Warum glauben Menschen noch an Gott/Götter?

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24 Antworten

---Mit dem Paradiesrausschmiss ist dann eingetreten, mit Bezug auf die moralische Gesamtauffassung des Menschen, daß er sich als sündig fühlte, während er unfähig gewesen wäre, in die Sünde zu verfallen, wenn er im Paradies geblieben wäre, in dem Stande des instinktiven Geführtwerdens durch göttlich-geistige Mächte.
---Während er da unfähig zu sündigen war, also sündlos geblieben wäre wie ein bloßes Naturgeschöpf, ist er fähig geworden zu sündigen durch dieses Selbständigwerden gegenüber den göttlich-geistigen Mächten.
---Und es trat dann in der Menschheit dieses Sündenbewußtsein auf: Ich als Mensch bin nur dann nicht sündig, wenn ich meinen Weg wiederum zurückfinde zu den göttlich-geistigen Mächten. Was ich durch mich selber beschließe, das ist als solches sündhaft, und ich kann nur die Sündlosigkeit erringen dadurch, daß ich den Weg zu den göttlich-geistigen Mächten wiederum zurückfinde.
---Und dazu benötige ich unbedingt die Religion, damit mich diese auf meinem Weg stützen kann.

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Die Menschen tun das immer noch und obwohl, weil sie halt nicht nach dem simplen Schema von Reiz und Reaktion funktionieren, das B. F. Skinner 1938 in seinem Buch "The Behavior of Organisms" dargestellt hat, und an dessen Anwendbarkeit die behavioristischen Verhaltenstheoretiker glauben.

Versuchstiere reagieren auf dargebotene Reize (Futter, Belohnung, Bestrafung) nicht zuverlässig so, wie ein Behaviorist denkt, daß sie es müßten. K. und M. Breland erklärten dies in 1961 ihrem Artikel mit dem Titel "The Misbehavior of Organisms".

Menschen reagieren ebensowenig wie Versuchstiere immer folgsam auf die ihnen dargebotenen Belohnungen, Bestrafungen oder Lerneinheiten. Schon als Schulkinder schalten sie ab, sobald der Stoff sie langweilt. Und was "die Wissenschaft" zu erklären hat, interessiert sie nicht unbedingt mehr als was die Zeugen Jehovas ihnen an der Haustür erklären wollen. Ihre Aufmerksamkeit ist eine knappe, teure Ressource und sie von etwas zu überzeugen, kann ein mühsames Geschäft sein. Ich finde das gut und sorge mich eher um die Fälle, in denen es so leicht gelingt, sie hinter irgendwelche Popstars und Führer zu scharen.

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Das hat mit dem Aufbau unseres Gehirnis, mit Psychologie zu tun. Es gibt umfangesiche Forschungen, warum Menschen, und zwar sehr viele und welteit, wissenschaftliche Beweise nicht akzeptieren können und glauben wollen, was sie glauben wollen. Es hat viele Vorteile für das Inddividuum, sich die Welt mit Gott zurechtudenken, wie man es haben will. Es ist auch eine soziale Sache, Gruppenbildung. Daher bekämpfen sich z. B. verschiedene islamische Glaubensgruppen aus völlig irrationalen Gründen.

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Weil sie "klüger" (Jes.45,22) sind als andere (Ps.53,2) ?

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) versucht ja mit allen Mitteln, die Menschheit von unserem ewigen Vater fernzuhalten und schafft es bis zu einem gewissen Zeitraum (Offb.14).

Dann wird er gefangen (Offb.20,2) und der Menschheit wird die Wahrheit Gottes (Joh.17,17) offeriert.

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Wissenschaft ist nicht das Gegenteil von Glaube/Religion. Man kann annehmen, dass es jemanden gibt der sich unsere Realität "ausgedacht" hat. 

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Kommentar von Ranzino
15.05.2016, 14:44

Oh doch, denn aufmerksame Wissenschaft hinterfragt sich ständig.

Und für deine Annahme gibts schlicht keinen Grund.

