Warum glauben viele noch nicht an die Bibel?

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24 Antworten

Hallo KoernerbrotBP,

es gibt eine große Anzahl von Fakten und Belegen, die zeigen, dass die Bibel von einer übermenschlichen Quelle stammt. Sie wurde zwar von Anfang bis Ende von Menschenhand geschrieben (insgesamt waren 40 Schreiber beteiligt), doch betonten die Verfasser immer wieder, dass sie unter göttlicher Anleitung standen. Beispielsweise schrieb der Apostel Petrus: "  Denn dies wisst zuerst, dass keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt.   Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden" (2. Petrus 1:20,21).

Natürlich beweist allein die Behauptung der Schreiber der Bibel nicht, dass Gottes Hand mit im Spiel war. Wenn man sich jedoch inhaltlich mit der Bibel beschäftigt, dann ist deutlich zu erkennen, dass sie nicht allein das Werk von Menschen ist. Das sehe nicht nur ich so, denn die Bibel ist mit Abstand das am weitesten verbreitete Buch in einer Auflagenstärke, die jedes andere Buch, das je verfasst wurde, bei weitem in den Schatten stellt. Würde man wohl einem Buch, das in einigen Teilen bereits 3500 Jahre alt ist, eine solche Aufmerksamkeit schenken, wenn man es lediglich als ein Werk der Weltliteratur betrachten würde? Was zeigen die Fakten?

Verschiedene archäologische Entdeckungen haben immer wieder die geschichtliche und geographische Genauigkeit der Bibel bestätigt. Ein Beispiel: Die Bibel erwähnt die Stadt Ninive und beschreibt sie als eine große Stadt im damaligen Assyrien. Bis ins 19. Jahrhundert bezweifelten Bibelkritiker deren Existenz. Doch 1849 legte man die Ruinen eines Palastes von König Sanherib frei, der, wie sich herausstellte, zum alten Ninive gehörte.
Ein anderes Beispiel ist die Ausgrabung der chaldäischen Stadt Ur, wo Abraham gewohnt hatte. Auch hier stimmen in der Bibel erwähnte Einzelheiten mit entdeckten Artefakten überein.

Ein anderer wichtiger Punkt sind die erfüllten Prophezeiungen. Als Beispiel dafür möchte ich einmal das herausgreifen, was die Bibel über den Niedergang des alten Babylon voraussagte. Obwohl diese Stadt wegen Ihrer strategischen Lage und deren Befestigungsanlagen als uneinnehmbar galt, sagte der Prophet Jesaja voraus: "Und Babylon, die Zierde der Königreiche, die Schönheit des Stolzes der Chaldạ̈er, soll werden wie Sọdom und Gomọrra, als Gott sie umkehrte." (Jesaja 13:19). Dieser Prophet sagte sogar sämtliche Einzelheiten über die Einnahme und den Sturz Babylons voraus. Außerdem gab dieser 200 Jahre im voraus den Namen des Eroberers bekannt: Cyrus ein mächtiger König des persischen Reiches (siehe Jesaja 44:27 bis 45:2).

Dann ist da auch die wissenschaftliche Genauigkeit. Obwohl die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch ist, sind die Aussagen, die sie über wissenschaftliche Themen macht, stets genau und mit wissenschaftlichen Tatsachen im Einklang. Hierzu zwei Beispiele.

Im Altertum glaubte man allgemein, die Erde sei eine flache Scheibe. Die Bibel hingegen machte bereits im 8. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung folgende erstaunliche Aussage über die Form der Erde: "Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt, deren Bewohner wie Grashüpfer sind, ER, der die Himmel ausspannt wie einen feinen Flor, der sie ausbreitet wie ein Zelt, um darin zu wohnen," (Jesaja 40:22). Das an dieser Stelle mit "Kreis" übersetzte hebräische Wort "chugh" kann auch mit "Kugel" übersetzt werden. Beachtenswert ist, dass zu dieser Zeit allgemein die Vorstellung einer flachen Erde vorherrschte.

  Während Aristoteles lehrte, die Sonne, der Mond und die Sterne befänden sich auf der Oberfläche von festen durchsichtigen Sphären, oder andere Vorstellungen besagten, die Erde ruhe auf vier Elefanten, die auf einer Riesenschildkröte standen, sagt die Bibel: Er spannt den Norden aus über dem leeren Raum, Hängt die Erde auf an nichts;" (Hiob 26:7). Diese Aussage stimmt immer noch mit der wissenschaftlichen Tatsache bezüglich der Gravitation überein, die durch Sir Isaak Newton entdeckt wurde.

Diese wenigen Beispiele zeigen sehr deutlich, dass die Bibel durch Gottes Einfluss zustande kam. Die Bibel selbst beschreibt die göttliche Urheberschaft wie folgt: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit" (2. Timotheus 3:16). Das dies nicht leere Wort sind, zeigen nicht nur die wenigen erwähnten Beispiele, sondern hunderte Belege und Beweise, die ich hier im einzelnen nicht anführen kann, die aber für jedermann nachprüfbar und zugänglich sind.

LG Philipp

Philipp59 05.08.2017, 14:32

Vielen Dank für den Stern!

