Warum glauben viele an einen Gott?

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52 Antworten

"Warum glauben viele an einen Gott"?

Es gibt ja hier schon viele Antworten. Ich habe mich durch einige durchgelesen. Interessanterweise fühlen sich offensichtlich hauptsächlich Menschen angesprochen, diese Frage zu beantworten, die nicht an einen Gott glauben.

Die Antwortgeber, die aus eigener Sicht schildern können, warum sie an Gott glauben, sind in der Minderheit. Als Dank für ihre Erklärung, werden sie dann häufig mit wertenden Kommentaren bedacht.

Fühlt man sich eigentlich selbst besser, wenn man den Glauben eines Menschen "lächerlich" macht, oder jemandem wegen seines Glaubens, Intelligenz und Bildung abspricht?

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, was eine Frage zu Religion und Glauben, für heftige Reaktionen, und emotionale "Ausbrüche", nach sich zieht. Noch erstaunlicher finde ich, dass dies häufig auf Personen zutrifft, die gar nicht religiös oder gläubig sind.

Hätte ein Nicht Gläubiger, nicht allen Grund, mit dem Thema Religion, oder dem Glauben anderer Menschen, ganz entspannt und neutral umzugehen?

Manchmal hat man den Eindruck, dass man sich als gläubiger Christ rechtfertigen muss, weil immer gern unterstellt wird man ist naiv, oder leicht "beschränkt".

Aber wie auch immer. Vielleicht gebe ich doch noch ne kurze Antwort ab.

Warum ich an Gott glaube?

Nun...ich bin mit dem katholischen Glauben groß geworden. Er hat mir in schwierigen Zeiten durch meine Kindheit geholfen. Es gab Situationen in meinem Leben, wo ich etwas erlebt habe, dass ich jetzt auch nicht anders erklären könnte, als mit göttlicher Kraft. 

Mein Glaube ist mein "Kompass". Er gibt mir die Richtung vor auf dieser Reise, die Leben heißt. Und bis jetzt bin ich ziemlich gut gefahren damit. Ich bin glücklich.

Ich ziehe viel Kraft daraus. Er tröstet mich, wenn es nötig ist, und ist mir eine moralische Stütze.

Es ist nicht so, dass ich nie gezweifelt hätte. Ich hätte es mir manchmal auch leichter machen können. Aber ich kann sagen, der Glaube bereichert mein Leben, in allen Bereichen. 

LG :-)

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MrMcSauerkraut 19.01.2016, 23:39

Sehr schöner Text! Neutral und mit Schilderung der eigenen Erfahrungen. :-)

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Hi,

die Nicht-Existenz kann genauso wenig wie die Existenz bewiesen werden. Ich glaube an eine höhere Macht. Ich wurde religiös erzogen und damit nenne ich diese höhere Macht "Gott". Für mich kann das alles kein Zufall sein. Die Erde hat einen perfekten Neigungswinkel, der uns Jahreszeiten beschafft hat und damit Leben ermöglicht hat. Die Evolution stelle ich nicht in Frage. Ich stelle mir auch keinen bärtigen Mann vor, der denkt wie du und ich, sondern etwas, dass für uns nicht greifbar ist, aber dass es einen Sinn hat, dass es genauso entstanden ist, wie es entstanden ist.

Der Glaube nach dem Leben nach dem Tod habe ich, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann von jetzt auf dann weg zu sein. Es übersteigt meine Vorstellungskraft.

Ich habe oft erlebt, dass Menschen in ihren letzten Stunden/Minuten ruhig waren, weil sie daran glaubten, dass danach noch ein weiteres endloses Leben kommt. Und zu sehen wieviel positive Kraft aus diesem Glauben geschaffen wird ist unbeschreiblich. Andere kommen damit klar, dass man sagt man wird geboren, lebt, stirbt, ist tot. Aber wer geliebte Menschen verloren hat, der wünscht sich aus tiefstem Herzen diese Menschen nicht für immer verloren zu haben, sondern nur eine Zeit lang bis man sich irgendwie wieder hat.

Der Glauben beruhigt, er gibt Hoffnung, er versucht unerklärliches zu erklären.

Für mich als jemand, der von sich sagt, dass ich an Gott glaube, ist es mir egal, ob andere daran glauben. Ich hinterfrage nicht, ob und warum nicht Menschen an Gott glauben. Meist hinterfragen das die Nicht-Gläubigen.
Ich will niemanden überzeugen, ich lebe und glaube so wie ich das mache und bin damit zufrieden und glücklich.

Es ist in keiner Weise klar, dass Götter nur in der Fantasie existieren. Früher dachte man auch alle Schwäne sind weiß. Bis einer daherkam und einen schwarzen Schwan gesehen hat und schon war die Theorie der weißen Schwäne Vergangenheit. Und einen Gott können wir (nach aktuellem Stand) genauso wenig beweisen wie die Existenz anderen Lebens im Universum. Und das bleibt solange so bis ein ernsthafter Gegenbeleg da ist.

