Warum glauben Milliarden Menschen an Gott, wenn man sagt, dass keine Beweise dafür sind?

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24 Antworten

hier sind einige Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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Kommentar von Arabinder
23.08.2016, 02:27

"Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben."
Also sowas dummes habe ich noch nie gelesen. Nach dieser "Logik" müsste man an alles glauben, da es ja über alles Bücher und "Begegnungen" gibt. Die einen sagen, sie haben Aliens gesehen und die einen sagen, sie haben Gott gesehen. Beides sind Fanatiker, denen man keine Achtung schenken sollte. Sowas als Grund für den Glauben zu sehen ist mehr als naiv.

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Kein Mensch glaubt irgendwas aufgrund von Beweisen - außer vielleicht in der Kriminalistik. ;-)

Menschen glauben etwas oder an etwas, weil sie überzeugt davon sind, daß es so richtig ist. Kein Mensch kann selbst beweisen, ob beispielsweise die Sonne im Zentrum des Sonnensystems steht. Die Beweise dafür erbringen andere. Wir hören und lesen das, was uns gesagt wird und finden das überzeugen oder eben auch nicht. Je einfacher und schlüssiger die Zusammenhänge sind, desto leichter vertrauen wir darauf, daß es stimmt. Und das ist ja auch richtig so.

In Sachen Religion gibt es keine Beweise und auch keine Beweismöglichkeiten. Man kann ein paar historische Fakten heranziehen und ein paar archäologische Artefakte begutachten. Das wars. Aber darüberhinaus bietet jede Religion ja eine Lehre, Ethik, Moral und so weiter. Und die überzeugen uns oder auch nicht. Wenn Menschen in ihrem Inneren fühlen, daß das, was sie hören oder lesen, für sie stimmt, daß es übereinstimmt mit dem, was sie für wahr halten, dann glauben sie an diese Lehre.

Es ist im Prinzip ganz einfach: Vertraust Du Deinem Physiklehrer? Dann glaubst Du auch, was er Dir erzählt, ohne, daß Du es selbst beweisen kannst. Du verläßt Dich auf ihn. Glaubst Du Jesus, Mohammed oder Buddha? Dann verläßt Du Dich auf ihre Lehre und glaubst, was sie zu sagen haben. Gruß, q.

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Hallo canesten,

zum einen ist dem Menschen der Hang zu Religion in die Wiege gelegt und zum anderen gibt es durchaus Beweise, wenn auch nicht im wissenschaftlichen Sinne. Viele wissenschaftlich denkende Menschen glauben, das Vorhandensein von Materie und Leben sei auch ohne einen Gott erklärbar und so sind verschiedene Theorien und Denkansätze entwickelt worden. Beruhen diese jedoch auf unumstößlichen Beweisen, die keinen Widerspruch dulden? Leider nein. Sämtliche wissenschaftlichen Theorien im Hinblick auf dieses Thema sind im strengen Sinne nicht beweis- und belegbar. Im Grunde steckt auch in jedem Wissenschaftler eine bestimmte Weltanschauung, von der er sich in seinem Denken und in seinen Schlussfolgerungen leiten lässt. Es hat daher nichts mit Wissenschaft zu tun, wenn jemand behauptet, die Existenz Gottes sei durch Fakten widerlegt. Solch eine Behauptung entspricht eher eine Art Glaubensaussage.

Auch wenn uns der wissenschaftliche Fortschritt viel Gutes gebracht hat und Dinge möglich gemacht hat, die früher als undenkbar galten, kann Wissenschaft eines nicht: uns alles erklären. Manche Dinge liegen einfach außerhalb des Zugriffs der Wissenschaft. Hier ein einfaches Beispiel: Ich könnte niemals wissenschaftlich beweisen, dass mich meine Frau liebt, obwohl ich aufgrund vieler Erfahrungen und Eindrücke felsenfest davon überzeugt bin. Sollte ich aber an der Liebe meiner Frau zu zweifeln beginnen, weil mir der wissenschaftliche Beweis fehlt? Das wäre sicher lächerlich, nicht wahr?