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AndyG66 05.08.2017, 16:40

Das die Erde rund ist. weiss man schon sehr lange!
"

Das Globus-Modell der Erdkugel wurde in der Antike Pythagoras, der im 6. Jahrhundert v. Chr. lebte, oder dem mythischen König Atlas von Mauretanien zugeschrieben. Auch Platon ging von der Kugelgestalt aus. Sein Schüler Aristoteles gab in seiner Schrift Über den Himmel aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. folgende Gründe für die Kugelgestalt der Erde an:[5]

Sämtliche schweren Körper streben zum Mittelpunkt des Alls. Da sie dies von allen Seiten her gleichmäßig tun und die Erde im Mittelpunkt des Alls steht, muss sie eine kugelrunde Gestalt annehmen.Bei von der Küste wegfahrenden Schiffen wird der Rumpf vor den Segeln der Sicht verborgen.In südlichen Ländern erscheinen südliche

 

Sternbilder

 

höher über dem Horizont.Der

 

Erdschatten

 

bei einer

 

Mondfinsternis

 

ist stets rund.

"

Die Buchteile Deuterojesaja (Jes 40-55) und Tritojesaja (Jes 56-66) werden auf spätere, exilisch-nachexilische Propheten und deren Tradenten zurückgeführt, die ihre Stoffe dem historischen Jesaja aus der Assyrerzeit zuschrieben.
Wie man sieht ist da keine göttliche Inspiration im Spiel sondern einfach gängiges elitäres Wissen !

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AndyG66 05.08.2017, 16:49
@AndyG66

Dasselbe gilt auch für Kyros und Babylon! Kyros welcher die Juden befreite und deren Exil in Babylon beendete! 

"
Das einheitliche Jesajabuch wurde um 200 v. Chr. bei Jesus Sirach vorausgesetzt; seine älteste bekannte vollständige hebräische Handschrift, die große Jesajarolle, wurde bis spätestens 150 v. Chr. erstellt. Es spielt im rabbinischen Judentum (Talmud) und im Urchristentum (Neues Testament) eine herausragende Rolle. Es eröffnet im jüdischen Bibelkanon die Reihe der „hinteren“, im christlichen Kanon die der „großen“ Propheten. "

Auch hier... die Erwähnung Kyros bei Jesaja als BEWEIS für die Echtheit des Inhaltes der Bibel anzusehen ist Wunschdenken! 

Ein Beweis wäre eine Schriftrolle welche vor der Einnahme Babylons entstand - Diese gibt es jedoch nicht! 

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Philipp59 06.08.2017, 06:00
@AndyG66

Die Buchteile  Deuterojesaja  (Jes 40-55) und  Tritojesaja  (Jes 56-66) werden auf spätere, exilisch-nachexilische Propheten und deren Tradenten zurückgeführt, die ihre Stoffe dem historischen Jesaja aus der Assyrerzeit zuschrieben.

Ähnliche Argumente werden immer wieder von Kritikern der Bibel vorgebracht. Es sollte jedoch hinterfragt werden, wie gut diese Kritik tatsächlich begründet ist. Es wird z.B. behauptet, nur die Kapitel 1-39 seien von Jesaja verfasst worden, während ab dem Kapitel 40 ein anderer Schreiber (ein "zweiter Jesaja") am Werk gewesen sei, der während des babylonischen Exils der Juden lebte, also nach der in Jesaja erwähnten Prophezeiung vom Niedergang Babylons.

Es gibt jedoch gute Gründe für den Standpunkt, dass das Buch Jesaja nur von einem einzigen Autor stammt. Da ist zunächst einmal die einheitliche Ausdrucksweise "der Heilige Israels" zu nennen. Diese erscheint in den Kapiteln 1-39 im Buch Jesaja 12-mal und in den Kapiteln 40-66 13-mal, während sie hingegen in der gesamten übrigen Bibel nur noch an 6 Stellen vorkommt.

Noch weitere, auffallendere Ähnlichkeiten zwischen den Kapiteln 1-39 und 40-66 zeigen sich durch Redefiguren wie z.B. die einer "Frau in Wehen" (siehe Jesaja 13:8; 21:3; 26:17, 18; 42:14; 45:10; 54:1; 66:7) oder dem "Weg" oder einer "Landstraße (siehe Jesaja 11:16; 19:23; 35:8; 40:3; 43:19; 49:11; 57:14; 62:10). Auch findet sich der Begriff "Zion" in den Kapiteln 1-39 29-mal und in den Kapiteln 40-66 18-mal und damit wesentlich häufiger als in der gesamten Bibel. Diese besonderen Merkmale des Buches Jesaja weisen auf dessen Einheitlichkeit hin, die nur schwer zu erklären ist, wenn dieses Buch von mehreren Schreiben stammen soll.

Ein weiteres Indiz, das für einen einzigen Autoren spricht ist, dass sämtliche Schreiber, die aus den unterschiedlichen Teilen des Buches Jesaja (also sowohl den Kapitel 1-39 als auch den Kapiteln 40-66) zitierten, auch nicht andeutungsweise erwähnten, dass der eine Teil von dem einen, der andere Teil von einem anderen Jesaja stammte. Zitate aus allen möglichen Teilen des Buches Jesaja werden immer nur dem einen Autoren zugeordnet.

Auch liefern die Schriftrollen vom Toten Meer einen weiteren Beweis dafür, dass wirklich nur ein Schreiber am Werke war. Auf einer der Schriftrollen ist deutlich zu sehen, dass der Schreiber des 40. Kapitels in der untersten Zeile begann, wo das 39. Kapitel endete. Es fügt sich also nahtlos an das vorhergehende Kapitel an.

In einem biblischen Nachschlagewerk wird zu der Kritik, das Buch Jesaja wäre von mehreren Schreiber verfasst worden, folgendes gesagt: "Die Anonymität des sogenannten Deutero- und Trito-Jesaja [des zweiten und des dritten Jesaja] bleibt ein unüberwindliches Hindernis für die Bibelkritiker. Sie können nicht erklären, wieso eines der wichtigsten Bücher einen unbekannten Autor haben sollte, während gleichzeitig die kleinsten prophetischen Schriften den Namen ihres Autors behalten haben" (Catholic Biblical Encyclopedia, Old Testament).

