Warum glauben Menschen an Gott/Götter?

28 Antworten

Hallo barneyystinson,

enngleich auch der Glaube an einen Gott nicht wissenschaftlich zu beweisen ist, so offenbart dennoch die Natur vieles, was auf einen intelligenten Planer und Designer schließen lässt. Ich spreche hier nicht von einem Gott, der die Abläufe in der Natur ständig steuert und überwacht (was auch gar nicht nötig ist, da diese von den Naturgesetzen bestimmt werden), sondern von dem Urgrund aller Dinge, von dem, der das Leben in Gang gesetzt und der bestimmte Grundarten der Lebewesen ins Dasein gebracht hat, die sich dann im Laufe der Zeit durch Veränderung der Gene und Anpassung weiterentwickelt haben.

Welche Merkmale der Lebewesen deuten denn auf einen Designer des Lebens hin? Nun, hier gibt es einen überaus reichhaltigen Fundus. Ich möchte hier einige Tiere herausgreifen, die aufgrund bestimmter Konstruktionsmerkmale für einen bestimmten Wissenschaftszweig, die Biomimetik, von Bedeutung sind. Einige dieser Lebewesen sind so genial konstruiert, dass man versucht, bestimmte Merkmale nachzuahmen und sie in Wissenschaft und Technik nutzbar zu machen.

Da ist z.B. der Buckelwal zu nennen, der nicht nur durch seine Größe (12 Meter lang, 30 Tonnen schwer) beeindruckt, sondern auch durch die Art und Weise, wie er seine Nahrung (Krill und kleine Fische) fängt. Sobald er einen Fischschwarm ausfindig gemacht hat, schwimmt er unter diesen und erzeugt durch spiralige Bewegungen beim Auftauchen eine Art Vorhang aus Luftblasen, der die Fische an der Wasseroberfläche gefangen hält und für den Wal so zu einer leichten Beute werden lässt.

Forscher haben nun herausgefunden, dass dem Buckelwal die sehr engen Kreisbewegungen, die er beim Beutefang vollbringen muss, durch eine Besonderheit in der Form seiner Brustflosse gelingt. Diese ist nämlich nicht glatt, sondern mit knotartigen Hautverdickungen, den sog. Tuberkeln, versehen, die ihm einen höheren Auftrieb verleihen und zu einen geringeren Strömungswiderstand führen.

Dieses besondere Konstruktionsmerkmal versucht man sich inzwischen bei der Konstruktion von Flugzeugflügeln nutzbar zu machen. Tragflächen, die die Form der Brustflosse des Buckelwals, nachahmen, würden zum einen die Flugsicherheit erhöhen und zum anderen würde man weniger bewegliche Steuerflächen benötigt, was wiederum zu einer Vereinfachung der Wartungsarbeiten führen würde. Biomechaniker rechnen damit, dass eines Tages sämtliche Düsenverkehrsflugzeugen mit entsprechenden Tragflächen ausgestattet sein werden. Auch bei der Herstellung von Schiffsrudern, Wasserturbinen, Windrädern und Rotorblättern versucht man die Kenntnisse in Bezug auf die besonderen Form der Brustflosse des Buckelwals umzusetzen.

Für Bioingenieure ist das Belüftungssystem eines Termitenbaus interessant. Termitenhügel, die in der Regel nur aus Erde und Speichel bestehen und bis zu 6 Meter Höhe erreichen, zählen zu den Meisterwerken der Baukunst. Trotz großer Temperaturschwankungen von über 40 Grad, wird mittels verschiedenen Kammern, Galerien und Gängen, die Temperatur in dem Termitenhügel eine konstante Temperatur von 31 Grad gehalten, die für die Aufzucht einer Pilzart notwendig ist, die den Termiten als Nahrungsgrundlage dient. Die Termiten haben auch an entsprechenden Stellen Belüftungslöcher angelegt, die je nach Außentemperatur, geöffnet bzw. geschlossen werden.

Dieses ausgeklügelte Belüftungssystem haben sich Bioingenieure in Simbabwe zunutze gemacht. Sie haben ein Bürogebäude erstellt, das ähnliche Merkmale wie der Termitenhügel aufweist, wodurch die Energiemenge, die das Gebäude benötigt, um ein Zehntel reduziert werden konnte.

Als drittes Beispiel, wie Vorlagen aus der Natur in der technischen Anwendung nutzbar gemacht werden können, möchte ich den lichtabsorbierenden Schmetterlingsflügel anführen. Die Flügel mancher Arten des Schwalbenschwanzes fangen das Sonnenlicht besonders gut ein, da sie zum einen sehr dunkel pigmentiert sind und zum anderen mikroskopisch kleine überlappende Schuppen auf ihren Flügeln aufweisen. Auf diesen wiederum befinden sich wabenförmige Öffnungen, die durch Längsrippen voneinander abgeteilt sind. Diese Längsrippen leiten das Licht in die Öffnungen, was dem Schmetterling hilft, sich im Sonnenlicht besser aufwärmen zu können.

Über die geniale Konstruktion des Schmetterlingsflügels heißt es in Science Daily: "Auch wenn Schmetterlingsflügel zu den empfindlichsten Strukturen in der Natur gehören, haben sie Forscher dennoch zu einer neuen Technologie inspiriert, mit deren Hilfe man aus Wasser und Sonnenlicht die Produktion von Wasserstoffgas — einem Biotreibstoff der Zukunft — verdoppeln kann." Möglichkeiten in der Anwendung sieht man auch bei der Herstellung optischer Geräte und von Solarzellen.

