Warum glauben so viele an Gott, Jesus, Allah, etc.. und es passieren trotzdem schlimme Sachen?

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35 Antworten

Übelst hey... du hast voll Recht. Ich verstehe die Menschen auch nicht die nur beten und ihre Zeit verschwenden. 

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Das verstehe ich nicht.... Beten kostet Zeit und Zeit ist kostbar.... man bekommt aber nichts zurück vom Beten....

Ich glaube, du hast eine zu einseitige Vorstellung vom Beten.

Dabei geht es nicht darum, Gott ständig um irgendetwas zu bitten, oder Verhandlungen wie auf einem orientalischen Basar zu führen.

Große Katastrophen gelten häufig als Gottes Wille und sind daher nichts, was sich durch Gebete verhindern ließe. Der Mensch kann Gottes Weisheit oft nicht nachvollziehen und sieht sie als grausam an.

Deshalb beten viele Gläubige beispielsweise im christlichen Vaterunser "dein Wille geschehe" und ergeben sich so dem Willen Gottes. Manche bitten auch um Weisheit, um die Wege des Herrn besser verstehen zu können.

Diese Demut, auch grausame Dinge akzeptieren zu können, ohne emotional daran zu zerbrechen und vielleicht sogar Einsichten zu erhalten, sind Dinge, die wir durch das Gebet als Geschenk "zurück bekommen"

Das Gebet ist nicht ausschließlich eine Bitte um irgendwelche Gefallen, sondern auch eine Form des kontemplativen "In-sich-Gehens".

Im Gebet kann der Mensch über sein Handeln nachdenken, ohne es wie sonst von einem ausschließlich egoistischen Standpunkt zu betrachten.

Wir fühlen uns nach einem Streit zB wütend und im Recht. Wenn wir aber beim Gebet in uns gehen, erkennen wir unseren Irrtum, weil wir das Ego draußen stehen lassen und uns durch eine demütige Geisteshaltung mal zurücknehmen.

Das Gebet kann also zu mehr innerer Klarheit führen. Wir werden uns selbst, unserer Stärken und Schwächen bewusst und können beschließen, uns zu ändern - und dafür um den Segen des Herrn bitten.

Diese Einsicht und Charakterstärke ist also etwas, dass wir durch das Gebet "zurück bekommen"

Das Gebet kann auch ein Ausdruck des Dankes sein für die vielen "Geschenke", die man täglich erhält

Viele Dinge, wie das Gefühl der Freude, oder ein guter Appetit, sind für uns genau so selbstverständlich wie Frieden, ein Dach über dem Kopf und warme Mahlzeiten. Unseren Luxus nehmen wir oft gar nicht wahr.

In einem Gebet können wir uns der vielen Segnungen bewusst werden, die wir tagtäglich erhalten - nicht umsonst wünscht man sich vor dem Essen teilweise immer noch nicht nur einen "guten", sondern einen "gesegneten Appetit".

Somit kann der Mensch durch das Dankgebet aus seiner Missmutigkeit, seiner ständigen Unzufriedenheit gerissen werden, wenn er in sich geht und dann womöglich staunend erkennt, wie viele Dinge er kann selbstverständlich erhält.

Diese Überwindung der Unzufriedenheit und das Gefühl der Dankbar sind also etwas, das wir durch das Gebet "zurück bekommen".

Abschließend möchte ich noch ein Lied posten, dass wir damals als Kinder im evangelischen Religionsunterricht gelernt haben und das ich immer noch sehr schön finde:

Ich selbst bin übrigens Buddhist und glaube weder an einen personifizierten allmächtigen Schöpfergott, noch an Sünden, oder Himmel und Hölle.

Alles Gute. :-)

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hallowasgeht16 23.06.2016, 13:53

Wurdest du Bezahlt für diesen Text? Warum willst du uns damit beeindrucken? Es ist doch alles Fake.... Ich verstehe das nicht wie man so viel Zeit da investieren kann! Erklärs mir...

