Warum glauben(die meisten) die westlichen Länder nicht an einem Gott bzw. an eine Hölle und Paradies....Bleibt sachlich dumme Kommentare könnt ihr euch sparen?

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28 Antworten

Also ein "Land".. bzw. eine Bevölkerung eines westlichen Landes ( oder überhaupt eines Landes ) wird wohl nicht als Gesamtheit dasselbe glauben.

Da kommt es darauf an, welchen "Glauben" man hat. Vor allem "die Christen" und "die Muslime" haben solche Paradies/Höllenvorstellungen... und sie glauben auch "an einen allmächtigen Schöpfer"

Allerdings ist es in westlichen Ländern so, dass Glaubens-und Religionsfreiheit herrscht...sowie Trennung von Staat und Religion

( das soll nicht heißen, dass man mit seinem Glauben "hausieren" gehen soll, oder demonstrativ den Glauben in der Öffentlichkeit zeigen soll.. es ist eher "Privatsache..." teils geht es natürlich, dass man seinen Glauben "raushängt".. sofern keine arbeitsrechtlichen, oder menschlich/sittliche/gesellschaftliche  Dinge dagegen sprechen...das ist halt dann eine Frage des "Anstandes"...)

Jedenfalls herrscht Religionsfreiheit.

Dass mag u.a. auch darauf zurückzuführen zu sein, dass die "Staatsgründer" erkannten, dass es eh nichts nützt, einen Glauben oder eine Religion als "Pflicht/Voraussetzung/guten Ton.. etc..." zu gestalten... da der wahre Weg zu Gott NUR aus freier Entscheidung heraus erfolgen kann....

Da viele Menschen, sobald sie "Entscheidungsfreiheit" haben (würden )....sich offenbar von Gott abwenden, ist es ein "ehrliches System".. die paar Menschen, die dennoch "glauben", glauben aus innerer Überzeugung.

Und für alle anderen Menschen, die aufgrund eines staatlichen/gesellschaftlichen Systems sich veranlasst fühlen, einen Glauben zu haben, ist es eh sinnlos, da Gott ins Herz sieht, und die Motive jedes Einzelnen kennt....

Lieber ein ehrlicher Atheist, als ein verlogener "Gläubiger"

Mir ist jemand lieber, der klar sagt:

...ich pfeif auf Deinen Jesus !" als jemand der sich aus Angst an irgendwelche Gebote hält, ---die er mit den Füßen treten würde----... müßte er nur keine Angst haben.."

Es scheint es so zu sein, dass, ---sobald Menschen eine freie Entscheidung haben (dürfen) ----sich die Spreu vom Weizen trennt.

Daher kommt dieser Glaube in den westlichen Ländern mit teils abnehmender Häufigkeit vor !

danhof 28.08.2015, 09:05

Nun muss man aber auch noch differenzieren. Der Glaube an Jesus hat nichts mit dem drohenden Zeigefinger zu tun. Nichts mit dem Deckmantel der Religion, unter dem man seine Kinder vielleicht gefügig gemacht hat. Das will uns der Teufel vielleicht erzählen, um uns von Gott zu trennen.

Der christliche Glaube an Jesus und die Bibel ist für mich etwas wunderbares. Und wer die Bibel wirklich auch mal liest, und sich nicht nur zwei Zitate aus dem Zusammenhang reißt, der wird verstehen, warum. Gottes Wort begleitet uns durchs ganze Leben und macht uns frei. Die unerfüllbare Suche nach Erfüllung und Verwirklichung, dem Hinterherhetzen hinter Trends und Zeitgeist - das alles kann man sich schenken und schaut nur noch schmunzelnd (und ein bisschen mitleidig) auf die Menschen, die es einfach nicht wollen und aktiv ablehnen.

Und ich meine damit nicht, dass man wie bekifft in der Ecke rumhängt. Ich meine auch nicht, dass man seinen Verstand abgibt oder sogar die Wissenschaft deshalb ablehnt, wie die Atheisten immer so gern behaupten.

Es ist so, als hätte man ständig einen Hunger und wüsste nicht worauf. Und dann auf einmal bekommt man das ultimative Mahl vorgesetzt, isst es und ist absolut zufrieden danach.

Diese Antwort ist natürlich christlich gefärbt :-)

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wildcarts2 28.08.2015, 11:53
@danhof
Der christliche Glaube an Jesus und die Bibel ist für mich etwas wunderbares.

Du bist also Jude und Christ gleichzeitig? Wie geht das?

Die Bibel hat rein gar nichts mit dem Christentum zu tun, sie wurde einzig für Juden geschrieben. Sämtliche Christlichen Lehren sind unbiblisch!

Gottes Wort

Mit solch einer Formulierung bist du bereits Überheblich und Diskriminierend. Denn du stellst ein bestimmtes Buch damit so dar, als sei es natürlich "die Wahrheit" und tatsächlich von Gott, womit du auch deinen Gott als real darstellst. Aber davon kannst du rein gar nichts beweisen! Statt dessen stellst du damit alle, die nicht an die Bibel glauben, als "dumm" dar...

Und genau diese Selbstdarstellung und Normalisierung eines Märchens erzeugt die vielen Probleme heute....

Denk da mal bitte drüber nach.

Die unerfüllbare Suche nach Erfüllung und Verwirklichung, dem Hinterherhetzen hinter Trends und Zeitgeist - das alles kann man sich schenken und schaut nur noch schmunzelnd (und ein bisschen mitleidig) auf die Menschen, die es einfach nicht wollen und aktiv ablehnen.

Nimm mir das nicht krumm, aber mir wird schlecht bei so viel Arroganz.

Du behauptest, nur deine Religion können einen Menschen erfüllen. Das ist aber kompletter Unsinn!

Mitleidig? Warum bemitleidest du Menschen, die offensichtlich mehr Bildung genossen haben als du? Auch das ist nicht beleidigend, sondern einfach nur eine Tatsache, die aus deiner Aussage klar wird.

Wärst du auf dem Gebiet gebildet, so wüsstest du, dass die Bibel nichts mit dem Christentum zu tun hat, sondern dass die Römer mit der Bibel nur ihre eigene Religion verkleidet haben. Und du wüsstest, dass die Entstehung des Christentums ganz anders abgelaufen ist, als es die Kirchen vermitteln.

Es ist nicht gegen dich persönlich, denn wahrscheinlich kannst du nichts dafür, aber bevor du solche Äußerungen machst, solltest du auch wissen wovon du redest. Denn es ist unleugbar Fakt, dass es keine Götter gibt. Es gibt bis heute keinen Beweis für die Existenz eines solchen Wesens, aber tausende dagegen. Jede Gottheit ist auf die ÜBERLEGUNGEN von Menschen zurückzuführen. Jede Gottheit ist Erfindung von Religionen, die wiederum darzu geschaffen wurden Menschen zu beherrschen.

All das LEUGNEST und lehnst DU aktiv ab, nicht umgekehrt!

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666Phoenix 31.08.2015, 20:36
@danhof

danhof

dem Hinterherhetzen hinter Trends und Zeitgeist

Das geht mir auch auf den S...-weißt schon!

ABER: solange nicht die Mehrzahl Deiner Glaubensfreunde damit aufhören, selbiges sogar mit Zitaten aus Deinem Wunderwerk Bibel belegen (und sogar glaubhaft belegen können!), solange sind diese Aufrufe ein Schrei in den stürmischen Wind!

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wildcarts2 28.08.2015, 11:45

( das soll nicht heißen, dass man mit seinem Glauben "hausieren" gehen soll, oder demonstrativ den Glauben in der Öffentlichkeit zeigen soll.. es ist eher "Privatsache..." teils geht es natürlich, dass man seinen Glauben "raushängt".. sofern keine arbeitsrechtlichen, oder menschlich/sittliche/gesellschaftliche  Dinge dagegen sprechen...das ist halt dann eine Frage des "Anstandes"...)

APPLAUS APPLAUS !!!!