Der stärkste Beweis, dass das Buch Jesaja nicht von jemandem verfasst wurde, der nach den darin vorhergesagten Ereignissen gelebt hat, sind die vielen messianischen Prophezeiungen, die sich erst Jahrhunderte nach ihrer Abfassung erfüllt haben. Hier ragt besonders das Kapitel 53 heraus, das viele Einzelheiten aus dem Leben des Messias voraussagt. Hier sind nur einige Verse aus diesem Kapitel, die im Vergleich zu dem entsprechenden Bibelbuch die Erfüllung zeigt: : Vers  1 — Johannes 12:37,  38; Vers  2 — Johannes 19:5-7; Vers  3 — Markus 9:12; Vers  4 — Matthäus 8:16,  17; Vers 5 — 1.  Petrus 2:24; Vers  6 — 1.  Petrus 2:2.

Das alles zeigt, dass die Kritik am Bibelbuch Jesaja nicht gut begründet und daher haltlos ist.

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AndyG66 07.08.2017, 12:22
@Philipp59

Phillip59

Der heilige Israels ? Zion ? Genau solche Fakten weisen darauf hin, dass EIN Schreiber eine Endfassung (Redaktion) der Rolle verfasste! Jemand fasste die Geschichte Jesaias welche von verschiedenen Autoren verfasst wurde - zusammen !

Es ist eindeutig klar das nicht Jesaia diese gesamte Rolle schrieb - Er würde sich selber ja niemals der heilige Israels nennen ! Und auch nicht über sich in der dritten Person schreiben ! 

Die messianischen Prophezeiungen als erfüllt zu betrachten - tun nur gläubige Christen. Beweise gibt es keine!  Jesus selbst erfüllte einige Prophezeiungen (Er kannte die Schriften natürlich - wesshalb er auf einem Esel einzog.. usw).

Die Kritik ist sehr gut begründet! WEIL DIE BEWEISE FEHLEN ! und sich aus dem Text (wie oben angegeben) herauslesen lässt - Das verschiedene Autoren und EINE Endredaktion am Werke war.

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AndyG66 07.08.2017, 13:07
@AndyG66

Edit: Er nannte natürlich nicht sich selber der heilige Israels. Die Endredaktion,  nennt Gott "den heiligen Israels" , durchgängig so im Buch Jesaja - Obwohl der Text auf einen zusätzlichen Erzähler welcher in dritter Person schreibt, (Redaktion) hinweist.

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KoernerbrotBP 05.08.2017, 18:04

Andy es gibt Prophezeiungen die sich bis heute erfüllen

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666Phoenix 03.11.2017, 18:36

alle diese behauptungen wurden widerlegt, gerade gerückt, relativiert, ad absurdum geführt.

z. b. "petrus sagt..." steht nur in der bibel.

das muss natürlich "wahr" sein! schon mal was von zirkelschlüssen gehört?

 

 

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Ich bin zwar selbst ein Christ, aber so einfach ist das dann nun auch wieder nicht. Die Forschungsergebnisse der Wissenschaften sprechen zwar größtenteils für viele Ereignisse gerade aus dem Neuen Testament, aber Beweise im Sinne der aristotelischen Logik sind das nicht. Es ist prinzipiell sehr schwierig, in den Geschichtswissenschaften von einem "Beweis" zu sprechen.

Bei der Bibel muss man da aber nochmal etwas anders herangehen: Es geht da prinzipiell um die Frage, inwieweit die einzelnen Bücher, die im Grunde genommen in der historisch-kritischen Forschung jeweils als einzelne Bücher betrachtet werden müssen, einen Anspruch strenger historischer Korrektheit aufweisen. Im Alten Testament wird es da besonders schwierig, da es dort schließlich mehr um theologische Zeugnisse als um Geschichtsschreibung im heutigen Sinne geht. Wenn man sich historisch-kritisch mit dem Alten Testament auseinandersetzt, wird man um die Traditionskritik und die Literarkritik nicht herumkommen. Dabei geht es auch um die Frage, wie Geschichtsschreibung zur Zeit der Entstehung des Alten Testaments ausgesehen hat. Da wird dann schnell ersichtlich, dass das ganz anders aussah, als heute. Da war Theologie und Historizität noch nicht wirklich getrennt. Im Neuen Testament sieht das zwar schon wieder ganz anders aus, aber man muss sich ähnliche Fragen schon stellen. Es geht in den Evangelien beispielsweise sehr um die Frage, wie detailliert die Evangelien historisch genau berichten wollen. Interessanterweise entfernen sich die Theologen immer mehr von der Faktizität, aber die Historiker sehen die Evangelisten - gerade Lukas und immer mehr auch Johannes - immer mehr als genaue Geschichtsschreiber an. Gerade die Archäologie macht da stetig Fortschritte. Vermutlich muss man bei den Evangelien und der Apostelgeschichte deshalb noch einige Jahrzehnte mit einem Ergebnis warten. Ein Beispiel: Für viele Bibelforscher des 19./20. Jhdts. war das Johannesevangelium historisch wertlos. Doch neuere Entdeckungen haben immer mehr das Gegenteil gezeigt. Auch in theologischen Schriften wurde das Johannesevangelium wenig für historisches Faktenwissen zur Rate gezogen. Aber letztendlich sollte man doch die Faktenfragen ausklammern: Darum geht es doch letztendlich weniger. Es geht doch darum, was die Evangelisten uns damit sagen wollen. Ob Jesus jetzt einen mehr oder weniger geheilt hat, ist doch nicht so wichtig. In der Theologie darf auch so etwas nicht in den Vordergrund treten. Bahnbrechend ist hier die Theologie Ratzingers in seinen Jesus-Büchern. Er stellt diese Frage nicht in den Vordergrund, sondern dorthin, wo sie hingehört: in den Hintergrund.