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Kommentar von Chiron78
15.05.2016, 14:50

Wissenschaft is sehr wohl das gegenteil von glaube und religion.

steckt ja schon in den Namen; Wissenschaft ist das was WISSEN schafft -- Glaube ist halt nur irrationales Gedankentum.

schon Hawking sagte; es bedarf keinen Gott für die entstehung des universum - denn wie hätte er existieren können wenn es weder Raum noch Zeit gab?

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Kommentar von Ryuuk
15.05.2016, 14:56

Es ist das Gegenteil.

Wissenschaft ändert ihre Meinung mit den Fakten, Glauben leugnet die Fakten um ihre Meinung beizubehalten.

Du kannst eine Menge annehmen, aber das macht es nicht wahr.

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Wo, bitte, erklärt die "Wissenschaft" die Herkunft des Menschen "klar und logisch" ?

Dass es vor Mill. von Jahren plötzlich einen Knall gab (von was ?) und das "ganze Universum" ist auseinander geflogen und kreist jetzt seit Jahrmillionen Jahren friedlich um sich herum ?

Dass aus "Tod" Leben entstand, welches das Reich Gottes erben wird (1.Joh.3,1) ?

Dass die "Ungläubigen" das Reich nicht erhalten werden (1.Kor.6,9-10) ? 

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Kommentar von ScoreMagnet
03.05.2017, 19:32

1. Millionen?! Allein Dinosaurier sind erst seit 65 Mio. Jahren gestorben, Milliarden wäre noch zu wenig 2. Friedlich? Dir ist wohl nicht klar, was so passiert im Weltall

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Das was in der Bibel steht gibt auch heute noch ich bin der Beweis dafür!

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Kommentar von Chiron78
17.05.2016, 09:25

Für was?

Sodom und Gomorra?

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Kommentar von stoffband
20.05.2016, 11:51

Danke hater

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"Es gibt mehr Ding im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt" sagt schon Shakespeare.

Inzwischen hat sich die Schulweisheit zwar um das Hundert- oder Tausendfache (oder auch noch viel mehr) vergrößert, eine endgültige wissenschaftliche Erklärung für alles gibt es aber immer noch nicht, es gibt also immer noch Raum für Gott (und ich persönlich glaube, obwohl ich durchaus eher wissenschaftlich als religiös orientiert bin, eine endgültige wissenschaftliche Erklärung für alles wird es niemals geben.)

Und Religion dient ja nicht vor allem dazu, zu erklären, wie der Mensch (oder die Welt oder sonst was) entstanden ist - dazu sollte Religion eigentlich gar nichts sagen, und zumindest die "offizielle" christliche Kirche hat inzwischen begriffen, dass entsprechende Bibelstellen symbolisch zu verstehen sind -, sondern Grundlagen dafür zu geben, wie er sich verhalten sollte - dazu kann und will Naturwissenschaft keinerlei Aussage machen.

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Kommentar von claushilbig
17.05.2016, 00:41

Oder kurz gesagt:

Die Frage nach dem Sinn des Lebens, die sich viele Menschen stellen, kann und will Wissenschaft nicht beantworten, Religion aber wohl.

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- Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.
- Sinn fürs Leben
- Trost bei Problemen
- Einen Vertrauenswürdigen Ansprechpartner

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 Nur da der Mensch der Meinung ist erklären zu können, wie die Welt entstanden ist, heißt das nicht, dass es Gott nicht gibt. Ich finde, dass diese Welt z. B. von ihrer Position im Sonnensystem und von ihrem Aufbau (Atmosphäre) gut durchdacht ist. Ich glaube, dass die Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist.

Man kann sich mit Naturwissenschaften beschäftigen und gläubig sein. Sie können ja mal nach Meinungen der Kirche suchen, was diese zu Naturwissenschaft und Glaube sagt.

Hier noch weitere Gründe, um an Gott zu glauben:

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die von Ärzten untersucht
werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein
Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch
bestätigt wird. Die Ärzte, die das untersuchen wissen nicht immer, dass
ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass ein Wunder
passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig
gesprochen werden kann.

Zum Leben nach dem Tod: es gibt Gründe, um an ein Leben nach dem Tod
zu glauben. Wenn Sie einige Gründe wissen möchten, dann können Sie im
Internet z. B. nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" oder "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen).

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Kommentar von Moltik
15.05.2016, 16:36

Die Erde ist nicht "perfekt" für den Menschen angepasst, der Mensch hat sich (Biologisch) an die Erde angepasst. 