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Enzylexikon 23.06.2016, 14:03
@hallowasgeht16

Erklärs mir...

Gerne. :-)

Wurdest du Bezahlt für diesen Text?

Ich lasse mich nicht dafür bezahlen, dass ich versuche eine Geisteshaltung zu erklären und damit gegenseitiges Verständnis zu fördern. Warum auch?

Warum willst du uns damit beeindrucken?

Wenn du "beeindrucken" im Sinne eines Überzeugungsversuchs verstehen solltest - das will ich gar nicht. Ich will lediglich eine andere, weniger negative Denkweise gegenüber dem Gebet präsentieren.

Es ist doch alles Fake

Ich finde es gut, dass du eine eigene Meinung hast und natürlich zwingt dich niemand, irgendeiner religiösen Lehre zu folgen. Etwas Respekt für die religiösen Gefühle ander Menschen fände ich aber gut.

Ich verstehe das nicht wie man so viel Zeit da investieren kann!

Falls du damit meinen Erklärungsversuch meinst - ich nehme mir die Zeit, weil ich hoffe, gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Falls du Religion allgemein meinst - viele Menschen finden Trost, Hoffnung und Gemeinschaft im Glauben. Natürlich sind Dinge wie Gott und Paradies irrational - aber der Mensch ist nun einmal nicht gänzlich rational und die Religion erfüllt diese irrationalen Bedürfnisse.

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666Phoenix 23.06.2016, 17:57
@Enzylexikon

Was Deine Auslassungen zur Frage Gebet anbetrifft - glaub daran, werde selig damit!

Aber die Rolle Deines Gottes hast Du ja noch erbärmlicher dargestellt als man es sonst von "Gott" selbst gewohnt ist.

Große Katastrophen als "Willen Gottes", den wir angeblich nicht verstehen, zu charakterisieren, ist fast schon der Gipfel von inhumanem Denken.

Soll "er" uns doch mal seinen Willen erläutern! Mit Liebe zum Menschen, mit Gnade, Vergebung und wie die christlichen Parolen noch alle lauten, hat das nichts zu tun.

Nimm es wie es ist: Dein Gott ist eine genau so große Witzfigur wie alle anderen Götter auch!

So ziemlich alle großen Natur- und andere Katastrophen kann man inzwischen sehr verständlich, auf der Grundlage naturwissenschaftlichen Wissens erklären. Dazu braucht es schon lange keinen Gott mehr!

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Enzylexikon 23.06.2016, 18:29
@666Phoenix

Aber die Rolle Deines Gottes hast Du ja noch erbärmlicher dargestellt als man es sonst von "Gott" selbst gewohnt ist.

Ich habe überhaupt keine Darstellung "meines Gottes" gezeigt, da ich Atheist bin.

Große Katastrophen als "Willen Gottes", den wir angeblich nicht
verstehen, zu charakterisieren, ist fast schon der Gipfel von inhumanem Denken.

Gott ist ja auch kein Mensch, weshalb sollte er also "human" (menschlich) denken? Vielleicht entzieht sein Denken sich völlig unserem Vorstellungsvermögen.

Soll "er" uns doch mal seinen Willen erläutern! Mit Liebe zum Menschen, mit Gnade, Vergebung und wie die christlichen Parolen noch alle lauten, hat das nichts zu tun.

Gott könnte theoretisch in den heiligen Schriften Botschaften durch die Propheten gesandt haben, die uns zwar verständlich sind, aber nicht sein eigenes Verständnis adäquat wiedergeben können.

Das könnte dann zu Diskrepanzen führen zwischen dem, was Gott beabsichtigt und dem, wie wir seine Botschaft verstehen.

Nimm es wie es ist: Dein Gott ist eine genau so große Witzfigur wie alle anderen Götter auch!