"Fakten" haben sich schon oft geändert. Die Erde als Scheibe etc. Die Leute früher dachten auch, dass ist die Wahrheit. Bis entdeckt wurde sie ist rund.. Und auch heute sind wir weit entfernt eine 100%ige Erklärung zu haben, wir waren bisher auf dem Mond. Kein Mensch weiß was es sonst noch alles gibt. Wer weiß, ob die Leute in 5000 Jahren nicht denken "Mensch, sind die blöd. Die haben im 21 Jahrhundert echt noch gezweifelt, ob es einen Gott gibt" ;)

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DazaiRanpo 14.12.2016, 23:56

Gott bewirkt alles durch einen bestimmten Plan, nicht?

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ichwurdegebissn 14.12.2016, 23:58

das war alles zufall. von einer bakterie zum menschen. weil9 unser planet in der habitalen zone gegenüber der sonne steht. wenn es sowas wie ein gott gäbe hätter er nie zugelassen das ich dumm bin.

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kryst4lliz3r 15.12.2016, 00:07

@ichwurdegebissen Nichts ist Zufall ;) Alle Geschehnisse sind Folgen und Konsequenzen einer Kausalkette, die oft so viele für uns nicht messbare und unbegreifbare Faktoren einschließt, dass wir einfach Zufall sagen. Aber alles hat irgendeinen Grund

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Sammy35 15.12.2016, 00:37

Sehr schöne Antwort! :)

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Hallo Imperator12,

viele vertreten heutzutage ein rein naturalistisches Weltbild, in dem ein Gott oder Götter keinen Platz finden. Heißt das aber, dass die Existenz Gottes widerlegt ist? Gehören diejenigen, die noch an ihn glauben zu den ewig Gestrigen oder zu hoffnungslosen Ignoranten der Wissenschaft? Ist der Glaube an Gott völlig ohne Beweise?

Nun, wenn Du nach einem wissenschaftlichen Beweis fragst, dann muss ich Dir von vornherein sagen, dass es den nicht gibt. Warum nicht? Weil die Wissenschaft nur in der Lage ist, Dinge nachzuweisen, die innerhalb der Reichweite des menschlich Erforschbaren liegen. Die Existenz Gottes geht jedoch weit über diese Grenzen hinaus. Er hat seinen Platz nicht irgendwo im Universum und wartet darauf, entdeckt zu werden. Aus diesem Grund wird es immer an einem wissenschaftlichen Nachweis fehlen.

Heißt das nun, dass Gott eben doch nicht beweisbar ist? Ganz im Gegenteil! Dazu eine Veranschaulichung: Stell Dir einmal vor, Du würdest eine Galerie betreten, in der die Werke eines unbekannten Künstlers ausgestellt sind. Keines seiner Werke weist eine Signatur auf. Es existiert von diesem Künstler weder ein Bild noch eine persönliche Aufzeichnung. Es gibt auch niemanden, der diesen Künstler je gesehen oder ihn persönlich kennengelernt hat. Würdest Du nun daraus schließen, dass es diesen Künstler vielleicht ja niemals gegeben hat? Aber da sind doch seine Werke, die Dich letztendlich davon überzeugen, dass es diesen Künstler geben muss oder dieser zumindest irgendwann gelebt haben muss.

Diese im Grunde zwingende Logik wendet man zwar immer dann an, wenn man von Menschen gemachte Dinge entdeckt (z.B. bei archäologischen Ausgrabungen), doch wenn es um Gott geht, dann reicht es vielen Menschen nicht, seine Werke als einen Beweis für seine Existenz gelten zu lassen.
Wo liegt also das Problem? An einem Mangel an Beweisen? Ist nicht die uns umgebende Welt voll von Werken dieses größten "Künstlers" aller Zeiten? Welches seiner Werke trägt denn nicht den Beweis von Genialität und überragender Intelligenz?

Zum Beispiel enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.

Oder nehmen wir das menschliche Gehirn. Ein Forscher sagte: „Das Gehirn ist das Komplizierteste, was wir bisher in unserem Universum entdeckt haben“ (James Watson, Molekularbiologe und Mitentdecker der Struktur der DNS).Der sowjetische Gehirnspezialistin Natalya Bekhterewa sagte: „Das Gehirn ist ein kompletter Kosmos im Kopf. Es ist das einzige menschliche Organ, das praktisch über unbegrenzte Möglichkeiten verfügt“. In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Die Informationsübertragung innerhalb des Nervensystems ist komplexer als die größten Fernsprechvermittlungszentralen. Die Problemlösung durch ein menschliches Gehirn übertrifft die Kapazität der stärksten Computer bei weitem.“

Ist es logisch anzunehmen, dass ein solch komplexes und kompliziertes Gebilde wie das Gehirn das Endprodukt einer langen Reihe glücklicher Zufälle ist? Wenn man glaubt, der Zufall könne wirklich alles hervorbringen, dann müsste man auch glauben, dass eine beliebige Anzahl von Schimpansen, die wahllos auf Schreibmaschinen tippen, irgendwann "Shakespeares gesammelte Werke" oder die "Brockhaus Enzyklopädie" hervorbringen könnten. Doch jeder würde ohne zu zögern sagen, dass solche Werke nur ein menschlicher Geist hervorbringen kann. Warum aber wird die gleiche Logik nicht auch auf die Werke der Schöpfung angewendet? Könnte es vielleicht daran liegen, dass viele ganz bewusst die Vorstellung eines Schöpfers ablehnen, weil ihnen die Verstellung eines Gottes einfach nicht zusagt? Das ist bei vielen Wissenschaftlern der Fall, doch längst nicht bei allen.