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Kommentar von Ryuuk
15.05.2016, 17:19

Nur da der Mensch der Meinung ist erklären zu können, wie die Welt entstanden ist, heißt das nicht, dass es Gott nicht gibt.

Kannst du beweisen, das dein Gott existiert?

Ich finde, dass diese Welt z. B. von ihrer Position im Sonnensystem und von ihrem Aufbau (Atmosphäre) gut durchdacht ist. Ich glaube, dass die Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist.
Du kannst glauben was du willst, das macht es nicht wahr.

Und du verwechselst Ursache und Wirkung.

Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein
Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird.


Das Menschen gesund werden passiert ständig.

Kannst du mir irgendjemanden nennen, dem auf einmal fehlende Gliedmaßen oder Organe nachgewachsen sind?

Zum Leben nach dem Tod: es gibt Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ja, man nennt es verzweifeltes Wunschdenken.

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Kommentar von ScoreMagnet
03.05.2017, 19:34

Es gibt 1000 wenn nicht Milliarden Erdähnliche Planeten. Bereits in relativer Nähe gibt es über 100

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Ich denke, es liegt zum Teil auch daran, dass religiöse Menschen mit der Religion aufwachsen: regelmäßig beten, Religionsunterricht in der Schule und und und.

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Kommentar von comhb3mpqy
15.05.2016, 15:38

ich habe auch Religionsunterricht in der Schule und glaubte schon als ich noch kleiner war an Gott, aber ich habe mittlerweile auch Argumente, um an Gott zu glauben. Einige Argumente habe ich auf diese Frage als Antwort gegeben. Die können Sie lesen, wenn es Sie interessiert. Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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Ich glaube nicht an Gott, weil die Wissenschaft ihn beweisen könnte oder weil ich die Wissenschaft ignoriere. Ich glaube an Gott, weil ich es will. Weil die Lehre, die ich praktiziere (das Christentum) mit meiner inneren Wahrheit übereinstimmt, weil ich eine personale Beziehung zum Gott dieser Lehre spüre und weil es meinem Leben weiten Raum und Sinn verschafft, der den weit übersteigt, den ich mir selbst geben könnte.

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Den Menschen aus Lehm und was weiß ich hervorzubringen, ist für einen allmächtigen Gott kein Problem. Ein bißchen Zauberei - fertig. Aber die ungeheure Komplexität der Entwicklung der Arten, die dann zum Menschen geführt hat, ist ein wirkliches Wunder. Was wir von der Evolution bisher erkannt haben, nötigt mir immer wieder Staunen und Bewunderung ab und läßt mich um so mehr einen Geist vermuten, der es wollte und der es vollkommen durchschaut. 

Wer es anders betrachten möchte, kann das ja tun. Gruß, q.

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weil sie nicht an Gott glauben, sondern der Offenbarung Gottes glauben und das ist ein Unterschied! Du glaubst ja auch nicht an Menschen, sondern an die Aussagen von bestimmten Menschen.

Wir glauben nicht an einen Lückenbüsser-Gott, der nur dann zum Zug kommt,
wenn die Wissenschaft nicht mehr weiterweiss, also immer kleiner wird,
je mehr man weiss. Gott ist immer gleich gross. Nur weil die
Wissenschaft nachvollziehen kann, wie gewisse Dinge funktionieren,
ändert das nichts am Schöpfer, von dem die  Menschen den Drang und die Fähigkeit zum Forschen erhalten haben.

Die Unendlichkeit Gottes lässt sich nicht in wissenschaftliche Formeln pressen und auch nicht vom begrenzten menschlichen Verstand erfassen. Die Bibel ist  kein naturwissenschaftliches Buch. Sie will als Glaubensbuch vermitteln, dass es einen Urheber allen Seins gibt und dass Gott die Welt und die Menschen aus dem Nichts ins Dasein gerufen hat. Diese Aussage kleidet sie in bildhafte Darstellungen nach den damaligen Vorstellungen. Die Erschaffung der Welt und des Menschen in einem langen Entwicklungsprozeß ist für Gott nur ein Augenblick ewiger Gegenwart.