Wie schon gesagt, ist natürlich auch die Existenz Gottes nicht zu beweisen, jedenfalls nicht nach rein wissenschaftlichen Kriterien. Die Frage "Gibt es Gott oder nicht?", lässt sich also nicht anhand wissenschaftlicher Beweise beantworten. Es gibt jedoch eine Menge Fakten, die die Wissenschaft zutage gefördert hat, die man unterschiedlich bewerten kann. Je näher man sich mit diesen Fakten (z.B. aus der Biologie oder Chemie) beschäftigt, umso eher hat man eine Entscheidungsgrundlage zur Beantwortung der Frage ob es einen Gott gibt oder nicht.

Ich möchte ein Beispiel aus der Genetik herausgreifen, das für mich persönlich eine Menge an Überzeugungskraft dafür liefert, dass die Existenz des Lebens nicht das Produkt ungerichteter Abläufe sein kann.

Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk blinden Zufalls sein?
Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind.

Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte! Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter "Maschinen".

Allein die DNA-Verpackung im Zellkern ist eine technische Meisterleistung. Dazu ein Vergleich: Man müsste einen 40 km langen, sehr dünnen Faden in einen einzigen Tennisball unterbringen, wobei dieser Faden in einer ganz bestimmten Weise angeordnet sein muss. Das wäre in etwa so, als ob in einem riesigen Shop mit Millionen von Artikeln alles derart sinnvoll angeordnet wäre, dass man alles sofort findet. Würde man wohl jemals auf die Idee kommen, dass sich ein solcher Shop selbst organisieren könnte?

Bleiben wir noch einen Moment bei der DNA. Diese muss sich ja zigmal replizieren, damit die Zellteilung stattfinden kann. Dieser Vorgang ist hoch komplex . Z. B. müssen komplizierte molekulare Maschinen die DNA kopieren, lesen und Fehler berichtigen. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Diese kurze Exkursion in die Genetik lässt mehr als deutlich klar werden, dass hier Intelligenz auf höchster Ebene im Spiel ist.
Solcherlei Beispiele lassen sich aus allen möglichen Fachgebieten der Wissenschaft entnehmen. Ob es um den Aufbau hochkomplexer molekularer Maschinen in lebenden Organismen geht oder um genial konstruierte Organsysteme - alles verrät ein großes Maß an Intelligenz. Intelligenz setzt meiner Überzeugung nach jemanden voraus, der denken, planen und konstruieren kann, eine Person also. Der Zufall kann das jedenfalls nicht.

Der Glaube von Milliarden von Menschen ist also nicht so einfach aus der Luft gegriffen. Er beruht zum Teil auf dem, was man sehen und beobachten kann, auf den Werken der Natur. Doch nicht nur der Durchschnittsmensch glaubt deswegen an einen Gott, sondern auch eine ganze Anzahl von Wissenschaftlern. Manche von ihnen sind erst durch ihr Forschen auf einem Gebiet der Naturwissenschaft zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Gott geben muss.

Ein Beispiel dafür ist Dr.  Irène Hof Laurenceau, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie. In ihrer Jugendzeit zweifelte sie zwar an Gott und glaubte, das Leben sei durch evolutive Prozesse ins Dasein gekommen. Doch im Laufe der Jahre überdachte sie ihre Einstellung und besonders aufgrund ihrer medizinischen Erkenntnisse kam sie schließlich zu dem Schluss, dass der menschliche Körper durch einen Schöpfer ins Dasein gekommen sein muss. Das war in der Zeit, als sie sich besonders mit der Kniechirurgie beschäftigt hat.