Ich glaube an Gott und  ich respektiere die Aussagen der Bibel und halte sie für wahr.

Ich kann Gott aber nicht beweisen, aber ihn persönlich erfahren.

Gruffalo 04.08.2017, 03:52

Kannst du drei Begebenheiten nennen, wo du sicher bist "Gott" persönlich erfahren zu haben?

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chman 04.08.2017, 08:29
@Gruffalo

- Als ich zum Glauben kam

- Bei meiner Taufe

- Bei mehreren lebensbedrohlichen Situationen

- Bei der Geburt meines zweiten Kindes

- Beim Tod meiner ersten Frau

Ich nenne nur die sehr prägenden Erfahrungen.

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tommy4gsus 04.08.2017, 09:33
@chman

Ich könnte die Glaubens-Erfahrungen gar nicht alle hier aufzählen, so viele sind es, die ich erleben durfte in den 40 Jahren, wo ich Christ bin (ich war einst Atheist!).

Habe auch schon viele echte Wunder erlebt, sowohl bei mir selbst als auch bei anderen. Aber dafür reicht der Platz nicht.

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Gruffalo 04.08.2017, 12:46
@chman

Aha, aber was haben diese Ereignisse jetzt mit Gott zu tun?

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chman 04.08.2017, 12:58
@Gruffalo

Ich könnte Dir jetzt zu jedem Ereignis alles detailliert erzählen. Aber ich möchte hier jetzt nicht öffentlich mein Leben aufblättern. Es sind jedenfalls Ereignisse, bei denen Gott mir begegnet ist.

Gott kann mir durch andere Menschen begegnen, durch Naturereignisse etwas persönlich ausdrücken und mitteilen, durch aufkommende Gefühle in mir etwas bestätigen, seine Stimme von überall hören und Befreiung von Sucht und und.....

Vielleicht hilft es Dir bei etwas bei Deiner Vorstellungskraft? Ich bin da ganz sicher kein Einzelfall. Andere wie hier z.B. tommy4gsus geht es auch so.

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Gruffalo 05.08.2017, 00:01
@chman

Hmm, was ich nicht verstehe, was ist denn der Unterschied zu einer normalen Situation im Alltag und einer Situation mit persönlicher Erfahrung mit Gott. Wie soll ich mir das vorstellen?

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chman 05.08.2017, 09:55
@Gruffalo

Man könnte es so beschreiben: Es macht klick und Du nimmst Dinge wahr, die Dir zuvor verschlossen waren. Du siehst die Dinge, die in deinem Leben passieren, mit einem neuen Blick. 

Du kannst Dinge erkennen, die sich klar abzeichnen und spürst hier bist Du gefordert, obwohl diese Sachen Dich eigentlich gar nicht interessieren.

Du sprichst ein Stossgebet und das Problem löst sich in nichts auf.

Es geschehen weltweit oder um Dich herum Sachen, die vielen Menschen Sorgen bereiten, während Du gelassen bleibst.

Du merkst, dass Dein Leben sich innerlich so verändert hat, wie Du es nie im Traum erwartet hast.

Es sind nur Beispiele, die sich jedem Christen ganz individuell ergeben. Jeder macht seine ganz persönlichen Erfahrungen.

Was ich Dir schreibe, muss also nicht repräsentativ für alle Christen sein. Wenn Du Gottt selber wirklich begegnen möchtest, dann sprich Du ihn einfach selbst an. Dann machst Du eben Deine eigenen Erfahrungen.

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stine2412 05.08.2017, 19:31
@Gruffalo

Gruffalo, es gibt schon einen Unterschied bei Alltagserfahrungen, bei denen man nicht mehr weiter wußte und Gott um Hilfe und Beistand bat. Praktisch: "Ich weiß jetzt nicht weiter, mach du!" Es ist wirklich erstaunlich, wie nach solchen Gebeten sich deine Gedanken klären, du bist plötzlich sicher, den richtigen Weg zu gehen. Und er ist der richtige Weg!

Den können auch Menschen ohne Glauben und Gebet gehen. Obwohl ich mir das nicht vorstellen kann, denn ich komme auch leider oft erst sehr spät zu der Erkenntnis, dass ich ja einen Helfer habe; dann sehe ich den Unterschied.

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Genauso gut könntest du fragen, warum viele noch nicht an den Koran glauben. Es gibt doch soooo viele Beweise, dass er wahr ist.

In Wirklichkeit konnte bisher keine Religion einen schlüssigen Beweis dafür liefern, dass sie die richtige wäre.

KoernerbrotBP 04.08.2017, 01:17

Die Bibel enthält ü. 6000 Prophezeiungen. ü. 3.000 sind schon in Erfüllung gegangen. Bisher ohne Fehler. Wenn das nicht Beweis genug ist...

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Supamarioana 04.08.2017, 07:46
@KoernerbrotBP

Kannst du eine Prophezeihung nennen, die schon bald in Erfüllung geht, damit wir sie überprüfen können?

Gibt es eine öffentliche Auflistung von entsprechenden Bibelstellen und den Ereignissen, die die Prophezeihung erfüllen, so dass wir deine Behauptungen überprüfen können?

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tommy4gsus 04.08.2017, 09:32
@KoernerbrotBP

Für dich sind das Beweise. Auch für mich übrigens. Aber die Atheisten-Front wird das niemals als Beweis gelten lassen, das ist das Problem!

