Warum glauben Gläubige daran, dass Gott die Welt erschaffen hat und meinen, dass die Evolutionstheorie Unsinn sei?

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15 Antworten

Warum glauben Gläubige daran, dass Gott die Welt erschaffen hat…

Das liegt in der Natur der Sache. Mit „gläubig“ ist ja gemeint, dass jemand an Gott glaubt. Auch an Gott als Schöpfer, und das ist gleichbedeutend mit der Aussage, dass Gott die Welt geschaffen hat.

…und meinen, dass die Evolutionstheorie Unsinn sei?

Das betrifft nur einen Teil der Gläubigen, nämlich diejenigen, die in der Evolutionstheorie einen Widerspruch zur o.g. Aussage sehen.

Ich sehe darin ein Zeichen von Kleinglauben, weil der Kleingläubige unbedingt „Wunder“ im Sinne von natürlich unmöglichen und daher einer übernatürlichen Erklärung bedürfenden Phänomenen braucht, um seinen Glauben zu bestätigen. Es darf also nicht alles natürlich erklärbar sein, sonst gerät der Glaube in Gefahr.

Damit einher geht auch die Auffassung, der Glaube an eine Erschaffung der Welt, des Lebens und des Menschen durch Gott und eine natürliche Entstehung schlössen einander aus.

Wenn ich aber glaube, selbstpersönlich ein Geschöpf Gottes zu sein, wobei ich gleichzeitig weiß, dass ich meine Entstehung einem (hoffentlich) Liebesakt meiner Eltern verdanke, kann ich das nicht länger für einen Widerspruch halten.

Gegen die Akzeptanz einer rein natürlichen (darauf kommt es an, nicht darauf, ob es Evolution überhaupt gibt) Beschreibung der Entstehung der Welt und auch des Lebens wie auch der einzelnen Arten spricht dann gar nichts mehr.

Der Kre(a)ti(o)nismus aber baut auf dem auf „Wunder“ im Sinne göttlicher Machtdemonstrationen angewiesenen Kleinglauben auf und ist daher nicht (nur) schlechte bzw. gar keine Naturwissenschaft, sondern vor allen Dingen schlechte Theologie.

Übrigens steht dahinter auch ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, das es nicht erträgt, dass Fragen des Glaubens eben nicht mit letzter Sicherheit entscheidbar sind.

Nur eine Teilmenge der Gläubigen lehnt anerkannte wissenschaftliche Modelle wie etwa die Evolutionstheorie ab (die mit der Entstehung der Welt aber nichts zu tun hat, sondern nur die Entwicklung von Leben beschreibt). Um rationale Gründe geht es dabei nicht, sondern meist um mangelndes Verständnis oder religiös begründete Vorurteile oder beides. 

Die oft seit der Kindheit anerzogene Religion eines Menschen formt auch dessen Weltbild. Wenn dazu die wortwörtliche Interpretation der religiösen Schriften inklusive Schöpfungsmythen gehört, kommt jeder äußere Widerspruch bzw. alternative Erklärungsversuch wie z.B. die Evolutionstheorie, einem Angriff auf das etablierte Weltbild (oder sogar das Ego) gleich, was dann eine irrationale Abwehrreaktion hervorrufen kann. So eine geistige Sperre verhindert dann die unvoreingenommene Prüfung und Abwägung der Tatsachen, auf die sich die Evolutionstheorie stützt.

Wenn ein Gläubiger nicht von vornherein davon ausgeht, dass sein Glauben eine unumstößliche Wahrheit darstellt, sondern bereit ist, seine Vorstellungen wenn nötig anzupassen, wird er wahrscheinlich die Aussagekraft und Beweislage der Evolutionstheorie und anderer Modelle anerkennen können. Bei allen anderen ist Theater eigentlich vorprogrammiert.

Ignoranz und Indoktrination.

