt nicht, dass es sowas wie Götter gibt und ist Atheist.

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ich glaube NICHT an die märchen der religionen, weil die geschichte der religionen und die entstehungsgründe der geistwesen/götter genau zeigt und auch beweist, dass alle religionen mit ihren imaginären wesen darin nur von menschen selbst erfunden wurden............ 

beispiel:

der monotheistische gott jahwe ist in wahrheit nur ein heidengott, deren nachgewiesene exiszenz bis in 1400 v. chr. zurückreicht und der vom nomadenvolk der schasu als kriegsgott und vulkangott verehrt wurde.....in soleb im sudan, steht ein tempel den der pharao amenophis der 3. errichtet hat und auf denen er alle namen der völker mit ägyptischen hieroglyphen versehen liess, die er besiegt hat............dort steht auch der name jahwe.....denn die hieroglyphen beschreiben ein volk, dass aus einer region kommt, dass diesen nahmen hat......... die schasu benannten ihren gott nach diesem gebiet, jahwe...................*g* ..und die schasu machten ihren gott im ganzen pharaonenland bekannt, da sie als nomadenvolk quer durch dieses land zogen, von den pharaonen zwar beobachtet, aber in ruhe gelassen, da sie nie in die städten einwanderten.......:)

selbst in der bibel wird manchmal seine echte abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden dornbusch, oder bei der beschreibung des wandernden volkes israels, denn was steht dort in der bibel?........genau, am tage weist eine rauchfahne den weg, in der nacht eine feuersäule...........so sieht man auch einen vulkanausbruch, aber keinen echten gott, der jemanden einen weg weist...........*g*, selbst bei der beschreibung, als moses die gebote empfangen hat, wird ein möglicher ausbruch eines vulkanes beschrieben.............:)

und erst 1000 v. chr. begann jahwe seinen siegeszug durch die legende mit david und dessen kampf gegen goliath..........erst durch dieses ereignis wurde er zu einem großen gott, dem gott des königs, war aber eben nicht alleine denn er hatte die göttin aschera an seiner seite, die eine fruchtbarkeitsgöttin war..............und es gab zu den zeiten davids auch noch einen stadtgott, der jedoch dann an bedeutung verlor.............

.......... den status des alleinigen gottes erlangte jahwe im 8. jahrhundert v. chr. durch die ständigen kriege und bedrohungen israels......... denn in dieser zeit wurde er nur noch alleine als kriegsgott angebetet, der jedoch mit kompletten zerstörung von israel auf alle fälle den status eines mächtigen gottes verlor............. 200 jahre im exil der babyloner wimmelte dieser gott dann vor sich hin und wurde erst in dieser zeit bekannter, denn im 7. jahrhundert v. chr. fingen die priester erst an, geschichten über diesen gott zu sammeln.............in dieser zeit wurden die texte geordnet, nach dem verständnis der damaligen gläubigen dann neu geschrieben und somit z.b. auch die göttin aschera aus diesen schriften verbannt, trotzdem wurde in der bibel ein hinweis auf seine gefährtin übersehen, denn am anfang der bibelmärchen steht geschrieben: gott schuf den menschen zum eigenen bilde, als mann und frau........und noch ein hinweis wurde übersehen, mit der aussage gottes "ich will euch trösten wie ein seine mutter tröstet"..............*g*..... die neuordnung der schriften mit der kanonisierung der bibel führte dann dazu, dass viele dinge einfach weggelassen wurden und andere dazugedichtet............

somit beten also alle drei monotheistischen glaubensreligionen, das judentum, das christentum und der islam den selben heidengott an.........*g*

wie schon geschrieben, die geschichte der religionen zeigt das wahre gesicht des glaubens, denn es wird immer nur betrogen, selbst in der bibel steht, dass gott den menschen lügengeister in den mund legte............

warum soll ich also an solche märchen glauben?....................:)

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 12:21

Etwas komplizierter und verwobener sind die Einflüsse, die aus dem Feuergott (Vulkangott) einen jüdischen, christlichen und islamischen JHWH machten aber in Anbetracht der Kürze hast Du es schon recht umfassend geschildert.

