Warum glaubt ihr an Gott / Allah?

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18 Antworten

Hallo ale255,

für mich ist Gott nicht einfach deswegen existent, weil es so in der Bibel steht. Das, was für jedermann sichtbar und erkennbar ist, sind seine Werke der Schöpfung oder die Natur. Allein die hochkomplexe Welt lebender Organismen zeigt mir mehr als deutlich, dass sie eine intelligente Macht  ins Dasein gebracht haben muss. Jedes Lebewesen hat einen eigenen genetischen Bauplan, der aus unzähligen Einzelinformationen entsteht. Solche Programme entstehen nicht einfach von selbst; damit sie entstehen können, muss jemand da sein, der sie sich ausdenkt und sie schreibt. Oder denke einmal an die verschiedenen molekularen Maschinen auf der Zellebene, die komplizierte Aufgaben selbsttätig ausführen und das oftmals in Bruchteilen von Sekunden. Das ist für mich - und für viele andere (auch Wissenschaftler) ebenfalls - die einzige vernünftige Erklärung. Jedes einzelne Lebewesen trägt also in gewisser Weise den Beweis eines Schöpfers in sich selbst. Die Frage ist einfach, wie ich als einzelner diese "Beweise" sehe und bewerte.


Wenn Wissenschaftler behaupten, dass solch komplexe Strukturen von selbst ins Dasein kommen konnten, dann haben sie dafür keinerlei Beweise in der Hand. Das, was deutlich erkennbar ist, sind die Veränderungen bereits bestehender Lebewesen, deren Evolution eben. Was jedoch nicht nachprüfbar ist, wie ganz neue Baupläne überhaupt entstehen können. Trotzdem gehen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass diese ohne Einwirken einer intelligenten Kraft zustande kommen konnten, da ihre Grundannahme darauf beruht, dass es keinen Gott gibt. Seine Existenz wird also von vornherein ausgeschlossen. Das ist aus meiner Sicht jedoch eher ein weltanschauliches als ein wissenschaftliches Problem. Der Glaube an Gott kann also selbst aus rein wissenschaftlicher Sicht nicht ausgeschlossen werden.

Da gibt es jedoch auch noch einiges andere, dass mich davon überzeugt, dass Gott wirklich existiert. Ich bin zwar von Haus aus ein gläubiger Mensch, doch meine Glaubensüberzeugungen verfestigten sich besonders dadurch, dass ich beobachten konnte, dass der Glaube an Gott Menschen zu besseren Menschen machen kann und es auch tatsächlich tut: aus verhassten Kriegsgegnern werden Brüder, die tiefe Zuneigung zueinander verspüren, aus verantwortungslosen Trunkenbolden werden treu sorgende Familienväter, aus aggressiven Bandenführern werden durch und durch friedliebende Bürger, aus Drogenkriminellen werden Menschen, die sich selbstlos zum Wohl anderer einsetzen. Menschen, die sich nie zuvor begegnet sind, opfern viele wertvolle Stunden zum Wohl des anderen auf, sind sogar bereit, ihr Leben für den anderen zu opfern. Ich begegne Menschen, die bis in den hintersten Winkel ihres Herzens ehrlich sind und auf die ich mich zu hundert Prozent verlassen kann, Menschen, die ihre eigenen Interessen ganz hinten an gestellt haben und sich für andere verausgaben. Ich erlebe Tag für Tag Liebe in Aktion und weiß, dass sich meine Erfahrungen millionenfach mit denjenigen multiplizieren lassen, die Gleiches und Ähnliches erfahren.

Wodurch sind diese Menschen das, was sie heute sind? Sie sind es nicht allein dadurch geworden, dass sie hart an sich gearbeitet haben oder einfach bessere Menschen aufgrund ihrer Veranlagung sind. Wenn sie an dieser Stelle aussagen könnten, dann wäre ihr Bekenntnis klar und eindeutig: weil es einen lebendigen Gott gibt, der ihnen die Kraft gegeben hat, neue Persönlichkeitsmerkmale und Charakteristika zu entwickeln. Dies selbst zu erfahren und an vielen anderen zu beobachten, zählt zu dem Überzeugendsten, das ich je an Religion erlebt habe und es prägt mich bis auf den heutigen Tag.