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Supamarioana 04.08.2017, 11:42
@tommy4gsus

Wenn ein Muslim dir Beweise für die Echtheit des Korans vorlegen würde, würdest du diese gelten lassen?

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hydrahydra 07.08.2017, 10:24
@tommy4gsus

Die 'Atheisten-Front' hätte halt gern mal konkrete Aussagen, anstatt immer nur zu lesen, dass es ja Beweise gäbe und 3.000 Prophezeiungen sich erfüllt hätten. Das steht hier unter jeder zweiten Antwort, aber obwohl es angeblich 3.000 'erfüllte Prophezeiungen' gibt, schafft es das Körnerbrot nicht, auch nur eine einzige mal ganz konkret zu benennen oder auch nur einen Link zu einer Liste o.ä. zu posten!

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Es gibt dafür keinen Handlungsbedarf.
"Beweise" für irgendwas kannst du ja vorlegen.damit man es bewerten könnte. Behaupten kann jeder.
Wenn z.Bsp. 2-5% der Sachaussagen belegt (bewiesen) werden könnten warum sollte man an die Bibel (über 70 Schriften/Bücher, wahrscheinlich 100te Autoren/Co-Autoren) glauben ?
Außerdem würde der Glaube an die Bibel keinen zum "Heil" führen.


Es gibt keine Beweise dass die Bibel wahr ist. Die Bibel ist eine Sammlung historischer Bücher (Schriftrollen) aus verschiedenen Epochen! Einige Bezüge sind historisch (z.b Orte, Herrscher,  und Völkergruppen) ...ausgeschmückt mit Mythen und Überlieferungen.

Es gibt keine Beweise dass die Bibel wahr ist. Sonst würd ich die gerne sehen :-)

KoernerbrotBP 03.08.2017, 18:46

Ich wollte ein Bild dazu posten. Hat irgendwie nicht geklappt

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AndyG66 03.08.2017, 19:54
@KoernerbrotBP

Mit einem Bild kannst du aber kaum den Wahrheitsgehalt der Bibel beweisen. Allerhöchstens ein historisches Ereignis. Und von denen gibt es einige in der Bibel. Nur eben wird damit weder Gott noch andere Glaubensansichten bewiesen. 

Beinhahe jede Mythe hat einen historischen Bezug und eine Wurzel . Adam und Eva als Beispiel.. diese Geschichte gibt es  in leicht anderer Form (Adam war ein Gott) , eingemeisselt in Stein und ausgegraben irgendwo in Mesopotamien.

Die Geschichte mit dem ausgesetzten Kind auf dem Fluss welches zu Macht kommt..(Moses).. auch dies eine weitverbreitete Überlieferung zu verschiedenen Zeiten weit vor den Aufzeichnungen der Juden. 

und so geht das weiter.. :-)

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Anthropos 03.08.2017, 21:58
@AndyG66

Die Geschichte mit Adam und Eva weist noch viel stärkere Unterschiede mit dem bekannten Mythos auf. Das Wesentliche hierbei ist doch nicht, was da gemeinsam ist, sondern, was verschieden ist. Denn das, was unterschiedlich ist, macht ja gerade die Geschichte aus: Der Verfasser will etwas sagen, wofür er den altbekannten Mythos ändert. Im Falle der Schöpfungsgeschichte ist ja gerade das Wichtige, dass die biblische Geschichte von einem Schöpfergott spricht.

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AndyG66 04.08.2017, 04:02
@Anthropos

@Anthropos... Die Bibel spricht nicht von einem Schöpfergott innerhalb dieser Zeitepoche sondern genau wie in der mesopotamischen Urgeschichte von "WIR", also vielen Gottheiten.

Ein einziger Gott für alle Juden ensteht eigentlich erst im babylonischem Exil. Wo es sich die 2000 Deportierten schlicht nicht mehr leisten konnten auch noch in Religionsfragen uneinig zu sein. 

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sherlock0 03.08.2017, 18:50

es gibt fotos von nessis also gibt es sie nach deiner logik

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KoernerbrotBP 04.08.2017, 01:14

Die Bibel enthält insgesamt ü. 6.000 Prophezeiungen. über. 3.000 sind in Erfüllung gegangen. Bisher gab es noch keinen Fehler. Wenn dass nicht Beweis genug ist...

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AndyG66 04.08.2017, 01:52
@KoernerbrotBP

Die meisten dieser "Prophezeiungen" wurden nach dem prophezeiten Ereignis aufgeschrieben....  Oder Autoren späterer Bücher waren die "Prophezeiungen" älterer Schriftrollen bekannt und sie passten ihre Geschichte den alten Erwartungen an...

Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Aber noch habe ich keine einzige Prophezeiung gefunden - welche hieb und stichfest, chronologisch korrekt,  .. und archäologisch bestätigt wurden.

Also wenn dir einige bekannt sind - lass sie hören.

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KoernerbrotBP 05.08.2017, 14:10

Das ist es gerad dass du falsch siehst. Du behauptest einfach dass sie danach aufgeschrieben wurden. Anhand von Archäologischen Funden lässt sich dass allerdings wieder legen.

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AndyG66 05.08.2017, 15:47
@KoernerbrotBP

Anhand von Archäologischen Funden lässt sich beweisen dass sich einige der Mythen und Geschichten vor realem Hintergrund abspielten......  Schliesslich handelt es sich ja teilweise um die Überlieferung der Geschichte des jüdischen Volkes. 

Das es als Beispiel einen Ezechiel unter Nebukadnezar gegeben hat - ist anzunehmen. Da Nebukadnezar II eine bewiesene historische Persönlichkeit ist. Und die Juden dort im Exil waren...

