Warum glauben manche Menschen nicht an Esoterik?

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47 Antworten

Ich stelle mir oft die Frage, warum manche Menschen nicht an Esoterik glauben. Können sie es nicht? Sind sie zu stur? Fehlt es denen an Menschlichkeit?

Nicht an Dinge zu glauben, für deren Existenz es keinerlei stichhaltige Beweise gibt, ist weder stur noch unmenschlich.

Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann und nicht wissen kann, deshalb muss man glauben..

Man kann auch einfach sagen "Ich weiß es nicht". Nichtwissen muss man nicht zwangsläufig durch Glauben kompensieren.

Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine Perspektive!?

Es gibt beweisbare Fakten und es gibt hypothetische Theorien.

Natürlich kann es sein, dass wir Dinge entdecken, die unsere bisherige Faktenlage neu bewerten lassen - aber das ändert nichts daran, dass sie konkreter sind, als reine Gedankenmodelle

Ich glaube...

Du kannst glauben woran du magst, auf deine persönlichen Vorstellungen gehe ich daher nicht näher ein.

Manche Menschen verschwenden ihre Zeit, denn, die Menschen, die nach Beweisen suchen, werden keine bekommen.

Da sind Naturwissenschaftler ganz anderer Ansicht, denn erst durch Hinterfragen und die Suche nach Erklärungen und Beweisen entstand Wissen.

Manche Dinge kann man einfach nicht beweisen...

Richtig. Entweder weil sie nicht existieren, es sich um Zufälle handelt, oder weil man die zugrunde liegende Gesetzmäßigkeit noch nicht erkannt hat. Möglicherweise übersteigt das Konzept auch unser Verständnisvermögen.

Warum gibt....

Deine "warum" Fragen lassen sich zum Teil ganz rational beantworten -

Gefühle und Triebe sind das Ergebnis von Hormonausschüttungen im Körper, die Reaktion auf Reize an das Nervensystem usw. Dazu gehören Liebe, Hass, Geschlechtstrieb usw.

Träume sind einfach das Ergebnis von Gehirnaktivität, denn auch wenn man schläft, ist man nicht "hirntot". Es sind lediglich andere Bereiche des Gehirns aktiv, als im Wachzustand.

So genannte Spontanremissionen sind auch nicht in jedem Fall wissenschaftlich unerklärbar und auch der Placebo-Effekt nicht.

Wenn ein Mensch glücklich ist, schüttet sein Körper Hormone aus, die beispielsweise schmerzlindernd wirken und das Immunsystem stärken.

Der Gedanke, das viele Menschen für einen Beten, oder irgendeine heilende Energie geschickt wird, stimmt die Personen froh, was positive Reaktionen im Körper hervorruft, die eine Gesundung begünstigen.

Umgekehrt kann eine negative Haltung, etwa der Glaube verflucht zu sein, oder bösen Kräften ausgeliefert zu sein, auch den körperlichen Zustand verschlechtern.

Das ist also alles keineswegs übernatürlich, göttlich oder ähnliches.

Ich selbst bin zwar ein religiöser Mensch, denke aber, man sollte aber mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben, sonst glaubt man nachher auch noch die hinterletzte Verschwörungstheorie und das absurdeste Esoterik-Geschwurbel.

Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist.

Das ist vielleicht in deiner subjektiven Realität so...

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Nein, es fehlt mir nicht an Menschlichkeit, allerdings auch nicht an gesundem Menschenverstand. Ich habe von deinen Ausführungen nur zwei, drei Sätze gelesen, und glaube, dass du mich nicht von deinen Ideen überzeugen könntest. Du siehst, auch ich habe einen Glauben.

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Ich glaube deswegen nicht an so esoterisches Zeugs, weil es nach meiner Meinung reine Fantasieprodukte sind ohne jeglichen Beleg, dass das irgendwas mit der Wirklichkeit zu tun haben könnte.

Im Gegenteil, vieles von den esoterischen Fantasien konnte auch schon direkt als Blödsinn nachgewisen werden.

Letztlich erfordert dein "Glauben" die Fähigkeit, sich mit einer erfundenen Scheinwelt abspeisen zu lassen und nicht kritisch nachzufragen. Dieses Talent ist aber nicht jedem gegeben.

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Radyschen 25.07.2016, 12:12

Ganz genau. Dass Wissenschsftler an Gott glauben, stimmt auch nicht, wer hat das denn gesagt? Vielleicht die nicht besonders intelligenten Wissenschaftler, die diese Studien machen. Aber die wirklich intelligenten Wissenschaftler glaub(t)en nicht an Gott, Albert Einstein z.B. auch nicht. Besonders peinlich finde ich die Behauptung, dass alle die nicht daran glauben, keine Realisten sind. Aber in Wirklichkeit bist du ein Idealist! Ich wäre froh, wenn es soetwas mystisches gäbe, aber mein Verstand erlaubt es mir einfach nicht, daran zu glauben, das ist einfach unlogisch und an unlogisches möchte ich auch nicht glauben. Wenn gläubige Erwachsene ein Kind wegen seines unsichtbaren Freundes belächeln sollten sie sich mal selbst belächeln! Einfach peinlich.

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Ich stelle mir oft die Frage, warum manche Menschen nicht an Esoterik
glauben. Können sie es nicht? Sind sie zu stur? Fehlt es denen an
Menschlichkeit? Das sind Fragen, die ich mir oft stelle.

Da stellt sich zunächst einmal die Frage, was denn bei dir fehlt, wenn du dir diese Fragen nicht oder nur so überaus unzulänglich beantworten kannst. Die meisten Menschen glauben nicht an Esoterik, weil sie einerseits erkannt haben, daß es nicht die geringsten Anzeichen dafür gibt, daß an Esoterik irgendetwas dran ist, und weil andererseits der überwiegende Großteil der Esoterik einwandfrei widerlegt bzw als Humbug abgetan werden kann.

Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann und nicht wissen kann, deshalb muss man glauben.

Wissen ist immer ein momentaner Zustand. Es kommt ständig neues Wissen dazu. Aussagen wie jene, daß Erkenntnis und Wissen eine klare Grenze haben, sind durch nichts bestätigt. Wer ernst genommen werden will, der muss seine Behauptungen beweisen. Und nein, glauben muss man grundsätzlich schon einmal gar nicht.

Ich denke auch, dass nur denen das Licht erscheint, die glauben.

Dann denk das doch. Ändert nichts an der Tatsache, daß es dafür keinerlei Anzeichen gibt.

Ich war selber Atheist, ich habe meine Meinung geändert und ich glaube nun an Gott.

Du warst also Atheist? Hattest du dafür Gründe? Oder warst du nicht doch eher nur ein Agnostiker bzw jemand, der keine Meinung zum Thema Gott hatte?

Und an welchen Gott glaubst du denn jetzt? An den christlichen, an den muslimischen, an die Götter der alten Agypter? Sie alle haben die gleiche Darseinsberechtigung bzw für alle spricht nichts.

Dieses Leben ist doch nur ein Test, ein Projekt.

Eine vollkommen haltlose Behauptung. Spekulation, nichts weiter.

Ich finde, dass die Menschen, die mit Moral und Glaube leben, auch dafür
belohnt werden und an einen besseren Ort gelangen werden.

Auch dafür finden sich keinerlei Anzeichen. Im Gegenteil. Im Übrigen besitzt jemand, der nur Regeln befolgt, um am Ende belohnt bzw nicht betraft zu werden, überhaupt keine Moral. So funktioniert Moral nicht.

Ich glaube an ein früheres Leben und an das nächste Leben, ich glaube an
Karma. Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine
Perspektive!?

Du glaubst an den gesamten Humbug, den sich Menschen einmal ausgedacht haben. Das Komplettpaket sozusagen, schon klar. Das sind Fantasien und Illusionen.

Manche Menschen verschwenden ihre Zeit, denn, die Menschen, die nach Beweisen suchen, werden keine bekommen.

Falsch. Die Suche nach Beweisen wird stets belohnt. Man darf halt die Antwort nicht vor die Frage stellen und muss auch akzeptieren, was es bedeutet, wenn sich keine Beweise für etwas finden.

Nur die Menschen, die daran glauben und niemandem etwas beweisen wollen, die werden dem Licht begegnen.

Eine weitere vollkommen haltlose Behauptung, für deren Wahrheitsgehalt keinerlei Indizien existieren.

Wenn manche nicht wollen, dass andere Menschen über Gott reden, warum reden sie dann selber darüber, dass es kein Gott geben würde!?

Meiner Meinung lang soll jeder so viel über seinen unsichtbaren, unauffindbaren Freund reden, wie er lustig ist. Meist geht es aber um Regeln dieser Freund angeblich aufgestellt hat und die alle einzuhalten haben. Und da müssten dann schon ein paar Beweie kommen, daß dieser auch existiert.

Manche Dinge kann man einfach nicht beweisen...

Diese Dinge muss man dann auch nicht ernst nehmen.

Was denkt ihr, warum es Gefühle gibt? Warum gibt es Intuition? Warum gibt es Instinkt? Warum gibt es Träume?

All dies ist klar durch die Evolution sprich wissenschaftlich erklärbar.

Sagt mir mal, warum kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, auch wirklich gesund werden!? Ihr könnt das nicht beantworten, niemand kann es.

Doch, das kann man selbstverständlich ebenfalls längst erklären. Auch hier findet sich nichts Übernatürliches.

Der Glaube allein lässt Wunder erscheinen, aber man muss es auch wirklich wollen.

Wunder gibt es nicht. Alles ist rational erklärbar. DAS muss man jedoch wollen.

Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott. Warum tuen sie das? Weil sie wissen, dass es für bestimmte Dinge keine Beweise
gibt...

Dies ist schlicht und ergreifend falsch. Man könnte auch sagen: Frei erfunden! Die meisten Wissenschaftler glauben nicht an Götter.

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt! Könnt ihr nicht, oder!?

Doch. Hat Andrastor ja bereits getan.

Werdet endlich wach! Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist.

An welche Wunder sollte ich denn glauben? Da war jetzt ja nichts Überzeugendes dabei.

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Hi,- deine Frage drückt das Problem bereits mit dem Wort "Glauben" aus.

Und um das Problem perfekt zu machen hier die Bedeutung des Wortes "Esotherik":

Esoterik - von altgriechisch ἐσωτερικός
esōterikós ‚innerlich', ‚dem inneren Bereich zugehörig' - ist in der
ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur
für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im
Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen.

Dein Dilemma besteht darin, dass du eine allgemeine Verständigungsmöglichkeit für oder über Etwas forderst, welches per Definitionem genau dieses für sich ausschließt.

Die Antwort auf dieses Dilemma ist: "Leben und leben lassen" - die kritischen Rationalisten die Esotheriker und umgekehrt. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass Toleranz ein Produkt der Vernunft ist während esotherisches Denken immer Begleiterscheinung "erleuchteter Diktatoren" war die Vernunft als einen natürlichen Feind ihrer "reinen Lehre" betrachtet haben weil sie die rationale Durchsetzung irrationaler Ziele mit Rationalität als Prinzip verwechselt haben. -

Was du zuhause machst soll keinen stören - wenn es da bleibt. -- Alles klar? ;-)

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Viele Menschen glauben nicht an Esoterik, weil sie rational, kritisch und logisch denken. 
Das führt dazu, dass man nicht jede unbelegte Behauptung glaubt, die einem gefällt.
Die verschiedenen esoterischen Lehren haben nämlich alle eines gemeinsam, sie sind nur unbelegte Behauptungen. 

