Warum glauben nur noch so wenige?

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18 Antworten

Du scheinst Dich momentan sehr mit dem Glauben auseinander zu setzen und das ist doch gut.

Schließe bitte nicht von einer gehörten Bemerkung auf die Wahrheit.

Es gibt genauso viele Christen, die sagen würden: "Alle die nicht an Gott glauben sind dumm und alle die glauben sind gut."

Zum Glück ist der Glaube in diesem Lande insofern Privatsache, als dass jeder an das glauben darf, was ihm hilft.

Du hast insofern Recht, als dass man stolz darauf sein kann, wenn man zu seinem Glauben steht. Das kann man natürlich auch, wenn man dazu steht, nicht zu glauben.

Es ist immer gut zu dem zu stehen, was einem selbst wichtig ist. Außerdem bin ich ein großer Fan von Toleranz in Glaubensdingen. Jeder sollte beten dürfen zu wem er will, oder eben auch gar nicht beten. Weder das eine, noch das andere spricht für einen guten oder schlechten Menschen.

Schlecht ist ein Mensch meiner Meinung nach immer dann, wenn er andere nicht sein lässt, wie sie sind, wenn man versucht, die eigene Meinung für alle anderen gültig zu machen.

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Kommentar von xxalia
12.04.2016, 19:35

RICHTIG! Danke für die Aussage.

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Kommentar von Dovahkiin11
12.04.2016, 19:48

Sorry für die Einmischung. Grundsätzlich teile ich deine Meinung, und ich begrüße es, sachliche und differenzierte Ansichten wie deine hier zu lesen.

Nur als Denkanstoß, ich glaube nicht, dass in der heutigen Auslebung des Christentums ebenso viele diese genannte These vertreten, wie Ungläubige dies tun. Was ich eher mitbekomme, ist die Einstellung, dass diese Menschen diesen Weg (in Form des Glaubens), von dem sie rein hypothetisch profitieren würden, noch nicht gefunden haben. Andere als dumm zu bezeichnen, zeichnet aber eine Diffamierung aus, die das exakte Gegenteil der christlichen Lebensweise darstellt. 

Im Atheismus, wo der Mensch seine eigene Leitfigur ist und lediglich das Gesetz ein weiteres Limit darstellt, steht es jedem frei, andere abzuwerten und sonstige Methoden à la Böhmermann anzuwenden. Größerer Freiraum schafft mehr Leute, die diesen ausnutzen, weshalb ich behaupte, dass solche spezifischen Aussagen in erster Linie von Ungläubigen stammen. Und (ohne jede Parteiergreifung) habe ich in sozialen Netzwerken ebenso genau diese Erfahrung gemacht. Die Einzigen, die vermehrt in dieser Hinsicht negativ auffallen, waren Muslime.

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Ich weiß nicht inwieweit Du Dich mit den vielen Religionen auseinandergesetzt hast, welch heute existieren und früher einmal existierten. Für mich zeigt es wie menschengemacht die Vorstellungen des Glaubens und der Götter sind.

Für Konfessionslose oder einen Nicht-Christ (aber Kirchenmitglied) kann es peinlich sein, zu einem Gott zu beten, an den man nicht mehr so recht glauben mag. Glaube kann dann auf jemanden "kindisch" wirken.

Jeder soll an das glauben. was er möchte, aber es ist schon komisch, wenn Dein Nachbar erst Witze über die Religion macht um bei der anschließenden Beerdigung brav das "Vater unser" aufzusagen wie jedermann in der Runde.

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Man sollte aber nicht stolz drauf sein, an Gott zu glauben. Man sollte es wertschätzen, jemanden zu haben, der dir IMMER aus der Patsche hilft, egal wie du aussiehst oder wie du bist.

Du deiner Frage: ich denke, dass nur wenige an Gott glauben, weil 1. die Eltern zu wenig Erfahrungen mit Gott mit den Kindern teilen und 2. weil die Kinder hier noch nie (!) schlechte Zeiten (es gibt immer Ausnahmen!) durchzustehen hatten.

Ich hoffe, dass Gott mal den Leuten die Augen öffnet und ihnen den rechten Weg zeigt.
LG

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Alle, die ein pauschales Urteil aus der Tasche ziehen, sind dumm. Alle, die das nicht tun, sind gut. - Wie wäre es damit?