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Ich glaube nicht (mehr). Warum? Das liegt am Erwachsenwerden. Im Laufe dieses Prozesses erkennt man irgendwann den Unterschied zwischen Märchen, Legenden und der Realität. Das kommt nach und nach und passiert ganz von selbst.

Warum es nicht bei allen so ist?  Ja, das ist für mich ein undurchdringliches Rätsel. Ich werde es wohl nie verstehen.

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Kommentar von MagnaFlavia
08.05.2016, 16:51

Du musst es auch nicht verstehen. Weshalb dieser "Erkenntnisprozess" nicht bei Jeden einsetzt. Toleranz und Akzeptanz heißt hier der Schlüssel. Denn so wie du nicht verstehen kannst warum es Menschen gibt die an einen (oder mehrere Götter) glauben, gibt es Menschen die es nicht verstehen warum du es nicht tust.

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Kommentar von MagnaFlavia
08.05.2016, 23:21

:) vll verstehst du es ja doch noch irgendwann... Vor 15 Jahren Han ich das auch so gesehen. Wer weiß, daß Leben steckt voller Überraschungen.

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 11:39

Warum es nicht bei allen so ist?

Vermutlich weil folgendes nicht eintrat:

Das liegt am Erwachsenwerden.

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Hmm, das ist eine der unerklärlichen Fragen des Lebens nicht wahr?! Du könntest auch fragen warum liebt ihr eure/n Pertner/in.

Also ich bin evangelisch erzogen, bin nach meine Konfirmation aber aus der Kirche ausgetreten, weil ich eben nicht daran geglaubt habe. Ich dennoch alles gelesen was ich in die Finger bekam, dieTora/den Talmud, den Koran usw. Irgendwann kam eine Zeit in meinem Leben die ich fast nicht überlebt haette on dieser Zeit hatte ich ein Gefühl,... Oder ehr ein Gespür.... Und ich begann wieder zu beten. Von da an bekam ich so eine Art Urvertrauen und ich wusste "hier bin ich richtig". Und seit dem bin ich zu meinem Glauben zurueck gekehrt und halte seit dem daran fest. Ich kann es nicht logisch erklären aber es ist ein tiefes Gefühl und eine tiefe Liebe.

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Kommentar von Zicke52
08.05.2016, 12:10

Der Vergleich mit dem Partner hinkt aber schon sehr. Dein Partner existiert doch, oder? Das ist nämlich die Voraussetzung dafür, dass du ihn lieben kannst.

Diese Voraussetzung gibt es bei Gott nicht. Du musst erst mal an seine Existenz glauben. Ob du ihn dann liebst, ist wieder eine andere Sache und hat mit dem Glauben nichts zu tun. Man glaubt ja auch an den Teufel, liebt ihn aber nicht.

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Kommentar von MagnaFlavia
08.05.2016, 15:05

Ich glaube du hast nicht verstanden wie ich das meinte. Ich meinte ich kann genau so wenig logisch erklären warum ich an Gott glaube, wie ich logisch erklären könnte warum ich, ggf ich habe/hätte einen, meinen Partner liebe. Weil es ein Gefühl ist.

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Kommentar von MagnaFlavia
08.05.2016, 20:44

Zu deinem ersten Absatz, wenn du das so sehen ist ist das okay, ich tue es nicht! Ich sehe es nun alles anders und bleibe dabei, dass man das sehr wohl so empfinden kann. Ich wünsche noch einen schoenen Abend

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Kommentar von MagnaFlavia
08.05.2016, 20:47

P. S. Gefühle sind keine bewussten Entscheidungen oder Resultate und sind nicht gänzlich logisch. Ich spüre, dass es Gott gibt und ich fühle eine tiefe Liebe. So ist es einfach, du kannst es vll nicht nachvollziehen, das ist nicht schlimm. Es ändert aber auch nichts daran, dass ich und sehr viele andere Menschen auf diesen Planeten dieses Gefühl haben und es spüren :) ... Es sei uns gegönnt.