Dies macht aber nicht die Religion wahr! 

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AndyG66 05.08.2017, 16:02
@AndyG66

..  ich behaupte nichts. Du bist derjenige welche Behauptungen aufstellt. Ich lasse mich gerne belehren. Aber am Beispiel Ezechiels lässt sich gerade sehr gut nachweisen - das die Chronologie nicht klar ist - und Ezechiel wahrscheinlich einfach prophezeite was Nebukadnezar hören wollte! Und dies auch nur teilweise eintraff! ...  Ezechiel hat zum Beispiel NICHTS gegen Babylon gesagt - aber den Städten welche Nebukadnezar sowieso belagerte den Untergang vorausgesagt :-)

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stine2412 05.08.2017, 19:21
@AndyG66

Andy, da kommt mir eine Frage in den Sinn. Jeremia hatte 200 Jahre vorher prophezeit, dass die babylonische Gefangenschaft 70 Jahre dauern sollte (Jeremia 25:8-11) - und sie dauerte so lange! Daniel hatte mit dem Ende der Gefangenschaft nach 70 Jahren gerechnet. Willst du auch Jeremias Prophezeiungen umdatieren?

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AndyG66 05.08.2017, 19:37
@stine2412

@stine2412

Ich will gar nichts umdatieren. Ich hätte gerne einen Beweis für die Datierung :-).. und den gibt es nicht. Hingegen gibt es Beweise und viele Hinweise für eine deuteronomistischen Redaktion und nachdeuteronomistischen Ergänzungen. Dies bedeutet das an all den Büchern der 3 Propheten zu dieser Zeit im Nachhinein (Nach dem Exil) an den Texten gearbeitet, hinzugeschrieben und geändert wurden.

Auch existieren verschiedene Fassungen in verschiedener Länge! und nicht alles wurde kanonisch.

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AndyG66 05.08.2017, 20:04
@AndyG66

Hier einfach einmal ein Beispiel:

Du sagst Jeremia hätte 200 Jahre vorher gelebt... andere Quellen sagen jedoch er lebte 627 bis 587 v. Chr...
Sicher belegt ist nur, dass nach 597 v. Chr. Namen von Hebräern in babylonischen Urkunden auftauchen und Kyros Babylon im Jahre 539 v Chr eroberte.

Die ZJ machen es sich hier einfach und legen einfach das Datum der Deportation 70 Jahre vor Kyros. Zu diesem Datum gibt es aber NULL Hinweise.

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hydrahydra 07.08.2017, 10:28
@stine2412

"Jeremia hatte 200 Jahre vorher prophezeit, dass die babylonische Gefangenschaft 70 Jahre dauern sollte (Jeremia 25:8-11)" --- Nein! Die Bibel BEHAUPTET, er hätte das so prophezeit. DASS das auch tatsächlich so war, wird dadurch kein bisschen bewiesen! Die Bibel ist kein Geschichtsbuch!

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Jup ich hab eine im Regal direkt neben dem Koran und der Thora. Und solange man weiss, dass das was da drinsteht nur symbolisch gemeint ist ist auch alles OK. Ansonsten verstehe ich nicht wie es Leute geben kann die glauben das wäre wortwörtlich wahr. 

Noch nicht jeder hat erkannt das in der Bibel wissenschaftliche Aussagen stecken die erst viel später von der Wissenschaft bestätigt wurden.

Supamarioana 03.08.2017, 22:00

Also genauso wie Muslime es vom Koran behaupten?

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Anthropos 03.08.2017, 22:08

Das ist doch völliger Humbug. Bei Ptolemäus werden auch keine heilsgeschichtlichen Offenbarungen kundgetan. Warum? Das eine ist die Bibel, das andere sind naturwissenschaftliche Werke. Es geht hier um völlig verschiedene Dinge. Es geht zwar in beiden Werken um die Wirklichkeit, aber die Wirklichkeit ist vielbeschaffen und muss von verschiedenen Blickrichtungen betrachtet werden.

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hydrahydra 03.08.2017, 23:22

Dann nenn doch mal welche...

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Sicher, die Bibel enthält sehr viele Wahrheiten. Sie ist ein hochgradig spezielles Werk, das sehr viele Literaturgattungen verienigt. In ausnahmslos jeder Geschichte lässt sich eine sehr tiefgründige Moral entdecken. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament warten mit sehr vielen interessanten Perspektiven auf, mit denen sich die eigene Lebenswelt aufwerten lässt und durch die man wirklich sehr viel lernen und den eigenen Horizont erweitern kann.

Allerdings ist der Stoff nicht immer leicht zu verstehen und auch die moralischen Werte lassen sich nicht immer gleich entdecken: Als ich zum ersten Mal die Bibel gelesen habe, war ich davon überzeugt, dass das Christentum die Ideologie für Feiglinge und moralisch absolut widerwärtige Menschen wäre - das sage ich ganz offen. Wie Adam von seiner Frau zu der verbotenen Frucht verführt wird und dann trotzdem beide bestraft werden, wie Abraham seine Frau aus Feigheit verleugnet und wie Gott dann später grausam von ihm fordert, seinen eigenen Sohn zu opfern, wie Lot von seinen eigenen Töchtern verführt wird - und als dann die sieben Plagen über Ägypten kamen und so viele Unschuldige für die aufsässigen Sklaven sterben mussten, habe ich das Buch enttäuscht zur Seite gelegt. Wer so etwas glaubt, wer solche Werte hat, der kann doch nicht ganz richtig im Kopf sein, dachte ich mir.