LG Philipp

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Erstmal danke, dass du - anders als viele andere - trotz der Tatsache, dass du nicht gläubig bist, dennoch andere Ansichten respektierst. Ich bin Christ und  glaube an Gott, allein aus dem Grund, dass es mir Kraft gibt und mich beruhigt. Ich fühle mich dadurch besser. Ob es einen Gott gibt oder nicht, mir egal. Ich habe absolut kein Problem mit Atheisten, jeder soll glauben woran er will. Mein Glaube ist nur für mich und ich habe kein Interesse, andere Leute von irgendetwas zu überzeugen.

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Kommentar von Raubkatze45
16.12.2015, 17:41

Wie kann man einen Glauben, dem es egal ist, ob es Gott gibt oder nicht, überhaupt ernst nehmen? Wie kann etwas Halt geben und beruhigen, wenn es die Ursache allen Trostes möglicherweise gar nicht gibt ? Wenn ich nicht daran glauben kann, dass Christus lebt und es letztlich egal wäre, worin besteht dann eigentlich der Halt?

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Hallo,
"Gott" ist die offene Frage des Seins. Außerdem könnte er der geistigen Komponente des Seins widerspruchsfrei zugeordnet werden. Diese geistige Komponente ist Fakt. Es gibt keine nachvollziehbare Theorie welche diese  den bekannten Naturgesetzen zuordnen könnte oder eine evolutionäre Entwicklung im Sein belegt.
Versuche diese geistige Komponente zu verstehen, in dem man sie als Funktionen von Schaltungen im menschlichen Gehirn betrachtet können nicht befriedigen. Es wäre so, als würde man die Schaltungen  in den Prozessoren der Computer  als Ursache der Programme, welche diese abarbeiten, betrachten.
An Gott glauben ? Gut, viele tun dies oder meinen dies zu tun.
In Wirklichkeit ist es die Wahrscheinlichkeit von Gott, welche mehr oder weniger "erkannt" wird, aus verschiedenen Betrachtungen und Gründen.(auch Wünschen !)
Sonst würde es auch für "Gläubige" nicht so viele Zweifel geben welche durch "Bekenntnisse" (Beleg diese Plattform) unterdrückt werden.
Andererseits füllt eben Gott die offene Frage (s.oben) was der  Atheist nicht
leisten kann und eben selbst die offene Frage unterdrücken muß. Wenn dieser sagt - mich interessiert diese Frage nicht, sie ist nicht präsent, sie stellt sich mir nicht und muß deshalb nicht unterdrückt werden - auch gut, aber ich sehe darin nur eine Ignoranz dieser Frage.
Gruß Viktor

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Wer den Vater[gott] nicht findet, der ist in irgendeiner Weise mit mangelnden Anlagen geboren, der ist nicht gesund. Atheist sein heißt, in einer gewissen Weise körperlich krank sein, und alle Atheisten sind in einer gewissen Weise körperlich krank, da ihnen der vatergott verlorengegangen ist. (R. Steiner, GA 220: Seite 177)

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Der Mensch schuf Gott nach seinem Ebenbild.  Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis für seine Existenz. Trotzdem betrachten sich gut 80 % der Weltbevölkerung, als religiös. Sie glauben, an ein höheres Wesen an, an eine Art Jenseits,Sie beten, und sie begeben sich mit anderen Menschen an einen Ort, um Gottesdienst zu feiern. Es sind bemerkswert hohe Zahl- und sie sind stabil.                                                                Jede kreative Intelligenz, die ausreichend komplex ist, um irgendetwas zu gestallten, entsteht anschliesslich als Endprodukt eines langen Prozesses oder allmählichen Evolution. Da kreative Intelligenz durch Evolution entstanden ist, tritt sie im Universum zwangsläufig erst sehr spät in Erscheinung. sie kann das Universum deshalb nicht entworfen haben.   Gott im eben definierten Sinn ist eine Illusion.                                                                       Gott als Erklärung für Ihre Existenz, auch wenn die durch Gott natürlich nicht erklärt wird. Als Trost für Menschen, die Einem anderen verloren haben und nach dem Sinn des Ganzen suchen. Als Hilfe für die Ängstlichen, als Stütze für die Einsamen. Es ist nicht ganz und gar lächerlich sich einen Freund herbei zufantasieren , der einem hilft. Aber ein eingebildeter Freund kann besser sein als gar nichts.   Gott ist die Summe all unserer Wünsche und Vorstellungen und ein gegenüber uz und endlichen, sündigen, unvollkommenen Menschen. Diese erschaffene Gott kann benutzt werden um Autorität, Gesetzte und Ansprüche an uns Menschen zu stellen und kann als höchstes Wesen, welchem Gehorsam zu leisten sei, betrachtet werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, das wir Menschen nur das Bedürfnis Haben an Gott zu glauben, weil wir ihn selber erschaffen haben und nicht uns Menschen al das höchste Wesen ansehen.