Sie sagt: "Den komplizierten Kniemechanismus hat man erst ab Ende der 1960er-Jahre besser verstanden. Man hat erkannt, dass sich das Knie nicht nur wie ein Scharnier um eine Achse dreht, sondern es laufen auch Roll- und Gleitbewegungen ab  — eine geniale Kombination, durch die wir mehr Bewegungsmöglichkeiten haben: Wir können gehen, tanzen, skaten und viele andere Dinge tun. Seit über 40  Jahren versucht man nun schon, künstliche Kniegelenke herzustellen. Doch das menschliche Knie ist derart komplex, dass es sich nicht so leicht kopieren lässt. Außerdem sind künstliche Gelenke vergleichsweise schnell verschlissen. Trotz verbesserter Materialien ist man heute froh, wenn sie 20  Jahre halten. Unser Knie besteht natürlich aus lebenden Zellen, die ständig erneuert werden. Für mich ist das Knie ein Beweis für Gottes Weisheit und nicht für ungerichtete evolutionäre Prozesse" (Erwachet, August 2013).

Derartige Beispiele gibt es viele. Das bedeutet, dass man den Glauben an Gott nicht rundweg als außerhalb wissenschaftlicher Erkenntnisse liegend abtun kann. Gerade die Naturwissenschaften ermöglichen uns Einblicke, die dem Glauben an einen Schöpfer eher förderlich als abträglich sind.

LG Philipp

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Kommentar von WeicheBirne
19.06.2016, 11:42

Der Glaube von Milliarden von Menschen ist also nicht so einfach aus der Luft gegriffen. Er beruht zum Teil auf dem, was man sehen und beobachten kann, auf den Werken der Natur.

Das Problem dabei ist allerdings, daß gläubige Menschen zwar korrekte Beobachtungen machen aber oft die falschen Schlüsse aus ihren Beobachtungen ziehen. Hier mal einige Punkte zu Deinem Zell- und DNA-Argument:

1) Dein Beispiel für "einfache Zellen" bezieht sich auf die sehr komplexen menschlichen Zellen. Keiner behauptet, daß menschliche Zellen eines Tages ganz spontan entstanden sind. Es gibt nämlich viel einfachere Zellen, die schon lange vor dem Auftauchen der ersten Menschen existierten. Eine Entwicklung von komplex aus einfach ist also möglich.

Hier mal ein Beispiel für eine einfache Zelle: Das Bakterium E Coli hat ein Genom mit etwa 5 Millionen Basenpaaren. 

http://www.biology-pages.info/G/GenomeSizes.html

Wenn wir davon ausgehen, daß Du auf eine Buchseite 1500 Buchstaben drucken kannst brauchst Du etwa 3300 Seiten. Wenn Du also in Deinem Argument Bücher mit 1000 Seiten erlaubst, dann sind das gerade mal drei und ein drittel Bücher.

Das Bakterium hat übrigens auch keinen Zellkern, in dem seine DNA verpackt ist. Diese Komplexität erübrigt sich also.


2) Ein Bakterium ist zugegebenermaßen immer noch ziemlich komplex. Aber es behauptet auch keiner, daß Bakterien aus dem Nichts entstanden sind. Es behauptet auch keiner, daß lange und komplexe DNA-Stränge aus dem Nichts entstanden sind.

Ein weitverbreiteter Erklärungsansatz wie "Leben" begann ist die RNA-Welt Hypothese.

https://en.wikipedia.org/wiki/RNA\_world

Laut dieser Hypothese haben zunächst kurze RNA-Stränge existiert. RNA-hat die erstaunliche Eigenschaft, daß sie viele unterschiedliche Reaktionen katalysieren kann.

https://en.wikipedia.org/wiki/Ribozyme

Diese katalytischen RNA-Stränge können also weitere RNA-Stränge erzeugen und auch DNA und Aminosäuren produzieren.


3) Von diesen kurzen RNA-Strängen ist es jetzt nicht mehr weit zur spontanen Bildung. Es sind katalytische RNAs mit nur etwa 50 Basen bekannt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Hammerhead\_ribozyme

Du kannst durch zufälliges Zusammenwürfeln von RNA-Basen insgesamt etwa 10^30 unterschiedliche RNA-Moleküle erzeugen, die 50 Basen lang sind.