Erst als ich die Bibel dann zum dritten mal in die Hand nahm und beschloss, sie diesmal komme was wolle einmal ganz zu lesen, bemerkte ich, wieviel Profil die einzelnen Figuren haben. Sie sind nicht einfach nur Helden und Schurken, sondern ganz normale Menschen mit allen Schwächen und Lastern wie jeder andere auch. Und trotzdem hilft ihnen Gott durch ihre schwierigen Lebenslagen, wenn sie nur auf ihn vertrauen. In der Bibel geht es größtenteils um Verantwortung, um Moral und Anstand - und auch darum, was uns blühen kann, wenn wir uns vergessen und schlecht zu unseren Mitmenschen sind. Die Bibel hat an den meisten Stellen, oft auch an den grausamsten einigeganz deutliche Botschaften: Bedenkt die Konsequenzen eures Handelns, denn alles kommt irgendwann zu euch zurück. Verhaltet euch so, wie ihr wollt, dass sich auch andere euch gegenüber verhalten. Seid immer bemüht, die Fehler, die ihr gemacht habt, wieder gutzumachen. Und die wichtigste von allen: Das Leben ist nicht fair, darum müsst ihr es eben selbst sein!

Was die Bibel allerdings nicht ist, ist ein Naturkundebuch oder ein Geschichtswerk. Naturwissenschaftliche Wahrheiten oder historische Wahrheiten findet man in ihr nicht. Jeder Leser muss sich darüber im Klaren sein, dass jede, absolut jede Geschichte reine Mythologie ist. Vieles davon mag einen wahren Kern haben, aber jede Geschichte wurde mit einer Absicht dahinter geschrieben und deshalb die tatsächlichen Begebenheiten stark verändert. Die Bibel ist weder mit der Geschichts- noch mit der Naturwissenschaft in Einklang zu bringen - hier sollte man auch als Gläubiger auf FAKTEN vertrauen. Fakten sind empirisch ermittelte Daten, die man zusammenträgt, um sich möglichst genau der Wahrheit anzunähern. Dabei bedient man sich vor allem der sinnlichen Wahrnehmung und der Logik. Man sucht nicht gezielt nach den Antworten, die man hören will, sondern wertet die Quellen aus. Dabei kann und sollte das, was man erwartet, nicht unbedingt eintreten. Wissenschaft versucht nicht, Dogmen zu bestätigen, sondern ganz direkt abzubilden, wie es tatsächlich gewesen sein könnte. Die Bibel vermag das aber nicht: Sie ist wie jede religiöse Schrift nicht das Wort Gottes, sondern das Wort von Menschen FÜR Menschen.

Gruenkohl28 03.08.2017, 19:13

"In ausnahmslos jeder Geschichte lässt sich eine sehr tiefgründige Moral entdecken" Nun ja. Was das Josuabuch und Teile des Richterbuches betrifft, würde ich das "ausnahmslos" so nicht unterstreichen... Ansonsten: Daumen Hoch"

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MarkusPK 03.08.2017, 19:14
@Gruenkohl28

Tja, die Moral muss ja nichts zwangsläufig auch noch in unsere Zeit passen. Das hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen. =)

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Bodesurry 03.08.2017, 19:20

So stark wie Du die Bibel als Geschichtswerk verneinst, würde ich nicht gehen.

Lies doch mal dieses Buch:

Werner Keller

Und die Bibel hat doch recht

Gerade bei der Entstehung des Lebens auf der Erde sind zahlreiche Wissenschaftler der Meinung, dass man den Ursprung noch nicht gefunden hat.

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MarkusPK 03.08.2017, 19:37
@Bodesurry

Den Ursprung? Das waren die Aminosäuren, und den haben wir sehr wohl gefunden. Wie sich diese jedoch genau gebildet haben, ob durch Blitzeinschläge in der Ursuppe oder ob sie außerirdischen Ursprungs sind und durch Meteoriten auf die Erde kamen, das ist nicht endgültig klar. Die Bibel liefert hier keine Antworten, denen man auch nur einen Funken an Aussagekraft aus Sicht eines Wissenschaftlers zusprechen kann, denn es steht außer Frage, dass die Bibel von gewiss auch sehr weisen, gebildeten, cleveren Menschen, aber immer noch MENSCHEN geschrieben wurden.

Und diese Menschen hatten immer ein Motiv, eine Sichtweise, die sie an den Mann bringen wollten. In der Bibel werden sämtliche historische Ereignisse, auf die Bezug genommen wird, sehr stark gewertet und da wird auch bewusst verfälscht. Mit keinem Wort werden im Ägypten aus der Zeit Ramses des Großen die Hebräer als Sklaven erwähnt, auch Überlieferungen über die zehn Plagen gibt es dort nicht. Im Esther-Buch passen Chronologie und Handlung nicht einmal ansatzweise in den historischen Kontext. Und auch im Neuen Testament können sich einige dort geschilderte Ereignisse gemäß den damaligen (und im übrigen exzellent überlieferten) Sitten und Gebräuchen nicht zugetragen haben - so waren die Römer an der Kreuzigung gewiss nicht so unschuldig, wie sie in den Evangelien rüberkommen, und auch der Lanzenstich widerspricht den römischen Gepflogenheiten bei einer Kreuzigung.

Wenn ein Buch wie "Und die Bibel hat doch Recht" aber das Fundament deiner argumentativen Basis darstellt, dann kann ich dich nur als Laien darauf hinweisen, dass auch der Verfasser, Werner Keller, eine Intention verfolgt hat. Schließlich war Keller bloß ein kleiner Verwaltungsbeamter und hat niemals eine Natur- oder Geschichtswissenschaft studiert - wie im übrigen ausnahmslos ALLE Autoren, die Kreationismus oder Bibeltreue auf ihren Fahnen stehenhaben.