Welche Schlüsse kann man ziehen, wenn man diese raffiniert entworfenen Konstruktionsmerkmale einiger Tieren betrachtet? Ist es glaubhaft anzunehmen, dass sie das Produkt einer langen Reihe zufälliger Entwicklungen sind? Oder steckt mehr dahinter. Der Biochemiker Michael Behe schrieb diesbezüglich: "Der starke Eindruck von Design erlaubt ein entwaffnend einfaches Argument: Wenn es aussieht, läuft und schnattert wie eine Ente, dann sind wir berechtigt zu schließen, dass es eine Ente ist — solange es keinen zwingenden Beweis des Gegenteils gibt...Design sollte nicht übersehen werden, bloß weil es so offensichtlich ist" (New York Times, 7. Februar 2005).

Und zum Schluss noch folgende Überlegung: Wenn schon die Nachahmung bestimmter Konstruktionsvorbilder der Natur ein großes Maß an Wissen und Intelligenz erfordert, wie viel mehr dann der Entwurf und die Herstellung des Originals? Erfordert es nicht eine Menge an Glauben, davon überzeugt zu sein, dass solch intelligenten Leistungen in der Natur einfach nur aus sich selbst heraus entstanden sind? Reichen die "Kräfte der Natur" wirklich aus, um all diese gut durchdachten und komplexen Systeme hervorzubringen? Darauf muss sich jeder selbst eine Antwort geben!

LG Philipp

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass es Gott gibt und dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist, z. B.:

Gott ist auch in der Schöpfung zu finden. In jeder Zelle spielen sich ständig tausende von Prozessen ab. Es muss ein intelligenter Schöpfer hinter den vielen "Wundern" stecken, die wir im Universum und in der Pflanzen- und Tierwelt entdecken können...

  • Spekulationen.
  • Die meisten Bücher weisen einen roten Faden auf.
  • Keine Prophezeihung wurde von einer neutralen Quelle bestätigt. Die Prophezeihungen konnten nicht datiert werden,. Sie könnten also auch nach dem Ereignis gemacht worden sein.
  • Nein, sie sind nicht genau. Archäologen konnten das widerlegen.
Es muss ein intelligenter Schöpfer hinter den vielen "Wundern" stecken

Zirkelschluß

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Sage einfach ICH GLAUBE und schon bist Du unangreifbar.

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Weil sie es wollen und dank ihrer Fantasie auch können.

Für alles, was Menschen sich nicht erklären können, machen sie Götter oder andere mystische Wesen verantwortlich. Religionen geben den Menschen das Gefühl von Zusammengehörigkeit. Im Kreise von gleichgesinnten fühlt man sich eben am Wohlsten - das kann ein Sportverein, eine politische Partei oder eine religiöse Gemeinde sein.

Ein anderer wichtiger Grund ist die Suche nach dem Sinn des Lebens. Den Glauben an ein Leben nach dem gab es schon bei den frühen Menschen, worauf die Grabbeigaben wie Waffen und Speisen hinweisen. Das gibt den Menschen Trost und Hoffnung auf ein schöneres, unendliches Leben im Jenseits.

Es gibt aber noch einen anderen wichtigen Aspekt, weshalb Religionen sich selbst wider besseres Wissen hartnäckig halten. Die Kirchenfürsten und andere religiöse Führer sorgen dafür, denn sie leben auf Kosten der gläubigen Bevölkerung ausgesprochen gut und üben eine große Macht aus - manchmal offen, manchmal aus dem Hintergrund.

Geistlicher Fürst, Weltlicher Fürst, ... Feminismus

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Warum glauben so viele Menschen an Gott? Warum nehmen wir "ihn" so ernst?

Ich selber bin katholisch und finde das Konzept "Gott" sehr schön für alle die dadurch Hoffnung und positives Ziehen können. Ich selber bete manchmal.. aber trotzdem sehe ich Gott als etwas was von uns die Macht eines Gottes bekommt. Also wenn wir nicht an ihn glauben würden, würde es ihn auch nicht geben. Aber wir geben "Gott" die Kraft uns Hoffnung zu geben, weil wir eben an ihn glauben und der Mensch, nicht die Natur oder was weiß ich, Gott erschaffen hat. Und dadurch dass manche so an ihn glauben, funktioniert Gott auch. Wisst ihr was ich meine? Im antiken Griechenland hat man jahrtausende an Götter wie Zeus und Poseidon etc. gedacht. Da ist es genau das gleiche. Aber was ich garnicht verstehen kann ist wie menschen so sehr an ihn glauben können, dass sie meinen wir sind von ihm erschaffen worden und er würde über unser Handeln urteilen etc etc..also so als würde er wirklich wirklich existieren. Ich meine der Glaube an die mythischen Götter und Kreaturen war früher genauso Norm wie der häutige Glaube.. warum denken dann also so viele, dass es Gott gibt? Was ich nämlich überhaupt nicht verstehen kann sind Menschen die ihr Leben durch diesen Glauben einschränken, Menschen die Krieg wegen sowas führen..

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