Warum glauben die Veganer nicht, dass Pflanzen auch Schmerz empfinden können?

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14 Antworten

Auch Pflanzen nehmen Verletzungen wahr. Bäume zb produzieren Harz um sie zu verschließen. Pflanzen können  Verletzungen wahr nehmen auch ob sie gefressen werden. Viele bilden Gift aus wenn sie zu stark angefressen werden oder rufen mit Duftstoffen die Feinde ihrer Feinde zu Hilfe. sie können sogar andere Pflanzen warnen auch mit Botenstoffen. Die bilden dann Gift aus ohne je berührt worden zu sein ob das nun Schmerz ist kann man kaum sagen. Sicher nicht so wie wir und Tiere ihn empfinden.  Aber auch viele   Pflanzen versuchen zu verhindern gefressen zu werden. 

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1: Pflanzen haben *kein* vegetatives Nervensystem, was bei Menschen/Tieren/Insekten/etc dafür da ist, schmerzen zu spüren/Berührungen wahr zu nehmen/etc 

2: Pflanzen "wollen" gegessen werden! Das ist ihre Art der Vermehrung. Das beste Beispiel ist das Eichhörnchen mit den Nüssen, wenn das Eichhörnchen die Nüsse nicht fressen (und dementsprechend verbuddeln und einige davon in der Erde vergessen) würde, hätten wir viel weniger Bäume. Bäume verlieren ihre Früchte, um ihre Samen zu verteilen, damit neue Bäume wachsen können 

Und DAS ist genauso wissenschaftlich belegt, wie die Tatsache, das Fische Schmerzen empfinden!

Liebe Grüße, Stillla 

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Pflanzen nehmen schon wahr wenn sie verletzt werden, das aber auch nur aus dem grund dass die Verletzung bemerkt und die beschädigten Teile der planze möglichst "geheilt" bzw verschlossen werden kann. Allerdings haben sie kein Nervensystem wie Tiere und Menschen es haben.
Das kann man auch mit einem ganz einfachen Beispiel erklären. Wenn du die hand eines Menschen über eine Flamme hältst zieht er sie automatisch zurück weil er schmerzen empfindet, genauso macht das ein Kaninchen, ein vogel und auch Fische winden sich vor Schmerz und versuchen zu entkommen. Was passiert aber wenn du eine pflanze, eine karotte oder eine Blume über eine flamme hältst, sie verbrennt einfach. Das zeigt dass sich das Nervensystem und das komplette Schmerzempfinden von Pflanzen und Tieren unterscheidet. Veganer verstehen das was du behauptet hast also nicht, weil es nicht stimmt.

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Kommentar von IsabellaBluki
30.08.2016, 23:44

Wie ich schon gesagt habe, Pflanzen merken wenn sie beschädigt werden und haben automatische Mechanismen entwickelt wie die sofortige Aktivierung der Zellen die das Gift herstellen sowie der Botenstoffe die an die anderen weitergeleitet werden, sie haben aber kein "aktives" Nervensystem wie Tiere es haben, das heißt sie können nicht selbst steuern ob sie die Stoffe herstellen oder nicht. Das sind also eine art reflexe die entstehen wenn sie bestimmte reize erhalten. Tiere können aber durch ihr Nervensystem aktiv Schmerzen wahrnehmen, lokalisieren und entscheiden wie sie reagieren (angriff, flucht)

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Hallo Augenwischer!

Weil es keine Beweise dafür gibt. Wenn ich einer Pflanze die Blüten abschneide höre ich weder jemanden schreien, noch windet sie sich vor Schmerzen. Chemische Vorgänge, die "Schmerz" darstellen, wie wir ihn kennen, konnten auch nicht gefunden werden. 

-D

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Kommentar von Ursusmaritimus
30.08.2016, 21:34

Wenn du einem Komapatienten den kleinen Finger abschneidest wird er nicht schreien und sich nicht krümmen, hat er deswegen keine Schmerzen?

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Weil sie es nicht können.. oder hast du Beweise?

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Kommentar von Augenwischer
30.08.2016, 23:34

Lies weiter unten...

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Kommentar von ApfelTea
31.08.2016, 10:21

und weiter? haben pflanzen jetzt plötzlich gehirne? :)

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Wie wollen Pflanzen Schmerz spüren?

Schmerzrezeptoren leiten ein Signal ans Gehirn weiter daraus resultiert Schmerz, aber eine Pflanze hat weder Schmerzrezeptoren noch ein Gehirn.

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Kommentar von rnrgirl
30.08.2016, 21:29

woher willst du es wissen? vlt ist das Gehirn und Herz sehr klein

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Kommentar von Ursusmaritimus
30.08.2016, 21:31

Schmerz bringt auch einer Pflanze nichts da sie auf den Schmerzreiz nicht reagieren kann.

Aber sie reagiert durch Duftabsonderung, Gifteinlagerungen oder Abschnürung befallener Pflanzenteile auf Umweltgefahren.

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Jetzt wissen wir es besser...

In Bezug auf Pflanzen wissen wir das aber eben nicht. Warum sollte man das also einfach glauben?

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Kommentar von Augenwischer
30.08.2016, 21:36

Man sollte es hinterfragen...

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Ich stimme Stillla's Kommentar völlig zu.
Ausserdem ist es ja wohl doch noch was anderes, Möhren auszubuddeln als einem Tier die Kehle durchzuschneiden!

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Kommentar von Augenwischer
31.08.2016, 18:02

Warum ist etwas völlig anderes? Weil das Tier dich mit seinen süßen Äuglein dabei anschaut?