Die Naturwissenschaften haben Gott nicht abgeschafft. Sie können vielmehr ein wichtiger Wegweiser zu ihm sein.
Gott kommt dort ins Spiel, wo die Wissenschaft nicht weiterweiss. Sie ist ehrlich genug, um ihre Grenzen zu kennen. Der Glaube an eine
höhere Macht ist weit verbreitet, auch unter Wissenschaftlern. Man nennt
das «Deismus». Für gläubige Christen ist das zwar eine zu unscharf
definierte Position – wir glauben an einen personalen Gott als Schöpfer
und an die Offenbarung durch Jesus. Aber im Grunde ist man sich einig,
dass nicht Materie und Energie allein zum komplexen Leben geführt haben
können.

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Kommentar von Ryuuk
15.05.2016, 17:09

"Wir glauben nicht an einen Lückenbüsser-Gott, der nur dann zum Zug kommt, wenn die Wissenschaft nicht mehr weiterweiss"

"Gott kommt dort ins Spiel, wo die Wissenschaft nicht weiterweiss."

Was ist es nun?

Nur weil die Wissenschaft nachvollziehen kann, wie gewisse Dinge funktionieren, ändert das nichts am Schöpfer, von dem die  Menschen den Drang und die Fähigkeit zum Forschen erhalten haben.

Nur gibt es keine Beweise dafür, das es ihn wirklich gibt.

Das du an ihn glaubst, ändert nichts daran, das er nicht mehr als eine unbelegte Behauptung ist.

Der Glaube an eine höhere Macht ist weit verbreitet, auch unter Wissenschaftlern.

Nicht laut den Statistiken die ich kenne. Aber selbst wenn, ohne Beweise sagt das nichts darüber aus, ob es diese Macht überhaupt gibt.

Aber im Grunde ist man sich einig, dass nicht Materie und Energie allein zum komplexen Leben geführt haben können.

Falsch. Die Wissenschaft ist sich sehr einig darüber, dass das sehr gut von selbst funktioniert. Keine Magie notwendig.

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Ich bin Christ und glaube daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert zur Frage ist m. E. folgender Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser
Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische
Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Die Antwort lautet: Indoktrination

Ein System aus Bräuchen, Traditionen und Umfeldern welche sich gegenseitig in ihrem Glauben bestärken. Das Video zeigt das sehr anschaulich.

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Zum einen waren die Menschen vor 500 Jahren bereits genau so intelligent wie heute,

zum anderen ist man auch mit der ganzen Wissenschaft weit davon entfernt, das Menschsein erklären oder begründen zu können, deshalb kann DAS kein Argument sein,.

Es gibt nicht nur einen enormen Wissenszuwachs während der letzten paar Hundert Jahre, sondern auch gleichzeitig einen enormen Wissensverlust.

Die Frage mag berechtigt sein, nicht begründet aber scheint mir das Wörtchen "noch" in der Frage.

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Kommentar von Chiron78
17.05.2016, 09:19

Es gibt nicht nur einen enormen Wissenszuwachs während der letzten paar Hundert Jahre, sondern auch gleichzeitig einen enormen Wissensverlust.

Ich seh grad was Gläubige mit Logik meinen - Wer noch?

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Ich glaube an Gott, weil die Wissenschaft mir nicht Erlösung von meinen Fehlern (Sünden), Frieden (in allen Umständen) und den Sinn des Lebens gibt sowie kein ewiges Leben schenken kann.

Gott steht über der Wissenschaft. Und ob deren Erklärungen "genauer, präziser und logischer" sind, ist wohl Ansichtsache. Du verstehst ja vermutlich auch nicht, wofür der Mensch Erlösung benötigt ;-)

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Kommentar von IchbinPilotAB
16.05.2016, 23:41

Warum machst du überhaupt Fehler ? 