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Kommentar von Misrach
17.12.2015, 21:44

Muss man den etwas an das man glaubt wissenscahftlich beweisen? Dann wäre es ja kein Glaube mehr.

Es gibt auch viele Krankheiten, die wissenscahftlich nicht richtig bewesiesen sind (ich meine damit, man weiß dass es sie gibt, aber warum und wie man sie heilen kann etc. weiß man bei machen bis heute nicht)

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Ich habe mehrere Gründe, warum ich an Gott glaube.
Ich glaube, dass diese geniale Welt, die gut aufeinander abgestimmt ist, nicht aus Zufall entstanden ist, sondern das sie geplant wurde. Das Leben einfach so entsteht ist nicht sehr wahrscheinlich.
In der Bibel stehen erfüllte Prophezeihungen und ich habe Sachen erlebt, die mich glauben lassen. Auch berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findet man im Internet. Auch kannst du dich mal mit dem Thema Nahtoderfahrungen beschäftigen.
Viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten also kein Interesse die Religion einfach zu erfinden.

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Kommentar von Meatwad
16.12.2015, 22:34

Diese Welt ist alles andere als genial. Komplex ja, genial nein. Man weiß längst, warum alles so aufeinander abgestimmt ist. Ein Hinweis auf einen Schöpfer bzw Planer gibt es da nicht.

In der Bibel stehen, abgesehen von tausenden nicht erfüllten Prophezeiungen, keinerlei überzeugende erfüllte Prophezeiungen.

Menschen berichten auch davon, daß Jesus in ihrem Penis wohnt.

Wenn für etwas noch keine wissenschaftliche Erklärung zu erkennen ist, dann muss man besser suchen. Wenn alle Menschen so wären wie du, hätten wir den medizinischen Stand von vor 15.000 Jahren.

Wer sich mit dem Thema Nahtoderfahrungen beschäftigt, wird feststellen, daß Gott, Jesus oder ein "Jenseits" nichts damit zu tun hat.

Und zuletzt: Den Wahrheitsgehalt eines Glaubens dadurch zu begründen, daß Menschen bereit sind, dafür in den Tod zu gehen, ist mit das Lächerlichste, was man machen kann.

Melde dich hier bloß niemals ab. Jeder einzelne deiner Posts schafft mindestens einen neuen Atheisten. Und dafür hast du dir so kurz vor Weihnachten auch mal ein fettes "Danke" verdient!

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Also nur mal so nebenbei: Ich bin auch Atheist. Ich könnte niemals sagen, daß ich jeden Glauben respektiere. Dafür ist das meiste davon viel zu großer Quatsch, der allzu gerne dazu benutzt wird, um Menschen auszugrenzen. Wie könnte ich jemanden dafür respektieren, daß er zB. an das Buch der Mormonen glaubt, der die Geschichte von Adam & Eva oder Noah wörtlich nimmt oder der Homosexuelle für krank hält???

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Gott erfährt man nicht im Alltagstrott ,in der Hektik, im Stress. man erfährt ihn in der Stille, der Besinnung, der Meditation,Jesus ging in die Wüste, wie so viele andere Propheten auch. 

Es braucht Stille ob im Wald beim Wandern, oder im Stillen Kämmerlein  ohne Störenden Strom oder störende Geräusche.Ich spürte seine Macht im Traum als ein Engel mit mir Sprach und eine Botschaft sandte. Danach war ich 3 Tage lang  wie  neben mir stehend, Das vergisst man nicht. Und man weiß das es kein normaler Traum war.