Das sieht zwar nach sehr viel aus, aber laß mich mal einen Vergleich anstellen: 10^30 wiegen etwa 1,6 * 10^8 kg. Die Trockenbiomasse der Fische in allen Weltmeeren allein beträgt über 8*10^11 kg. Die Trockenbiomasse der gesamten Erde beträgt über 3,5*10^14 kg. Du brauchst nur einen winzigkleinen Bruchteil dieser Biomasse um alle RNA-Moleküle durch Zufall herzustellen.


Wie Du siehst kommt es schon darauf an die richtigen Beobachtungen zu machen und die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen.

Übrigens, die Wissenschaft ist gar nicht mehr so weit davon entfernt messen zu können ob und wie stark Deine Frau Dich liebt

http://neuro.hms.harvard.edu/harvard-mahoney-neuroscience-institute/brain-newsletter/and-brain-series/love-and-brain

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Kommentar von Hyperhaes
21.06.2016, 23:09
Sie sagt: "Den komplizierten Kniemechanismus hat man erst ab Ende der 1960er-Jahre besser verstanden. Man hat erkannt, dass sich das Knie nicht nur wie ein Scharnier um eine Achse dreht, sondern es laufen auch Roll- und Gleitbewegungen ab  — eine geniale Kombination, durch die wir mehr Bewegungsmöglichkeiten haben: Wir können gehen, tanzen, skaten und viele andere Dinge tun. Seit über 40  Jahren versucht man nun schon, künstliche Kniegelenke herzustellen. Doch das menschliche Knie ist derart komplex, dass es sich nicht so leicht kopieren lässt. Außerdem sind künstliche Gelenke vergleichsweise schnell verschlissen. Trotz verbesserter Materialien ist man heute froh, wenn sie 20  Jahre halten. Unser Knie besteht natürlich aus lebenden Zellen, die ständig erneuert werden. Für mich ist das Knie ein Beweis für Gottes Weisheit und nicht für ungerichtete evolutionäre Prozesse" ( Erwachet, August 2013).

Tja, es gibt anscheinend auch Ärzte, die ihr eigenes Fachgebiet durch die rosa-Brille sehen, anders kann man eine solche Aussage kaum noch bewerten (naja... vereinzelt gibt es ja auch Ärzte die sagen AIDS würde es nicht geben). Gerade das Knie ist sowas von fehlerbehaftet... die schlechte Durchblutung der Kreuzbänder, die ungleichmäßige Gewichtsverteilung, die Menisken mit den Kollateralbändern (v.a. medial) etc. etc. Ebenso zeigt das Knie gerade sehr gut, diese angeblich "ungerichteten" evolutionären Prozesse, schlicht weil es (wie der ganze menschliche Körper) deutliche Anzeichen von Evolution aufzeigt (das fängt z.B. bei der Verteilung der Last an, die sich analog der ET auch im Bereich des Beckens, der Wirbelsäule und v.a. im HWS-Bereich wieder findet).

Dass die Dame auch nicht auf die sehr häufigen degenerativen Probleme im Knie eingeht wunder mich sehr... Gerade als Orthopädische Chirurgin müsste doch um die Problematik der arthrotischen Veränderungen im Berich des Knies, die z.T. schon nach Bagatellunfällen lebenslang auftreten können, wissen. Die theoretischen Möglichkeiten zu deutlich optimierten Gelenken müsste gerade sie auch wissen. Noch mehr als auf das Kniegelenk trifft das aber auf die Hüfte und die Wirbelsäule zu... Aus vermeintlich "schöpferischer" Sicht wäre das eine Bankrotterklärung...

Ganz ehrlich... wer ernsthaft meint, dass der menschliche Körper Anzeichen einer perfekten Planung aufweist, den möchte ich nicht als Planer/Designer irgendwo einstellen... und wohl auch sonst keiner... so viele Fehler, so viele konzeptionelle Probleme... Derjenige wäre seinen Job sofort wieder los.

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**beweisen kann man nur, was man in der beobachtung und dem experiment messen, zählen und wiegen kann** (also nur materielles, dinge).

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alles immaterielle entzieht sich dem versuch, es beweisen zu können.