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hydrahydra 03.08.2017, 23:22
@Bodesurry

"zahlreiche Wissenschaftler der Meinung, dass man den Ursprung noch nicht gefunden hat." --- Und inwiefern ist das ein Beweis dafür, dass die Bibel Recht hat? Nur weil die eine Theorie als falsch widerlegt wird, wird dadurch die andere noch lange nicht richtig.

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Christen glauben nicht an die Bibel,

sondern an Den,

Den die Bibel bezeugt.

Im christlichen Credo heißt es:

"Ich glaube an Gott den Vater

... an Jesus Christus

... an den Heiligen Geist."

Tja, es ist halt leichter ohne gewisse Gottesangst zu leben, wieso sich das Leben schwer machen? Wenn du die entscheidung hättest, entweder
die Bibel zu befolgen oder es zu ignorieren, dass du vielleicht dazu zur verantwortung gezogen wirst für schlimme sachen die du in deinem leben gemacht hast, dann ist es einfacher sich für das zweite zu entscheiden. Andererseits gibt es aber noch die Leute die überzeugte Atheisten sind und die werden schon gescheite Gründe dafür haben nicht an Gott zu glauben. Mit diesen Leuten kannst du dann diskutieren und aus ihren Ansichten vielleicht die Antwort zu deiner Frage finden ^^

Weil sie sich alle auf andere Menschen verlassen oder auf sich selber.

Sie sind nicht clever genug um zu erkennen, das die Welt und das Universum ganz klar ein Design haben und somit auch einen Designer.

Sie sind nicht demütig genug, das sie sich an Gott wenden, ihn ernsthaft bitten, das er sich ihnen zeigt und ernstlich nach ihm suchen.

da die andere glaubensinhalte haben

Weil der Glaube nicht beweisbar ist.

Natürlich gibt es wissenschaftliche Beweise für die Existenz vieler Personen, die darin eine Rolle spielen. Aber niemand kann den Sinn der Bibel mit solchen Mitteln beweisen, umgekehrt aber auch nicht beweisen, dass sie falsch ist.

KoernerbrotBP 04.08.2017, 01:31

Die erfüllten Prophezeiungen sind beweise.

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tommy4gsus 04.08.2017, 09:27
@KoernerbrotBP

Für die Blinden wird das niemals als Beweis gelten, KoernerbrotBP.

PS.: Hast du eigentlich meine Persönliche Nachricht gelesen?

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Das kann ich nur bestätigen, es steht eine bei mir im Regal. Ich habe aber auch noch niemanden getroffen, der ihre Existenz leugnet.

Warum glauben viele noch an die Bibel? 

Ich kann keine Beweise finden. 

KoernerbrotBP 04.08.2017, 01:29

Die erfüllten Prophezeiungen sund beweise für die göttliche Inspiration

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Wer nicht an Gott glaubt, der glaubt sicher auch nicht an die Bibel.

Weil irgendwas in der Bibel wahr ist, muss keiner an sie insgesamt und schon gar nicht an die vielen Märchen in ihr glauben!

Inzwischen ist es technisch möglich, aus gewöhnlichem Stroh Spuren von Gold zu extrahieren! 

Glaubst Du deswegen, dass es Rumpelstilzchen gab??

tommy4gsus 04.08.2017, 09:30

Sehr, sehr schwaches Beispiel, verehrter 666Phoenix. Der lebendige Gott wird sich auch dir offenbaren. Hoffentlich nicht dann, wenn es zu spät ist.

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666Phoenix 04.08.2017, 16:17
@tommy4gsus

tommy,
dein argument ist nicht schwach, sondern dumm - pardon. sag mir bescheid, wenn er sich dir 'geoffenbart' hat. ich sage dir andersrum auch bescheid!

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Die Antwort ist mehrfach: "Ps.53,2; Lk.11,29".

In Gottes Reich wird Seinem Wort" geglaubt (Joh.17,17), wenn der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) verhaftet sein wird (Offb.20,2).

Beweise gibt es definitiv nicht. Wenn überhaupt gibt es Argumente.

Heutzutage wird im Westen größtenteils die Ansicht vertreten, dass es keinen Gott gibt, was vor allem mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen/philosophischen Erkenntnissen zusammenhängt.

Die Frage, warum viele noch nicht an die Bibel glauben, ist generell sehr komisch, da der Trend eher weg von der Bibel geht.

Bodesurry 03.08.2017, 19:26

In Europa hast Du mehrheitlich recht. Wobei gerade Jungkirchen wie das ICF boomen.

https://www.icf.church/de/willkommen/

In Afrika und Asien sieht es ganz anderes aus. Dort glauben immer Leute mehr an die Bibel.

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KoernerbrotBP 04.08.2017, 01:19

Der Beweis sind die 3.000 erfüllten Prophezeiungen.

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danhof 04.08.2017, 08:01

Atheismus macht in den meisten Ländern weniger als 50% aus. Wie definierst du dann also "größtenteils"?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235579/umfrage/anteil-der-atheisten-in-ausgewaehlten-laendern-europas/

https://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus

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dkdkrodnenn 04.08.2017, 08:46
@danhof

Viele von denen, die sich Christen nennen oder die formal zum Christentum gehören, glauben nicht mehr an die Inhalte des Christentums, es ist also sehr schwierig, eine genaue Anzahl derer, die Atheisten sind, festzulegen.

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666Phoenix 06.08.2017, 12:17
@danhof

danhof

die restlichen mehr als 50% glauben auch nicht alle an irgendeinen gott!

mit statistik kann man vieles, aber nicht alles beweisen!

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