Wer so etwas Absurdes für wahr hält, ist entweder besonders leichtgläubig, unterliegt einem Denkfehler, oder wurde schon als Kind indoktriniert.

Es ist wie der Gottglaube, an dem auch viele Menschen festhalten, obwohl er widersprüchlich ist.

Ob Esoterik oder Religion, beides ist Wunschdenken, denn es gibt nicht für alles eine Erklärung, nicht alles hat einen Sinn oder einen Grund und es steckt nicht hinter allem ein Wille.
Das ist alles kein Grund, Fantasiegeschichten von Göttern, Geistern, obskuren Energien oder anderen Blödsinn zu glauben, nur um irgendeine Erklärung zu haben, die eigentlich keine ist.

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Fantho 22.07.2016, 00:42

Du hast hier nur ein Geschwurbsel von Dir gegeben...

Warum?

Weil Du Deine Aussagen mit keinem einzigen Beispiel untermauert hast...

Viele Menschen glauben nicht an Esoterik, weil sie rational, kritisch und logisch denken.

Totschlagargument!

dass man nicht jede unbelegte Behauptung glaubt, die einem gefällt.

Das tun viele Esoteriker ebenso nicht - sie probieren diese 'Behauptungen' erst aus, sprich sie wollen selber Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln...

Die verschiedenen esoterischen Lehren haben nämlich alle eines gemeinsam, sie sind nur unbelegte Behauptungen.

Totschlagargument! Außer Du kannst alle Lehren mit Beispielen untermauern, dass sie unbelegte Behauptungen sind...

Wer so etwas Absurdes für wahr hält, ist entweder besonders leichtgläubig, unterliegt einem Denkfehler, oder wurde schon als Kind indoktriniert.

Oder hat Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln können, um dieses für andere Menschen Absurde dann für sich als wahr zu erachten...

Es ist wie der Gottglaube, an dem auch viele Menschen festhalten, obwohl er widersprüchlich ist.

Wo sind die Argumente für die von Dir angesprochenen Widersprüchlichkeiten?

Ob Esoterik oder Religion, beides ist Wunschdenken, denn es gibt nicht für alles eine Erklärung, nicht alles hat einen Sinn oder einen Grund und es steckt nicht hinter allem ein Wille.

Ein Geschwurbsel hoch drei...

Ja, es gibt nicht für alles eine Erklärung - und? Kommt auch in den wissenschaftlichen Bereichen vor...

Doch, alles hat einen Sinn oder einen Grund (Ursache-Wirkung)...

Richtig, nicht hinter allem steckt ein Wille; es gibt viele Dinge, die ohne Wille ablaufen, wie zB der Wimpernschlag oder die Atmung...

Und jetzt?

Man erkennt an Deinem Geschwurbsel eines: Du hast von der Materie keinen blassen Schimmer...

weswegen Du auch so argumentierst - ohne einen einzigen Beleg, um Deine Gegenargumentation zu untermauern und diese dann einer womöglichen Korrektheit zuzuführen...

Gruß Fantho

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Giustolisi 22.07.2016, 15:36
@Fantho

Totschlagargument!Ja, genau dass ist es.

Das tun viele Esoteriker ebenso nicht - sie probieren diese 'Behauptungen' erst aus, sprich sie wollen selber Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln...
Und dabei unterlaufen ihnen Fehler, die zu Fehlschlüssen führen.

Totschlagargument! Außer Du kannst alle Lehren mit Beispielen untermauern, dass sie unbelegte Behauptungen sind...Wären sie belegt, wären sie ganz normales Wissen. 

Oder hat Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln können, um dieses für andere Menschen Absurde dann für sich als wahr zu erachten...
Fakten gelten für alle. Wenn es Erkenntnisse gibt, die eine Annahme belegen, dann ist die Richtigkeit bewiesen und zwar für alle. Erfahrungen sind immer kritisch zu betrachten, allein schon wegen der Wahrnehmungsfehler, denen wir alle unterliegen.

Wo sind die Argumente für die von Dir angesprochenen Widersprüchlichkeiten?Es gibt je nach Glaube verschiedene Widersprüche, deswegen kann man das nicht pauschalisieren. ich könnte da höchstens auf einzelne Gottheiten eingehen. Die Götter haben aber auch gemeinsam, dass ihre Existenz so gut belegt ist wie die von Kobolden, Feen oder anderen Fantasiewesen.

Ja, es gibt nicht für alles eine Erklärung - und? Kommt auch in den wissenschaftlichen Bereichen vor...Eben, nur muss man dann keine Antworten erfinden.

Man erkennt an Deinem Geschwurbsel eines: Du hast von der Materie keinen blassen Schimmer...

weswegen Du auch so argumentierst - ohne einen einzigen Beleg, um Deine Gegenargumentation zu untermauern und diese dann einer womöglichen Korrektheit zuzuführen...

Ich brauche nur ein einziges Argument. Ohne Beleg kann man eine Behauptung genau so gut verwerfen. Ich muss keine belege dafür anbringen, dass etwas falsch ist, was jemand Anderes behauptet. Solche Negativbeweise sind nämlich in der Regel unmöglich zu erbringen. Ich kann zum beispiel nicht einmal beweisen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. das kann niemand. Deswegen muss man aber nicht gleich annehmen, dass es ihn gibt.

So verhält es sich auch mit den Behauptungen der Esoteriker, ohne Belege sind sie einfach nichts wert.

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Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt

Liebe ist ein biochemischer Prozess der zur Erhaltung der Art durch Fortpflanzung und zur Sicherung des Überlebens durch Stärkung des Sozialgefüges führen soll.

Das auch andere Tiere neben dem Menschen Liebe empfinden können, ist ein Beweis dafür dass es sich um eine rein natürliche Entwicklung handelt. Denn ausschließlich Tiere, die darauf angewiesen sind, empfinden Liebe.

Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott. Warum tuen sie das?

Weil die religiöse Indoktrination und Propaganda stark und nicht leicht zu überkommen sind.

Esoterik ist nichts weiter als ein Köder um leichtgläubigen Menschen, welche die Tatsache dass es keine "Magie" gibt, nicht verkraften können, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Alles was es gibt, kann bewiesen werden, alles was nicht bewiesen werden kann gibt es nicht.

So einfach ist das, das sind die Regeln unserer Welt.

Glaube ist nichts weiter als Selbstbetrug. Du verkennst die Realität und gibst einer Fantasievorstellung die sich selbst widerspricht den Vorzug. Das ist Realitätsverlust der höchsten Güteklasse.

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2Ethereal3 21.07.2016, 14:17

"Liebe ist ein biochemischer Prozess der zur Erhaltung der Art durch Fortpflanzung und zur Sicherung des Überlebens durch Stärkung des Sozialgefüges führen soll." 

Es gibt Alternativen, die zur Fortpflanzung führen können, wie z.B. Erregung oder Schwärmerei, dadurch könnte auch die Fortpflanzung stattfinden. Es gibt zu allem Alternativen und niemals nur einen Weg, sondern mehrere Wege. Akzeptiert einfach, dass nicht alles nur einen Zweck hat... 

"Weil die religiöse Indoktrination und Propaganda stark und nicht leicht zu überkommen sind."

Ich bezweifle, dass WISSENSCHAFTLER sich durch Propaganda manipulieren lassen, das ist im Endeffekt jedoch individuell bestimmt. 

"Alles was es gibt, kann bewiesen werden, alles was nicht bewiesen werden kann gibt es nicht." 

Die Aussage finde ich zu selbstsicher und stur... Ja, das stimmt, alles was nicht bewiesen kann gibt es nicht, jedoch nur für die, die so denken.

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questner321 21.07.2016, 14:25
@2Ethereal3

Es gibt zu allem Alternativen und niemals nur einen Weg, sondern
mehrere Wege. Akzeptiert einfach, dass nicht alles nur einen Zweck
hat... 

Merkst du worauf ich hinaus will?

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Andrastor 21.07.2016, 14:33
@questner321

Erregung oder Schwärmerei,

Sind im Grunde nichts weiter als Vorstufen zu Liebe, die entweder im Keim erstickt, oder gefördert werden, sodass sie zu Liebe heranwachsen können.

Ich bezweifle, dass WISSENSCHAFTLER sich durch Propaganda manipulieren lassen, das ist im Endeffekt jedoch individuell bestimmt.

Religiöse Propaganda beginnt bereits im Kindesalter. Die Eltern, also die Menschen denen wir von Natur aus am meisten trauen und vertrauen, sind die ersten die das Kind mit ihren religiösen Ideologien und der Propaganda zumüllen und das in einem Alter in dem das Kind seine Eltern noch nicht hinterfragt.

Hinzu kommt dass oft das gesamte Umfeld diese Märchen und Lügen bestärkt, weil auch diese Menschen bereits der Propaganda und der Indoktrination erlegen sind.

Das macht es selbst für Erwachsene extrem schwer sich diesen lächerlichen Glaubensvorstellungen zu entziehen.

https://www.youtube.com/watch?v=Y201QzDdzbg

dieses Video erklärt das System sehr anschaulich.

alles was nicht bewiesen kann gibt es nicht, jedoch nur für die, die so denken.

FALSCH!

Der Glaube an eine Sache ändert nichts an ihrer Existenz. Wenn etwas existiert, Steine zum Beispiel, ist es egal ob du an sie glaubst oder nicht. Du kannst versuchen sie auszublenden, aber das ändert nichts an ihrer Existenz.

Im Gegenzug macht der Glaube an etwas dieses etwas auch nicht plötzlich existent. Nehmen wir den Weihnachtsmann als Beispiel. Nur weil jemand an ihn glaubt, bedeutet das nicht dass es ihn auf einmal gibt.

Diese Person mag zwar, wenn der Glaube stark genug ist, Zeichen dieser Existenz erkennen, aber das ist nichts weiter als Fehlinterpretation und Realitätsverlust.

Es ist und bleibt eine Tatsache dass eine Behauptung Beweise verlangt und eine extravagante Behauptung verlangt extravagante Beweise.

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Azrael25 21.07.2016, 17:50
@2Ethereal3

woher soll man von etwas wissen das nicht bewiesen werden kann?

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Andrastor 21.07.2016, 17:56
@Azrael25

Alles was es gibt, kann bewiesen werden, alles was es nicht gibt, kann nicht bewiesen werden.

Sagst du also von einer Sache aus dass sie nicht bewiesen werden kann, so sagst du damit indirekt dass es sie nicht gibt.

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Fantho 22.07.2016, 02:00
@Andrastor

Sagst du also von einer Sache aus dass sie nicht bewiesen werden kann, so sagst du damit indirekt dass es sie nicht gibt.

Ein wunderschönes Beispiel von einem logischen Fehlschluss - immer wieder gerne von Andrastor vorgetragen...

Gruß Fantho

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Andrastor 22.07.2016, 02:02
@Fantho

Fantho, ge schlafen, du machst keinen Sinn und trittst nur wieder in Fettnäppfchen. Wie immer eigentlich.

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Du kannst glauben soviel du willst. Gibt es etwas, an das du nicht glaubst? Du mischst ja wirklich alles zusammen und die zusammengerührte Suppe hältst du für wahr.

Wenn jemand ein Buch schreibt und darin steht, dass es einen Gott gibt, wieso sollte ich das dann automatisch für wahr erachten? Wäre ich gemein, könnte ich dir auch einfach eine Geschichte ausdenken.

