Warum glauben viele Menschen nicht an einem Gott?

... komplette Frage anzeigen

36 Antworten

Simple:

Ich glaube an keinen Gott, da es für so einen keinen Beweis gibt.

Ausführlicher:

Währenddessen, sogar die Wissenschaft etwas "bewiesen" hat, das sogar noch gegen einen Gott spricht: Unser Universum expandiert sich genau in der Sekunde wo du gerade diesen Text liest - wir können unsere local group nicht mehr verlassen, da schwarze Energie auf uns warten würde, die nicht nur dafür sorgt das wir womöglich. wenn wir in der Nähe sind zurückgedrängt werden, sondern das unser Universumsabschnitt immer weiter von anderen Abschnitten "weg fliegt", da unser Universum mit den anderen nicht mit Gravitation verbunden sind.

Das Video zeigt so ziemlich das, was ich hier aufschreiben wollte, allerdings bin ich etwas zu faul und würde den ein oder anderen Fehler schreiben:

Und deshalb klingt es auch sehr logisch, das es ein Urknall geben müsste. Zumindestens sehr logischer als das es jemals ein Gott gab.

Es gibt noch andere Sachen die mich bezweifeln lassen, das überhaupt irgendeine Geschichte 100% ablief in der Bibel wie man beschrieben hat, weil alles sensationiert (schmackhafter und fantasiereicher) wurde, wenn es nicht überhaupt ein schlechtes Buch war über den Genre Fantasie.

Damals kannte man nicht alle Krankheiten die wir heute kennen, deshalb wissen wir nicht mal ob die Buchschreiber alle geistig gesund war oder ob der Zeuge geistig gesund war. Ich wusste man damals nicht was außerhalb der Erde lungert. Die meisten wüssten bestimmt nicht mal (außer mit dem Fantasiekonzept Himmel [Hölle gab es erst ein bisschen später]) das man die Erde verlassen kann. 

Deshalb frage ich mich auch, in welcher Zeit wir eigentlich sind, wenn doch die ganzen Menschen wissen, das außerhalb der Erde etwas ist. Dann kann das Konzept Himmel eigentlich gar nicht existieren. Ich kann ja mal was erzählen, aus meiner Kindzeit. Früher habe ich fast an Religion geglaubt, weil ich als Kind dachte, über den Wolken ist der Himmel. Als ich allerdings herausfand, dass nach dem Himmel nichts anderes als Luft (und ähnliche Dinge) dort oben ist, habe ich sofort jeglichen % glauben an Himmel und Hölle verloren, damals hatte ich noch keine Religion, das heißt eigentlich habe ich nie geglaubt.

Ich muss ja immer wieder lachen wenn ich Menschen sehe, die denken sie würden wirklich wiederkommen. Wieso nicht die Zeit widmen, um das Leben zu erforschen, anstatt sich an einem imiginären Gott zu wenden?

Vor wenige Tagen habe ich es dann erkannt. Indoktrination ist der Begriff, wie man so welche Leute nennt.

,,Indoktrination ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung. Dies geschieht durch gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.""

Quelle: Wikipedia

Ich sehe immer wieder das Leute etwas aus der Bibel/Koran/Whatever zitieren, obwohl es immer wieder aus dem Kontext gerissen ist oder nicht so gemeint ist wie sie es interpretieren (wollen).

Endlich hat es für mich einen logischen Sinn gemacht, weshalb sie immer noch an einen Steinzeitlichen Konzept "glauben".

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auf der Welt gibt es unterschiedliche Religionen, welche für sich jemand anderes als ihren Gott betrachten.

Schon allein aus dieser Tatsache lassen sich ernshafte Zweifel generieren, die auf die Existenz von genau einem Gott hindeuten.

Ist es vielmehr nicht so, dass bei unseren Vorfahren, als der Bildungsstand gering gewesen ist, die Religion dazu benutzt wurde, um das Volk hörig und gefügig zu machen, Meinungen und wissenschaftliche Arbeiten zu unterdrücken?

Im Namen von Religionen wurden Menschen gefoltert, gemordet, auch wenn diese die Wahrheit sprachen, diese aber nicht in das selbsgefällige Weltbild der Kiche passten.