Mehr stehen heute tatsächlich nicht dahinter. Nur ein kleiner Teil der Gläubigen zweifelt heute noch an dem Fakt der Evolution, die meisten versuchen ihren Glauben an wie auch immer geartete Gottheiten mit diesen Fakten zu verbinden. Inzwischen hat sogar die katholische Kirche die Evolution als Fakt akzeptiert, auch wenn es gedauert hat.  

Ein kleiner Teil an Gläubigen ist dazu allerdings nicht im Stande und aus dieser mangelnden Fähigkeit Fakten zu akzeptieren wurde der Kreationismus. 

Da gibt es nichts zu diskutieren, was nicht schon diskutiert wurde! Es ist unmöglich, neue Argumente dafür oder dagegen zu finden! Und sachlich kann so eine Diskussion prinzipiell nicht sein, da es um keine Sache geht!

Götterglaube ist per Definition irrational. Da wird es mit einer sachlichen Diskussion schon schwierig, da von Gläubigen Fakten gerne ignoriert werden.

Das ist letztlich auch die Antwort auf Deine Frage. Wer an Götter glaubt, gesteht sich ein Weltbild zu, das ohne Fakten zustande kommt. Denn Fakten über die Existenz von Göttern konnte bis heute niemand vorlegen.

In einem solchen evidenzlosen Weltbild kann man sich natürlich alles zusammen spinnen. Oder eben die Realtität ignorieren.

Warum glauben Gläubige daran, dass Gott die Welt erschaffen hat und meinen dass die Evolutionstheorie unsinn ist?

Ich denke nicht, dass man das so allgemein zutreffend zum Ausdruck bringen kann.

Ich selbst glaube an Gott und dass Gott die Schöpfung erschaffen hat. Ich glaube aber auch, dass das, was in der Genesis steht durch einen geozentrisch denkenden Menschen auf für ihn verständliche Begriffe herunter interpretiert worden ist, beispielsweise in Bezug auf die Urflut, Licht und Pflanzen ohne die Sonne und so weiter.

Die Evolutionstheorie ist allerdings auch nicht gerade über jeden Zweifel erhaben. So begründet sie sich zwar auf fossile Funde, was ja an sich in Ordnung ist, aber was nicht in Ordnung ist, ist die Annahme, dass der Anteile radioaktiver Elemente wie Kohlenstoff-C14 angeblich immer in derselben Konzentration vorhanden waren - und dies als gegeben hinzunehmen ist eine Grundvoraussetzung für entsprechende Datierungen, denn anderenfalls sind letztere gar nicht möglich.

dadita 07.08.2017, 00:12

Die C-14 Methode geht davon aus das die Konzentration dieses radioaktiven Isotops in den letzten ca 60 000 Jahren konstant war. Was sich belegen lässt. 

Für ältere Funde gibt es andere Datierungsmethoden, deren Konsistenz ebenfalls belegbar ist. 

Die Evolution ist, im Gegensatz zu den antiken Märchen auf denen dein imaginärer Freund basiert, tatsächlich ein Fakt.

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uteausmuenchen 07.08.2017, 00:27

die Annahme, dass der Anteile radioaktiver Elemente wie Kohlenstoff-C14 angeblich immer in derselben Konzentration vorhanden waren - und dies als gegeben hinzunehmen ist eine Grundvoraussetzung für entsprechende Datierungen,

Das ist nicht richtig.

Man weiß seit Jahrzehnten, dass das C12/C14-Verhältnis über Jahrmillionen nicht konstant ist. Dennoch kann man die C14-Methode (natürlich nur für die Zeiträume, in denen die Zerfallsreihe im Gleichgewicht ist) hervorragend zur Datierung einsetzen. Man benötigt lediglich Vergleichsmessungen zur Kalibrierung. Derartige Vergleichsmessungen liefert z.B. die Dendrochronologie - damit kann man über 10 000 Jahre zurück eichen. Noch weiter zurück (rund 40 000 Jahre) kommt man über Eichung mittels anderen Zerfallsreihen, z.B. über die Uran-Thorium-Zerfälle.