Das ist der moralische Zwiespalt eines Atheisten. Auf der einen Seite will er den Gläubigen glauben lassen, was er will, auf der anderen Seite will er nicht, dass andere (wohl möglich Menschen, die man liebt), ihr Leben für ein Hirngespinst vergeuden.

Diese Gefahr besteht wechselseitig. Aus Gründen der Fairness darf er sich nicht einmischen. Er will nicht missioniert werden, also sollte er Gläubige nicht vom Glauben abbringen (solange ihr Glaube keine Auswirkungen auf den Atheisten hat).

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Müssen, seit wann muss man irgendwas? Warum soll es nicht OK sein es nicht zu glauben? Für mich war das Glauben an etwas bisher eine freiwillige Angelegenheit weil Glauben was mit "Nicht beweisen können" zu tun hat. Woherc weißt du denn, dass man um etwas zu glauben auch noch glauben muss was du für richtig hälst? Das klingt so als erhebst du den Anspruch dass dein GLAUBEN Wissen ist.

Wenn manche nicht wollen, dass andere Menschen über Gott reden, warum
reden sie dann selber darüber, dass es kein Gott geben würde!?

Wenn manche Menschen nicht wollen, dass andere Menschen nicht über das Glauben an Gott reden, warum reden sie dann selbst darüber, dass es einen Gott geben würde?

Aktion und Reaktion, redet man über glauben, redet man über nicht glauben und umgekehrt.

Warum es Gefühle etc. gibt hat zum Teil biologische Gründe vor allem die Instinkte. Ein Lebewesen braucht diese zur Fortpflanzung, zum Schutz bei Gefahr etc. dazu kommt noch das soziale Verhalten in einer Gruppe usw.

Träume selbst sind Verarbeitungen des Hirns. Während wir schlafen arbeitet das Hirn weiter und verwertet die gesammelten Informationen und Eindrücke.

Spontane Selbstheilungen sind im übrigen sehr selten bis gar nicht vorhanden. eine psychische Krankheit ist mit "Ich glaube an schwingen und klingen und Wasser undn Licht" getan. Soetwas kann eine Stütze sein schnell aber auch, gerade in einer psychischen Instabilität, zu einem Wahn. Ein Glauben heilt in der Regel nicht, er gibt eher eine Krücke an Trost um selbst wieder steehen zu können. Das ist aber kein Mittel für jeden.

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt! 

Evolution, Fortpflantzung, Bindung zum Nachwuchs und dem Fortpflanzungspartner, Gruppenbildung etc.

Dann stelle ich eine Gegenfrage. Wenn wir etwas (noch) nicht erklären können, müssen wir es dann immer unter "Das war Gott" abtun?

Vor 1000 Jahren wäre Strom, die Erdrotation etc. auch noch alles Gottes oder Teufels Werk gewesen und heute?

Wir dürfen nie vergessen, dass wir noch immer nur einen kleinen Teil wissen. Jeden Tag gibt es neue Erkenntnisse und mit jedem Jahr, Jahrzehnt und Jahrhundert können wir mehr wissenschaftlich detailiert erklären.

Ich habe nichts gegen das Glauben, aber alles was man nicht erklären kann einfach Gott zu unterstellen ist eine Unart.

Liebe gibt es nicht, um das Aussterben einer Spezies zu verhindern,
nein. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ich weiß, dass Liebe
Euphorie verursacht, das ist eines der schönsten Dinge im Leben.

Du maßt dir also an Dinge auszuschließen ohne die Antwort zu kennen?

Davon ab ist die Euphorie hormonell bedingt. Wenn man sich verliebt werden die sog. Glückshormone (Dopamin, Serotonin,...) ausgeschütet die ein Hochgefühl auslösen.

Wenn wir alles nur noch glauben, können wir dann ja auch die Wissenschaft abschaffen. Wenn wir nur fest genug glauben, macht es vielleicht *plop* und wir sitzen auf dem Mars oder *plop* und wir haben ein Allheilmittel gefunden. Wer weiß, vielleicht wachsen so ja auch amputierte Gliedmaßen nach, ein Mal fest glauben und es ist nach dem Schlafen einfach so wieder dran. Das ist nicht böse gemeint, aber deine Vorstellungen sind realitätsfern.

Natürlich kann man glauben, aber nur glauben ohne Wissen zu wollen und alles Gott unterzuschieben ist ein sehr einfacher Weg. Statt nachzudenken "Ach, wenn ich es nicht weiß, war es einfach Gott". So wären wir nicht mal aus dem Höhlenmenschenstadium raus gekommen.

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Hallo!

Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann 

Betrachtet man sich die Geschichte der Menschheit, dann konnte man zu früheren Zeiten vieles nicht beweisen, z.B. daß die Erde eine Kugel ist. Heute kann man das z.B. durch ein simples Photo aus dem Weltraum mühelos beweisen, aber es gibt natürlich vieles, das uns heute vor Rätsel stellt. Aber was macht dich denn sicher, daß wir das nie werden beweisen können?

...ich glaube nun an Gott. Ich glaube an Esoterik...

Religion und Esoterik sind nicht das gleiche. Die Religionen fabulieren von Engeln (christl.), Dschinns (islam.) und diverse andere Erscheinungen und die Esoterik steuert außer Geistern auch noch Medien bei. Verzeihung, aber entweder lassen diese Entitäten sich irgendwann beweisen, oder sie sind nicht existent - ich kann das nicht ernst nehmen!

Wenn manche nicht wollen, dass andere Menschen über Gott reden...

Ich bin durchaus bereit über Gott zu reden, aber ich bin nicht bereit mich zutexten zu lassen, z.B. durch Bibelzitate, die nun mal aus einer archaischen Zeit stammen. Was interessiert mich die Ansicht eines ungebildeten Nomaden (Abraham) über die Schöpfung?