Man erinnere sich an unter Berufung auf Gott getroffene Aussagen der Kirche wie

- die Erde ist eine Scheibe

- Die Erde ist der Mittelpunkt des Univerums

usw.

Günter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Blackoutd
14.08.2016, 01:51

Was sagst du zum Islam? Die Muslime führten ja auch während den Lebzeiten von Mohammed Kriege. Sie verteidigten sich.

0

Warum geht dir Frage in diese Richtung? Warum GLAUBEN so viele Menschen an Gott/Götter? Es ist absolut unlogisch, an eine in einem schlechten Fantasy-Buch beschriebene Kreatur zu glauben. Wo sind die Beweise? Es ist klar, dass viele sagen, dass man keine Beweise braucht, man kann Gott spüren oder so und man schöpft Kraft daraus etc., aber ich kenne mich ziemlich gut mit der menschlichen Psyche aus und weiß, dass das alles nur ein Placeboeffekt ist. Der Grund, dass Menschen überhaupt noch an Gott/Götter glauben, ist ganz einfach der, dass sie so aufgezogen wurden oder einfach nicht nachdenken. Welche Antriebe gibt es denn für jemanden, an einen Gott zu glauben, wenn es extrem unwahrscheinlich ist, dass ein solches Wesen existiert, egal in welcher Dimension? Genau, die eigenen Vorteile! Man will sich zum Beispiel einfach nicht damit abgeben, dass nach dem Tod nichts kommt, deshalb ist der Glauben eine gute Alternative. Die religiöse Definition von "Glaube" ist eigentlich "Missachtung alles gesammelten, bewiesenen Wissens des Menschen und Zurechtbiegung der "Realität" zum eigenen Vorteil". Aber wie ich bis jetzt gemerkt hat, lässt sich ein Gläubiger nicht überzeugen. Weil einfach die Ausrede zu Wort kommt, dass man Gott mit nichts wissenschaftlichen verbinden soll, weil er etwas anderes ist. Toll, was ist er dann? Ein wissenschaftlicher Beweis ist einfach eine Bestätigung einer Theorie durch durchgeführte Tests oder Gegenstände, die zweifellos auf die Existenz der Theorie hindeuten. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit der Bibel, das ist kein Beweis. Jemand könnte auch in 2000 Jahren "Alice im Wunderland" rausholen und behaupten, dass der Sprechende Hase existiert. Und an Gott zu glauben, weil er existieren KÖNNTE, ist kein vernünftiger Grund, einfach daran zu GLAUBEN. Dann könnte ich ja auch sagen: "Guck mal der Ball!" und du: "aber ich sehe da keinen Ball" und ich "ABER DU KANNST NICHT BEWEISEN, DASS ER NICHT DA IST!"

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JanfoxDE
14.08.2016, 23:38

Du beschreibst es ziemlich gut. Props an dich!

0
Kommentar von Radyschen
14.08.2016, 23:48

Dankeschön!

0

Weil es für gott keine beweise gibt, zumindest keine die wissenschaftlich nachvollziehbar sind! Wir können zu 100% die Schöpfungsgeschichte widerlegen, wir wissen, dass zur entstehung von leben und des universums kein schöpfer notwendig ist, warum soll ich an jemanden glauben, für dessen existenz nicht ein einziger beweis vorliegt? Wenn ich dir sage, in einer fichte lebt ein fichtengeist, der der schöpfer ist, so kannst du seine existenz nie beweisen, aber auch nicht widerlegen, glaubst du jetzt auch an den fichtengeist? Warum glaubst du an einen gott? Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde es absurd, an Götter zu glauben. Religiöse Menschen können das vielleicht nachvollziehen. Wer Christ ist, glaubt auch nicht an Shiva, Zeus oder Odin und die Geschichten über sie findet ein Christ normalerweise einfach absurd oder nicht glaubwürdig.

Was müsste man einem Christ vorlegen, damit er zum Beispiel an die Götter des Olymp glaubt? Ein Buch mit Geschichten über sie würde da wohl nicht reichen und alle möglichen Zufälle als von den Göttern verursachte Wunder auszugeben vermutlich auch nicht.
Ich vermute einfach mal dass das, was sie von ihrem Glauben überzeugt, sie nicht von einem anderen Glauben überzeugen könnte. 