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Wird erwartet, dass Gläubige im Sinne der Frage nicht an die Erschaffung der Welt durch Gott glauben?

Nur religiöse Fundis glauben, dass die Evolutionstheorie Unsinn ist.

Im Gegenzug, sorgen "Heute-Bin-Ich-Mal-...-Menschen" für die Verbreitung einer Variante der Evolutionstheorie, die selbst echten Wissenschaftlern unbekannt sein dürfte.

Es gibt sogar Wissenschaftler, welche von beidem überzeugt sind....

Gottesglaube muss ja nicht wider der ET sein.

Die Frage läuft eher dahingehend, wie der Prozess des 'Urknalls' aus einem Nichts entstanden sein soll; also der Prozess, welche die Entstehung des Universums  und allen Lebens in den Gang gesetzt hat...

Lese mal das Buch vom seriösen Astrophysiker Bernard Haisch 'Die Intelligenz hinter dem Universum' -  eine interessante Sicht eines wissenschaftlichen Gläubigen und Nichtkreationisten...

Gegenfrage: Wieso glaubst Du hinsichtlich der ET an deren Korrektheit und einem Prozessanstoß ohne einem bewussten Geist dahinter?

Gruß Fantho

B4STM0D3 06.08.2017, 23:22

Um mich jetzt mal auf deine Aussage:

"Die Frage läuft eher dahingehend, wie der Prozess des 'Urknalls' aus einem Nichts entstanden sein soll; also der Prozess, welche die Entstehung des Universums  und allen Lebens in den Gang gesetzt hat..."

zu beziehen. Es gibt kein "davor". Es muss auch kein "Nichts" gewesen sein. Das "Nichts" ist instabil. Die Quantenmechanik sorgt dafür, dass sofort etwas auftaucht. Eine winzige Energieschwankung reicht, und schon wird eine Raumzeit wie das Universum aufgeblasen. Die Gleichungen sagen das voraus. Der Urknall kommt allerdings nicht zurück, da wir inzwischen wissen, dass das Universum eine flache Geometrie hat und sich daher ewig ausdehnen wird :)
Zudem hat der Zufall durchaus seinen Platz in der Wissenschaft, denn das Universum ist quantenmechanisch und damit zufällig. Tatsächlich ist ein quantenmechanischer Vorgang einer der möglichen Gründe für die Veränderung von Genen - der Gleiche Vorgang übrigens, der die Sonne zum Scheinen bringt. Da Gene bzw. die DNA Moleküle sind, sind sie der Quantenmechanik unterworfen.

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AlphaundOmega 07.08.2017, 08:33
@B4STM0D3

Zudem hat der Zufall durchaus seinen Platz in der Wissenschaft, denn das Universum ist quantenmechanisch und damit zufällig.

Das bezweifle ich, gerade in der Quantenmechanik... Es scheint nur so, als würden Photonen , bei der Quantenverschränkung rein zufällig auftreffen , allerdings nur weil wir diese nicht berechnen können , was selbst mit einer Zuallsberechnung unmöglich wäre..., und auch bei der  Messung, ergeben sich ebenfalls keine Zufälligkeiten ,sondern immer das gleiche Abbild einer Realität , welches gar keine Zufälligkeiten gestatten würde , denn sonst würde sich unsere Realität ( also auch das Universum ) ständig verändern ( eben rein Zufällig ;)

Ein anderes Beispiel zeigt es uns bei Schrödingers katze , denn diese wäre nach dem Öffnen des Deckels , weder zufällig Tod noch zufällig lebendig ... das ist unmöglich :)

Kosmos = Ordnung ,...Zufall = zu fallen = Ereignisse von relativen, vorhandene Möglichkeiten, welche der Kausalität = Aktio= re-Aktio im einzelnen wirkt...

