Warum glaubt ihr an Gott?

27 Antworten

Hallo Fragegirl000,

eigentlich machen es sich heutzutage die Menschen in der Frage nach Gott ziemlich schwer. In früherer Zeit war es im Allgemeinen nie eine Frage, ob Gott existiert oder nicht. Selbst die meisten Gelehrten glaubten an ihn. Heute ergibt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Immer mehr Menschen zweifeln an Gott oder lehnen seine Existenz vollständig ab. Und für einen Großteil der Wissenschaftler steht außer Zweifel, dass unsere Welt auch ohne einen Schöpfer ins Dasein kommen konnte. Was also soll man glauben? Bin ich etwa rückständig oder naiv, wenn ich noch an Gott glaube? Wie kann man sich Klarheit verschaffen? Gibt es für Gott irgendwelche Beweise?

Hierzu ein Beispiel: Stell Dir einmal vor, der menschliche Körper wäre eine Maschine, das Werk von Ingenieuren. Man käme aus dem Staunen nicht mehr heraus und mit Sicherheit wären diese Ingenieure Kandidaten für den Nobelpreis! Wer würde nicht ihren Einfallsreichtum, ihr Können und ihre Wissen bewundern? Und wahrscheinlich würde sich jeder fragen: Wie ist es möglich, dass Menschen so etwas Kompliziertes und Hochkomplexes zustande bringen können? Wie haben sie das nur gemacht?

Wenn man nicht einmal intelligenten Wissenschaftlern wirklich zutraut, eine "Maschine Mensch" zu konstruieren und zu bauen, warum wird dann von so vielen geglaubt, dass die "Natur" so etwas mit Leichtigkeit zustandebringen konnte? Oft wird das Argument vorgebracht, es habe eben lange Zeiträume und viele "Zwischenschritte" gebraucht, damit schließlich das "Produkt Mensch" dabei herausgekommen konnte. Doch hält man einmal inne und denkt ein wenig darüber nach, dann fragt man sich, ob das, was man uns da weismachen möchte, wirklich Hand und Fuß hat.

Natürlich gibt es im naturwissenschaftlichen Bereich viele Theorien und Erklärungen, die die Entstehung des Lebens mit alle seinen Erscheinungsformen einer "natürlichen Entwicklung" zuschreiben. Dabei wird ein Schöpfer jedoch von vornherein ausgeschlossen. Doch nicht etwa, weil es erdrückende Beweise für die Evolution gäbe, sondern weil man sich ein Weltbild zurechtgelegt hat, in dem Gott keinen Platz haben darf.

Doch unser Verstand sagt uns, dass etwas, was durchdacht ist, einen Denker bedarf, was konstruiert ist, einen Konstrukteur erfordert usw. Diese Logik lässt man bei sämtlichen von Menschen entworfenen und hergestellten Dingen gelten. Doch in der Biologie weicht man von dieser Regel ab und schreibt natürlichen Prozessen Dinge zu, die normalerweise nur durch ein großes Maß an Intelligenz zustande kommen können.

Hierzu ein Beispiel: In den Genen ist der gesamte Bauplan eines Lebewesens festgelegt. Würde man diese hochpräzisen "Anweisungen" auf Seiten aus Papier aufschreiben, dann würden Hunderte von Seiten gefüllt werden. Wer käme wohl auf die Idee, wenn er die komplizierten Baupläne für eine Maschine sehen würde, diese könnten auf irgendeine Weise zufällig entstanden sein? Diese wären jedoch im Vergleich zu den "Bauplänen des Lebens" äußerst primitiv und einfach. Warum also sollte das "Einfache" einen Planer erfordern, das weitaus "Komplexere" jedoch keinen? Ist das wirklich vernünftig und logisch? Treffend sagt die Bibel dazu: "Menschen, die sich einreden: "Gott gibt es überhaupt nicht!", leben an der Wirklichkeit vorbei" (Psalm 14:1 Hoffnung für alle).

Das sind nur einige wenige Überlegungen, die mir in den Sinn kommen, wenn es um die Frage nach Gott geht. Es gibt aus meiner Sicht noch viele weitere, die ich hier nicht im einzelnen darlegen kann.

LG Philipp

Ja, warum glaube ich eigentlich noch an Gott?

Genau genommen glaube ich deswegen immer noch an Gott, weil ich es schöner finde, an Gott zu glauben, als das nicht zu tun.

Einen anderen Grund, als diesen sehr emotionalen, gibt es für mich nicht (mehr). Ich habe ein ausgesprochen naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild und nach meiner Einschätzung ist es so, dass Gott für die Entstehung von Zeit, Raum und dem Universum nicht notwendig gewesen ist. Erst recht nicht für die Entwicklung des Lebens auf der Erde. 

Man könnte also sagen, dass ich trotzdem an Gott glaube, obwohl ich keinen logischen Grund dafür habe.

Da kann dann natürlich kein allmächtiges, allwissendes und alles kontrollierendes Gottesbild übrig bleiben, das womöglich noch Menschen auf der Erde testen will, sondern ein sehr ferner Gott, der sich nicht mehr in den Ablauf des Geschehens im Weltall einmischt.(Deismus / Universalismus)

Im Endeffekt geht es um die Wahrheit, die hinter den existentiellen Fragen steht, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Existenz ist und wo wir nach unserem Tod sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt,  der uns erschaffen hat und der einen Plan für unser Leben hat, der weit über unsere irdische Existenz hinausreicht und dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, die Beweise für die Auferstehung Jesu, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Wenn (bzw. da) die Bibel recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Wiedermal schön kopiert!

Und ich wiederhole:

Ja - WENN!!

Das "da" musst Du erst noch beweisen!

0

Was möchtest Du wissen?