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Gott ist ja nicht in erster Linie da (sofern man an IHN glaubt) um den Menschen haarklein zu erzählen woher sie kommen und entstanden sind und wie (in allen Einzelheiten) die Welt entstanden ist etc. Die Bibel äußert sich zwar auch dazu, aber nicht auf intelektueller und wissenschaftlicher Art und Weise, sondern geistlich und in einer unwissenschaftlichen, gleichnisartigen und inspirierten Sprache. Und dies sicherlich nicht um etwas zu verbergen. Es geht einfach gesagt um klare Prioritäten: Was ist Gott wichtig? Was ist lebenswichtig für den Menschen? Was ist das Problem? Was ist die Lösung? Darum geht es, und nicht um Moleküle, menschliche Logik, temporäre Erscheinungen, sinnlose Diskussionen die am Ziel vorbeifliegen. Wissenschaft ist gut, aber kein Grund oder gar Beweis gegen die Existenz Gottes.

Gibt es Gott, so lebt er in einer anderen Dimension und kann nicht mit menschlicher Logik und dem, was der Mensch leisten kann, ergründet und bewertet werden. Gott ist größer! Und ER kann schon gar nicht logisch wegdiskutiert und ins Reich der Fabeln verschoben werden. Gott begegnet man durch Geist und Wahrheit im Glauben! Nicht anders - es geht nur so. Und das hat sich nicht der Mensch so ausgedacht, sondern es ist Gottes Bedingung. Die Christen können bestätigen, daß es auch genau so funktioniert. Wer das ins Lächerliche zieht, weiß nicht von was er redet.

Das Wichtigste für den Menschen ist, zu erfahren was ihn befreit von der Sünde und dem Tod und dem Teufel. Es gibt eine unsichtbare Realität. Der Mensch braucht Erlösung durch die Vergebung der Sünden. In 1. Johannes 3,8 steht: "Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre". Darum geht es. Es geht nicht um eine Religion oder eine Art Jenseitsvertröstung. Es geht darum, daß man nicht nur das glaubt, was man sieht und einsieht, daß es ein Leben nach dem Tod gibt. Und auch, daß man vor Gott über sein Leben einmal Rechenschaft ablegen muss. Wer Jesus Christus als seinen Erlöser gefunden hat (Johannes 3,.16) hat den Sinn des Lebens gefunden.

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Kommentar von claushilbig
17.05.2016, 00:37

Zum ersten Absatz absolute Zustimmung!

Der zweite und dritte Absatz ist mir dann aber doch etwas zu "missionarisch" ;-)

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Kommentar von Chiron78
17.05.2016, 08:36

"
Wissenschaft ist gut, aber kein Grund oder gar Beweis gegen die Existenz Gottes.
"

Es gibt schon Theorien die Begründen das es eben keinen Gott bedarf.

Hierzu leg ich dir gern die Werke von Stephen Hawking ans Herz.

Entstehung des Universums, in dieser Zeit kann Gott unmöglich existiert haben - da es weder Raum noch Zeit gab.

Und selbst wenn doch, bedarf es für die Entstehung der Erde kein göttliches/ himmlisches eingreifen... das hat die Natur/ Universum schon ganz gut allein geschafft.

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2ter Absatz:

1ter Satz: Du weißt das es eine Zeit gab, wo du dafür gehängt wurdest oder wenigstens Hausarrest bekamst (Je nachdem wie wichtig und bedeutent dein Name war)

Aber ich find grade dein ersten Satz als den interessantesten den ich seit langem gelesen habe.

Wie sich die Religion aufeinmal der Wissenschaft bedient ist einfach zu göttlich.

Letzer Satz: Folglich jede Kritik, jeder Diskussionversuch.. alles was ansatzweise gegen Christen/katholiken ist... ist lächerlich. Und dennoch dreht und wendet ihr die Wissenschaft so, wie ihr sie braucht und gut für euch ist...

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3ter Absatz: Von Sünde befreit klingt gut... wie genau machen es eigtl. eure Päpsten? nachdem sie sich beim Volk bereichert haben (Teban von Elst) oder ihr Schutzbefohlenen Kinder missbraucht haben... reicht dafür 1 Ave maria und 1 Rosenkranz aus?

Du zitierst ja gerne aus der Bibel... warum konnte man mit Jesus reden, diskutieren... mit euch aber nicht?

ps: wie kann es sein das früher (siehe Bibel) Gott auf die Menschheit/ Erde einfluss genommen hat... aber seit langer, langer Zeit nie wieder was von sich sehen oder hören lies? Hat er sich von der Erde abgewandt? Mmmh.... man weiß es nicht.

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