Wie ich schon in meinem ersten Posting sagte - ich glaube weder an einen allmächtigen Schöpfergott, noch an Sünden, das Paradies, oder die Hölle.

Auch in diesem Fall könnte man allerdings respektvoller mit den weltanschaulichen Überzeugungen anderer Menschen umgehen.

So ziemlich alle großen Natur- und andere Katastrophen kann man inzwischen sehr verständlich, auf der Grundlage naturwissenschaftlichen Wissens erklären.

Richtig, das sehe ich genau so.

Dazu braucht es schon lange keinen Gott mehr!

Für die rationale Erklärung nicht - aber viele Menschen wollen an einem Sinn im Unsinnigen, oder einen Grund im Zufall glauben.

Weshalb sterben die "guten" Menschen im Unglück und die "bösen" Menschen bleiben verschont? Was ist der Grund? Diese Gedanken beschäftigen Menschen.

Viele schaffen sich dann scheinbar logische Erklärungen über die Religion um nicht mit der Realität der Sinnlosigkeit konfrontiert zu werden, da sie sich dieser Belastung nicht gewachsen fühlen.

Religion erfüllt dann den infantilen Wunsch nach einer weisen Vaterfigur, oder einen liebevollen Mutter - und gibt dem Unsinnigen einen Sinn.

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Das scheint ein recht häufiger Trugschluß zu sein, dem die Leute da erliegen. Das ist wie mit den "new age geistheilern", die dir sagen, daß du nur "positiv denken" mußt um Gesund zu werden. Wenn Du gesund wirst, war es auf jeden Fall die "Heilkraft", wenn Du nicht gesund wirst, ist nicht die Idee an sich Bulls*it, sondern Du bist selbst schuld, weil Du nur nicht positiv gedacht hast.

So ähnlich läuft das mit Religionen: Die besten Gegenbeweise sind ein Beweis für den Glauben, weil sich ja nur "der Teufel so gute Argumente ausdenken und Leute in Versuchung führen kann".

Wahlweise passieren Naturkatastrophen weil Gott Leute straft (z.B. Erdbeben in Kalifornien weil es da so viele Homosexuelle gibt und so Unsinn) aber wenn gebetet wird schert sich Gott nicht drum, weil er nicht in unsere Welt eingreift und wir doch freien Willen haben. Mal passiert was gutes, das war Gott, dann passiert was schlechtes, das ist dann deine Schuld.

Auf solche Denkmuster fallen die Leute leider immer wieder rein und statt sich davon zu lösen nehmen sie es oft leider nur noch ernster...

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Trashtom 23.06.2016, 13:49

Abgesehen von Scharlatanen und Co, habe ich in nem Wissenschaftsmagazin gelesen, dass das Immunsystem irgendwie mit dem Gehirn verbunden ist (frag mich nicht wie, war  kompliziert). D.h. positives Denken oder Placebos helfen durchaus.

Im Endeffekt ist kann auch der Glaube an Gott und das Anbeten dann Heilung bedeuten. (Obwohl man sich eigentlich nur selbst geholfen hat).

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matmatmat 23.06.2016, 14:06
@Trashtom

Natürlich wirken Placebos, vor allem bei Schmerz und solchen Dingen. Da wird aktiv dran geforscht, von seriösen Wissenschaftlern.

Ich meinte die Leute die ein par bunte Pyramiden aufstellen und davon reden mit "positiven Schwingungen" Krebs und sowas zu heilen. Die gehören meiner Meinung nach eingesperrt, denn schlimmsten Falls töten sie damit einen Menschen der hätte gesund werden können.

Ja, der Glaube an Gott kann so einen Placeboeffekt wohl auslösen, oder auch einen Nocebo Effekt (negativ) wie eine Studie bei der für Leute vor einer Herz-OP gebetet wurde gezeigt hat. Die hatten mehr Komplikationen, vermutlich weil sie Angst bekamen...