Wer religiös ist, wird also zumindest ansatzweise nachvollziehen können, warum Atheisten nicht an Götter glauben. Sie selbst wären ja auch nicht so leicht von einem anderen Gott zu überzeugen.

So geht es einem Atheisten auch, nur eben mit allen Göttern.
Vereinfacht lässt sich sagen, dass Atheisten einfach etwas kritischer sind, was die Existenz von irgendwelchen Zauberwesen angeht.

Wieso religiöse Menschen eine Geschichte ohne Grund allen anderen vorziehen, ist mir immer noch ein Rätsel. Klar wurden die meisten von ihnen indoktriniert, aber sie müssten doch erkennen können, dass es sich dabei nur um antike Märchen handelt.

Religiöser Glaube ist für mich als Atheist nicht nachvollziehbar. ich richte mein Weltbild nach den vorhandenen Fakten und die sollten belegt sein. Bei neuen Erkenntnissen passe ich mein Weltbild einfach an, das passiert andauernd. 
Ich kann mir nicht vorstellen, mich an antike Geschichten zu klammern, als wären sie die ewige Wahrheit.

Diese Geschichten wurden von Menschen geschrieben, die nicht wussten, wohin die Sonne nachts verschwindet und diese Geschichten sollen die ewige Wahrheit beinhalten?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Guck dich doch einfach mal um und sieh das Elend um dich herum.

Ich wurde (kath.) christlich erzogen und bin auch jahrelang zur Kirche gegangen und habe auch die Kominion mitgemacht und war Messdienerin, aber irgendwann habe ich eingesehen, dass das ganze mir nichts bringt und beten nur zeitverschwendung ist.

Es ist schwerr an etwas zu glauben für das es keinerlei Beweise geht. Gott ist in meinen Augen, genau wie die Bibel fiktion (einige Teile der Bibel mögen stimmen, ja es gab mal einen Jesus, aber trotztdem ist es zu 90% unrealistischer Blödsinn).

Aber Religion ist was gutes, sie gibt den Menschen oft einen Lebenssinn und vorallem so Sachen wie die 10 Gebote finde ich gut. Ich finde es gut wie die Geselschaft durch so etwas gefestigt werden und das Gemeinden oft Zusammenhalte fördern.
Doch Religionen beruhen meist auf einen Gott, ein allmächtiges Wesen dem wir danken sollen dafür, dass wie existieren? ..und dieser Gott unsere Probleme und Nöte ignoriert?
Es gibt ja noch kleine Wunder, aber die reichen einfach nicht aus um zu sagen "Ja, es gibt einen Gott, dem ich danken kann!"


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Blackoutd
14.08.2016, 01:55

Man sollte eigentlich Gott immer danken. Danken, dass er dir Sauerstoff zum Atmen gibt. Bestimmt gibt es im Christentum das Paradies und die Hölle oder? Im Islam sagt man, dass dieses Leben hier eine Prüfung ist, du wirst also geprüft, ob mit Leid, Reichtum, Armut etc. Vielleicht wirst du Leute sehen, die Ärmer sind als du. Du solltest dich bei Gott bedanken. Man sollte sich auf das Jenseits vorbereiten. Danach kommt erst das richtige Leben.

0

Du bist genauso sehr ein Atheist wie ich. Im Gegensatz zu dir glaube ich an keine der zig tausend verschiedenen Gottheiten, die sich die Menschen über die Jahrtausende der Erdgeschichte erdacht haben. Du ziehst es dagegen vor an 1 dieser Religionen zu glauben, während du den anderen 2999 (Schätzung) Religionen gegenüber atheistisch eingestellt bist.

Unsere Strafe wird ziemlich ähnlich sein. Ob ich nun um eine Ewigkeit mehr oder weniger bestraft wird ist für mich irrelevant.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil ich für mein Leben keine vorgegebene Struktur brauche - ich komme auch ohne höheres Regelwerk ganz gut zurecht.