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Fantho 07.08.2017, 18:53
@B4STM0D3

Es gibt kein "davor".

Basierend auf die wissenschaftliche Theorie der Entstehung der Raum-Zeit nach dem Prozess 'Urknall' kann ich verstehen, dass Du solch einen Gedanken hegst, und dennoch

kann solch ein 'durchdachter' Prozess weder aus einem Zufall noch aus einem Nichts zustande gekommen sein.

Dies sagt schon allein die Vernunft!

Aus Chaos kann allein keine Ordnung entstehen; es bedarf eines gewissen Prozesses, und dieser muss ebenso 'durchdacht' und mit 'In-Form-ationen' beladen sein, sonst bliebe es weiterhin bei einem Chaos...

Das allein kann man doch schon an den Auswirkungen gradueller Unterschiede innerhalb des planetaren Systems festmachen: Wir würden nicht existieren. Und wer diese Ordnung mit 'Zufall' erklären möchte, der befindet sich auf derselben Stufe, auf dem ein an Donnergott glaubender Mensch steht...

Das 'Davor' kann / ist jedoch ein gleichzeitiges Ablaufen der Zeiten, sodass ('dort') eine lineare Zeit - wie wir sie hier kennen - nicht (mehr) vorhanden ist...

Das 'Davor' ist nur eine zu unserem Verständnis benutzte Schreibweise, welche jedoch den Zustand vor der Entstehung der linearen Zeit beschreibt...

Eine winzige Energieschwankung reicht

Woher kommt diese, was löst(e) die(se) Schwankung aus, was ist der Ursprung dieser Energie, ist diese chaotisch agierend, wird sie bewusst gesteuert, oder ist diese gar Bewusstsein selbst?

Die Gleichungen beschreiben doch nur die Auswirkungen einer solchen. Die Frage ist: Wer oder was löst diese Schwankungen aus? Zufall, Programm, Bewusstsein, oder wer oder was?

Ist je die Ursache des Urknall-Prozesses beschrieben worden?

da wir inzwischen wissen

Wer ist 'wir'? Und mit dem Begriff 'wissen' sei mal ganz vorsichtig, so oft wie sich 'Wissen(schaft)' veränderte oder irrte...

Tatsächlich ist ein quantenmechanischer Vorgang einer der möglichen Gründe

Was nu: Tatsächlich, oder doch nur möglich?

Woher willst Du wissen, ob die Sonne scheint, wenn Deine Sinne nicht bewusst darauf gerichtet sind?

Werden Lichtphotonen erst dann zu Teilchen, wenn sie bewusst beobachtet werden, oder sind sie immer als Teilchen unterwegs und waren niemals Welle?

Und falls sie in einem unbeobachteten Zustand nur Welle sind, dann scheint die Sonne ja nicht wirklich...

AlphaundOmega hat es schön treffend formuliert.

Ich ergänze hier nur noch: Das Prinzip 'Zufall' - wie Du und die Wissenschaft dieses Prinzip verstehen - ist der 'Gott' für all die Lücken, für die die Wissenschaft keine Erklärungen hat...

Gruß Fantho

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer wiedersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch, wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester.

Sie können sich auch mit der Meinung der Kirche zur Wissenschaft und Evolutionstheorie beschäftigen.

realsausi2 07.08.2017, 00:50

Und wieder lügt er uns die Hucke voll...pfui...

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SlowPhil 07.08.2017, 01:56

Die Vorstellung von der Notwendigkeit göttlichen Eingreifens ist erst einmal eine reine Hypothese, und zwar keine besonders gute.

Als wenn Gott darauf angewiesen wäre, dass wir alles Mögliche nicht wissen!

Es ist zudem für niemanden ein Widerspruch, dass er selbst auf völlig natürliche Weise gezeugt und geboren und zugleich, dem eigenen Glauben nach, von Gott geschaffen wurde.