Absolut korrekt! Genau DAS ist doch das hauptproblem vieler Gläubiger: Sie denken, sie müssten jedem ihren Glauben aufdrängen und tun so, als würden sie "DIE Wahrheit" haben, womit sie auf andere herablassend schauen. Und so werden sie selbst zu den Intolerantesten Menschen ....

Sie missbrauchen die Religionsfreiheit!

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Die Frage ist mal äußerst unklar gestellt. Was ist gemeint? Warum westliche Länder säkulär sind? Warum die BEVÖLKERUNG westlicher Lände nicht an Gott glaubt?

Es hat sich schlicht gezeigt, daß Glaubensgrundsätze ungeeignet und ungenügend zur Administration eines Nationalstaates sind, schon gar nicht in einer Zeit, in der in 200 Jahren größere technische Schritte gemacht wurden, als in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor.

Kriege, Krisen, Naturkatastrophen sind wahrlich nichts neues, aber noch nie ging es so vielen Menschen so gut, und das ist NICHT irgendeinem Glauben zu Verdanken, sonder der Wissenschaft, Technik und vernunftbasierter Analyse und Diskussion.

Tausende Jahre alte Schriften KÖNNEN nicht die Antworten parat haben, um die moderne Gesellschaft zu organisieren, egal, wieviele Gelehrte verzweifelt versuchen, aus Ihren ollen Büchern Relevanz zu würgen.

Daher hat Glaube heutzutage bitte im Privaten stattzufinden, nicht im Gerichtssaal oder auf dem Parlamentsparkett, danke.

wildcarts2 28.08.2015, 11:57

Dem kann ich nur zu 100% zustimmen!

Erst kürzlich hatte ich ein Gespräch mit Zeugen Jehovas, die mir an der Tür weiß machen wollten, es wäre heute schlimmer als je zuvor. Da musste ich dem guten Mann erst einmal ein paar Berichte zeigen, die belegen, dass wir aktuell sogar wesentlich weniger Kriege haben als je zuvor und das es wesentlich mehr Menschen besser geht als jemals in der Menschheitsgeschichte.

Diese Leute sehen nur ein paar Nachrichten und denken die Welt geht morgen unter. Aber das Religion noch heute einer der größten Brandherde ist und es schon immer war, leugnen sie.

http://diepresse.com/home/panorama/welt/1261052/Der-Menschheit-geht-es-besser-als-je-zuvor

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Das kann man so pauschal nicht sagen. Laut einer Umfrage glaubt z.B. die Mehrheit der US-Amerikaner an einen Gott. Es kommt immer auf das Land an. Italien ist z.B. religiöser als Deutschland un dort gehen viele Katholiken auch regelmäßig in die Kirche und tausende hören im Vatikan jedes mal Papst Franziskus zu.  Was aber stimmt ist, dass der Trend hin zum Atheismus seit dem 2. Weltkrieg für eine sinkende Anzahl an Christen in den meisten westlichen Ländern sorgte. Dies lässt sich sehr gut in Deutschland beobachten, wo jedes Jahr im gesamten Land Kirchen geschlossen werden, weil es zu wenige Gläubige gibt, die dorthin gehen. Auch sinkt die Zahl der Protestanten und Katholiken kontinuierlich. Man muss halt damit rechnen, dass, wenn man Kinder hat, und diese über die eigene Religion nicht so stark aufklärt, dass diese die Religion dann nicht so stark praktizieren. Bekommen diese Kinder später selbst Kinder, bringen sie es ihren Kindern auch nicht bei, sodass viele von diesen Kindern sagen, dass sie nicht an Gott glauben. Und wenn diese nun wiederum Kinder bekommen, werden die Kinder wahrscheinlich halt auch Atheisten, weil sie es nicht anders kennen. Ein anderer Grund sind die ganzen Skandale in der Katholischen Kirche, die zu massiven Kirchenaustritten geführt haben.

kalippo314 27.08.2015, 23:49

Man muss halt damit rechnen, dass, wenn man Kinder hat, und diese über die eigene Religion nicht so stark aufklärt, dass diese die Religion dann nicht so stark praktizieren.

Weil es auch keinen anderen Grund gibt, gläubig zu sein, als durch externe Indoktrination.

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Waldfrosch4 31.08.2015, 16:33
@kalippo314

Weil es auch keinen anderen Grund gibt, gläubig zu sein, als durch externe Indoktrination.

  • Da musste ich jetzt wirklich herzlich  lachen ...Ich vermute dass auch du früher oder später noch einmal auf die existenziellen Fragen des Lebens stossen wirst .
  • Bis da hin scheinst du an der Oberfläche dümpelnd dich noch recht wohl fühlen ...ums solche dreisten Behauptungen bar jeglicher philosophischer Erkenntnis aufzustellen .
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Ich sehe das so: Wir glauben an die Wissenschaft. Zweifel und Unglaube ist da streng verboten. (Zugegeben, das ist etwas spitz formuliert, trifft es aber sehr gut, finde ich).

Beispiel Evolutionstheorie. Der Name sagt, was es ist: eine Theorie. Von Darwin aufgestellt, in der Gewissheit, dass die Artenübergreifende Evolutione, die er nicht nachweisen konnte, seine Nachfolger schnell finden würden. Heute hat man diesen Nachweis immer noch nicht gefunden - ist wissenschaftlich gesehen davon weiter entfernt als je zuvor. Dennoch gilt diese Theorie als einzig gültig. (Übrigens nicht unter Wissenschaftlern....)

Wenn ich von einem Gott ausgehe - und ich nehme da jetzt mal den Gott der Bibel an, dann komme ich immer wieder an Punkte, wo mein Verstand nicht mitkommt. Dann habe ich zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Gott kann nur so sein, wie ich es mir vorstellen kann (oder klügere Leute als ich). Das konsequent weitergedacht heißt aber, dass der klügste Mensch oder die Summe der klügsten Menschen Gott sind - nämlich die letzte Wahrheit, die letzte Erklärung, die Zusammenfassung allen Sinns des Lebens. Ich akzeptiere also die Summe menschlichen Wissens als die höchste Form des Wissens - ich glaube daran.

Möglichkeit 2: Gott ist und bleibt größer als ich. Wenn er das Weltall geschaffen hat, wer könnte ihm dann das Wasser reichen? Das weitergedacht heißt, dass ich zwar vieles erklären, aber auch nicht alles verstehen kann. Ich akzeptiere einen Gott, dessen Verstand meinen um ein vielfaches übersteigt und akzeptiere, dass wir Menschen zwar immer mehr über seine Schöpfung herausbekommen, aber letztlich nie die Stufe der Weisheit und des Wissens erreichen werden. Dann glaube ich Gott.

Glaube (ist nur eine anderes Wort für Vertrauen) ist also immer gefragt. Der Glaube an die Wissenschaft ist dabei durchaus sympathisch. Denn damit glaube ich, dass es keinen Schöpfer gibt, keinen Gott, der einmal Rechenschaft fordert, keinen Lohn für mein Leben (Himmel oder Hölle) bekomme, usw.

Gerade letzteres ist wohl der Grund, warum der Glaube an die Wissenschaft so bliebt ist. ;)

Zum wissenschaftlichen Weiterdenken:
http://www.wort-und-wissen.de

wildcarts2 28.08.2015, 12:32

Ich sehe das so: Wir glauben an die Wissenschaft. Zweifel und Unglaube ist da streng verboten. (Zugegeben, das ist etwas spitz formuliert, trifft es aber sehr gut, finde ich).

Das ist gänzlich falsch. Man kann nicht an die Wissenschaft "glauben", da ist unmöglich. Entweder man richtet sich nach Wissenschaftlichen Erkenntnissen, indem man z.B. deren entdeckten Gesetzmäßigkeiten nutzt (ohne Wissenschaft könntest du kein Auto fahren). Oder du erkennst Wissenschaft an.

An etwas zu glauben bedeutet, dass man etwas für die Wahrheit hält, ohne es beweisen zu können. Wissenschaft ist aber dazu da Beweise zu liefern.

Zweifel sind in der Wissenschaft das A und O. Ohne Zweifel, Kritik und immer weiter führende Forschung wäre es keine Wissenschaft.