Ich bin in der Lage meine Entscheidungen vor mir selbst zu rechtfertigen und mich selbst damit auseinander zu setzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es passieren einfach dinge, wo ich mir denke wüfde es wirklich einen Gott geben würde er sowas verhindern. Ich hab mal geglaubt aber das hat mir auch nie viel gebracht, ich hab trotzdem sehr viel verloren. Außerdem sind auch meine Eltern absolute Atheisten, daher hatte ich nie wirklich bezug zur Kirche. Der Osten ist eh meiner Erfahrung nach nicht sehr gläubig. In meiner alten Schulklasse (in Russland) zb. war niemand gläubig. Ich sehe die Kirche als ausbeute der Menschen, auf jeden Fall war sie das früher.An Gott glauben ist was für Menschen, die nicht genug an sich selbst glauben können, sie bauen sich nicht selber aus, sondern bitten ein Gott sie aufzubauen und fühlen sich denn dadurch gestärkt. Etwas für schwache, die nach Regeln leben möchten, die irgendeiner damals erfunden hat, um die Staatskassen zu füllen z.b durch den verkauf von Ablassbriefen. Das ist mein Standpunkt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil ich persönlich mir keine Vorstellung geben kann das ein "überwesen" einfach einen einzelen bewohnte Planeten erschaffen haben soll und andere Planeten unbewohnt sind, dazu kommt auch das ich lieber auf Fakten und Daten vertraue. Den die Wissenschaft bringt weit aus Logische erklärungen als irgendwelche Uralten Geschichten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil es keine wissenschaftlichen Beweise für die Existenz Gottes gibt.

Dafür gibt es aber einiges, was gegen Gott - zumindest gegen den Gott, der in der Bibel beschrieben wird - spricht. Da sowohl Evolution als auch Urknall wissenschaftlich gut belegt sind, kann sich die Schöpfung zumindestens nicht so abgespielt haben wie in der Bibel beschrieben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil es keine Beweise gibt und man sieht, welches Leid auf der Erde herrscht. Natürlich von uns Menschen verursacht, aber trotzdem!

Mfg :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ju202
14.08.2016, 01:28

Das Leid auf der Erde ist für mich kein Grund, die Existenz eines Gottes auszuschließen. Es muss ja kein "lieber Gott" sein. Ich kann mir auch einen "bösen Gott" vorstellen. Vielleicht macht es ihm ja Spaß, die Menschen ein bisschen zu ärgern.

0
Kommentar von Radyschen
15.08.2016, 00:05

Kann ja sein, dass wir eine technologisch sehr hoch entwickelte Computersimulation eines Universums und Planeten mit nahezu perfekten Lebensbedingungen sind. Und nein, das GLAUBE ich nicht, ich habe gerade nur eine unwahrscheinliche THEORIE aufgestellt.

0

ich wurde katholisch getauft aber nicht unbedingt in dem Glauben erzogen. Meine Eltern haben mich kath. getauft weil es damals so üblich war im Dorf. Aufgewachsen bin ich sehr Frei was den Glauben betrifft. Ich konnte mir von allem ein Bild machen und mir meine eigene Meinung bilden. Wie es den anderen Kindern/Jugendlichen ergangen ist war mir Vorbild es nicht so zu machen. denn eines habe ich sehr schnell verstanden, es ging um Repression und Macht. Immer ging alles darum was man nicht darf. 

ich bin der festen Meinung, das Kinder und Jugendliche ohne Religion aufwachsen sollten und dann, mit 15-18, selber entscheiden sollen ob sie einer Religionsgemeinschaft beitreten wollen. Ich bin auch davon überzeugt, das dann nur noch wenige irgendeiner Religion beitreten denn sie sind Frei in ihren Gedanken und Handlungen aufgewachsen, warum sollten sie sich jetzt unterdrücken lassen. Jetzt wird ihnen ab dem Kindergarten eine bestimmte Glaubensrichtung eingetrichtert. Lasst sie Frei aufwachsen. Meine Kinder musste nicht im Kindergarten beten, zur Kirche, zum Religionsunterricht. Als sie alt genug waren haben sie sich entschieden keiner Glaubensgemeinschaft ihr Jawort zu geben sonder Frei zu sein von jeder Religion. Und sie sind weder Diebe noch Mörder geworden sondern anständige Mitglieder unserer Menschheit.