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Lieber Fragender

soeben habe ich Deine Frage gelsen und gesehen, dass Du schon sehr viele Antworten bekommen hast. Und wenn Deine Frage ernsthaft ist, muß ich Dir "sagen", dass dieses Problem von sehr vielen Menschen, auch Gläubigen angesprochen wird. Ich möchte versuchen, DIr das vielleicht an einem Beispiel zu erklären,wie ich das sehe.

Gott hat den Menschen die Gebote gegeben, um sie nicht zu qäulen und zu ärgern, sondern um sie zu schützen. Dann gibt es viele Leute, die da meinen, die Gebote gehen uns nichts mehr an, die brauche ich nicht, oder die gehören zum Alten Testament und wir leben in der Zeit des Neuen Testaments. Doch Gott hat sich nicht verändert und in der Bibel steht, dass auch nicht ein Buchstabe die Gültigkeit verleirt, so lange, wie der Erde besteht. Das kannst DU nachlesen in: Matthäus (das ist im Neuen Testament)

Mt 5,18 Denn das sage ich euch: Auch der kleinsteBuchstabe im Gesetz Gottes behält seine Gültigkeit, solange Himmel und Erde bestehen.
Und wenn jetzt die Menschen sagen, sie brauchen die Gesetze nicht, sie wollen ihr Leben selbst bestimmen, dann kann es passieren, dass Gott ihnen auch ihren freien Willen läßt undi ihnen SEINEN Willen nicht aufzwingt. Und wenn dann der Karren im Dreck landet, dann ist der ach, so liebe Gott schuld.

Hier das Beispiel:
Wenn am Straßenrand eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 steht, und du meinst, du bist ein Profifahrer, du mußt das nicht beachten und fährst dann in diese Kurve mit einer 80 , bekommst die Kurve nicht raus und fährst in die Wiese, dann kannst du auch nicht die Gemeinde oder den Straßenbau oder gar den Verkehrsminister verantwortlich machen. Dann ist es deine Schuld, denn du hast die Gebote nicht beachtet, die dich vor einer Gefahr bewahren wollten, auch wenn du dich darüber ärgern solltest.

Und andere Götter können nicht helfen, weil es nur einen Gott gibt. Die anderen Götter haben sich Menschen selbst zusammengebastelt, geschnitzt oder was auch immer. Es gibt nur einen lebendigen Gott, alles andere sind tote DInge, die nicht hören und reden können. Deshalb können sie auch nicht helfen!

Ich habe das Beispiel in der 3. Person geschrieben, um DIch nicht direkt damit anzusprechen und hoffe, Du konntest verstehen, was ich mit diesem Beispiel erklären wollte.

Hoffentlich konnte ich Dir weiterhelfen. Alles Gute!


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Dieses Leben ist laut Islam nur ein Test. Es ist sehr kurz und eine der drei Stufen. Gerechtigkeit gibt es nicht, da es diese nach diesem Leben geben wird. Dein Gott zum Beispiel hat dir alles gegeben, deine Gesundheit, deine Krankheit (sonst wüsstest du nicht was Gesundheit bedeutet), Augenlicht, Körper, Sauerstoff, usw. usf. Es kommt alles von dem, der es erschaffen hat. Geboren wurdest du mit einem gesunden Menschenverstand, wie jeder andere Mensch auch. Deine Gier, dein Hass und alles andere bekommst du im Laufe deines Lebens von deiner Umgebung. Du bist gesund, vielleicht schon bei der Geburt reich gewesen. Am Ende deines Lebens wirst du erklären müssen, woher der Reichtum kommt und was du damit gemacht hast, ob du Menschen ausgenutzt hast, deinen Vorteil für gutes oder schlechtes genutzt hast...