Glaube allein lässt Wunder erscheinen...

Klar! Wenn ein mittelalterlicher Mensch zusehen könnte welche Krankheiten heute ganz problemlos geheilt werden, oder wenn er ein Flugzeug sähe, würde er vermutlich an Wunder oder Teufelswerk glauben. Das, was uns heute wie Wunder erscheint, wird in Zukunft etwas ganz alltägliches sein.

...warum es Liebe gibt?

Ach je... Ich könnte jetzt natürlich mit Hormonen argumentieren - die Ursache vermute ich dort, aber mir persönlich sagen andere Erklärungen mehr zu: Liebe ist auch etwas, das man mit den sozialen Interaktionen der Menschen erklären kann!?

Auch wenn das mancher anders interpretiert, so habe ich mich bisher nicht dazu geäußert, ob oder ob nicht ich an Gott glaube! Das ist aber auch nicht wichtig! - Woran ich ganz sicher nicht glaube, das sind esoterische Erscheinungen!

Noch einen schönen Abend

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Gegenfrage: Wenn man nicht alles wissen kann und glauben muss, was muss man denn glauben? Wie wählst Du denn aus aus all dem potentiell möglich Glaubbaren? Allein was aktuell von den unterschiedlichsten Menschen weltweit so geglaubt wird. Dazu was in der Vergangenheit alles so bereits von Menschen geglaubt wurde. Eine riesige Fülle wilder Annahmen. Woher weißt Du, dass Du das richige glaubst? Und allen, die nicht Deiner aktuellen Glaubenswahl folgen sind Feinde der Menschlichkeit? Du bist schnell durch mit Deinen Urteilen. Es ist ja schon ein Wunder, wie herrlich einem ehemaligen Atheisten die Wahrheit über Gott aufgeht. Aber über welchen Gott? Ist Dir schon mal aufgefallen, wie viele über Gott reden und jeder meint einen anderen? Dafür schlagen sie sich gegenseitig sogar tot. Aktuell im Islam. Da ist für die Sunniten der Gott der Schiiten der falsche und umgekehrt und Deiner, wahrscheinlich ein christlicher Gottesableger ist erst recht der falsche. Und wenn ich morgen ins Altenheim gehe und sehe, wie sie sich quälen: Alles Kranke, die nicht gesund werden wollen, weil sie nicht glauben wollen? Die würden Dir was anderes erzählen. Da meinst Du seit wenigen Wochen den Stein der Weisen gefunden zu haben und bist schon Weltmeister im Verurteilen anderer, die Dir nicht nachfolgen. Dein Glauben, dass die Frommen im Leben hier belohnt werden ist geradezu kindisch. Dazu musst Du nur die Augen aufmachen, wieviele gute Menschen leiden und wieviele Gangster die Feste feiern. Nicht mal Jesus hat den Leuten versprochen, dass sie in diesem Leben belohnt werden. Wie es aussieht, bist Du noch jung. Schreib weiter auf GuteFrage. Mal gespannt, wann die nächste Wende kommt und die nächste Missionierung.

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Wenn einem das Leben zu wenig zu bieten hat, muss man sich eben noch ein paar esoterische Dimensionen oder eine Zauberwelt dazu erfinden um glücklich sein zu können.

Ich denke das ist nichts anderes als ein Abwehrmechanismus des Körpers, damit man psychisch nicht so schnell abstürzt oder mit dem Ende "besser klarkommt".

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Die Esoterik ist meiner Meinung nach ein zweischneidiges Gebiet, sei bloß vorsichtig, was ich da erlebt habe geht auf keine Kuhhaut. Das ist ein sehr gefährliches Terrain, in dem sich viele Scharlatane und Möchtegern Gurus aufhalten und den Leuten noch eher Schaden, als ihnen helfen und einige auch noch bewusst. Was die sich dann für ein Karma aufhalsen ist denen ihre Sache, alles kehrt zu ihnen zurück. Diese neue New Age Welle, welche gerade wieder herbei schwimmt, ist nichts anderes, als ein sich sehnen, nach Geborgenheit und Weiterentwicklung was jeder Seele auch zusteht, die Frage ist nur wie. Aber dafür brauche wir keine Anführer, keine Bildchen, keine geweihten Gegenstände oder sündhaft teuren Ausbildungen und Seminare, sei auf der Hut und pass in dieser Szene genau auf, wem du vertraust. Spiritualität ergibt sich meiner Meinung nach aus den einfach Dingen im Leben, einige sogenannte Hellsichtige mögen ja gut sein aber wenn die dann andere Leute ausbilden und was die dann anrichten, nur weil sie genau so gut sein möchten, sich aber überschätzen und sonst noch was, kann man sich vorstellen, dass es dem Patienten oder zu Helfenden nicht hilft. Es ist unglaublich, was für Scharlatanerie sich oftmals dahinter verbirgt, ich bin auch etlichen begegnet. Sei vorsichtig und achte in dieser Szene auf dich selbst, mehr kann ich nicht dazu sagen. Die Spiritualität in einem selbst entwickelt sich von alleine, dafür brauchen wir keine teuren CD's und Bücher, als Anfang vielleicht, aber dann muss jeder selber weiter schauen.

Liebe Grüße!

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Was denkt ihr, warum es Gefühle gibt? Warum gibt es Intuition? Warum gibt es Instinkt? Warum gibt es Träume? Sagt mir mal, warum kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, auch wirklich gesund werden!?

Natürlich, weil du das nicht weißt, ist die einzige in Frage kommende Antwort Gott, brillante Logik. Ich für meinen Teil "weis" ja das das große fliegende Space-Eichhörnchen gefurzt hat und all diese Dinge aus den dessen ausgestoßenen dämpfen bestehen.