Alle Religionen wurden von Menschen erschaffen. Warum? was war der Zweck dieser Religionsstifter. Sie wollten alle nur das Gute, sagen sie. Aber was sie meinen ist, ihre Version von gutem und den Weg dorthin. Sie benutzen, je nach Religion, Mechanismen um die Menschen zu unterdrücken. 

Gott kann es nicht geben aus nur einem einzigen Grund nicht: weil Menschen die Religionen erschaffen/ausgedacht haben.

Glaube heisst nichts anderes als die Wahrheit zu leugnen. 

Die Menschheit würde ohne Religionen viel besser miteinander auskommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Radyschen
15.08.2016, 00:03

mir ist gerade klargeworden: wenn man plötzlich den nächsten Generationen nichts über irgendwelche Religionen sagen würde und sie auch nichts darüber rausfinden würden, wäre nie wieder die Rede von irgendwelchen Göttern. Da ist nichts, wie man darauf kommen könnte!

1

Warum sollte man an etwas glauben was sich in keiner weise bemerkbar macht? 

Es wäre für ein Allmächtiger so einfach zu erreichen dass alle Menschen an ihn glauben. Warum offenbart er sich nicht allen Menschen gleichzeitig und deutlich, ohne Missverständnis, dass jeder ohne wenn und aber an ihn glauben kann? Da ist was Faul an Gottes Geschichte.

Ein Beweis zu erbringen, das es einen Gott (so wie wir ihn uns vorstellen) nicht gibt, ist nicht Sache der Atheisten. Die Existenz von Gott zu beweisen ist Sache der Gläubigen,.. und ein Buch beweist gar nichts.

Genau so wenig wie ein Buch über Harry Potter beweist, dass diese Geschichten der Realität entsprechen. Die alten Ägypter hatten ihre Göttergeschichten damals auch aufgeschrieben, und trotzdem glaubt heute niemand mehr daran.

Trotzdem bin ich nicht wirklich ein Atheist. Ich glaube wir sind etwas sehr kleines, ein unbedeutendes Nebenprodukt von etwas ganz Großem. 

So ähnlich wie eine Laus auf einem Blatt eines Baumes. Sie lebt da auf dem Blatt und kann den ganzen Baum nicht wahrnehmen, nicht sehen, hat keine Vorstellung davon wie das ganze funktioniert, geschweige denn noch was alles drum herum wächst und lebt, wie Landschaften und Berge sich bilden, und Planeten entstehen. 

Ich glaube nicht an einen Gott, so wie er in unseren Märchenbücher dargestellt wird, aber irgend etwas ist da, was wir uns heute und auch noch nicht morgen vorstellen können. Vielleicht irgendwann können wir unsere Existenz erklären.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Radyschen
14.08.2016, 23:57

also, dass wir quasi in einem Multiversum leben? würde Sinn machen, irgendwann muss es ja schonmal einen Urknall gegeben haben. Zeit ist ja unwichtig, gabs da ja noch garnicht

0

Weil sich bisher nichts angeboten hat, mir den Glauben nahezubringen. Keine Ereignisse, nichts. Die Konfirmation habe ich damals rein wegen dem Geld über mich ergehen lassen. Ich habe niemanden Anhaltspunkte gefunden, dass es einen Gott geben könnte. Dafür konnte ich mich mit der Wissenschaft über die Entstehung des Lebens befassen, die mir wesentlich schlüssiger erscheint.

Außerdem bringen unter anderem viele gläubige Menschen Leid in diese Welt. Und ich rede hier nicht von irgendwelchen Terroristen, die ihren Glauben nicht verstanden haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Radyschen
15.08.2016, 00:00

Ich habe meine Konfirmation abgebrochen, das war wirklich eine Qual für einen absoluten Atheisten wie mich. Außerdem waren alle ein Jahr jünger als ich und ich kannte keinen

0

Weil Gott nichts weiter ist als eine widersprüchige und schlecht ausgearbeitete Erfindung von bronzezeitlichen Schaf- und Ziegenhirten, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Welt für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Es gibt nicht einen einzigen, klitzekleinen Beweis für Gott, nicht einen Beweis für die Korrektheit der Aussagen der Glaubensgrundlagen (Tora, Bibel, Koran), jedoch abertausende Beweise gegen sowohl die Richtigkeit der Aussagen als auch gegen Gott selbst.