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Kommentar von Bernhard64
17.12.2015, 12:02

Hi, du solltest Jehovas Berater werden, damit er die Bibel ändert. Er sagt nämlich, dass man das künftige Königreich in sein ganzes Leben einbauen und an erste Stelle setzen soll. 1. Kor.10

31 Darum, ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes.+

Und Gott sagt in deiner Bibel auch, dass wir ihn öffentlich preisen sollten, damit alle erfahren, das die Welt Teufelswerk ist und durch seinen Sohn Rettung braucht.

Heb.10
24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung+ zur Liebe und zu vortrefflichen Werken,+ 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben,+ wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern+, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.+

Vielleicht hilft dir das, da du offensichtlich ja glaubst, aber vielleicht einige Informationen fehlen.
Lg

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Es ist doch ein schönes Gefühl und religöses Wissen, wenn man die Ansicht hat, dass mit dem körperlichen Tod noch nicht alles zu Ende ist.

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Mir bzw meinen Eltern hat es dahmals sehr geholfen mit meiner krankheit (leukämie) besser zu verarbeiten.

Ich bin auch so mit dem glauben aufgewachsen und mein Glaube ist nicht nur einfach der glaube zu G'tt sondern es ist eine ganze Kultur die man damit lebt. ohne meinen glauben, hätte ich also eine ganz andere Kultur und wäre ein ganz anderer Mensch

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Kommentar von fazula11
18.12.2015, 12:02

Man muss nicht an Gott glauben, um zu Glauben. Man muss nicht Katholik sein,um anzubeten. Man muss sich nicht zum Protestantismus bekennen, um seinen Nächstes zu lieben. Wer, aber glaubt, der Mensch komme ohne Glauben aus, der glaubt somit erstens selbst macht zweitens die Rechnung ohne Spezies Mensch. Das heißt: Der Mensch glaubt, weil er gar nicht anderes kann, als zu glauben. Der Mensch ist von Natur religiös. Gibt es Beweise für eine solche These? Gibt es. 

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Ich glaube weil ich seine liebe erfahren durfte.

Glückselig sind die ,die nicht sehen aber doch glauben. 

Wünsche dir das du die liebe Gottes auch erfährst in deinem leben ,denn wer sucht ,der wird auch finden.

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Es gibt kein lieben Gott

Sonst wäre kein Krieg auf Erden

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Ich glaube nicht das die Welt, das Weltall, die Menschen, die Natur, die Tiere und alle anderen Planeten einfach so entstanden sind, irgendwas muss da sein, eine höhere Macht! 

Alles was du um die herum siehst konnten die Menschen fertigen, aus den ihnen gegebenen Materialien. Der Mensch an sich, er kann sehen, hören, schmecken, laufen, riechen, und und und und, man ist selbst schon so komplex, wie kann man sich das sonst anders erklären? Ein Mensch kann fühlen, körperlich und seelisch, es gibt Tag und Nacht, Sonne und Mond, einfach ALLLEEEEEES, dass kann ich mir nicht einfach so erklären, das geht über meine Vorstellungskraft und so denke ich, dass es eine höhere Macht Namens Gott gibt.

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Kommentar von roboboy
16.12.2015, 17:08

Ich glaube nicht das die Welt, das Weltall, die Menschen, die Natur, die Tiere und alle anderen Planeten einfach so entstanden sind, irgendwas muss da sein, eine höhere Macht! 

Beantworte mir nur eine Frage logisch, ohne einen Zirkelschluss:

Woraus ist dann Gott entstanden (oder eben die höhere Macht)? Ist er einfach zufällig aus dem nichts herausgepufft?

LG

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Kommentar von Meatwad
16.12.2015, 22:41

ALLLEEEEEES was du da aufzählst, kann man mithilfe der Wissenschaft erklären. Ein Schöpfer findet sich da nicht.

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Kommentar von realsausi2
17.12.2015, 17:24

Ich glaube nicht das die Welt, das Weltall, die Menschen, die Natur, die Tiere und alle anderen Planeten einfach so entstanden sind,

Es ist mir immer wieder unbegreiflich, wie man so unpräzise denken kann.

"Einfach so entstanden..." ist das alles doch nur im Schöpfungsmythos. Völlig zufällig aus dem Nichts geschaffen.