Spaß beiseite, schön wenn du an einen Gott glaubst, auch schön wenn dir dieser Glaube hilft. Ich für meinen Teil glaube eben nicht an einen Gott, trotzdem habe ich nichts gegen gläubige, nein warum auch soll doch jeder wie er will. 

Was ich aber verabscheu ist wenn man andersgläubige beleidigt und ihnen im selben Atemzug auch gleich sein Weltbild und seine Moralvorstellungen aufdrängt. Also bitte unterlasse das in Zukunft, denn Atheisten sind weder unglücklicher als Gläubige noch sind Sie schlechtere Menschen.

Und bitte unterlass hier solche halbgaren Missionierungsversuche du wirst damit sowieso niemanden erreichen

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Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott.

Das ist übrigens eine glatte Lüge, die trotz vielfacher Dementis der betroffenen Wissenschaftler, z.B. Einsteins, von Gläubigen immer wieder verbreitet wird. Und eine Argumentation, die auf Lügen basiert, ist sowieso nichts wert.

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Können sie es nicht?

Wie mans nimmt. Ich kann es nicht, weil ich über manche Dinge bescheid weiß, die esoterischem Glauben widersprechen. Das wäre doch ein ziemlicher Zweispalt.

Sind sie zu stur?

Ja. Na und?

Fehlt es denen an Menschlichkeit?

Aber, ja vielleicht fehlt es ihnen an Menschlichkeit, denn Irren ist menschlich :-) Mehr so Vulkanier. Damit könnte ich leben.

Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann und nicht wissen kann, deshalb muss man glauben

Das ist wahr. Viele Entscheidungen muss man leider treffen, ohne gut genug informiert zu sein. Man könnte das ganze menschliche Dasein als ein Tappen im Dunkeln beschreiben, je nach dem wie man erkenntnistheoretisch eingestellt ist. Also: Es gibt keine Wahrheit!

Leider ist diese Einstellung zwar irgendwie wahr, aber sie führt zu nichts. Wenn man dieses Problem hinter sich lässt muss man sich eingestehen, dass manche Dinge wahrer sind als andere. Und dass man mit mehr oder weniger methodischem Vorgehen wie z.B. Wissenschaft ganz erstaunliche Fortschritte machen kann, zumindest gegenüber dem völligen "im Dunkeln tappen". Es wäre zum Beispiel eine erstaunlich sichere Aussage, dass bestimmte Naturgesetze bekannt sind und dass einige wissenschaftliche Theorien wahr sind. Oder ganz simpel, dass alle menschen sterben müssen. Nicht weniger sicher als etwas mit eigenen Augen gesehen zu haben. Und mehr Sicherheit gibt es nicht.

Ich denke auch, dass nur denen das Licht erscheint, die glauben.

Da sind wir schon bei einem Kernproblem esoterischer Lehren: Unklarheit. Du meinst vielleicht, dass jedem klar sein müsse was du mit Licht meinst. Dem ist nicht so. Ich weiß es nicht. Es ist eine außerordentlich vielseitige Metapher. Meinst du das Licht der Vernunft :-)?

Ich glaube an...XYZ....Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine Perspektive!?

Dieser Satz heißt schon wieder "alles ist egal, man kann nichts wissen". Mag sein, aber man kann entweder sehr wahrscheinliche Sachen fast sicher wissen (das ist was normale Menschen mit wissen meinen) oder einen Haufen sehr unwahrscheinliche Sachen so behandeln als könne man darauf sein Leben aufbauen. Und dann sich wundern warum man Gegenwind bekommt.

 

 denn, die Menschen, die nach Beweisen suchen, werden keine bekommen.

Gottseidank sind die Beweissucher nicht allein. Sie können einfach in die Bibliothek oder ins Internet gehen und finden alles möglichen Beweise und Widerlegungen in allen Qualitätsstufen :-)

Ich kann euch die Augen nicht öffnen, niemand kann das. 

Ich habe schon Leuten die Augen geöffnet. Das kann jeder, der für seine Behauptungen auf tatsächliche Dinge in der richtigen Welt hinweisen kann. Du dagegen sagst einfach "Man kann XY nicht beweisen! Deshalb kann und brauch ich es auch nicht zu beweisen". Wie passt das dazu, dass du doch offenbar nicht verstehst, wie man nicht an Esoterik glauben kann?

 

"Ich kann nicht beweisen dass ich einen sprechenden Erdbeerkuchen habe! Aber wie kann es sein dass mir nicht jeder glaubt?"

Die Frage nach dem Warum ist die Frage nach dem Zweck. Immer wenn man sie benatwortet kann man noch die nächste Frage anhängen mit warum und irgendwann ist man bei "warum gibt es die Welt". Du lässt außer acht, dass es möglich und sehr gut vorstellbar ist, dass es keinen Zweck gibt. Die Welt schuldet dir keine Antwort auf die Grundfragen deiner Existenz. Du bist einfach da, so ist es eben.

Sagt mir mal, warum kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, auch wirklich gesund werden!?

Oft passiert das Gegenteil: z.B. Komplikationen bei normalerweise nicht tödlichen Krankheiten. Es ist aber doch völlig normal, dass manche Leute, die gesund werden, vorher auch daran geglaubt haben, oder nicht?

Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott

Stimmt nicht (in den christlichen USA sind es z.B. 33 Prozent: http://www.pewforum.org/2009/11/05/scientists-and-belief/ ). Dazu haben solche Fragen große Probleme, z.B. dass sich niemand einig darüber ist was ein Gott ist. Einstein z.B. glaubte dezidiert nicht an Gott und trotzdem hat er manchmal von "ihm" gesprochen. 

Dazu: Wer sagt denn dass Wissenschaftler alle recht haben und vernünftig sind? Ist nicht meine Meinung.

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt!

Das ist eine schwierige Frage weil Liebe ein vieldeutiger Begriff ist. Und schon wieder dieses warum, siehe oben.