Ich nehme dich mal als Beispiel (nimm mir das bitte nicht übel). Dir ist bewusst, dass das alles auf unsere Mist gewachsen ist, der größte Teil. Gott braucht nicht das Gebet, er braucht uns nicht, es ist eine Möglichkeit uns zu bedanken. Du tust gerade so als könntest du Gott etwas bieten. Wie willst du hier Gerechtigkeit schaffen, wenn es schon an den wenigen leichten Beispielen scheitern würde. Stell dir vor du müsstest einen Mörder bestrafen. Er hat einen Menschen umgebracht und du sollst entscheiden, was mit Ihm passieren soll. Du könntest jetzt sagen "Leben für Leben" aber was machst du dann mit jemanden wie Hitler? Oder ein Mörder hat einen Mann umgebracht, der 5 Familien mit Essen versorgt hat. Was wäre die gerechte Strafe? Es gibt kleine, große, kranke und gesunde Menschen. Jeder müsste gleich groß sein, damit es keine Nachteile für andere gibt? Wieso muss die Frau so leiden, bei der Geburt und der Mann nicht?

An den kleinen Dingen erkennst du schon, das diese Welt nicht gerecht ist. Es kommt darauf an, was du machst, da du in einer Prüfung bist.

Im Islam gab es dann einmal die Frage "was passiert mit den Menschen, die noch nie Islam gehôrt haben? Oder besser gesagt, was passiert mit den, die vor dem Islam gelebt haben?" Sie werden nach diesem Leben eine Prüfung erhalten und dort werden die aufgefordert ins Feuer zu gehen. Der Angst vor Gott hat, der wird sagen "klar, sofort! Wenn es dein Wunsch ist" und sie bestehen die Prüfung. Wenn du das hier den Leuten erklärst, dann verstehen die es nicht bgw. werden dann sagen "wieso sollte ich ins Feuer gehen? Was ist das für ein Gitt der mich zu so etwas zwingt", dabei war nur die Antwort die Prüfung.

Du musst noch ein wenig mehr Eckdaten kennen, um die islamische Sicht zu verstehen aber die Grundlage sollte dir klar sein. Ob du das akgeptierst oder nicht, ist dein Kuchen.

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Gott ist nicht dafür da um diese Probleme zu lösen.

Er gab dem Menschen einen Freien Willen. Keiner zwingt dich, irgendetwas zu tun, oder nicht zu tun. 

Alles deine Entscheidung.

Deshalb gibt es auch keine Rettung von Gott wenn du z.B an Lungenkrebs stirbst, denn niemand zwang dich, deine Lunge zu zerstören.


Was das Beten betrifft kann ich deine Aussage nicht bestätigen. 

Es gibt Gläubigen sehr wohl was, nämlich Geborgenheit, Wohlbefinden, Das Gefühl beschützt zu sein. Seinem Herr zu dienen. Es verbindet diejenigen die derselben Gemeinde angehören und stärkt das Zwischenmenschliche. Außerdem kannst du beim Beten auch all deinen Balast loswerden, deine Sorgen und Ängste. Vor Gott muss man nichts verschweigen, du kannst ihm alles anvertrauen. Und als allerwichtigstes Hoffnung. Die Hoffnung, das unser Leben nicht nur auf einem Zufall basiert. Das unser Leben eine Bedeutung hat, einen wirklich tieferen Sinn.


Und wie du siehst, Beten bringt sehr wohl was, und Gottes "Passives Verhalten" bezüglich unserem eigenen, zeugt nicht davon das er nicht existiert. Du hast meiner Meinung nach nur eine sehr einseitige Sicht der Dinge, was aber nicht schlimm ist, da du hier ja andere Sichten kennenlernst :)

Möge Gott dich beschützen.

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hier sind einige Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben. Auch habe ich es erlebt, dass Gebete erhört wurden.

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Hast du denn schon einmal ernsthaft gebetet? Mir hilft Beten sehr, ich kann meine Lasten bei Gott abladen, ich sehe die Dinge klarer, werde gelassener und erlebe auch dass ER direkt zu mir redet.