So sollte man auch keinen Widerspruch zwischen der Erschaffung der Welt durch Gott und der völlig natürlichen Entstehung sehen, komplett im Einklang mit den Naturgesetzen.

Alles andere, insbesondere Gott im Unerklärlichen zu suchen und als „Notwendigkeit“ festzunageln, ist schlechte Theologie.

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Ich würde als Christ die Evolutionstheorie nicht als „kompletten Blödsinn" einstufen, da Teile davon nachgewiesen werden konnten und mit der Bibel übereinstimmen.

Oft fragen Anhänger der Evolutionstheorie die Christen: „Wenn Gott die Welt erschaffen hat, wer hat Gott erschaffen?"

Dabei könnte man sie ebenfalls fragen: „Woher kommt die Materie, die den Urknall verursacht hat? War die einfach 'da'?"

Im Gegensatz zu den Anhängern der Evolutionstheorie gibt es im Christentum eine Antwort, die die Bibel in Genesis gibt:

Die Welt entstand durch „das Wort"; die Welt wurde durch "Glaube" erschaffen. Glaube ist in der Bibel wiederum als „Substanz" beschrieben (Hebräer 11:1).

Laut der Bibel ist ein Mensch nicht dazu in der Lage, in Dimensionen zu denken, die groß genug sind um Begriffe wie: „Unendlichkeit" oder „nichts" verstehen zu können; wie zB dass das Universum unendlich groß sein könnte.

Wisst ihr übrigens, was die wörtliche Übersetzung von „Universum" ist? - ein Vers.

LG

NoNst0p 06.08.2017, 23:31

Es gab zeitlich kein "vor dem Urknall" da sich die Raumzeit erst mit dem Urknall gebildet hat. Es muss auch kein "Nichts" gewesen sein. Das "Nichts" ist instabil. Die Quantenmechanik sorgt dafür, dass sofort etwas auftaucht. Eine winzige Energieschwankung reicht, und schon wird eine Raumzeit wie das Universum aufgeblasen. Die Gleichungen sagen das voraus. 

Der Urknall kommt allerdings nicht zurück, da wir inzwischen wissen, dass das Universum eine flache Geometrie hat und sich daher ewig ausdehnen wird :)

Zudem hat der Zufall durchaus seinen Platz in der Wissenschaft, denn das Universum ist quantenmechanisch und damit zufällig. Tatsächlich ist ein quantenmechanischer Vorgang einer der möglichen Gründe für die Veränderung von Genen - der Gleiche Vorgang übrigens, der die Sonne zum Scheinen bringt. Da Gene bzw. die DNA Moleküle sind, sind sie der Quantenmechanik unterworfen.

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Hyperhaes 07.08.2017, 06:15

Dabei könnte man sie ebenfalls fragen: „Woher kommt die Materie, die den Urknall verursacht hat? War die einfach 'da'?"

Im Gegensatz zu den Anhängern der Evolutionstheorie gibt es im Christentum eine Antwort, die die Bibel in Genesis gibt:

Nun, im Gegensatz zu einigen religiös indoktrinierten Fundis, wissen die schonmal, dass Urknall und Evolution nichts miteinander zu tun haben und somit diese Frage eigtl. wertlos ist. Seltsamerweise finden sich auch jede Menge Erklärungsmodelle, die sich sehr gut wissenschaftlich zusammenfügen... ein irgendwie belastbares Erklärungsmodell zur theol. Schöpfung ist mir noch nicht untergekommen und das betrifft weder Urknall, noch Abiogenese, noch Artenvielfalt, etc.

Wisst ihr übrigens, was die wörtliche Übersetzung von „Universum" ist? - ein Vers.

Ich hoffe mal, dass das nur ein Witz sein soll...

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Ich glaube, daß beides möglich ist und das, daß noch entdeckt werden wird.Menschen überschätzen sich , wenn sie meinen alles zu wissen, sowohl Geistliche als auch Wissenschaftler.Wie wird man in 20, 50, 100 Jahren über die Entstehung des Lebens denken?