Die Naturwissenschaft ist da  ganz präzise und kann sehr gut belegte Kausalketten benennen, wie (fast) alles entstanden ist. Das ist gerade das Gegenteil von "...einfach so."

Wer sich allerdings nicht die Mühe macht, sich diese Fakten zur Kenntnis zu bringen, wird mit einem lapidaren "Gott war´s" schlicht dumm sterben.

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Ich persönlich glaube nicht wirklich an einen Gott. Ich glaube nur daran das wir die Gottes Kräfte haben. Damit meine ich wenn alle Menschen zusammen arbeiten dann kann man alles schaffen. Und das ist sozusagen eine Gotteskraft.

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Kommentar von hummel3
16.12.2015, 17:04

So ein Quatsch!

Versuche damit mal einen todkranken Krebspatienten zu trösten. - Du wirst angesichts seines Schicksals bestenfalls ein müdes Lächeln ernten, wenn der dich nicht gleich des Zimmers verweist.

Auch deine "Gottes Kräfte" dürften schnell am Ende sein, wenn es darauf ankommt.

Deine Meinung ist ein gutes Beispiel dafür, dass der "Ton" glaubt, sich über den "Töpfer" erheben zu können.

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Kommentar von ale255
16.12.2015, 18:17

@hummel3 also glaubst du an Gott, weil es dich tröstet wenn du Hilfe brauchst oder es dir schlecht geht?

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Kommentar von SweetHoneyHeart
20.12.2015, 20:40

Hummel3 Was fällt dir eigendlich ein? Ich habe doch nur gesagt was meine Meinung ist. Entweder du akzeptierst diese Meinung oder veränderst sie. Verändern kannst du meine Meinung aber eh nicht also bleibt dir nichts anderes übrig als dies zu akzeptieren.

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Wenn irgendwo 3 Steine übereinandergestapelt sind, glaubt kaum jemand an Zufall. Wenn ein Flugzeug fliegt, ist dass auch von jemanden der es erschaffen hat.
Nur bei der überwältigenden Genialität des Universums stellt man den Schöpfer in Frage und schreibt es einem Urknall zu. Man will nicht wahrhaben, das es ein mächtiges Geistwesen gibt, der sich selbst Jahwe/ Jehova nennt. Dieser hat als Geist die Macht, alles, auch Materie oder lebende Geschöpfe zu schaffen. Er stellt sich in der Bibel vor, will dass wir ihn kennenlernen und dass wir vor einem anderen Geistwesen der die ganze Erde irreführt, gerettet werden.
Dieser Teufel (Verleumder) ist dafür zuständig, dass uns die falschen Religionen seit jeher anlügen, Gott verläumden und dafür sorgen, dass die Menschen die Nase voll haben und Atheisten werden.

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Kommentar von Gondor94
31.12.2015, 12:55

Und wer hat dann Gott erschaffen? Und wenn Gott keinen Schöpfer braucht, warum braucht dann das Universum einen?

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Kommentar von Bernhard64
01.01.2016, 03:00

Naja, kann vielleicht sein, dass  unser Gehirn nicht geschaffen ist, alles zu verstehen. Wir steigen ja schon bei der 4. Dimension aus. Wenn es bei dir anders ist, kannst du ja sein Berater werden😄
Folgendes steht in der Bibel:

Röm.1. denn Gott hat es ihnen offenbar gemacht.+ 20 Denn seine unsichtbaren+ [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt* deutlich gesehen,+ da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden,+ ja seine ewigwährende Macht+ und Göttlichkeit*+, so daß sie unentschuldbar+ sind; 21 denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm,+ sondern sie wurden hohlköpfig+ in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.+ 22 Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht+ 23 und verwandelten die Herrlichkeit+ des unvergänglichen Gottes in etwas gleich dem Bild+ des vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.+

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Weil auf der Erde hinter jedem Funktionierenden Ding ein Programmierer/ein Macher steht. Nehmen wir mal das Auto oder Handy. Wenn ich dir sagen würde, das Auto hat sich zufälligerweise sich selbst gebaut. Was würdest du denken? Du würdest denken, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe, oder? Das Universum bzw. der Mensch ist viel komplexer als ein Auto. Aber nach deiner Meinung sollen wir zufällig entstanden worden sein. Jetzt würde ich von dir denken, dass du vielleicht nicht mehr alle Tassen im Schrank hast. Nicht böse gemeint. ;)