Professor Yan-Der Hsuuw ,Leiter für Embryonenforschung an einer Universität in Taiwan ist von der Existenz Gottes überzeugt und zwar aufgrund seiner Forschungen. Er sagte: "Wissenschaftliche Forschung hat zum Ziel, die Wahrheit herauszufinden,  nicht, vorgefasste Meinungen zu bestätigen. Durch mein Studium der Embryonalentwicklung hat sich meine Sicht wirklich verändert. Ich kam zu dem Schluss, dass das Leben erschaffen worden ist. Um das zu verdeutlichen: Eine Fertigungsstraße wird von Ingenieuren genau durchgeplant, damit die richtigen Teile in der richtigen Reihenfolge richtig montiert werden. Wenn ein Embryo entsteht, ist das ein bisschen wie in so einer Fertigungsstraße, nur unendlich komplexer... Welcher Ingenieur könnte auch nur ansatzweise eine Anleitung für so einen Prozess schreiben? Und doch sind alle diese Anweisungen für die Embryonalentwicklung perfekt in der DNA festgehalten. Wenn ich über die Schönheit des Ganzen nachdenke, überzeugt mich das davon, dass das Leben von Gott erschaffen wurde" ( Erwachet Nr. 2 2016, "Ein Embryologe spricht über seinen Glauben"). Zahlreiche weitere Wissenschaftler sind durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit ebenfalls zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Gott geben muss.

Ich denke, aus diesen Darlegungen geht eines deutlich hervor: "Den Standpunkt einzunehmen, das Leben sei nicht von allein entstanden, sondern das Werk eines intelligenten Designers, ist keineswegs unvernünftig und stellt sich auch nicht wissenschaftlichen Tatsachen entgegen. Somit ist auch nicht der allererste Satz in der Bibel widerlegt, der da lautet: "Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mose 1:1).

LG Philipp

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Der Mensch hat Götter "erfunden" um Dinge zu erklären die er nicht begreifen kann, so ähnlich ist es auch heute noch. Personen die an einen Gott oder an Götter glauben, sind nicht der Ansicht das alles wissenschaftlich erklärt werden kann, sei es der Urknall oder anderes, sie finden das irgendwas die Stränge in den Händen hält

Das hat übrigens nichts mit Ungebildheit zu tun, sondern es ist eine andere Erklärungsweise für bestimmte Dinge, ob Gott oder andere Götter existieren konnte nicht belegt aber auch nicht wiederlegt werden

LG


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comhb3mpqy 21.01.2016, 11:54

Also die Jünger von Jesus hatten kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken, denn viele von ihnen sind verfolgt und getötet worden. Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

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Weißt du, seit ich mal was über das Anton-Syndrom gelesen habe, wundere ich mich auch nicht mehr über den Glauben an Gott oder dass manche meinen, ihren Gott sogar zu spüren.

Wenn es tatsächlich Menschen gibt, die erblindet sind und dies nicht bemerken, und die nur zum Arzt gehen weil sie sich darüber wundern, dass sie sich plötzlich öfters an Tischen und Türrahmen stoßen, und ihrem Arzt dann erzählen, sie seien doch nicht blind, sie würden ihn ja vor sich sehen (während in Wahrheit 10 Ärzte im Raum stehen), ja dann überrascht es mich auch nicht, dass Leute meinen, ihr Gott existiert...

Das menschliche Gehirn ist schon etwas beeindruckendes. Ich bin sehr fasziniert von Placebo- und Nocebo-Effekten und was Psychosen im Hirn anrichten. Das Gehirn erschafft uns unsere Welt. Aber das muss nicht immer eine Wiedergabe der realen Welt sein.

Gleichzeitig sucht der Mensch ständig nach Erklärungen. Wir wissen soviel und wollen trotzdem noch immer mehr erfahren. Das geht soweit, dass wir sogar Erklärungen da finden, wo gar keine sind. Das haben auch die Wissenschaftler bemerkt und haben deshalb sowas wie Doppelblindstudien eingeführt oder fordern von Experimenten Wiederholbarkeit. Um die Wahrheit zu erfahren, müssen wir manchmal unser Gehirn überlisten, das ist alles nicht so einfach. Falsche Schlüsse sind schnell gezogen...

Und es ist ja auch nicht so, dass Religion ihren Gläubigen keinen Vorteil brächte. Sie haben etwas, an das sie sich halten können, egal wie finster die Lage ist. Außerdem ist die Welt des Glaubens eine große Welt, in die man eintauchen kann, mit der man sich jahrelang beschäftigen kann, und die einen aus dem grauen Alltag nimmt zu etwas (gefühlt) wichtigerem. Denn jede Religion enthält ja immer auch eine ganze Menge Philosophie und Weisheit.

Und sie schweißt zusammen, erschafft eine Gemeinschaft. Der älteste Tempel, den man bisher gefunden hat, Göbekli Tepe, wurde von Jägern und Sammlern vor über zehntausend Jahren gebaut, noch bevor es überhaupt Landwirtschaft gab. Manche Forscher meinen, dass die Religion es war, die die Menschen an dieser Stätte sesshaft werden ließ und die Entwicklung einleitete, die uns dahin geführt hat, wo wir heute sind.