Religionen halten sich nur durch ihr System aus Indoktrination und Propaganda und es bleibt zu hoffen dass sie bald schon nichts weiter sind als Fußnoten in Geschichtsbüchern, dann kann sich die Menschheit endlich ungehindert dem Fortschritt widmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich glaube nicht an die Götter, die uns von den Religionen vorgeschrieben werden. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Gott so ist, wie sich ein Mensch ihn vorstellt.

Wenn man aber die Kraft, die den Urknall ausgelöst hat, als Gott bezeichnet, dann glaube ich an diesen Gott.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Blackoutd
14.08.2016, 01:38

Gott hat doch auch alles erschaffen. Er hat die Kraft bzw. Macht dazu, alles zu erschaffen was er will.

0

Wer sich etwas mit Astronomie beschäftigt, kann gar nicht anders.

Warum soll Gottes ausgewählte Galaxie unter vielen Milliarden gerade die Milchstraße sein? Warum unter den Milliarden Sternen der Milchstraße ausgerechnet dieses Sonnensystem? Warum dieser Planet und warum ausgerechnet irgend ein Pissloch in der Wüste, das soll Gottes gewählter Ort sein wo er sein Haus baut?

Warum ist ein Gott, der ja allmächtig ist, derart beschränkt?

Ist es nicht wahrscheinlicher, dass da Leute irgend einem Scharlatan aufgesessen sind der irgendwelchen Unsinn erzählt hat, ohne es jemals zu Beweisen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich empfehle Dir, lieber Blackoutd,

hier die bereits gestellten Fragen durchzuscreenen: Die sinngemäß identische Frage wurde schonmal hier vor nichtmal ganz 3 Wochen gestellt. https://www.gutefrage.net/frage/warum-gibt-es-leute-die-nicht-an-gott-glauben?foundIn=list-answers-by-user#answer-215318509

Deshalb hier nochmals meine Antwort von damals:

"Es muss einen Gott geben, sprach der Goldfisch im Fischglas! - wer sonst würde mir jeden Tag Futter geben!?"

Verstehst Du die Allegorie? kurz die Erklärung:

Es gibt Menschen (die Mehrheit), die könnnen nicht mit der Ungewissheit bzgl. Ihres "Woher komme ich?, wozu bin ich da?, wohin gehe ich?" leben.

- Das entspringt menschlichem Sicherheitsbedürfnis - evolutionär
hilfreich und überlebenssichernd - aber ab einem gewissen Stadium
einengend für den Verstand...
all diese Menschen brauchen Gott - und verzichten dafür gerne ein wenig auf Logik und Plausibilität:)
-
und wenn sie dann noch Religion (d.h.: andere MENSCHEN, die ihnen
sagen, was GOTT will) brauchen, verzichten sie auf die Freiheit gleich
mit!

Dann gibt es die Menschen, die mit dem Nicht-Wissen um diese
Kernfragen zurechtkommen und keinen Gott als Krücke brauchen und sich
selbst die Aufgabe stellen, die Antwort für sich herauszufinden.

...und dann gibt's natürlich noch die, die gar nicht drüber
nachdenken bzw. die, die sagen "alles eh egal, also brauche ich keinen
Gott"

Soweit nachvollziehbar für Dich?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HumanistHeart
16.08.2016, 03:34

Großartige Antwort!

1

Es braucht keine Begründung, nicht an jemand zu glauben, den man nie gesehen hat  und für dessen Existenz es keinen Anhaltspunkt gibt. So ein Wesen muss man ja erst mal erfinden, und warum sollte man das?

Eine Begründung brauchen die, die mir von Gott erzählt haben. Denn die haben ihn ja erfunden. Frage: warum?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?