Vieles von dem was an schlimmen Dingen geschieht, ist von Menschen produziert (über den freien Willen haben ja bereits anderere geschrieben).

Und dann gibt es noch Ereignisse wie Naturkatastrophen, die einfach geschehen. Aber alle Menschen sterben eines Tages - und ohne solche plötzlichen Ereignisse würde man sich "sicher" fühlen und macht sich keine Gedanken über den Tod und das was danach kommen könnte. Das gleiche gilt für Krankheiten und Unfälle.

Ich denke, die Welt wäre ohne Gebet noch viel schlimmer. Und es hilft den Menschen, die jetzt leiden, durchzuhalten. Jesus hat selbst gelitten und er weiß wie das ist - und alles Leid wird eines Tages ein Ende haben. Aber noch leben wir in dieser Welt, und da gehört auch Negatives dazu. Wir sind noch nicht im Paradies oder im Himmel! Das jedenfalls ist meine Sicht als Christ.

Dazu kommt noch Gottes Gericht: Wer Böses tut, wird eines Tages zur Verantwortung gezogen - früher oder später. Niemand wird ungeschoren davon kommen!

Mein Denken schließt die Ewigkeit mit ein. Dort wird es kein Leid, keine Krankheit, keine Katastrophen mehr geben. Es wird dann auch keine Rolle mehr spielen was man in diesem Leben erlitten hat!

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Man bekommt sehr wohl etwas beim Beten zurück.

Und die Frage könnte man auch anders formulieren, damit klar wird, was damit nicht passt: "Warum tut Gott, wie ich ihn mir vorstelle, nicht das, was ich von ihm erwarten würde?"

Kurzum: Der Christliche Gott der Bibel ist kein alter Mann mit Rauschebart, der wie in einer amerikanischen Vorabendserie dafür sorgt, dass immer alles eitel Sonnenschein ist.

Willst Du mehr über den Christlichen Gott und Jesus erfahren? Lies doch mal die Bibel. Ein Evangelium vielleicht...

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Hallo
Ganz einfach.
Weil Allah s.w.t diese Welt geschaffen hat um uns auf ihr zu prüfen .
Wenn du hier auf der Suche nach einem Perfekten Leben ohne Kummer und Sorgen bist bist du hier falsch .
Das wonach du dich sehnst erwartet dich im Jenseits doch hier muss man sich damit abfinden das man nicht alles so abläuft wie man es will .
Was wär denn das für ne Welt wenn jeder das bekommen würde was er will , wo wäre die Prüfung dabei .
Klar wenn man sich Bilder ansieht aus Kriegsgebieten , so etwas ist schon schrecklich doch hinter allem steckt Allahs Weisheit und diese ragt soweit über unseren menschlichen Verstand hinaus das wir gewisse Dinge nicht einmal ansatzweise erklären können .

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beten bringt gar nichts.

denn würde gott uns helfen, müßte er ja in seine schöpfung eingreifen, denn die wäre dann ja nicht sehr gut gelungen, wenn er sie korrigieren müßte durch eingreifen..

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Warum Gott nicht eingreift? Nun laut der biblischen Geschichte, weil die ersten Menschen sich von Gott abgewendet haben, sie wollten ohne Gott leben und selbst bestimmen was richtig und falsch ist. Gott hatte das akzeptiert und lässt die Menschen eine Zeitlang machen. 

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Deswegen hab ich's vor Jahren aufgegeben und bin aus der Kirche ausgetreten.

Meiner Meinung nach ist genau das der Beweis, dass es so etwas wie "Götter" nicht gibt.

Zumindest nicht in der biblischen Form.

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Das ist das Mysterium der Religion
Es ist alles Glaube
Was man bekommt ist jemand zum reden, dem man sich anvertrauen kann usw
Ich selber bin nicht gläubig

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1. sind alle religionen und geistwesen/halbgötter/götter/göttinnen nur von menschen erfunden (das belegt die geschichte der religionen selbst), es gibt sie also nicht und deshalb können diese märchenfiguren auch nicht helfen........