-gedanken sind da

-gefühle sind da

-willensimpulse sind da

**und trotzdem entziehen sie sich der beweisbarkeit. nur ihre physischen auswirkungen im körper sind beweisbar.
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Gibt es denn Beweise das es keinen Gott gibt? Am Bösen in der Welt sind die Menschen schuld...

Ich glaube daran das es Höheres gibt -nicht einen alten Mann mit weißem Bart auf einer Wolke-jedoch Gott als Höhere positive Macht der das Leben selbst ist.

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Kommentar von Termobar
17.06.2016, 22:52

Super Argument, beweise das es keine Elfen gibt.

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Kommentar von WeicheBirne
18.06.2016, 00:53

Ja, und wenn Du bewiesen hast, daß es keine Elfen gibt, dann beweise bitte, daß kein rosa Einhorn auf der Rückseite des Mondes wohnt.

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Man sagt nicht nur, dass es keine Beweise gibt, es gibt ja tatsächlich keine. alle angeblichen Gottesbeweise waren bisher Fehlschlüsse.

Die meisten Menschen glauben an Götter, weil sie von klein auf indoktriniert wurden. Ihnen wurden die Göttermächen schon in jungen Jahren als wahrheit verkauft, auch ihr soziales Umfeld hält die Göttermärchen meist mehrheilich für wahr. Darüber hinaus wird es zur Tugend erklärt, den Glauben nicht zu hinterfragen und nie daran zu zweifeln. 

Menschen die nicht im Kindesalter indoktriniert wurden, glauben nur an die Göttermärchen, wenn sie besonders leichtgläubig sind.

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Kommentar von Fantho
17.06.2016, 23:02

Und all jene Menschen, welche von klein auf indoktrniert wurden, waren später im mündigen Alter dann nicht mehr in der Lage, selbständig über ihren Glauben und / oder Religionszugehörigkeit nachzudenken?

Was für Unsinn immer wieder von sich gegeben wird, ist schon sehr erstaunlich...

Gruß Fantho

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Weil Menschen etwas brauchen, woran sie glauben können. Ich glaube auch an eine höhere Macht, zu der ich sprechen kann wenn es mir schlecht geht oder ich mich für etwas bedanken will. Das ist allerdings nicht der christliche oder sonst ein Gott der großen Religionen. Es gibt einem Kraft und Sicherheit, weil man weiß, da ist jemand, der auf einen auspasst und an den man sich wenden kann.
Darum glauben Menschen daran. Ob es so etwas wirklich gibt.... Keine Ahnung. Aber es ist einfach schön daran zu glauben und vielen Menschen gibt das einen Sinn im Leben. Ich finde es schön, dass Menschen glauben. Was ich allerdings nicht gut finde ist, wenn man dann alles von sich stößt, was nicht genau diesem Glauben entspricht, zum Beispiel Homosexuelle. Das geht dann auch wieder zu weit finde ich.
Man muss es ja nicht verstehen können. Aber akzeptieren sollte man es meiner Meinung nach schon.

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Weil die Menschen nicht glauben wollen, dass es nichts höheres als sie gibt.

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Hi! Es ist so weil wir so geboren sind der Schöpfer hat dies in uns verankert wie viele andere Sachen auch. Auch du glaubst an Gott wenn du im Flugzeug sitzt und es Grad abstürztwendest du dich selbst verständlich an deinen Schöpfer

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Keine Ahnung, aber ich glaube auch an Gott und ich sage Gott ist existent und ist wirklich real, auch wenn man ihn nicht sieht.

Denn nur weil man etwas nicht sehen kann, heißt das noch lange nicht, dass es das nicht gibt.

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Kommentar von Arabinder
23.08.2016, 02:29

Nur weil man meine Popel in dem Gesicht von Erdogan nicht sieht, heißt das nicht, dass sie da nicht ist.

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Indoktrination:

Weil die Menschen in einem Umfeld aufwachsen, in dem es als die Norm angesehen wird an diese Märchen und Mythen zu glauben.

Und wie sagt der Duden:

Glauben:

feste Überzeugung, die nicht auf Fakten, Beweisen, sondern auf dem Gefühl beruht

Sprich Menschen die glauben, stellen subjektive Gefühle und Emotionen über Logik und Vernunft.