Es gibt keine gut/schlecht-Malerei in Sachen Glauben oder Religion. Jeder findet durch seine persönlichen Erfahrungen seinen persönlichen Weg. Es gibt Gläubige, die dumm oder brutal oder hochnäsig sind. Es gibt Gläubige, die freundlich, schlau oder liebevoll sind. Und das gleiche gilt für Menschen, die von sich sagen, daß sie keinen Glauben praktizieren und das auch nicht wollen. 

Es ist auch nicht peinlich, seinen Glauben zu praktizieren. Peinlich ist, wenn man sich ein Urteil bildet, ohne sich wenigstens ein bißchen schlau zu machen in der Sache. Peinlich ist es, wenn man dümmliche Urteile abgibt und das vielleicht noch in der Absicht, jemanden zu kränken. Damit offenbart man eigentlich nur seine eigene Charakterschwäche.

Mach Dir nichts draus. Beschäftige Dich mit den Themen, mit denen Du Dich beschäftigen willst. Praktiziere das, wofür Du Dich entschieden hast, was immer es ist. Denke an diese Bemerkung nur noch, weil Du daraus gelernt hast, wie man es NICHT macht. Alles Gute, q.

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Glaube ist wie ein Penis.

Es ist gut einen zu haben, man kann auch stolz darauf sein einen zu haben. Aber man packt ihn nicht in der Öffentlichkeit aus, klatscht ihn anderen ins Gesicht und schon gar nicht stopft man ihn kleinen Kindern in den Rachen.

Das nur so nebenbei als Denkanstoß.

Du sagst man kann stolz auf seinen Glauben sein? Klingt äußerst kindisch, wenn du mich fragst.

Wenn jemand an den Weihnachtsmann glaubt und stolz darauf ist, würdest du diese Person dann noch ernst nehmen?

Oder wenn jemand voller Überzeugung glaubt mit unsichtbaren, nicht nachweisbaren Aliens zu sprechen, die ihm Wünsche erfüllen können, würdest du diese Person für klug oder eher für dumm halten?

Wenn jemand glaubt die Welt sei von einer Ziege erschaffen worden als sie niesen musste, würdest du auch noch die Meinung vertreten das wäre etwas worauf man Stolz sein kann?

Genauso lächerlich klingt dein Glaube in den Ohren jener die nicht daran glauben und genauso wenig wie die Leute in den oben beschriebenen Beispielen beweisen können, dass das woran sie glauben real ist, kannst du beweisen dass das woran du glaubst real ist.

Warum sollte man sich deinem Glauben also anschließen oder verstehen dass du Stolz darauf sein willst?

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Hallo xxalia

toll dass du dir darüber Gedanken machst.

Ich bin Christ, aber ich kann jetzt nicht sagen, dass ich stolz bin, Christ zu sein.

Ich bin dankbar, froh, glücklich darüber, dass ich Christ sein darf. Denn es ist Gnade und Gnade bedeutet 'unverdientes Geschenk'.

Lies einmal im Neuen Testament 1.Korinther 1, ab Vers 18

http://bibelserver.com/text/NLB/1.Korinther1

Ich wünsche dir Gottes Segen

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Ich denke kaum, dass Gott möchte, dass man an ihn glaubt um stolz zu sein und sich als etwas besseres zu fühlen.

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Kommentar von xxalia
12.04.2016, 19:31

nein ich meine jeder kann stolz auf seine Religion/Glauben sein.

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xxalia, wenn du regelmäßig in der Kirche bist, hast du sicherlich schon von dem Propheten Elia gehört, der glaubte, der einzig Übriggebliebene zu sein - und deshalb wollte er auch sterben. (1.Könige 19:9, 10)Da bekommt er von Gott Hilfe und sieht  dass noch 7000 andere in Israel ihre Knie nicht vor dem Götzen Baal gebeugt haben.(1. Kö.19:18) Alle anderen taten es.

So ist es auch heute - sie nennen ihn nicht Baal, sondern ihre Götter heißen anders: Materialismus, Egoismus, Macht, ein voller Bauch, Alkohol, Fußballgötter, Pop-Ikonen, vergötterte Schauspieler, Partys.............usw., usw.!

Lies diesen Bibelbericht und vielleicht fühlst du dich dann auch getröstet - so wie Elia. In diesem Bibelbericht wirst du auch etwas über die böse Königin Isebel lesen. Aber Stolz kann auch zum Götzen werden - sei lieber dankbar, dass dir der Glaube an Gott und seinen Sohn, Jesus Christus, nähergebracht wird.