2. würde ich die frage anders stellen:

wie kann es sein, dass 85 prozent der menschheit nicht in der lage ist, eine friedliche und "schöne" welt aufzubauen, denn immerhin glauben so viele an ihren gott.......... wir restlichen 15 prozent sind mit sicherheint NICHT der grund für diese welt...............*g*

ja, ich weiss, jetzt kommt wieder das märchen von wegen freier wille usw......... habt ihr eigentlich schon mal über euren widerspruch nachgedacht, wenn ihr immer sagt, gott ist allwissend und unser leben ein test von ihm?................lächerlich, denn wenn er allwissend wäre, muss er niemanden testen..........ein echter gott wüsste ALLES, selbst dass, was noch nicht eingetreten ist, aber wenn es eintreten würde, was es dann für konsequenzen hätte...DASS wäre ein allwissender gott und somit widerlegt ihr mit euren lustigen ausreden euren gott immer selbst, von wegen test usw...... lächerlich und nur märchenglaube.......:)

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Ein nicht unerheblicher Teil der Gläubigen ist mit Glaube und Religion aufgewachsen und haben von klein auf fleißig Gehirnwäschen bekommen. Das Konstrukt "Glaube" hat sich quasi in deren Gehirn eingefressen und das bekommst du auch mit Logik etc aus den allerwenigsten raus. Die Leute "brauchen" Religion und Glaube dann in etwa so, wie ein Heroinsüchtiger den nächsten Schuss "braucht".

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Ich bin nicht ungläubig aber auch nicht gläubig. Ich bin der Meinung dass die Möglichkeit BESTEHT dass es sowas qie jemanden gibt der uns erschaffen hat, aber ich glaube nicht dass dieses Wesen oder dieser "Gott" dann von uns verlangen würde, ihn anzubeten und unser leben damit zu verbingen ihn zu danken. Es hat doch überhaupt garkeinen Sinn!

1. Warum sollte ein allmächtiger Gott uns ÜBERHAUPT erschaffen haben? War ihm langweilig? Ich meine bevor wir existiert haben, konnten wir ja keine sehnsucht nach existenz haben.

2. Was bringt ihm das, wenn wir beten? Er ist dich sowieso allmächtig?

3. Ich glaube an keinen Propheten! Das sind für mich normale Menschen gewesen die angeblich von etwas geträumt haben und superkräfte hatten vor tausenden jahren. Die wollten nur Macht haben!
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NorwinSchneider 23.06.2016, 14:13

Jesus wollte Macht haben? Weißt du was für einen Lebensstil er gelebt hat?

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Ich finde, der Glaube an etwas Höheres ist ein wunderbares Mittel, um sich vor der Übernahme von Verantwortung zu drücken.

Es ist leichter zu sagen, "Gott hat mir nicht die Kraft gegeben" als zuzugeben "Ich habe keinen Bock gehabt".

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danhof 10.10.2016, 15:45

Komisch, dass man von so vielen CHRISTLICHEN Hilfsorganisationen hört, die Verantwortung übernehmen. Hmm...

Vielleicht ist es eher so, dass sich Atheisten rausreden, weil sie sich ja keinem Gott gegenüber verpflichtet sehen.

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Das menschliche Bedürfnis nach Transzendenz mündet in Glauben und Religion und nicht im Selbstbedienungsladen.

Also, spar Dir Deine "kostbare Zeit" und mach was Schönes......

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Weil der Glaube alleine nützt nichts, es sollten "Werke" dabei sein aber "Werke des Glaubens" (Jak.2,26; Hebr. 11,7-8) und nicht "selbst gemachte" (Offb.3,2).

"Werke des Glaubens" sind also ein "Leben in Christus" (Röm.8,2; Titus 2,7)

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