Beispiel Evolutionstheorie. Der Name sagt, was es ist: eine Theorie.

Ganz genau. Und was ist eine Theorie?

    "System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen oder Erscheinungen und der ihnen zugrunde liegenden Gesetzlichkeiten. Lehre über die allgemeinen Begriffe, Gesetze, Prinzipien eines bestimmten Bereichs der Wissenschaft, Kunst, Technik" (Duden)

Deine Aussage zeigt bereits, dass du dich mit der Thematik nicht auskennst und lediglich religiöse Phrasen nachplapperst. Gläubige verdrehen gerne Wörter und Definitionen, damit sie sie besser widerlegen können. Aber das funktioniert so nicht!

Es gibt nicht "Die Evolutionstheorie", sondern die Evolutionswissenschaften oder besser gesagt, der Wissenschaftszweig in der Biologie, der sich mit der Evolution befasst. Wissenschaft besteht generell aus Theorien, also aus Darstellungen der Realität.

Von Darwin aufgestellt, in der Gewissheit, dass die Artenübergreifende Evolutione, die er nicht nachweisen konnte, seine Nachfolger schnell finden würden. Heute hat man diesen Nachweis immer noch nicht gefunden - ist wissenschaftlich gesehen davon weiter entfernt als je zuvor. Dennoch gilt diese Theorie als einzig gültig. (Übrigens nicht unter Wissenschaftlern....)

Wie kommst du auf solch derartig falschen Aussagen? Befasse dich bitte erst einmal mit der Evolution!

Die Evolution ist die am besten belegteste Wissenschaft der Menschheit! Es gibt keinen Zweifel daran, dass Evolution existiert und immer noch im Gange ist. Du kannst sie jederzeit um dich herum sehen!

Möglichkeit 1: Gott kann nur so sein, wie ich es mir vorstellen kann (oder klügere Leute als ich). Das konsequent weitergedacht heißt aber, dass der klügste Mensch oder die Summe der klügsten Menschen Gott sind - nämlich die letzte Wahrheit, die letzte Erklärung, die Zusammenfassung allen Sinns des Lebens. Ich akzeptiere also die Summe menschlichen Wissens als die höchste Form des Wissens - ich glaube daran.

Stimmt, Gott kann nur so sein wie du es dir vorstellst, weil Gott nur in der Fantasie von Menschen existiert.

Der letzte Satz ist indes ein grober Widerspruch. Die Summe von Wissen kann niemals zu Glauben führen, da Glauben Unwissenheit ist. 

Glaube (ist nur eine anderes Wort für Vertrauen) ist also immer gefragt. Der Glaube an die Wissenschaft ist dabei durchaus sympathisch. Denn damit glaube ich, dass es keinen Schöpfer gibt, keinen Gott, der einmal Rechenschaft fordert, keinen Lohn für mein Leben (Himmel oder Hölle) bekomme, usw.

Erneut: An Wissenschaft kann man nicht glauben.

Schon mal daran gedacht, dass es mehr Menschen ohne Glauben gibt als mit? Schließlich kommt kein Mensch mit Glauben auf die Welt, sondern als Atheist (also ohne Gottglauben).

Glaube ist nur ein unnatürliches Gedankenkonstrukt, mit dem man Wissensmangel beiseite schieben will.

"Ich glaube" nicht, sondern ich WEISS, dass es keinen Gott gibt. Wenn jemand nie Glauben eingeflößt bekommen hat, dann kannst du nicht sagen "er glaubt nicht an Gott", sondern nur, dass er keinen Glauben hat. Das ist ein großer UNterschied.

Gerade letzteres ist wohl der Grund, warum der Glaube an die Wissenschaft so bliebt ist. ;)

Nein, das ist quatsch. Der Glaube an eine Höll etc. müsste dazu erst einmal vorhanden sein, um dann zu sagen, ich glaube nicht daran. 

Jemanden der nicht glaubt, als "Wissenschaftsgläubig" zu bezeichnen, ist unlogisch. Gläubige reden sich halt nur gern ein, jeder würde an irgendwas glauben und "faule" Menschen würden lieber nicht an Gott glauben, weil sie damit etwas tun müssten. Tatsächlich ist es genau anders herum: Gläubige sind Faul, weil sie sich auf den Dingen ausruhen, die man ihnen eingeredet hat.

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tuefftlerX 29.08.2015, 00:00
@wildcarts2

Die Evolution ist die am besten belegteste Wissenschaft der Menschheit! Es gibt keinen Zweifel daran, dass Evolution existiert und immer noch im Gange ist. Du kannst sie jederzeit um dich herum sehen!

Allein dieser Satz disqualifiziert alles. Schade. Aber durchaus modern.

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realsausi2 29.08.2015, 11:02
@tuefftlerX

Also, dann mal Butter bei die Fische...

Was an diesem Satz ist disqualifizierend? Der falsche Superlativ wird es wohl nicht sein.

Nun nicht kneifen.

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Agentpony 28.08.2015, 12:33

Beispiel Evolutionstheorie. Der Name sagt, was es ist: eine Theorie. Von Darwin aufgestellt, [...] Dennoch gilt diese Theorie als einzig gültig. (Übrigens nicht unter Wissenschaftlern....)

Och nö, bitte nicht diese unwürdige Wortklauberei.

Jede wissenschaftliche Beschreibung komplexer Ordnungen und Abhängigkeiten war und ist schon immer Theorie. Anders als du andeutest, ist daran nichts Anrüchiges oder Ungenaues. Eine Theorie ist ein Erklärung von Naturphänomenen, die mit den vorhandenen Daten nachweisbar und möglichst beweisbar ist. Das schließt weder aus, dass sie ungenügend ist, noch, dass sie vielleicht sogar komplett falsch ist. Bis dahin jedoch dient die Theorie der Evolution als die bestnachgewiesene und fundierte Erklärung für die Entwicklung der Arten auf dem Planeten.

Und selbst wenn es zweischen den erwiesenen Zusammenhängen Erklärungslücken gibt, verleiht dies nicht anderen Ansätzen wie dem Kreationismus eine gleichwertige Stellung, wie Ihr Jungs das versucht. Denn für diese gibt es überhaupt keine Nachweise.

Es ist das wundervolle an der Wissenschaft, dass sie sich konstant selber kritisiert, analysiert und entwickelt. Darum sind Zweifler sogar etwas Gutes, Hilfreiches. Dogmen tun das nicht.
Übrigens ist die Theorie nicht von Darwin aufgestellt, zweitens bedeutet das Primat der Wissenschaft, daß es keine gottähnlichen Wesen geben kann. Stichwort Agnostiker.

Bitte nicht das Ablehnen von fantasievollen, unlogischen Geschichten mit Atheismus gleichsetzen.

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Agentpony 28.08.2015, 12:39
@Agentpony

Korrektur des vorletzten Absatzes:

...zweitens bedeutet das Primat der Wissenschaft nicht, daß es keine gottähnlichen Wesen geben kann.

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realsausi2 28.08.2015, 13:02

Beispiel Evolutionstheorie. Der Name sagt, was es ist: eine Theorie.

Setzen. 6.

Wer dermaßen unbedarft ist, hat bei solchen Themen drei Möglichkeiten.

1. Sich fürcherlich zu blamieren

2. Besser die Klappe zu halten.

3. Sich besser zu informieren, zu lernen, was er überhaupt kritisiert.

Man erkennt an dieser Formulierung, dass jemand weder das wissenschaftlich Prinzip im Allgemeinen noch die ET im Speziellen begriffen hat.

Den Vogel schießt dann der Link am Ende ab, der auf eine dümmliche Kreationisten Website verlinkt. Dort wird kübelweise Unsinn ausgeschüttet, den zu widerlegen wohl ein Realschulabschluss ausreichend sein sollte.

Peinlich.