Darüber hinaus denke ich, dass es eine gewisse Hemmschwelle gibt, sich gegen die Eltern und den von den Eltern gelehrten Glauben aufzulehnen, oder etwas, in das man viele Jahre geistige Aktivität investiert hat, kritisch zu untersuchen um zu dem Schluss zu kommen, dass es falsch ist.

TL;DR: das menschliche Gehirn ist eben kein logischer Computer.

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Hallo!

Ich finde, dass es nicht ganz klar ist, dass "Götter" nur in der Fantasie existent sind.. ich (m, 25, katholisch) bin zwar alles andere als das was man "bibelfest" nennt.. aber trotzdem: An "irgendwas" glaube ich auch, wenn es auch nicht der weise Mann mit dem Rauschebart ist der im Himmel auf seiner Wolke sitzt ;)

Viele glauben eben an einen Gott, weil schon die gesamte christliche/religiöse Erziehung - erst recht wenn man evtl. einen christlichen Kindergarten besucht - ab Kindesbeinen an darauf abzielt den Kindern zu erklären, dass es einen Gott gibt. Meine Meinung!

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Indoktrinierung. Schon im Kindesalter werden sie mit den religiösen Überzeugungen der Eltern und des Umfelds bombardiert und gedrängt diesen zu folgen.

Später sind es das Gefühl einer Gruppenzugehörigkeit, das Gefühl von Überlegenheit und falsche Hoffnungen die Menschen an den Glauben binden.

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Imperator12 19.01.2016, 17:37

Das stimmt, wenn sie es nämlich anderst machen, dann gibt es fast gar keine Gläubigen mehr.

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Andrastor 19.01.2016, 17:40
@Imperator12

Es ist kein Wunder dass in allen Ländern der Welt die Anzahl der Atheisten immer weiter wächst. Mit etwas Glück wird es tatsächlich bald sowei sein dass es keine Gläubigen mehr gibt.

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Garfield0001 15.12.2016, 10:12

Auch Atheisten werden demnach indoktriniert? Schließlich hören sie seit Kindesbeinen, dass es keinen Gott gibt.

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Garfield0001 15.12.2016, 10:12

Andrator... Warum wäre das Glück? Definiere Glück...

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Andrastor 15.12.2016, 11:44
@Garfield0001

Atheisten werden eben nicht indoktriniert. Bei den meisten ist lediglich die religiöse Indoktrinierung fehlgeschlagen (wie bei mir). Wirklich atheistische Haushalte sind (noch) sehr selten, in den meisten Fällen wird auf Religion und damit Indoktrination einfach kein Wert gelegt, was die Kinder dazu ermöglicht sich objektiv mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Und selbst wenn Kinder gelehrt bekommt dass es keinen Gott gibt, ist das keine Indoktrination, immerhin ist es auch keine Indoktrination den Kindern zu erklären dass es keinen Weihnachtsmann und keine Märchenfiguren gibt.

Es wäre ein Glück weil ohne Religionen ein großer Punkt wegfällt, der Menschen entzweit und vor allem der größte Punkt für Volksverdummung. Religionen ersticken die menschliche Neugier mit Ausreden und verbieten das kritische Auseinandersetzen mit der Thematik.

An etwas zu glauben das in keinster Weise bewiesen ist, ist nichts wieter als Aberglauben und dieser hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren!

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Glauben heißt nicht wissen.

Sie möchten, dass es jemanden gibt, der auf sie achtet. Somit spüren sie auch eine Kraft um sie herum, die sie Gott zuordnen. Diese Hoffnung auf das Gute verbindet sie mit anderen Gläubigen und stärkt sie. Nicht umsonst ist erwiesen, dass religiöse Menschen im Schnitt eine höhere Lebenserwartung haben.

Du vergißt, dass es am Glauben noch eine andere Komponente gibt, die wichtig ist. Das ist die Gemeinschaft oder Gemeinde.

Eine aktive Gemeinde bietet viele schöne gemeinsame Erlebnisse an und holt die Mitglieder ins aktive Leben. Der Monat oder das ganze Jahr bekommt eine Struktur. Sonntag in der Messe trifft man Freunde und das ganze Jahr hindurch gibt es Anlässe zu denem man gemeinsam was Sinnvolles unternimmt. Gemeinsam hat man Ziele und Werte, die man auch an seine Kinder weitergibt.

Viele der Gläubigen hadern selber mit dem kirchlichen Bodenpersonal. Das hindert sie aber nicht daran zu glauben. Sie sind Suchende, die gemeinsam versuchen einfach anständig durchs Leben zu gehen. Da bietet ihnen der Glaube eine Richtschnur.

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Garfield0001 19.01.2016, 06:23

Glaube heißt nicht "vermuten" sondern "wissen ohne Beweise"

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Kandahar 19.01.2016, 09:58
@Garfield0001

Glauben heißt nichts wissen und wir glauben alles, was wir nicht wissen.

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Imperator12 19.01.2016, 15:20
@Kandahar

Kandahar, dass ist das genaue Gegenteil.Ein Mensch glaubt nur das, dass ein Mensch sied oder verstehen kann.

Ich könnte jetzt auch sagen, mein Hund fliegt.