Erklär du mir mal warum sich über die Liebe den Kopf zerbrechen dazu beiträgt, dass man laut dir glauben sollte, dass

- Glaube die Naturgesetze brechen kann?

- ein Gott existiert?

- Menschen nach ihrem Karma wiedergeboren werden?

- das Leben ein Test ist.

Warum sollte ich das jetzt glauben nachdem du dargelegt hast, dass du keine Beweise vorzubringen hast, dass alles egal ist, man sowieso nichts beweisen kann ich mich aber irre? Das Licht? Nö das sieht nicht so hell aus von hier.

PS Ersetz mal in deinem Text die Begriffe Esoterik, Karma, Wiedergeburt durch Christus, Sünde und Hölle&Himmel und streich den Satz mit der Religion. Fällt dir was auf?

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Wenn man deine Missionierungsversuche hin zu gläubigen Menschen (an was auch immer) beiseite läßt, bleibt als Essenz:
"Ich stelle mir oft die Frage, warum manche Menschen nicht an Esoterik glauben. Können sie es nicht?"


Nein, sie können nicht.

Denn wenn Menschen einfach willkürlich und geplant glauben könnten, könnte ein Christ von einem Tag auf den willentlich z. B. Muslim werden und dies aus ganzen Herzen glauben, einige tage darauf diesen Glauben wieder ablegen und an Seelenwanderung glauben usw. Ein Glaube geht mit Überzeugungen einher, diese Überzeugungen müssen verändert werden, sich verändern, damit man was anderes glauben kann. Eine Überzeugung kann nur durch eine andere, neue ersetzt werden, wenn diese neue Überzeugung irgendwie besser passt, plausibler für diesen Menshcen ist. Du selber warst ja Atheist - hast du "beschlossen", ab Tag X gläubig zu sein? Wohl eher nicht, sondern bestimmte Umstände haben dich dazu bewogen.

Also: "Warum glauben manche Menschen nicht an Esoterik?"

Weil sie es nicht können.

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ICH mache das mal Stück für Stück: (Persönlich) Ich selber verabscheue die Katholische Kirche, glaube aber, dass es irgendwas gibt. Allerdings mache ich mir da 0 Gedanken drüber, ich lebe jzt,hier und muss nicht ALLES verstehen. Ich hätte gerne ein Leben "nach" dem "Tod", aber andererseits wäre ein ewiges Leben unnatürlich. Warum? Alles hat einen Anfang (Die geburt) ubd alles MUSS ein Ende haben (So steht es auch in der bibel...) . Hat etwas kein Ende, wird es verkümmern.
Religionen sind erklärungsversuche (inzwischen nicht mehr), die Leuten Angst nimmt (Oder auch gibt [Siehe Ablassbriefe]). Es ist ein Machtspiel... Oder glaubst du, dass Alle Bischöfe + Glauben? Manche sind auch schwarze Schafe.

"Wer nicht an Wunder glaubt..." Wunder ubd Religion sind 2 komplett unterschiedliche Dinge. Ein Wunder wäre es schließlich auch, wenn unter deinem Haus auf einmal ne Öl Quelle ist, du Mega reich wirst aber: Alle deine jetzigen Freunde hassen dich, weil du Mega arrogant geworden bist. Isz auch ein Wunder.

ALLES hat einen Sinn: Warum wir träumen: Weil unser Gehirn nicht abschaltet, es hat noch viel Kapazität wenn wir schlafen ubd stellt sich also die verschiedensten Dinge vor.

Warum lieben wir jmd, vergöttern ihn förmlich?: Weil es die Art der Person, die uns begeistert, wir wollen jede freie Minute mit dieser Person verbringen, dass mein Freund, nennt man Liebe...

Warum man gesund wird? Weil wenn man sich selbst aufgibt, gibt auch das Herz auf, das hat hier und da seine Gründe.

Soll ich noch weiter machen? Alles hat irgendwo einen Sinn, der ganz tief in unserem Gehirn sitzt. Wir entwickeln uns, da hat keine Obermacht die Verantwortung drauf. Du kannst nicht sagen: Gott wird mich schon hochkriegen, und wenn ich fest dran glaube, schenkt er mir schon Geld zum Überleben. Oder: Wenn ich fest dran glaube, kann ich von einer Klippe springen und das überleben. Du musst schon selber was tun. Klar: Im Lotto gewinnen ist für DICH ein wunder, aber im Endeffekt ist es ein Erschaffener Mechanismus von Menschen. Von Menschen die mit deinem Geld Geld verdienen wollten. Nicht gott.

Lg.

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Du glaubst an Wiedergeburt und an einen besseren Ort nach dem Leben?

Siehse was?

Ebenfalls spielt "Karma" in unserem Leben keine große Rolle. Wenn alles vorherbestimmt sein sollte spielen grundsätzlich gar keine anderen Variablen (bis auf die Bestimmung) eine Rolle. Esoterik ist (für mich) humbug und aberglaube.

Es kann jemanden einen Sinn geben, jedoch beantwortet es nichts. Glauben alleine reicht auch nicht aus (Was erreicht Glauben denn?). Glaub was du willst, es ist mir egal.

Aber nicht jeder der wie du an die Esoterik/ Gott glaubt ist Stur oder hat seine Menschlichkeit verloren. Ich z.B. sehe mich als Menschlicher und tolleranter als so ziemlich alle "Religiösen" Menschen.

Religion und Menschen generell verursachen Zerstörung und Leid. Warum sollte man dies als Prüfung sehen, wenn das einzige was man ändern kann, man selber ist?

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lonjagrozz 25.07.2016, 05:16

Karma bedeutet Bestrafung und jeder wird gestraft für seine Sünden 

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Esoterik ist ein Begriff unter dem alles mögliche verstanden werden kann. In der Praxis geht es oft um das Geschäft - und nicht um die Wahrheit. 

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