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Das Wort Gott ,ist unzählige Male misbraucht worden besonders in der westlichen Welt.Leider bleibt das Gehirn und der Verstand nicht in der Zeit 1300 nChr stehen.Die nachfolgenden Menschen leben mit den Erfahrungen ihrer Vorfahren weiter.Heute sind es die Medien die uns informieren und zum Denken anregen.Oft hinterfragen wir dass, was wir mit dem Wort Glauben bezeichnen.Sind wir deshalb Satanabhängig oder schlecht?Wenn es einen gerechten allmächtigen Gott gibt ,so hat er auch den Zweifel mitgeschaffen ,Wir erkennen ihn am Gegenleil, von Wahrheit.So wie alles was gedanklich vorhanden ist, so ist auch das Gegenteil davon vorhanden (gedanklich)Ohne Hölle kein Himmel, Ohne Böse kein Gut,Ohne Teufel kein Gott usw.Dies sind natürlich alles nur Gedankenspiele ,die sicher einige Bibefeste auf die Palme bringt,aber leider Tatsache.Weil wir also überhaupt keine Kenntnis von der ganzen Angelegenheit haben ,können wir nur warten, bis wir vielleicht irgend wann neue oder ergänzende Erkenntnisse dazu geschenkt bekommen.Jedoch sollte der Verstand dabei nicht überstrapaziert werden,Denn Gott befindet sich außerhalb des Denkens wenn er, und sein Friede, unseren Geist erfüllt. Dann bist auch du ,außerhalb des Denkens im friedvollen heiteren Bewusstsen.ohne Himmel und Hölle.

Das liegt daran dass wir, denen es gut geht nicht auf Gott angewiesen zu sein. Wir denken dass wir Gott nicht brauchen und alles alleine können. Für fast alles finden wir eine logische erklärung

Deine Frage ist eine Verallgemeinerung. Ich wohne in Bayern, und da wird sehr wohl der christliche Glaube noch im Alltag praktiziert. Beinahe jede Ehe wird kirchlich geschlossen, und neugeborene Kinder werden getauft.

Schulkinder feiern Kommunion und Konfirmation.

Und das was ich geschrieben habe, zu 90%. Die restlichen 10% beteiligen sich eben nicht oder haben eine andere Religion.

Wir glauben durchaus an die Bibel und an das, was darin steht. Da kommt zufälligerweise Hölle und Paradies auch vor.

Was unsachliche Kommentare anbelangt - ich finde deine Frage unsachlich! Hast du Belege, Links um deine Behauptung zu untermauern?

realsausi2 27.08.2015, 13:49

Menschen, die fähig sind, einer CSU eine Regierungsverantwortung anzudienen, sind nicht ganz als Vorbild geeignet.

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realsausi2 27.08.2015, 14:14
@DeathMagicDoom

Ach so. Dann haben die Bayern also zwei Bewußtseine. Eines für Gott und eines für die Politik. Oder vielleicht sogar noch eines für das Bier.

Das erklärt ja Manches...

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danhof 28.08.2015, 09:43
@realsausi2

Hurra! Schön Glaube und Politik UND Unsachlichkeit UND Neid miteinander vermischt.

Bayern geht es gut. Und das hat bestimmt damit zu tun, dass wir hier keine weltfremde Politik betreiben und wir auf einem guten, geistlichen Fundament stehen.

Wohin uns der Atheismus führt, können wir in Nordkorea oder der DDR sehen...

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realsausi2 28.08.2015, 13:39
@danhof

Du traust Dich, Sachlichkeit einzufordern und kommst dann damit:

Wohin uns der Atheismus führt, können wir in Nordkorea oder der DDR sehen...

Das sollte Dir die Schamesröte ins Antlitz treiben.

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Das ist ganz einfach:

Es gibt keinen einzigen Grund, um an die Existenz von Göttern zu glauben!

Götter sind nachweislich Erfindungen der Religionen. Sie dienen einzig und allein dem Zweck, aus einem Volk eine homogene Masse zu erzeugen, die sich leichter regieren lässt. Als Nebeneffekt sollen sie die Welt erklären.

Aber dafür haben wir heute Politik und Wissenschaft.

Politik des "Westens" ist demokratisch, also eine Mitmachpolitik. Jeder kann Einfluss darauf haben (auch wenn wenige es wirklich nutzen). Demokratie ist eine Politik der Kompromisse. Dagegen sind viele andere Länder, wie z.B. Arabische, Asiatische und Afrikanische, eher Diktaturen, in denen die Schere zwischen Arm und Reich, vor allem aber zwischen Gebildet und Ungebildet enorm ist.

Und genau das ist das Problem: Bildungsmangel!

Es ist eine Tatsache, dass mit wachsender Bildung der Glaube schwindet und in Gebieten mit geringer Bildung der Glauben wächst.

Das ist auch logisch, denn Wissen ersetzt Glauben. Um so mehr man weiß, desto weniger kann man noch glauben. Denn Glauben ist Unwissenheit! Glaube ist lediglich das Fürwahrhalten von Dingen, die man nicht beweisen kann.

Besonders in Krisengebieten oder Gebieten mit wenig Bildungsmöglichkeiten und Armut ist Glaube weit verbreitet, weil er den Menschen Hoffnung einredet. Ohne Hoffnung kann ein Mensch nicht überleben. Daher ist es durchaus nützlich, dass diese Menschen wenigstens noch Glauben haben, wenn sie schon auf Wissen verzichten müssen.

Ihre Probleme lösen sich aber nur durch Bildung. Das ist nun mal so.

Wer sich bildet, der wird unweigerlich selbst zu dem Schluß kommen, dass es keine Götter gibt.

Aber auch im "Westen" gibt es noch immer viele Menschen, die Glauben dem Wissen vorziehen. Sie sind dann tödlich beleidigt, wenn man ihnen mangelnde Bildung nachsagt, aber es sind nunmal Fakten. Damit sage ich nämlich nicht, dass diese Menschen dumm sind! Nein, ihnen fehlt nur Wissen auf einem bestimmten Gebiet.

Ich bin beispielsweise sehr dumm, wenn es um Sport und Tierhaltung geht. Das liegt daran, dass es mich nicht interessiert und ich mich nicht damit befasse. Aber es gibt Menschen, für die ist das DER Lebensinhalt schlecht hin. Sie befassen sich ausgiebig damit und leben danach. Mir würde es nie einfallen einem Sportler oder Tierhalter zu sagen, er mache etwas falsch.

Gläubige tun aber genau das! Sie kennen Wissenschaft nur sehr oberflächlich, wenn überhaupt, und argumentieren immer mit den selben unlogischen Phrasen. Sie wollen Wissenschaft widerlegen, ohne diese zu kennen. Sie haben ein einziges Buch, dass sie nur teilweise vom Inhalt her kennen, aber dessen Geschichte, Entstehung, Sinn und Zweck ihnen verborgen bleibt. Und warum? Weil sie den Inhalt bzw. dessen Interpretation schön finden. Schließlich verspricht man ihnen damit ein besseres Leben.

Wie gesagt, würden sie sich wirklich mit den richtigen Fragen befassen und unvoreingenommen sein, dann würden sie die selben Ergebnisse erhalten wie ich: Es gibt keine Götter!

Waldfrosch4 31.08.2015, 16:37

@Wildcarts 

Ich habe mit dir Nachsicht ,denn die ZJ haben bei dir vieles hinterlassen  was ich als Grund für deine Negation Gottes erkennen kann .

Dafür werden sie einst Rechenschaft ablegen vor Gottes Angesicht !

  • Aber leider bleibst du für diese Aussage immer noch den Beweise oder auch nur die Indizien schuldig hier .

Götter sind nachweislich Erfindungen der Religionen. 

Ist keine Aussage die die NW machen würde ..oder könnte ...

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wildcarts2 01.09.2015, 18:06
@Waldfrosch4

Die ZJ haben bei mir rein gar nichts hinterlassen, da ich nie Indoktriniert war. Das was du hier versuchst nennt man Argumentum ad hominem! Es ist völlig irrelevant, wie meine Situation oder Person beschaffen ist. Es ändert nichts am Wahrheitsgehalt meiner Aussagen.

Der Grund für mein WISSEN darüber, dass es keine Götter gibt, liegt einfach nur an ausreichend Bildung auf diesem Gebiet. Auch du könntest dieses Wissen haben, wenn du deine Vorurteile und deinen Glauben gegen Wissen eintauschen würdest.