Und daher du es nicht weist glaubst du das mir.

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Realisti 20.01.2016, 20:41
@Imperator12

@Imperator12

Also bei aller Liebe, ich weis es genau und ich glaube dir nicht, dass dein Hund fliegt. ;-)

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Garfield0001 15.12.2016, 10:11

Glauben heißt "wissen, ohne es beweisen zu können"

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Nun, das Problem ist, dass sich der größte Teil der Wissenschaftler wohlweislich dazu gar nicht äußert, denn wie schon angemerkt wurde, kann man die Nicht-Existenz von Gott (Göttern) nicht beweisen.

Die Atheisten machen es sich einfach und sagen "Beweise mir die Existenz deines Gottes, denn wer eine These in den Raum stellt muss sie beweisen. Alles andere wäre eine unzulässige Beweisumkehr."

Der Gläubige sagt dann "Gott entzieht sich jeder Beweisbarkeit. Demjenigen, der mit ihm in Kontakt kommen will, wird er sich offenbaren und die Spötter und Zweifler werden dereinst am Tag ihres Todes die Wahrheit ebenfalls erkennen."

Ich halte die Existenz eines wie auch immer gearteten Gottes für ziemlich unwahrscheinlich und die Existent des Gottes an den Juden, Christen und Araber glauben (ist ja interessanterweise im Grunde der Gleiche) halte ich für komplett ausgeschlossen. Allerdings kann ich die Nicht-Existenz eines potentiellen Gottes nicht unwiderlegbar beweisen.

Glauben existiert, weil er einem entweder ein wohliges Gefühl der Sicherheit gibt, denn Gott kümmert sich um seine Gläubigen. Schicksalsschläge sind besser wegzustecken, denn alles dient einem höheren Zweck, den wir nur noch nicht erkennen und am Ende wird alles gut, weil man ja ins Paradies kommt. Glaube gibt einem aber bei genügen flexibler Auslegung auch eine Begründung für unmoralische Handlungen. Man kann hunderte Menschen grausam dahinmetzeln und am Ende immer noch ein Selbstbild aufrecht erhalten in dem man der Gute ist, der ja nur im Namen Gottes gehandelt hat und nicht hunderte getötet hat, weil man halt einfach ein perverser, sadistischer Dreckskerl ist.

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comhb3mpqy 19.01.2016, 18:48

Ich glaube an die Existenz des Gottes der Christen, Gründe, warum stehen auf meinem Profil. Glauben Sie mehr an den Hinduismus als an das Christentum, Judentum oder den Islam?

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Panazee 19.01.2016, 18:49
@comhb3mpqy

Ich glaube an gar keinen Gott (Götter) und würde mich als schwachen Atheisten bezeichnen.

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Scheremy 15.12.2016, 00:02

Glaube war auch schon oft ein Grund nicht unmoralisch zu handeln. Beispiele dafür habe ich selbst schon genug erlebt, und du sicher auch. Nur so nebenbei erwähnt... Das es Menschen gibt die den Glauben missbrauchen um ihre Schandtaten zu decken ist nicht von der Hand zu weisen, aber jene Menschen sind meist gar keine wirklichen Gläubinge oder es wurde ihnen per Gehrinwäsche eingetrichtert.

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Scheremy 15.12.2016, 00:03

Dass sie so richtig handeln würden

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Deine Frage finde ich gut und ich verstehe die Menschen genauso wenig wie du. Klar wollen Menschen zu einer Gruppe gehören und den Gedanken haben, dass es etwas nach dem Tod gibt etc... aber dennoch haben sich alle Religionen nur Menschen ausgedacht. Sie haben sie sich ausgedacht um Kontrolle und Macht auszuüben. Und es wird mir immer ein Rätsel sein, wie jemand sein Leben danach richten kann, was sich Menschen vor tausenden von Jahren ausgedacht haben!

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Imperator12 19.01.2016, 18:23

Ja, genau meine Meinung.

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comhb3mpqy 19.01.2016, 19:55
@Imperator12

Die Jünger von Jesus haben sich die Religion sicher nicht ausgedacht, um Macht auszuüben. Viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich die Religion auszudenken. Und Paulus gab sein vorheriges Leben auf, um den Glauben zu verbreiten und nahm Verfolgung inkauf. Auch er hatte kein Interesse sich dies  auszudenken. Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

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TrishTrish 19.01.2016, 20:23
@comhb3mpqy

Wenn heutzutage ein Mann durch die Gegend läuft und erzählen würde, dass er der Sohn eines Gottes ist-was würde man dann mit ihm tun..?

Jesus und Paulus sind Männer, die vor so langer Zeit lebten oder auch nicht lebten, warum interessierten dich die Geschichten darüber? Das hat doch gar nichts mit dir und dem Jahr 2016 zu tun.

Du glaubst an Gott weil du persönliche Vorteile daraus ziehen kannst, dazu brauche ich nicht auf dein Profil gehen. Jeder Mensch handelt, wie er handelt, weil er daraus einen persönlichen Nutzen hat. Es wurde uns anerzogen uns gut zu fühlen, wenn wir "richtig" oder "gut" handeln. Deswegen fühlst du dich gut, weil du glaubst. Wärst du jedoch ohne die Menschen aufgewachsen, die dir von Gott berichtet hätten, wärst du nie auf Figuren wie Jesus oder Paulus gekommen.