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weil die gläubigen oft mit der religion ihrer eltern aufwachsen, in diese märchen hineingeboren werden und oft nicht mehr raus kommen.......... gerade im islam sieht man, was einem freidenkendem menschen erwartet, wenn er diese religion nicht mehr will............

der glaube an ein überwesen, an einen schöpfer ist doch zudem viel einfacher, als sich mit den dingen zu beschäftigen, die man nicht versteht, deshalb kann man diese dinge dann einem überwesen zuschieben...........:)

die meisten gläubigen sind nur zu feige für ein eigenständiges leben, denn sie können dann alle konsequenzen ihres handelns und auch alle fehlentscheidungen mit ihren folgen daraus ihrem gott in die schuhe schieben.......... die gängstigen antworten dazu sind dann ja immer, gott habe es so gewollt, oder es wäre eben schicksal............. alles humbug und eben nur faule ausreden für das eigene scheitern oder die eigenen schlimmen erfahrungen.............:)

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Keine Beweise für Gott, das All, die Sonnen, die Planten, das Leben, immer zwei, die Menschen können davon nichts und der das kann, das  ist Gott.

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Kommentar von HumanistHeart
18.06.2016, 21:46

Lediglich Behauptung.

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Wegen dem Zugehörigkeitsgefühlt. Die meisten Menschen ertragen Einsamkeit nicht.

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das ist ganz einfach. Dazu gab es mal eine Studie:

Wissenschaftliche Untersuchungen legen offen, dass religiös erzogene
Kinder oft Wirklichkeit und Fantasie nicht auseinander halten können.
Die religiöse Erziehung beeinflusst Kinder zum Glauben an mystische
Vorgänge und macht sie mit übernatürlichen Geschichten vertraut.

Die Auswirkungen sind dementsprechend verheerend: Das vernünftige auf Tatsachen beruhende Urteilsvermögen wird nicht richtig entwickelt, die Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität gelingt nur noch begrenzt. 

http://www.platinnetz.de/gruppe/bibelforum/thema/726523

es wird von eltern geimpft und es verbreitet sich weiter. Wie eine ansteckende Krankheit.

Glaube an sich ist der Ersatz für Wissen. Wer viel weiß, muss nicht glauben. blöd dabei ist nur "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"

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Weil es auch keine Beweise gegen die Existenz eines Gottest gibt...

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Kommentar von Termobar
17.06.2016, 22:53

Ebensowenig wie gegen die Existenz von Einhörnern. Glaubst du daher an Einhörner?

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Kommentar von DerBuddha
17.06.2016, 23:11

doch gibt es......und dazu auch noch viele..............

alleine die geschichte der religionen ist ein beweis............ die entstehungsgründe der geistwesen/halbgötter/götter/göttinen ist ein beweis........... auch die wahre geschichte des gottes jahwe mit seiner göttin aschera ist der beweis........... die geschichte der hölle, des teufel sind beweise und es gibt noch viel mehr..............

die frage ist nur, WARUM die gläubigen diese nicht
anerkennen......... die antwort ist so simpel und einfach: sie würden
ihr eigenes leben, ihre weltbilder und ihren lebenssinn
verlieren........... deshalb ist es leichter an märchen zu glauben als
die wahrheit zu akzeptieren..........:)

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Gott sagt im Koran: 

Wir werden ihnen Unsere Zeichen ueberall auf Erden und in ihnen selbst zeigen, bis ihnen deutlich wird, dass es die Wahrheit ist. Genuegt es denn nicht, dass dein Herr Zeuge ueber alle Dinge ist? ( 41:53)  

Siehe in der Schoepfung der Himmel und der Erde, und in Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nuetzt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser nieder sendet, womit Er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die zwischen Himmel und Erde, zum Frondienst gezwungen sind, sind wahrlich Zeichen fuer ein Volk das versteht. (2:164) 

So schau dich um, siehst du einen Makel? Dann lass deinen Blick ein weiteres Mal schweifen. Jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurueckkehren.(67:3-4)

Ein Mann fragte Imam Jafar as-Sadiq den Enkelsohn des Propheten Muhammad:

Was fuer einen Beweis kannst du mir hervorbringen hinsichtlich dessen, dass ein Schoepfer fuer dieses Universum existiert?