Aber leider bleibst du für diese Aussage immer noch den Beweise oder auch nur die Indizien schuldig hier .

Tue ich definitiv nicht, du IGNORIERST sie einfach nur. Die Beweise sind für jeden zugänglich und offensichtlich. Nur weil manche durch die Brille des Glaubens (Wunschdenkens) schauen, bleibt ihnen der Blick auf die Realität verwehrt.

Es erstaunt mich immer wieder, in welch arroganter Weise Gläubige jeglicher Art ihren Gott als real anpreisen, ohne auch nur den Hauch eines Belegs zu liefern und dann auch noch von anderen einen Gegenbeweis fordern.

Solange du oder sonst wer keinen Beleg für irgendeinen Gott liefern kann, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass derartige Wesen exisitieren. Götter stehen damit auf der selben Stufe wie Elfen, Yetis und Aliens, wobei die Wahrscheinlichkeit bei Aliens zumindest gegeben ist.

Ist keine Aussage die die NW machen würde ..oder könnte ...

Stimmt, aber die Geschichtswissenschaft und die Archäologie kann dies! Jede Religion ist de facto auf die ERFINDUNG von Menschen zurückzuführen und Götter sind Produkte von Religionen. Ohne Religionen gäbe es keine Götter, da Religionen Götter definieren.

Warum du diese Tatsache nicht verstehen willst, bleibt mir schleierhaft, denn du kannst in keiner Form etwas anderes belegen und auch die vielen Beweise nicht wegzaubern .

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Weil es für viele ganz einfach keinen Grund gibt an einen Gott, oder an ein Paradies zu glauben.

Denn rein objektiv betrachtet gibt es keine Hinweise oder gar Beweise für einen irgendwie gearteten Gott. Deshalb muss ein in dieser Hinsicht rational denkender Mensch davon ausgehen das es Gott nicht gibt, gleiches gilt für ein Paradies oder eine Hölle.

Natürlich kann niemand die Existenz eines Gott zu 100% widerlege, doch dies ist auch nicht notwendig, denn man kann gleiches auch beim Osterhasen nicht.

Vitopedia 27.08.2015, 18:45

Das ist Falsch. Die existenz des Osterhasen zu widerlegen ist ganz einfach. Such an Ostern nach bemalten Eiern, die nichti von Menschen versteckt oder bemalt wurden. Du wirst keine finden.

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kalippo314 27.08.2015, 23:47
@Vitopedia

Gut dann widerleg du mir mal, dass es keine unsichtbaren Einhörner gibt. Oder Russells Teekanne.

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Vitopedia 28.08.2015, 09:31

Die Existenz von unsichtbaren Einhörnern ist durchaus im Bereich des möglichen und dass irgendein Russell mal ne Teekanne besessen hat, da bin ich mir sogar sicher.

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Vitopedia 28.08.2015, 09:32

Warum überhaupt soll ich Sachen widerlegen, deren Existenz ich nie bestritten habe?

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wildcarts2 28.08.2015, 12:04
@Vitopedia

Natürlich kann niemand die Existenz eines Gott zu 100% widerlege

Die Aussage ist nicht ganz richtig.

"Natürlich kann niemand die Existenz eines bislang nicht bekannten Gottes zu 100% widerlegen"

DAS wäre korrekt. Aber auch nur, wenn man "Gott" klar definiert. Allgemein wird damit HEUTE ein Wesen gemeint, dass Allmächtig ist, für Menschen nicht greifbar, unser Universum geschaffen hat und die Möglichkeit und das Interesse daran hat uns irgendwie zu helfen.

Solch ein Wesen kann man nicht gänzlich ausschließen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit extrem gering ist.

(dazu fällt mir immer ein, dass Gläubige gern behaupten, es wäre viel zu unwahrscheinlich, dass sich das Leben aus einer Zelle bis hin zum Menschen entwickelt hat, obwohl das Ergebnis, also der Mensch, ja als Beweis dient, da er exisitiert)

Die Existenz aller Götter, die Menschen bislang angebetet haben, kann man aber ganz leicht als Nicht gegeben belegen!

Untersuche eine beliebige Gottheit und du wirst immer auf Menschen treffen, die diese erfunden haben!

Beispiel Bibelgott. Er ist anfangs ein Baal, ein Wettergott, der Kanaanäer gewesen und gehörte zu einer polytheistischen Göttergemeinschaft. Er hatte sogar eine Gefährtin namens Aschera. Im Laufe von ca. 500 Jahren entwickelten die Judäer daraus einen monotheistischen Gott, welcher im babylonischen Exil erst zu dem EINZIGEN Gott wurde. In dieser Zeit veränderte sich der Gott vielfach, indem die Erfinder bzw. Priester immer weitere Mythen und LEgenden anderer Völker hinzufügten.

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Das liegt wohl daran das wir Westler keinen kompetenten lebenden Meister (Gott-verwirlichter  Mensch) hatten. Die wirkten eigentlich ausschließlich im Osten. Hauptsächlich in Indien, oder aus Indien. Inder zum Beispiel haben die Spiritualität einfach "im Blut".

"Doch er (Jesus) war einer aus dem Osten, bedenkt das! Er war Orientale! In einer Ansprache habe ich einmal gesagt, daß man die Lehren Christi nicht verstehen kann, bis man sie nicht durch die Augen eines Orientalen sieht. Und der Fragesteller sagte: „Wieso?" Und ich erklärte ihm: „Weil er ein Mann des Ostens war." Seine Lehren sind mit denen des Ostens verwandt - sie sind sich gleich. Die Grundlehren aller Meister sind gleich." ~Sant Kirpal Singh


Wegen dem Reichtum denke ich. Für was brauchen die Leute denn noch einen Gott? Sie haben Geld... Familie... können tun was sie wollen... Die Leute denken sie können auch ohne Gott gut leben. Und ja... bei manchen scheint es auch wirklich zu funktionieren. Wozu also noch an einen Gott glauben? Da muss man sich doch nur an dumme Regeln halten die einem den Spass verderben. Am Geld hinterher rennen, immer mehr haben zu wollen ist viel aufregender als an einen Gott zu glauben. 

Ich denke das könnte der Hauptgrund dafür sein. 


 

Spar du dir selber deine unhöfliche Frage!

Man muss als naturwissenschaftlich denkender Mensch schon einen ziemlichen Spagat machen, um den Glauben an Gott in die heutige Zeit zu übertragen, aber Sport ist ja gesund und insofern ist es möglich, wenn auch schwierig.

kalippo314 27.08.2015, 16:58

Und warum sollte man?

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SibTiger 27.08.2015, 17:06
@kalippo314

Man sollte natürlich nicht, aber man kann. Das was ich mir von meinem Glauben bewahren konnte, gibt mir schon etwas Trost.

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kalippo314 27.08.2015, 17:09
@SibTiger

Ich glaube nicht dass es gesund ist, einen Spagat zu machen und religiösen Inhalt in die Lücken der Gewissheit zu stopfen. Damit verschließt man sich nämlich jedweder anderen Möglichkeit.

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SibTiger 27.08.2015, 17:23
@kalippo314

Ich stopfe keine Religion in irgendwelche Lücken, (genau das würde ich ebenfalls als Fehler betrachten) sondern ich betrachte Glauben und Wissen eher weit voneinander getrennt.. Und solange der Glauben nicht dem Wissen widerspricht gelingt da auch ein Spagat.

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kalippo314 27.08.2015, 23:44
@SibTiger

Wenn der Glaube dem Wissen nicht widerspricht, füllt er doch die Lücken der Gewissheit, oder nicht?

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SibTiger 28.08.2015, 06:31
@kalippo314

Nicht wenn der Glaube unabhängig vom Wissen betrachtet wird und dazu auch noch ein Gottesbild beschreibt, dass sich nicht bzw. kaum noch einmischt (Deismus). 