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comhb3mpqy 21.01.2016, 11:49
@TrishTrish

Auf meinem Profil stehen andere Gründe, warum ich an Gott glaube. Ein Vorschlag von mir: Du kannst dir im Internet ja mal den Kanal "Mensch Gott" ansehen.

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TrishTrish 26.01.2016, 21:37
@comhb3mpqy

Inwiefern hat deine Eigenwerbung etwas mit meinem Kommentar zu tun..?

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-Lach-, warum denkst du denn, dass wir, nur weil wir im 21. Jahrhundert leben, alle schlagartig aufhören sollten an einen Gott zu glauben? Ich meine, viele tun es ja bereits nicht mehr, sie haben ihren Glauben hinterfragt und letztlich sogar abgelegt.

Es liegt womöglich in der Natur eines Menschen an etwas zu glauben, sich an etwas festzuhalten, auch wenn das für dich lächerlich und ungewiss klingen mag. Es gibt genug Leute die es für selbstverständlich halten einen Gott anzubeten, auch wenn es genügend Gründe gegen einen Gott gibt wie Religionen ihn uns suggerieren.

Aber es ist doch immer eine Sache der Interpretation, dass sage ich immer wieder. Es ist eine Frage als was ein Mensch einen Gott ansieht an den er glaubt, wobei einige Menschen eine ganz eigene Vorstellung eines Gottes haben, auch wenn sie vielleicht einer Religion angehören-

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die existenz eines oder mehrerer goetter ist nicht bewiesen. genauso wenig ihre nicht-existenz. 

goetter und naturwissenschaft muessen sich nicht unbedingt ausschliessen. nur weil in der bibel einiges steht, was heutzutage keinen sinn mehr ergibt, heisst das ja nicht, dass es keinen gott gibt. die bibel ist ja ohnehin von menschen geschrieben worden (das bezweifeln auch relativ wenige christen).

mit anderen worten, es gibt keinen grund, glaeubige menschen fuer rueckstaendig zu halten. klar ist hier doch gar nichts.

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Ich glaube auch nicht an Gott und ich verstehe auch nicht wieso? Man stellt sich Fragen wie "Wie gross ist das Weltall" oder " Was geschah vor dem Urknall" und das ist dieser Schritt wo Physiker und andere solche Leute religiös werden. Die Menschheit ist noch so Jung und wird zum Thema Technologie immer fortgeschrittener. Irgendwann wird es so weit sein dass wir diese Fragen beantworten können. Alle Geschichten in der Bibel und anderen Bücher sind falsch. Ich denke solche stellen wie "Jesus ist auferstanden" oder es solche stellen als der Pharao und das Volk Götter fliegen sehten, solche wurden falsch intepritiert und wahren Ausserirdische oder etwas anderes oder völlig gelogen.

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Für uns gibt es einfach Gott. Wir fühlen seine Existenz, wir reden mit ihm. Wir beten zu ihm und er hilft. Reagiert auf unsere Gebete. Man kann sogar mit der Bibel und Gottes Hilfe heilen. Mit Ärzten natürlich. Menschen, die an Gott glauben sind ausgeglichener, ruhiger. Wir haben Halt. Wir wollen anderen helfen.

Ich sehe es als meine Aufgabe anderen zu helfen. Ehrenamtlich zu arbeiten. Flüchtlingen z.B. Durch diese Aufgaben hat mein Leben Sinn bekommen. Wenn man selbst Schlimmes erlebt hat sucht man halt nach einem Sinn. Das eigene Leben wird hinterfragt, komplett. Große Autos, Statussymbole können mich nicht mehr beeindrucken. Das ist dumm und oberflächlich. Ich umgebe mich mit Menschen, die wie ich denken. Ein gemeinsames Gebet mit anderen kann viel bringen. Letzte Woche haben wir u.a. für ein junges Ehepaar gebetet, Flüchtlinge, sie ist hochschwanger. Sie wollten raus aus dem Flüchtlingsheim. Jemand aus der Gemeine ging zum Amt. Und binnen 24 Stunden hatten sie eine Wohnung.

Es gibt Gott, Jesus wurde gesehen. Steht in der Bibel.

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comhb3mpqy 19.01.2016, 20:07

siehst du dir auch manchmal Videos im Internet an, in denen davon berichtet wird, wie Jesus Menschen gesund gemacht hat?

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Patchouli 19.01.2016, 21:51

Menschen die an Gott glauben sind ausgeglichener, ruhiger

Das kann man pauschal nicht sagen, ebenso wie umgekehrt auch nicht. Aus beruflichen Gründen begegnet mir viel religiöser Fanatismus und die fühlen sich bestimmt nicht ausgeglichen und ruhig. Aber bitte nicht falsch verstehen, ich halte gläubige Menschen im Allgemeinen nicht für Fanatiker!

Finde ich übrigens gut, dein ehrenamtliches Engagement!

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Gib mir ein Werkzeug, mit dem man nichtmaterielles und nicht zeitbeeinflusstes messen kann. Dann können wir das ja gern beweisen ob es Gott gibt.