Der Imam antwortete: Die Schoepfung an sich ist ein Beweis dafuer, dass ein Schoepfer existiert – Blickst du denn nicht auf ein Bauwerk und bist dir waehrenddessen sicher, dass es einen Baumeister hat, selbst wenn du ihn doch nie sahst, und die Errichtung (des Bauwerkes) auch nicht miterlebtest?

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Kommentar von Termobar
17.06.2016, 22:51

"Gott sagt im Koran: "

Nicht ganz, der Koran behauptet  Gott würde sagen, mehr nicht.

"Wir werden ihnen Unsere Zeichen ueberall auf Erden und in ihnen selbst
zeigen, bis ihnen deutlich wird, dass es die Wahrheit ist. Genuegt es
denn nicht, dass dein Herr Zeuge ueber alle Dinge ist? ( 41:53)  "

Das scheint offensichtlich bisher nicht funktioniert zu haben.

"Siehe in der Schoepfung der Himmel und der Erde, und in Wechsel der
Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit
dem, was den Menschen nuetzt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser
nieder sendet, womit Er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an
allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der
Wolken, die zwischen Himmel und Erde, zum Frondienst gezwungen sind,
sind wahrlich Zeichen fuer ein Volk das versteht. (2:164) "

Nur das davon heute ne Menge natürlich erklärbar ist und die "belebte Erde" die damals unerklärliche beobachtung war, dass es blüht wenn man Wasser auf Wüste kippt.

"So schau dich um, siehst du einen Makel? Dann lass deinen Blick ein
weiteres Mal schweifen. Jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir
zurueckkehren.(67:3-4)"

Schraubenfliegenlarven und Malaria. Schonmal zwei Makel. Auf Wunsch noch mehr.

"Der Imam antwortete: Die Schoepfung an sich ist ein Beweis dafuer, dass
ein Schoepfer existiert – Blickst du denn nicht auf ein Bauwerk und bist
dir waehrenddessen sicher, dass es einen Baumeister hat, selbst wenn du
ihn doch nie sahst, und die Errichtung (des Bauwerkes) auch nicht
miterlebtest?"

Einerseits würde das nicht zeigen welcher Schöpfer es den war, andererseits ist das Problem hier, der Vergleich hinkt. Bei Bauwerken hat man vorher schon mal gesehen wie welche gebaut wurden. Daher weiss man bei einem neuen Bauwerk, dass es gebaut wurde. Der Vergleich ist daher bei Universen unmöglich, wir haben kein Zweites um den Schluss wie bei Gebäuden ziehen zu können. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es sehr plausible Erklärungen für die Entstehung des Universums gibt, die alle völlig Schöpferfrei daherkommen.

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Gäbe es "Beweise", brauchte man nicht mehr zu "glauben", sondern würde man wissen!

Da wir Menschen aber nicht wissen, müssen/dürfen/können wir "glauben".  :-)

MfG

Arnold

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  • Weil eine stille Stimme im Inneren gegeben ist: Ur-Ahnung, Ur-Bindung, Ur-Sehnsucht, Ur-Vertrauen...
  • Weil Hoffnung zuletzt stirbt...
  • Weil Trost und Kraft darin gefunden und gestärkt wird...
  • Weil man zur Gesellschaft gehören und nicht ausgeschlossen sein will...
  • Weil familiäre / kulturelle Traditionen dies erfordern...
  • Weil Evolutionstheorie nicht akzeptabel ist...
  • Weil man an ein Leben danach glaubt...
  • Weil, weil, weil...

Gruß Fantho

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Kommentar von HumanistHeart
17.06.2016, 23:57

Weil Evolutionstheorie nicht akzeptabel ist...

Das auch noch?
Du meine Güte.

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