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danhof 28.08.2015, 08:55

Das ist leider ein Trugschluss, dem hauptsächlich die sogenannten "neuen Atheisten" aufsitzen: Naturwissenschaft und Glaube schließen sich keinesfalls aus. Es geht auch nicht darum, irgendwelche Wissenslücken mit Gott zu füllen. Es gibt ja schließlich auch jede Menge Christen, die Naturwissenschaftler sind.

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SibTiger 28.08.2015, 09:08
@danhof

Man muss, wenn man Gott für möglich hält, und gleichzeitig ein naturwissenschaftliches Weltbild hat, seinem eigenen Denken, den eigenen Überlegungen, natürlich etwas Gewalt antun, aber ich denke, das kann man machen, solange der Gedanke an Gott die Vernunft nicht außer Kraft setzt und solange sich der Glaube an die Vernunft anlehnt und nicht umgekehrt.

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wildcarts2 28.08.2015, 11:42
@SibTiger

die sogenannten "neuen Atheisten"

... sind gar keine Atheisten, sondern Antitheisten.

Naturwissenschaft und Glaube schließen sich keinesfalls aus. Es geht auch nicht darum, irgendwelche Wissenslücken mit Gott zu füllen.

Doch, genau das tun Gläubige und genau das ist der Zweck von Glauben: Dort wo man etwas nicht weiss, Gott einfügen. Beispielsweise weiss kein Mensch, wie das Universum seinen Anfang nahm. Gläubige setzen dort einfach Gott ein.

Wissenschaft und Glaube schließt sich de facto in jeder Hinsicht aus!

Wissenschaft ist ein fortlaufender Prozess, bei dem die Realität untersucht wird, um anhand von Beobachtungen und Experimenten etc. Regeln und Gesetzmässigkeiten aus der Natur abzuleiten.

Glaube dagegen ist ein stures Fürwahrhalten einer nicht belegbaren Hypothese!

Glaube ist NICHT-WISSEN. Wissenschaft ist Sammeln von Wissen.

Gläubige wollen beides nur gerne verbinden, weil sie keinen einzigen Beleg für ihre Behauptungen haben. Daher definieren sie gern selbst und widerlegen dann ihre eigenen Definitionen. Beispielsweise glauben immer noch sehr viele, dass Evolution beinhalte, dass das Leben aus dem Nichts, per Zufall entstand. Da das Unsinn ist, können Gläubige das natürlich auch direkt wieder widerlegen.

Wenn ein Gläubiger schon sagt "Evolution ist auch nur eine Theorie oder ein Glaube" disqualifiziert er sich, da er von der Thematik keine Ahnung hat.

Es gibt ja schließlich auch jede Menge Christen, die Naturwissenschaftler sind.

Es gibt auch jede Menge Autofahrende Naturwissenschaftler. Und? Das ist völlig irrelevant!

Wer selbst Christ ist und beruflich als NAturwissenschaftler aktiv ist, darf und kann beides nicht miteinander vermischen, da beides rien gar nichts mit einander zu tun hat. Legt ein Christ in seiner Wissenschaftlichen Arbeit religiöse Vorstellungen zugrunde, ist seine Arbeit nutzlos, denn er muss wertneutral und unvoreingenommen forschen.

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SibTiger 28.08.2015, 12:10
@wildcarts2

Das ist natürlich richtig. Man kann und sollte Naturwissenschaft wie Physik, Biologie und insbesondere auch Astronomie so betreiben, als ob es Gott nicht gäbe. Das nennt sich dann "methodischer Atheismus". 

Nur muss das eben auch kein Dogma werden. Gerade auch wenn es um ästhetische, oder emotionale Fragen geht, findet die Naturwissenschaft ihre natürlichen Grenzen.

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realsausi2 28.08.2015, 12:36
@SibTiger

findet die Naturwissenschaft ihre natürlichen Grenzen.

Woraus sich im Umkehrschluss aber keineswegs die Notwendigkeit oder auch nur die Vakanz für einen Gott ableiten läßt.

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SibTiger 28.08.2015, 13:08
@realsausi2

Mache ich auch nicht. Notwendig ist Gott sicher nicht. Was Gott könnte, kann das Universum schon lange. Trotzdem finde ich den Gedanken an Gott tröstend. So schön, ästhetisch oder auch emotionsgeladen, wie (beispielsweise) der Blick ins Weltall mit einem Teleskop auch ist. Trost finde ich da wenig.

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danhof 28.08.2015, 23:30
@wildcarts2

Noch einmal: Wissenschaft und Glaube schließen sich NICHT aus.

Sie sind natürlich nicht zu vermischen. Religiöse Vorstellungen haben in wissenschaftlichen Arbeiten nichts zu suchen (es sei denn, es geht zufällig genau darum).

Aber ich kann ein hervorragender Naturwissenschaftler sein und dennoch einen starken Glauben haben. Wenn ich nicht verstehe, warum sich die Erde dreht, dann bleibt diese Frage offen und ist zu klären. Dann sage ich natürlich nicht einfach "Gott hat es halt so gewollt".

Dass man methodisch trennen muss, mündet nicht in die Vorschrift, dass es inkompatibel ist.

Ein Nachrichtensprecher beschränkt sich auf die Fakten - aber natürlich hat er eine eigene Meinung!

Ich selbst habe eine wissenschaftliche Ausbildung genossen und bin trotzdem überzeugter Christ.

>>Wissenschaft ist ein fortlaufender Prozess, bei dem die Realität untersucht wird, um anhand von Beobachtungen und Experimenten etc. Regeln und Gesetzmässigkeiten aus der Natur abzuleiten. <<

Ganz genau. REALITÄT wird untersucht. Nicht eine vage Vermutung, dass vor x Milliarden Jahren vielleicht irgendwas passiert sein könnte. Das ist unseriös und hat nichts mehr mit empirischer Wissenschaft zu tun. Genauso wie bei der Evolutionstheorie. Natürlich kann man vieles beobachten und damit Thesen aufstellen und diese auch belegen. Wird auch niemand bestreiten... Evolutionäre Algorithmen gibt es auch in der Informatik. Aber zu behaupten, dass die Fische auf einmal Lungen hatten und an Land gingen... da verlassen wir die Fakten und beginnen mit Mutmaßungen. Schauen Sie sich Sendungen an zum Thema Weltraum oder Entstehung des Lebens. Wieviele Konjunktive hört man dort? "Könnte", "eventuell", "möglicherweise", "vielleicht" und seltener auch mutig "vermutlich" oder "wahrscheinlich".

Und selbst wenn Sie mir die Entstehung des Universums bis zurück zum Urknall erklären könnten - wovon wir weit entfernt sind, und ich lesen Spektrum und Bild der Wissenschaft genauso - dann erdreiste ich mich und stelle die unter Atheisten verbotene Frage: "Was war DAVOR? Wer hat geknallt und warum?"

Verstehen sie mich nicht falsch! Ich bin ein glühender Verfechter der exakten, empirischen Wissenschaft. Ich bin begeistert von autonomen Fahrzeugen, Quadcoptern, die Tischtennis spielen können, Untersuchungen der Marsoberfläche und Möglichkeiten der Bekämpfung von Krebs. Aber ich glaube auch nicht pauschal alles, was ich höre oder lese. Und ich meine, dass man auch im 21. Jahrhundert als moderner und aufgeklärter, Technik- und Wissenschaftsorientierter Mensch durchaus an Gott glauben darf und soll.

Das ist weder ein Eingeständnis von Dummheit, noch blockiert es das eigene Denken oder hindert einen daran, wissenschaftliche Errungenschaften zu erkennen.

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kalippo314 29.08.2015, 02:03
@danhof

Wenn ich nicht verstehe, warum sich die Erde dreht, dann bleibt diese Frage offen und ist zu klären. Dann sage ich natürlich nicht einfach "Gott hat es halt so gewollt".

Genau das mein ich damit, dass Gott die Lücken füllt. Und was passiert nun, wenn herausgefunden wird, warum sich die Erde dreht? In dieser Lücke steckt ja schließlich schon dein Gott drinnen.