Ach ja... Was würdest du tun (und evtl dein Leben verändern), wenn sich dir Gott tatsächlich beweisen würde (wie auch immer)? Wenn es kein Einfluss hätte, warum sollte er sich dir zeigen? Würde doch nix bringen.

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Weil es schön ist, wenn man weiß, dass es über einen jemanden gibt, der auf einen achtet.:) Sicherlich spielt die Erziehung da auch einen großen Einfluss. Wenn Eltern ihren Kindern beibringen, dass er existiert, glauben sie das meistens auch.

Nur weil du nicht an einen Gott glaubst, bedeutet das auch nicht automatisch, dass es ihn nicht gibt. Menschen,die eine Nahtoderfarhung gemacht haben, oft berichtet, ihn gesehen zu haben. Das ist vielleicht der einzige Beleg, der seine Existenz bestätigt. Es gibt sicherlich kaum-keine Beweise, die seine Existenz bestätigen. Aber ich nehme mal an, du hast auch keinen konkreten Beweis, dass er zu 100% nicht existiert. Falls doch,belehre mich bitte eines besseren.;)

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Meatwad 20.01.2016, 17:58

Es gibt kein einziges Indiz für seine Existenz. Von Belegen oder Beweisen ganz zu schweigen. Nahtoderfahrungen taugen diesbezüglich gar nichts. Es gibt diesbezüglich genügend plausible Erklärungsansätze. In ein paar Jahren wird dieses Thema aufgeklärt sein. Natürlich nur für geistig gesunde Menschen.

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" Die Glücklichen glauben an Gott " - Prinz Pi (dieses Zitat kann etwas mit der Frage zu tun haben, muss es aber nicht) 

Aus meiner Sicht kann natürlich jeder Glauben, was er will. Aber in der heutigen Zeit geht mir der Einfluss der Kirche eindeutig auf die Nerven. Wenn wir auf Amerika blicken, dann erkennen wir erst das Ausmaß eines "obsessiven" Glauben: ganze Schulen unterrichten nicht die Evolutionstheorie, sondern geben den Kindern im Leben weiter, dass irgendein unsichtbarer Herr sie erschaffen hat.

Ich bin selber als Christin getauft worden und habe sehr lange an die Existenz eines Gottes geglaubt & an seine Wunder. Doch das wurde mir irgendwann zu viel & ich verlor den Glauben an eine höhere Macht: das war auch die Zeit, in der ich ein Referat über Religionskritik in der Geschichte gemacht hab.

Siegmund Freud hat eine wirklich schöne Theorie aufgestellt: wir stellen uns einen Gott vor, damit wir unseren Geist entlasten mit schwierigen Themen (ganz grob ausgedrückt). Und das ist eine gute Vorstellung: es hilft vielen, wenn sie an ein Wunder glauben. Denn dann bekommen sie Kraft und erschaffen selber ein Wunder.

Aber die Kirche - die hat diesen reinen Glauben verunstaltet. Sie ist der Grund, weshalb Radikale durch die Welt laufen (ganz böse ausgedrückt :D). An sich ist der Glauben eine nette Idee ... macht was ihr wollt, aber bitte versucht nicht euren "imaginären Freund" als eine reale Tatsache darzustellen, denn da fangen die Probleme schon an...

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comhb3mpqy 19.01.2016, 19:41

Auch in der heutigen Zeit werden Menschen gesund, obwohl es dafür keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Du kannst ja mal im Internet nach "Mensch Gott" oder "Mädchen begegnet Jesus" suchen.

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YuyuKnows 20.01.2016, 17:52
@comhb3mpqy

Nein, das werde ich nicht suchen, weil das völliger Schwachsinn ist... ?

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Ich würde sagen das glauben, glauben heißt aber nichts mit wissen zu tun hat. Die meisten Menschen brauchen einen Glauben, weil sie größere innere Ängste und ähnliches haben. Sie möchten lieber glauben in Garten Eden oder ähnliches zu kommen wo es ihnen gut geht. Weil ohne glauben bleibt nur die Wissenschaft, man stirbt (evt qualvoll), wird in ne Kiste gepackt und 3 Meter tief vergraben, Licht aus....ich kann verstehen das der Glauben Besserung bringen soll, Kreuzzüge aus dem mittelalter bis hin zum IS sehen wir Täglich was solche Menschen auch tun. es bleibt weiterhin heiß umstritten :(

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Solange man etwas nicht beanworten/beweisen kann wird es einen Glauben geben... das ist menschlich weil es natürlich ist dass wir nicht einfach etwas akzeptieren. 

Zu der Zeit wo man nicht wusste ob die Welt rund ist hat man auch an etwas anderes geglaubt. Der Mensch fühlt sich weniger verunsichert wenn er etwas glaubt anstatt zu denken "ich weiß nicht wie das ist" und so ist es mit der Erschaffung der Universums/des Sinn des Lebens.

Daher glaube auch ich an eine allmächtige Kraft, auch wenn sie bei mir nicht die Form eines Gottes einer Religion hat

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Maisbaer78 20.01.2016, 02:22

das ist menschlich weil es natürlich ist dass wir nicht einfach etwas akzeptieren.

Nein, genau umgekehrt. Weil Menschen anfingen zu hinterfragen und sich selbst ein Bild der Natur und deren Mechanismen anzufertigen, gibt es heute Wissenschaft und Forschung sowie Agnostizismus und Atheismus.