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Kommentar von Viktor1
16.12.2015, 19:43

Hallo Semcam,

Weil auf der Erde hinter jedem Funktionierenden 
Ding ein Programmierer/ein Macher steht.

zuerst - ich bin kein Atheist - aber dies ist unlogisch, Unsinn. Mit solcher Argumentation kannst du nur naive Menschen (vielleicht ?)
beeindrucken. Was du ansprichst spielt sich nur im Bereich des menschlichen Gestaltungsraumes ab oder auch im geringerem Umfang bei Tieren, welche sich z.Bsp. Behausungen oder "Werkzeuge" herstellen.
Bei allen andern "funktionierenden Dingen" des Seins ist dies nicht präsent, erkennbar. Von dem einen auf das andere zu schließen ist völlig unlogisch auch wenn es faszinierend erscheint.

Du würdest denken, dass ich nicht mehr alle 
Tassen im Schrank habe, oder?

Soweit wollen wir mal nicht gehen weder bei dir noch bei anderen. So denkt auch keiner in diesem Zusammenhang.
Tatsache ist, daß unser Wissen über das Sein besagt - da ist etwas
was funktioniert, im Rahmen von bestimmten Gesetzmäßigkeiten.
Wenn der Mensch mit freiem Willen und geistiger Potenz diese Gesetzmäßigkeiten erkannt hat und damit sein Umfeld gestaltet, vom Rad zum Auto oder Computer, so kann man keine Analogien auf das funktionieren des Seins dazu konstruieren.
Es gibt andere Ansätze welche einer geistigen Komponente des
Seins eine Wahrscheinlichkeit geben - doch das wäre ein anderes
Thema.
Gruß Viktor

PS.
Deine Vorstellung entspricht dem "theologischen Gottesbeweis"
s.hierzu u.a. auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis#Zum_teleologischen_Gottesbeweis

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Kommentar von Meatwad
16.12.2015, 22:39

Die Komplexität des Menschen ist durch den Vorgang der Evolution hinreichend erklärt. Die unzähligen Fehler in seiner Bauweise übrigens ebenfalls (jede Schnecke ist um Längen perfekter als ein Mensch). Von Zufall kann in diesem Fall von daher keine Rede sein. Sagt auch kein Atheist bzw Wissenschaftler. Wie kommt ihr nur immer darauf? Ach ja.....

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Ich habe bereits mehr als einmal den heilligen Geist gespührt, deshalb glaube ich an Gott. Der Glaube hat mir in meinem Leben wirklich sehr geholfen. Außerdem, warum sollte die Welt einfach nur durch Zufall entstanden sein?

Noch einen schönen Nachmittag.

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Kommentar von Meatwad
16.12.2015, 22:34

Warum denn nicht?

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Kommentar von realsausi2
17.12.2015, 17:20

warum sollte die Welt einfach nur durch Zufall entstanden sein?

Aber genau das sagt doch der biblische Schöpfungsmythos. Die Wissenschaft hat ganz andere Erklärungen. Da spielt Zufall keine nennenswerte Rolle.

Aber in der Schöpfung gibt zufällig schon immer einen Gott, der zu einem zufälligen Moment in der Ewigkeit aus dem Nichts ein Unversum raushaut, das dann zufällig so aussieht, wie wir es vorfinden. Gibt es im Kontext des Schöpfungsmythos eine Erklärung, warum Sonnen und Planeten Kugelform haben? Nein, dort wird das einfach gar nicht erörtert. Das wäre dann halt rein zufällig so.

Die Wissenschaft kann aber sehr gut erklären, warum das so ist. Da ist für Zufall kein Millimeter Platz.

Das sich die belebte Natur so darstellt, wie wir sie vorfinden, ist gemäß Schöpfungsmythos auch reiner Zufall. Da wird der Mensch quasi aus dem Nichts geschaffen und ist zufällig so, wie er ist. Wofür dann aber dieser überaus komplexe Apparat der Gene, die in jeder einzelnen Zelle enthalten sind und nicht etwa Lehm?

Wenn Du Zufall für eine schlechte Basis der Weltbetrachtung hältst, musst Du den Schöpfungsbericht aussen vor lassen. Der ist der Inbegriff des Zufälligen.

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