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 11:49

Du könntest auch fragen warum liebt ihr eure/n Pertner/in.

Nun, das ist ganz einfach. Zuerst analysiert das Gehirn anhand von Gerüchen, ob der Gegenüber als biologischer Partner zu Fortpflanzung geeignet wäre. Ist dies der Fall, dann sorgt das Gehirn dafür, dasz selbst dann Leute zusammen kommen, die ohne den Zweck der Fortpflanzung nichts von einander wissen wollten. Das Gehirn macht "Liebe", in dem sie das Sucht und Belohnungssystem Aktiviert. Das läszt aber mit der Zeit nach.....

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Kommentar von MagnaFlavia
09.05.2016, 12:20

Es ist schade, dass man sich wegen seines Glaubens verhoehnen lassen muss. Ich werde nie so respektlos mit Jemanden umgehen. Wie bereits erwähnt ich glaube an Gott und ich kann es nicht erklären, ich spüre es einfach und ich bin gluecklich damit. Es ist richtig das Liebe zunächst ein Erzeugnis von Pheromonen ist aber dennoch viel mehr als das.

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Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert zur Frage ist m. E. folgender Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser
Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische
Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 12:24

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott

Wenn die Bibel recht hätte, dann würden Paradoxa wahr werden, die einander auschlieszen. Wäre die Bibel wahr, sie würde sich in sich selbst vernichten. Eine wahre Bibel würde die Existenz eines Gottes unmöglich machen.

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Weil ich Lebenszeugnisse von Menschen gelesen und viele Beispiele am Fernsehen gesehen habe, die ich mir ohne ein Einwirken von Gott nicht erklären kann. Z. B.  Nick  Vujicic der ohne Arme und Beine eine Lebensfreude ausstrahlt, Corrie ten Boom die in Konzentrationslagern fast alle Angehörigen verloren und sich für "Vergebung an den Schuldigen" einsetzt (Buch "Die Zuflucht", Ruth Pfau die als Christin für ihre Arbeit an Leprakranken die höchste Auszeichnung des muslimischen Staates Pakistan bekommen hat (Buch "Das Herz hat seine Gründ"), Familie Röschli die aus "Nichts" ein Dorf in der äthiopischen Hauptstadt aufgebaut hat (www.selam-eth.de), Shannon die als Jugendliche mehrere Menschen umgebracht hat und durch den Glauben an Gott zur Sozialarbeiterin wurde (Buch Shannon - ein wildes Leben) usw. 

Und weil ich Gott selbst erleben durfte. Durch Gebetserhörungen, die man real nicht erklären kann. 

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Kommentar von Giustolisi
08.05.2016, 11:23

Dann glaubst du also an den Lückengott?

Das ist der Gott den man in jede Lücke stecken kann, in der noch nicht eine vernünftige Erklärung steckt. Kurz gesagt:"Ich kann es nicht erklären, also muss es der Lückengott gewesen sein.". Das ist allerdings ein Fehlschluss verwandt mit dem Argument aus Unwissenheit.

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Kommentar von Ryuuk
08.05.2016, 11:23

Du musst ein sehr düsteres Weltbild haben wenn, wenn etwas Gutes in der Welt für dich, ohne einen allmächtigen Gott, garnicht möglich wäre.

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Kommentar von Katsa1
08.05.2016, 11:42

In dem Post wird doch nach der eigenen Meinung gefragt. Wieso fangen wir jetzt an die eigene Meinung zu kritisieren? Was bringt uns das?

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Weil es keinen guten Grund gibt, an einen zu glauben.

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