Ich bin Christ, ich glaube nicht an die Evolutionstheorie und zwar desshalb:

"Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte."
-Malcolm Muggeridge, atheistischer Autor und Philosoph.

Ich verlinke dir eine Erklärung falls du es lesen willst.

https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/

dadita 07.08.2017, 00:08

Eine schwachsinnige und schlicht falsche Aussage dient dir also als Bestätigung? Tragisch.

Die Evolution ist keine Hypothese sondern eine wissenschaftliche Theorie und damit ein bestens belegter Fakt. 

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SlowPhil 07.08.2017, 01:37

Du kannst eine Theorie nicht mit einem Statement widerlegen.

Schon gar nicht mit einem Statement, dessen rotziger Tonfall („einer der größten Witze“) seine eigene Glaubwürdigkeit selbst unterminiert.

Außerdem ist Kreationismus schlechte Theologie.

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SlowPhil 07.08.2017, 02:27

Die Behauptung Muggeridge sei Atheist gewesen, ist im Übrigen falsch und soll ihn wohl als Kronzeugen gegen die Evolutionstheorie glaubwürdiger machen. Er war lange Agnostiker (was etwas anderes ist als Atheist) und konvertierte schließlich zum Katholizismus.

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Du sagst es doch, weil sie gläubig sind!

SlowPhil 07.08.2017, 02:04

Nein, weil sie kleingläubig sind.

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Kurz gesagt: Indoktrination.

Sie glauben daran weil es ihnen beigebracht wurde das zu glauben.

ProFundo358 06.08.2017, 23:33

Gähn......

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Andrastor 06.08.2017, 23:35
@ProFundo358

Ironisch dass du mit deinem Beitrag den perfekten Kommentar auf deinen eigenen Beitrag lieferst.

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Hey- in unserer Religion (Christentum) glauben wir daran das die Welt und die Menschheit von Gott erschaffen wurde. Und laut der Evolutions Theorie würden wir Menschen von Affen abstammen. Und für uns ist das Unsinn denn unser Glaube ist uns wichtiger! Mfg

SlowPhil 07.08.2017, 02:02

Das ist ebenso wenig ein Widerspruch wie die Tatsache, dass ich auf völlig natürliche Weise gezeugt und geboren wurde und zugleich ein Geschöpf Gottes bin.

Kreationismus ist nichts als schlechte Theologie, denn sie macht Gott zu einer Art Zauberer und verneint die Freiheit des Glaubens.

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Hyperhaes 07.08.2017, 06:17

laut Biologie sind wir sogar Affen (Trockennasenaffen)... und was genau ist daran jetzt so schlimm, dass man es mit allen Mitteln ablehnen muss? 

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dadita 11.08.2017, 12:33

1. Das Christentum ist nicht "eine Religion". Es umfasst eine ganze Reihe von Sekten und jeder Christ mit Verstand, wie auch die einflussreichsten Strömungen des Christentums wie die katholische Kirche, erkennen den Fakt der Evolution an.

2. Wir teilen uns nicht nur einen gemeinsamen Vorfahren mit den anderne heute lebenden Affen, wir SIND selbst Affen. Kein Unsinn sondern ein Fakt an dem dein Fanatismus nichts ändert.

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Lauri18 11.08.2017, 13:55

Ich bin katholisch und glaube nicht an die Evolution! Religionen sind nun mal kompliziert! Und den Glauben kann man nicht beweisen, man muss daran fest glauben. Wieso glauben die Hindus an die ewige Wiedergeburt der Seelen nach dem Tod? Das kann man einfach nicht wissenschaftlich nachweißen! Und JEDE Religion ist kompliziert! Vielleicht glaubst du an keine Religion, dass weiß ich nicht, aber jeder hat seine Meinung und seinen Glauben.

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