Glaube bedeutet ja gerade, einfach etwas zu akzeptieren. Nämlich, dass die Welt so ist wie Sie ist, weil zb. ein Gott das ebenso gefügt hat. (mit Umweg über den freien Willen versteht sich)

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Trip96 20.01.2016, 21:46
@Maisbaer78

Ich glaube ich habe es schlecht formuliert. Ich meine niemand akzeptiert dass es einfach so ist wie es ist. Man dachte nicht "Oh da sind Sterne ist halt so" sondern "Wo kommen sie her? Wer hat sie geschaffen" und für solche Fragen kommt der Glaube bzw. die Religion zur Hilfe

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Maisbaer78 21.01.2016, 00:12
@Trip96

Naja aber einem allmächtigen Wesen, das man selbst in diesem Leben nicht zu Gesicht bekommen wird, es also bis zum Tode Fiktion bleiben muss, die Schöpfung einfach aller Dinge zuzuschreiben, zeugt doch eigentlich davon, das man eine echte Erklärung nicht wünscht. Ich denke, der Drang des Menschen zu glauben rührt von seinen Ängsten her, weniger vom Versuch ernsthaft die Welt zu erklären.

Gerade in der christlichen Lehre ist Angst ja auch ein Stützpfeiler. Darum wurde dem Bösen in Form des Teufels eine Gestalt gegeben und ein warmes Zuhause, das Allen als Domizil dienen wird, die nicht den Geboten folgen.

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Es gibt nur einen Gott: Der war und ist und sein wird. Wer an ihn glaubt ist glücklich, ob im 12. oder 21 Jahrhundert. Er ändert sich nicht. Er redet den Menschen in ihre Überlegungen nicht hinein. Denn er hat uns sein Wort gegeben, die Bibel, in der alles steht, was er uns zu sagen hat. An uns liegt es dem zu glauben oder nicht. Gott lässt uns frei entscheiden. Und jede Entscheidung ob Für oder Wider endet am Ziel.

Wer glaubt, empfängt Licht, Wärme und Kraft für den Weg und die Zukunft.

Was für ein Ziel wählst du?

lg

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Imperator12 19.01.2016, 11:27

Mein Ziel ist es die Menschen zusammen zu bringen und das sie an die Menschheit glauben. Und gestärkt wird man auch, wenn man viele Vitamine und Nährstoffe zu sich nimmt.

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moonchild1972 20.01.2016, 00:02
@Imperator12

stimmt, die Liebe Gottes selbst bringt die Menschen zusammen. Da jedem der göttliche Funke innewohnt.

Jesus spricht" mein Reich ist inwendig.

Gottlos ist, wer lieblos ist.

Gott ist die Liebe: 1. Joh. 4, 16

Die Vitamine und Nährstoffe sind von den Gaben der Natur, die wir durch Gottes Liebe und Fürsorge empfangen.

Danke.

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666Phoenix 20.01.2016, 09:04
@moonchild1972

Gottlos ist, wer lieblos ist.

Gilt hier auch der Umkehrschluss? Also: wer Liebe in sich spürt, ist automatisch "göttlich"?

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moonchild1972 27.01.2016, 00:47
@666Phoenix

Ja.

ich glaube, dass beispielsweise die Liebe in der Familie diese von Grund auf fördert und die ganze Familienstruktur verbessert, jeder schützt, birgt, sorgt und kümmert sich umeinander und ist nicht fahrlässig:

1.Korinther, ganzes Kapitel 13 Das hohe Lied der Liebe.

Dazu die Liebe zur Natur. Wir schützen sie, damit wir sie erhalten, wie sie uns erhält.

Die Liebe ist die Antwort auf alle Fragen von uns Menschen.

"Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung". Römer 13, Vers 10.

Die meisten der 10 Gebote, wie : Du sollst nicht töten, Du sollst nicht Ehebruch begehen, Du sollst nicht stehlen... erfüllt man ja automatisch, wenn man liebt.

Wo die Liebe ausreicht, sind dann noch Gebote nötig?  Da tief empfundene verantwortungsvolle Liebe von selbst das Richtige tut. Davon sprach Paulus.

Wenn wir jedoch wegen einer für uns und getanen schlimmen Sache leiden, da wir nicht immer ausreichend geliebt haben und auch nicht lieben konnten und wir es im Nachhinein bereuen, so können wir sie vor Christus an das Kreuz bringen und ihn bitten, dass die Sache uns vergeben wird. Nicht weil wir daraus einen Vorteil ziehen wollen, sondern weil sie uns wirklich Leid tut. Da wir uns oft nicht selbst verzeihen können und auch andere Menschen nicht immer alles verzeihen können, und uns diese Sache krank macht, hat ER uns sein Angebot gemacht, uns aufrichtig zu vergeben, damit die Bahn zu GOTT frei gemacht ist, der die LIEBE selbst ist.

Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm 1.Joh. 4, 16. Das Ganze vierte Kapitel im ersten Johannes. (Neues Testament) berichtet darüber.

Da ist keiner außer ER, der uns wirklich zu befreien vermag.

Das kann nur die Liebe. Liebe überwindet die Angst und den Hass.

So hat alles seinen Sinn.

mit freundlichen Grüßen

moonchild1972.

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