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Kommentar von Fangirl4444
02.01.2017, 22:07

"Dass Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen und darauf reagieren, ist unbestritten. Wie Tiere nehmen Pflanzen verschiedene Umweltsignale, wie Licht, Wind, Temperatur, Bodenstruktur und Feuchtigkeit, wahr und reagieren darauf. Dies erfolgt im Pflanzenreich jedoch durch chemische Signalweiterleitung von Zelle zu Zelle und nicht über ein spezialisiertes Nervensystem wie im Tierreich. " Quelle: http://vegane-lebensweise.org/ethik/konnen-pflanzen-leiden/

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Sollen sie Kieselsteine lutschen und Photosynthese betreiben?

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Was soll man denn sonst essen ?
Solange man die Pflanzen isst & nicht unnötig beschädigt ,ist(finde ich)alles okay.

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Kommentar von Augenwischer
30.08.2016, 21:33

Man baut sie nicht artgerecht an. Sie wachsen in Massen auf engstem Raum. 

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
30.08.2016, 21:34

Oh nein , irgendwie bin ich jetzt traurig:'( was ist wenn eine Platzangst kriegt..

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
30.08.2016, 21:37

Nein ich lebe weder vegetarisch noch vegan , ich esse gerne Rumpsteak.

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Pflanzen kann man schlecht vermenschlichen.Würde man Blumenkohl an der leine Gassi führen können würden viel mehr Menschen Fleisch essen.

Viele ignorieren auch dass Tiere für ihr Obst und Gemüse sterben.

Für pflanzliche Lebensmittel müssen Myriaden Schermäuse, Wühlmäuse, Feldmäuse, Feldhamster, Eidechsen, Ratten, Vögel, Wildschweine, Rehe grausam getötet werden. Ferner weiß man bekanntlich seit Darwin, dass Humus, Kompost und Ackererde unter anderem durch zahlreiche Würmer gebildet werden, die natürlich bei der Bodenbearbeitung millionenfach sterben.
Doch die Wirbellosen, welche immerhin 95 Prozent aller Arten ausmachen,
sind für viele Tierethiker bloß „niedere Tiere“, die man ruhig
malträtieren kann.

Wer also im veganen Supermarkt seine Ersatzprodukte erwirbt, kauft
mitnichten tierleidfreie Ware. Das V-Label der European Vegetarian Union
berücksichtigt alle möglichen Kriterien, doch es findet sich nicht der
geringste Hinweis, ob bei der Produktion der Waren tierischer Dünger
verwendet wurde oder nicht. De facto lassen sich die Veganer also in
unserer heutigen Gesellschaft von viehhaltenden Landwirten durchfüttern.
Anstatt diesen aber dankbar zu sein, strafen sie ihre Ernährer mit
tiefster Verachtung, beschimpfen sie als Tiermörder und Sklavenhalter.

http://www.berliner-zeitung.de/22396672

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Kommentar von Agronom
31.08.2016, 00:44

Das sind aber auch nur ganz wackelige Argumente. Fakt ist, dass 90% der globalen Agrarflächen auf teirische Produktion zurückfallen, mit dem Verzicht darauf oder einer starken einschränkung würden also etliche Mäuse und Hamster etc. verschont, da man zur Kompensation mit pflanzlicher Nahrung weit weniger Fläche benötigen würde.

Dieser "Raubbau oder auf Kosten der Viehhalter leben"-spruch gilt auch nur bedingt für Bio-vegane Landwirtschaft und ja diese kann nur im begrenzten Rahmen funktionieren. Letztlich gilt es überall in der Landwirtschaft, dass man möglichst alle Nährstoffe zurückführt, d.h. auch die menschlichen Exkremente und Überreste, denn bis auf Stickstoff gehen sonst immer Teile der Nährstoffe verloren, noch kann man da mit Mineraldünger nachhelfen oder sich auf den Bodenvorrat verlassen. Die tierischen Dünger sind aber schließlich auch nur die Großteile (~70-90%) der Nährstoffe, welche an anderer Stelle dem Boden entzogen wurden, da beißt sich der Hund in den Schwanz.

Von fachlicher Seite aus ist der Artikel ein Reinfall. Ich bin selbst kein Veganer, aber die Verusche anderer Fleischesser, sachliche Argumente anzuführen, scheitern leider oft kläglich daran, dass es an Wissen fehlt oder einfach nicht besonders weit gedacht wird.

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Also ich denke wie Du !

Es ist erwiesen, dass Pflanzen Gefühle haben und diese im Saftfluss messbar sind...zu dem kommunizieren Pflanzen mit einander...also sind sie eben so Lebewesen mit Empfindungen...

 

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Kommentar von marc4299
30.08.2016, 21:46

Pseudowissenschaft,

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Kommentar von IsabellaBluki
30.08.2016, 23:17

Lies mal meine Antwort zu der frage durch, da hab ich genau erklärt was der Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen ist. Außerdem hat die Strategie sich über duftstoffe gegenseitig vor gefahren zu warnen doch überhaupt nichts mit einem Nachweis das Pflanzen Gefühle und Empfindungen haben zu tun!!

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Das ist ja bescheuert...

Willst du überhaupt noch was essen??Wahrscheinlich essen bald alle Steine bis sie die Theorie entwickeln, dass diese Auch Schmerzen empfinden...

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Kommentar von Augenwischer
30.08.2016, 21:33

Der Vergleich hinkt, weil ein Stein kein Organismus ist.

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