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Waldfrosch4 31.08.2015, 15:59
@kalippo314

Einen Text lesen zu können und den Inhalt auf der anderen Seite auch noch verstehen können,wollen , ist im Jahr 2015 eine immense grosse Herausforderung für viele ..

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666Phoenix 31.08.2015, 20:31
@SibTiger

sibtiger

Trost finde ich da wenig.

Wenn ich ein Fernrohr verkehrt herum halte und in den Himmel schaue, finde auch ich da keinen "Trost"!

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666Phoenix 31.08.2015, 20:32
@Waldfrosch4

ja, Fröschen! Da stell Dich mal vor einen (nicht blinden) Spiegel! :-)

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Das liegt an der besseren Bildung. Außerdem ist ein Menschenbild, das einen verantwortlichen, selbständigen Menschen zum Zentrum hat weniger anfällig für Gottesglauben.

danhof 28.08.2015, 09:56

"anfällig" - das klingt schon mal sehr abwertend.

Die Bibel vermittelt uns Leitlinien und Gebote, die genau das aussagen: Verantwortung übernehmen für sich und andere, Selbstständiges Denken.

Wo kommen beim Atheismus Moral, Anstand und die Unterscheidung zwischen Gut und Böse her?

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realsausi2 28.08.2015, 14:37
@danhof

Die Bibel vermittelt uns Leitlinien und Gebote, die genau das aussagen: Verantwortung übernehmen für sich und andere,

Sehr begrenzt. Unser moralischer Kanon hat ganz andere Wurzeln..

Selbstständiges Denken.

Das eher nicht.

Wo kommen beim Atheismus Moral, Anstand und die Unterscheidung zwischen Gut und Böse her?

Aus sich selbst. Ich war, bevor ich Christ wurde, ein Mensch mit klaren moralischen Leitplanken, ich war es, während ich Christ war und bin es nun als Atheist immer noch. Sogar noch viel mehr.

Es reicht schon fast der Kant´sche Imperativ, um ein gedeihliches Miteinander sicher zu stellen. Tatsächlich ist aber auch schon der uns evolutionär innewohnende Altruismus die Grundlage jeder dem Menschen zugewandten Moral.

Es verblüfft mich immer wieder, wie man annehmen kann, es befürfe eines Gottes, um eine im Sinne der Menschlichkeit positive Moral zu pflegen. Ich behaupte sogar, eine echte, vom Menschen am Menschen orientierte Moral kann es nur jenseits eines Gottesglaubens geben.

Die Geschichte zeigt einfach, das Glaube kein Garant für moralisches Verhalten im Sinne von Menschlichkeit ist. Die Potentaten des Feudalismus hielten sich alle für gottesfürchtig, die Conquistadores und die Kreuzritter sahen sich als Sendboten Gottes, die Inquisition führte die Bibel im Worte und Georg W. Bush wähnte sich von Gott beauftragt.

Es ist nun eindeutig zu kurz gesprungen, denen einfach ihr Christsein abzusprechen. Ebenso wenig, wie man den Wirrköpfen der IS ihre Zugehörigkeit zum Islam absprechen kann.

Die Unterscheidung von Gut und Böse ist nur eine Fiktion.

Es gibt weder das Gute noch das Böse. In dem Ansatz, diese Unterscheidung vorzunehmen ist  schon die Wurzeln von Unmoral im Sinne menschlichen Wohlseins angelegt.

Es gibt gute Dinge und schlechte Dinge. Menschen tun gute Taten und schlechte Taten. Die Einordnung ist natürlich immer auch den kulturell-historischen Eigenheiten untergeordnet.

Aber Gut und Böse als absolute Kategorien aufzufassen, verstellt den Blick auf die Realität menschlichen Handlungsspielraums.

Ich habe einen bedingungslosen und unverbrüchlichen Respekt vor jedem Menschen. Das ist unabhängig seiner Taten, mögen diese gut oder schlecht sein.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar". Also durch kein Tun oder Unterlassen kann ein Mensch seiner Würde verlustig gehen. Um das anzuerkennen brauche ich keinen Gott.

In der Geschichte war Gottesglaube immer ein Hebel, um diese immanente Würde zu relativieren.

All die individuellen Freiheitsrechte, die wir heute für selbstverständlich halten, sind gegen den Widerstand von Gottesgläubigen errungen worden. Seit der Aufklärung, deren Ursprung tatsächlich eher aus dem islamisch geprägten Kulturgut hergeleitet werden kann, ist Eins ums Andere an Freiheit und Recht dem "Glauben" abgerungen worden.

Eine gottlos dem Menschen zugesprochene unverbrüchliche Würde ist immer substantieller als eine von Gottes Gnaden verliehene.

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die frage ist doch quatsch, denn alle westlichen länder haben große glaubensgruppen und/oder sind selbst ein religiöses land.....wenn du ein wenig ahnung von den religionen und dem glauben hättest wüsstest du dass über 80 prozent ALLER bürger dieser welt irgendeiner religion angehören, also ist deine frage blödsinn.........

und sage mal den leuten in irland, in spanien, in portugal, in griechenland oder in polen (das könnte ich ewig weiterführen), dass sie an keinen gott glauben..............ich lach mich über diese frage echt tot.........*g*.

Seminu 02.09.2015, 23:32

Aber "Buddha", wo ist deine Achtsamkeit anderer "Wesen" gegenüber geblieben ? 
Hast du vergessen was du uns gelerht hast?

" Vermeidung von Leid, also ethisches Verhalten, die Kultivierung der Tugenden (Fünf Silas), die Praxis der „Versenkung“ (Samadhi, vgl. Meditation) und die Entwicklung von Mitgefühl (hier klar unterschieden vonMitleid) für alle Wesen und allumfassender Weisheit (Prajna) als Ergebnisse der Praxis des Edlen Achtfachen Pfades erreicht werden. "

Oder bist du etwa gar nicht " DER Buddha " ?

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DerBuddha 04.10.2015, 20:59
@Seminu

ich bin keiner..........g und ich bin auch keine buddhist,,,,,,,,,der name gefällt mir nur........g

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Achselzuck.....ich lebe in einem westlichen Land mit christlicher Kultur und vielen vielen Christen um mich herum........Woher nimmst Du Dein Empfinden wir würden nicht an Gott glauben ???

....und unsachlich finde ich eigentlich eher sowas:

Bleibt sachlich dumme Kommentare könnt ihr euch sparen?

SpiderXx 27.08.2015, 15:19

Habe ja nicht alle gesagt sondern die meisten ;)

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Du sagst es sind die meisten. Mich würde interessieren woher weißt Du das, woher stammen diese Zahlen?

Weil Länder prinzipiell nichts glauben und auch nichts glauben sollen. Wenn Jemand etwas glaubt oder glauben kann/sollte, dann sind das die Bewohner der jeweiligen Länder.

Weil viele Menschen in den betreffenden Ländern selbständig denken können und nicht an Märchen (Paradies, Hölle) und Unbewiesenes (Gott) glauben. 

P.S.: Was sind für dich "dumme Kommentare"?

danhof 28.08.2015, 09:48

Der zum Beispiel.

Wenn deine Religion der Atheismus ist - bitteschön. Das ist dein gutes Recht.

Aber Paradies, Hölle und Gott solltest du bitte nicht respektlos als "Märchen" bezeichnen. Milliarden Christen sagen DANKESCHÖN!

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realsausi2 28.08.2015, 14:02
@danhof

Fresst ScheiBe, Millionen Fliegen können nicht irren...

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earnest 28.08.2015, 17:45
@danhof

Nein, meine Religion ist keineswegs der Atheismus. Wie kommst du darauf?

Im Übrigen ist Atheismus keine Religion.

Wo du "Milliarden" Christen herbekommst, die noch an das Paradies und die Hölle glauben, ist mir schleierhaft.

Aber trotzdem vielen Dank für deine Rückmeldung.

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Ungeachtet dessen was du mit "westlichen Ländern" eigentlich meinst, die Abwendung von Gott, oder der Unglaube hat wohl seinen Ursprung im Wohlstand und dem Wohlergehen der "westlichen Gesellschaft". - Der Mensch glaubt in solchen Lebensphasen immer, er wäre unabhängig und Gott hätte ausgedient. - Es ist wohl weniger die Erkenntnis oder das Wissen um die Behauptung es gäbe überhaupt keinen Gott, denn dieses Wissen entzieht sich heute, wie schon vor 2000 Jahren immer noch der Menschheit. 