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Das ist kein Grund, stolz zu sein, es bedeutet aber auch keineswegs, dass man geistlich mehr begrenzt wäre als andere. Es ist ein Lebensweg, von dem viele profitieren und den andere als für sich ungeeignet ansehen.

Durch die zunehmende Konfrontation mit Wissenschaft auf dem Gebiet der individuellen Existenz eröffnet sich diese als plausible Alternative für umso mehr Menschen. Zudem geht der heutige Lebensstil, insbesondere in Europa und Amerika, immer stärker mit der atheistischen Lebensweise einher. Welchen der Wege man geht, ist eine individuelle Entscheidung, und keine gehört jemandem madig geredet, nur weil man eine andere Überzeugung hat. In dieser Hinsicht erscheint es mir, als würde die Bevölkerung sich zurück entwickeln.

Die, die solche Besuche als peinlich ansehen, sind meiner Erfahrung nach meist Kinder, die sich dafür zu cool sind. Wenn man älter wird, erkennt man zumeist, dass man sich nicht dafür zu schämen braucht, dass man sich philosophisch orientiert, seine Identität herausbildet und seinen Lebensweg verfolgt.

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Ich glaube insgeheim glauben mehr als alle denken sagen es aber nicht.
Ich glaube zu 100%, bin schwul und deshalb auch eher nicht in Kirchen.
Ich finde es einfach sehr schade dass die meisten Kirchen viel verdrehen.

So auch mit Homosexualität ect.

Deshalb besuche ich auch eher keine Kirche aber ich bin sehr gläubisch, und bin mir sicher dass Gott will dass wir alle glücklich sind...egal oder homosexuell oder nicht.

Kirchen sind mir nicht ganz geheuer was die Richtigkeit angeht.

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Ich bin Atheistin und ich kann sagen, dass es nicht stimmt. Ich habe auch oft gehört, wie man negativ über ungläubige geredet hat. Das kann man nicht so verallgemeinern. Man ist weder dumm o.ä wenn man betet, zum Gottesdienst geht oder sonst was. Jedem Seins!

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Kommentar von xxalia
12.04.2016, 19:31

seh ich gleich. nur der Junge der das sagte ist ungläubig (nicht schlimm) aber sagt damit ja das Gläubige dumm sind..

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das liegt am gestiegenen selbstbewußtsein der menschen

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Wenn du dich selbst gläubig hast du dich in unserer heutigen Gesellschaft öffentlich zum Dummkopft gestempel.

Und früher war es genau umgekehrt. Menschen haben in den meisten Fällen keine eigene Meinung sondern nur ein Selbstwertgefühl.

Sie glauben an nichts und das verleiht ihnen ein gefühl besonders klug zu sein. Gleichzeitig riskieren sie damit nicht öffentlich verspottet oder schief angesehn zu werden.

Die Kosten-Nutzen-Rechnung sagt dir einfach du hast im Moment mehr davon Ungläubig zu sein.

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Das kann jeder sehen wie er will.

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Nun ja, Gläubige hinterfragen selten ihren Glauben.

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Kommentar von xxalia
12.04.2016, 19:32

falsch

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Ich glaube da ist jeder sich selbst überlassen. Ich persönlich (15) habe noch nie eine Kirche betreten und habe es auch nicht vor. Aber das ist ne Einstellungssache, und wird auch von der Erziehung der Eltern beeinflusst.

LG NenntMichYeezy

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Es denkt eben jeder anders darüber.

Wer glaubt, glaubt. Wer nicht, nicht.

Stolz kann entweder jeder oder niemand sein.

Und dumm ist beides nicht.

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Kommentar von xxalia
12.04.2016, 19:29

aber der Satz ist doch trotzdem bisschen bescheuert...

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Kommentar von Halloweenmonster
12.04.2016, 19:32

genau das sagte ich gerade.

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Kommentar von xxalia
12.04.2016, 19:33

du sagtest das neides nicht dumm ist (stimmt) aber der Junge hat Gläubige als "dumm" dargestellt. Das finde ich bescheuert, aber deine Meinung.

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Kommentar von Halloweenmonster
12.04.2016, 19:43

ich meine damit das nicht glauben nicht dumm ist. ich habe nie behauptet dass zu sagen das Gläubige dumm sind, irgendwie okay wäre.

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Es bringt nichts darüber zu diskutieren, da die Leute hier sowieso zu verfahren in ihrer Meinung sind.

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Kommentar von quopiam
13.04.2016, 09:46

So wie Du, ja? *lach* q.

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