Im übrigen sagt schon die Bibel prophetisch voraus, dass die Ungläubigen die Mehrheit haben werden in dieser Welt, auf dem "breiten Weg welcher ins Verderben führt."

KaeteK 27.08.2015, 13:44

Und wir haben uns für den richtigen Weg entschieden - entscheiden dürfen Eph 2,8

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kalippo314 27.08.2015, 17:00

oder der Unglaube hat wohl seinen Ursprung im Wohlstand und dem Wohlergehen der "westlichen Gesellschaft".

Der Ursprung liegt in der Bildung. Umso größer die Bildung eines Landes, umso größer die "Ungläubigkeit". Coincidence i think not. Die Religion kann bei gebildeten Menschen höchstens noch Lücken stopfen.

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homme 28.08.2015, 08:21
@kalippo314

@kalippo314

Warum nur habe ich den Eindruck, dass gerade "Bildung", auf welche du dich so vehement berufst, in unserer Gesellschaft sehr zu wünschen übrig lässt? - Ist es da nicht Selbstüberschätzung, so stark auf die Bildung zu setzen?

Übrigens ersetzt auch Bildung nicht das Wissen über gewisse, die Erde und den Menschen hinausgehende Themenbereiche, zu denen auch die große Frage über Gott und seine mögliche Existenz gehört. Bildung kann nur die Voraussetzung schaffen weiteres Wissen zu erlangen. Die Klärung der Gottesfrage gehört aber bis heute nicht dazu.

G. homme

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wildcarts2 28.08.2015, 12:52
@homme

Warum nur habe ich den Eindruck, dass gerade "Bildung", auf welche du dich so vehement berufst, in unserer Gesellschaft sehr zu wünschen übrig lässt?

Da muss ich zustimmen. Insbesondere auf dem Gebiet der Religion lässt Bildung weltweit zu wünschen übrig, Noch immer halten sich die Mythen um eine Person namens Jesus, obwohl es für sie keine Beweise gibt. Noch immer denken Menschen, dass Christentum sei von dieser Person ausgegangen, obwohl einwandfrei belegt ist, dass die Römer das Christentum geschaffen haben.

Aber Bildung sorgt bei uns bereits dafür, dass Religion erst gar nicht relevant wird. Kindern wird in der Schule kein Glaube sondern Wissen vermittelt. Eltern lehren ihren Kindern keinen Glauben mehr. Statt also gezielt UNwissenheit (=Glauben) zu vermitteln, wird einfach nur Wissen vermittelt.

Du siehst das ganzen ein wenig zu einseitig. Außerdem ist es schwer, dir diese Thematik näher zu erläutern, wenn du vehement an deinen Vorurteilen festhälst und alles "verteufelst" was gegen deinen Glauben spricht....

Übrigens ersetzt auch Bildung nicht das Wissen über gewisse, die Erde und den Menschen hinausgehende Themenbereiche, zu denen auch die große Frage über Gott und seine mögliche Existenz gehört.

Eine sehr unlogische Aussage. Bildung ersetzt kein Wissen, sondern schafft Wissen.

Wenn ich durch Bildung das Wissen erhalte, dass Götter von Menschen erfunden wurden, wo ist dann das Problem?

Die Klärung der Gottesfrage gehört aber bis heute nicht dazu.

Ok, dann erkläre mir doch mal bitte, wieso du dann glaubst es gäbe einen Gott, wenn Wissen dazu fehlt? Gläubige behaupten immer, es gäbe genug Beweise für Gott, aber dann werden sie damit konfrontiert und relativieren einfach alles. Merkst du die fehlende Logik nicht?

Die Gottesfrage ist einwandfrei geklärt, nur wissen viele nichts davon und andere lehnen es einfach nur ab, sie leugnen. 

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wildcarts2 28.08.2015, 12:44

Es ist wohl weniger die Erkenntnis oder das Wissen um die Behauptung es gäbe überhaupt keinen Gott, denn dieses Wissen entzieht sich heute, wie schon vor 2000 Jahren immer noch der Menschheit. 

Dir vielleicht, aber vielen Menschen nicht. Das es keine Götter gibt, ist hundertfach bewiesen - wie ich dir auch mehrfach belegt habe. Jede Gottheit ist ein Produkt von menschlich geschaffenen Religionen.

Im übrigen sagt schon die Bibel prophetisch voraus,

Erstens sagt die Bibel rein gar nichts voraus, was man als "prophetisch" bezeichnen könnte und zweitens ist dies schon eine überhebliche und diskriminierende Aussage, da du damit suggerierst, die Bibel sei die Wahrheit. Damit sagt du indirekt, dass alle Religion die nichts mit der Bibel zu tun haben, falsch sind. Das kannst du aber nicht beweisen! Jede Religion ist gleichwertig: Sie alle können rein gar nichts beweisen und basieren auf rein menschlichen Fantasien

dass die Ungläubigen die Mehrheit haben werden in dieser Welt, auf dem "breiten Weg welcher ins Verderben führt."

Immer wieder amüsant. Solche "Prophezeiungen" sind derart wischi waschi, dass ich immer schmunzeln muss, dass man sie als Zeichen etc. ansieht.

Den Autoren der Bibel war klar, dass sie eine Minderheit sind. Es waren schließlich Mitglieder eines dem Untergang geweihten Volkes, inmitten einer Weltmacht.

Religion stellt sich immer als etwas Besonderes dar. Würden alle Menschen dieser Religion glauben, wäre sie nutzlos. Denn das Elitäre Denken wäre weg. Religion soll dafür sorgen, dass sich ihre MItglieder als etwas Besondere fühlen. Ist aber jeder gleich, war es das wieder mit der Besonderheit und die Menschen suchen was neues. 

die Abwendung von Gott, oder der Unglaube hat wohl seinen Ursprung im Wohlstand und dem Wohlergehen der "westlichen Gesellschaft". -

Falsch! Unglaube ist der natürliche Zustand JEDES Menschen von Geburt an! Glaube ist ein künstliches Gedankenkonstrukt, das man erst lernen muss. Jeder Mensch kommt als Atheist, also als jemand der keinen Gottglauben kennt, zur Welt.

Unglaube gibt es seit es Menschen gibt, Glaube dagegen nicht. Er wurde erst von Religionen erfunden.

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homme 28.08.2015, 14:55
@wildcarts2

@wildcarts

Schade, dass deine Kommentare inhaltlich nicht an Qualität zugenommen haben. Du bringst wieder mal "Kraut und Rüben" total durcheinander.

Bedauerlicher Weise bist du aus Erfahrung auch keiner Aufklärung zugänglich. - Ich würde dir sonst gerne antworten, um deine abstrusen Behauptungen zu ordnen und zu widerlegen.

G. homme

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kalippo314 29.08.2015, 02:09
@homme

Warum nur habe ich den Eindruck, dass gerade "Bildung", auf welche du dich so vehement berufst, in unserer Gesellschaft sehr zu wünschen übrig lässt? - Ist es da nicht Selbstüberschätzung, so stark auf die Bildung zu setzen?

Keine Ahnung, wir dürfen hier eine der besten Bildungen genießen. Studieren ist relativ günstig und man darf Fragen stellen ohne dafür im Gefängnis zu landen.

Übrigens ersetzt auch Bildung nicht das Wissen über gewisse, die Erde und den Menschen hinausgehende Themenbereiche, zu denen auch die große Frage über Gott und seine mögliche Existenz gehört. Bildung kann nur die Voraussetzung schaffen weiteres Wissen zu erlangen. Die Klärung der Gottesfrage gehört aber bis heute nicht dazu.

Nein, Bildung ersetzt das nicht. Wenn man aber gebildet ist hinterfragt man in der Regel häufiger. Und Hinterfragung ist der größte Feind der strenggläubigen Kirche.

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