Warum glauben die meisten lieber an die BigBang Theorie als an eine Gottheit?

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22 Antworten

Hallo VanesLavin,

ich habe zwar ein bissi meine Zweifel, dass die Frage hier eine echte Frage ist - und kein Missionierungsversuch - aber ich beantworte sie mal so. Vielleicht warst Du ja nur zufällig auf kreationistischen Seiten unterwegs und hast dort Falsches aufgeschnappt.

Tatsächlich ist die Fragestellung nämlich falsch. An Forschungsergebnisse "glaubt" man nicht. Naturwissenschaftliche Fragen sind keine "Glaubensfragen".

Oft hört man "das sind alles nur Theorien": Mit dieser Formulierung sollen naturwisenschaftliche Aussagen als reine Vermutungen, Spekulationen oder Vorstellungen gebrandmarkt werden. Genau das bedeutet das Wort "Theorie" ja in der Umgangssprache.


In der Naturwissenschaft wäre eine ungeprüfte Vermutung aber eher eine Hypothese. Unter einer "Theorie" - besonders einer bestätigten oder bewährten Theorie - verstehen wir in der Naturwissenschaft aber etwas ganz anderes.


Eine "Theorie" ist hier ein geschlossenes Erklärungsmodell, das einzelne Beobachtungen in einen logischen Kontext stellt. Eine Theorie erklärt uns also erst einmal, warum wir diesen Satz an Beobachtungen vorliegen haben - und nicht andere. Darüber hinaus muss eine naturwissenschaftliche Theorie widerspruchsfrei sein und konkrete Vorhersagen machen, anhand derer wir sie in Beobachtungen als falsch erkennen würden, wenn wir nur genau genug nachmessen.


Der Naturwissenschaftler "beweist" seine Theorien nicht - auch wenn es der Laie oft so darstellt. Der Naturwissenschaftler falsifiziert, er versucht die Theorien mit immer größerer Testgenauigkeit zu prüfen.
Theorien, die diese schärfstmöglichen Tests mit Bravour bestehen, nennen wir in der Naturwissenschaft aber immer noch nicht "bewiesen", sondern bewährt oder bestätigt.

Bestätigte Theorien haben also sehr wohl in der Praxis schon gezeigt, dass sie zumindest in den bisherigen Testsituationen die Natur gut beschreiben. Sie sind weit mehr als "Vermutungen", sondern nachweislich im getesteten Bereich zuverlässige Beschreibungen der Natur.


Es ist deshalb vollkommen falsch, zu sagen, wir hätten nichts in der Hand außer vagen Vermutungen, wenn es um den Urknall geht. Es sind gerade die Beobachtungsdaten, die zu diesem Modell geführt haben und die sich seit 80 Jahren mehr und mehr zu einem stimmigen Gesamtbild verkomplettieren. Der Urknall, also der heiße, dichte Anfang unseres Univserums ist eine hervorragend bestätigte Theorie und wird durch unzählige Befunde gestützt.


Beobachtungsdaten, die das Urknallmodell stützen kommen aus verschiedenen Teilbereichen der Physik
- die kosmologische Rotverschiebung
- die Entdeckung der kosmologischen Hintergrundstrahlung
- die Analyse der Anisotropien der kosmologischen Hintergrundstrahlung
- die Elementhäufigkeiten im Kosmos, die sich durch die Primordiale Nukleosynthese erklären lassen
- die Ergebnisse aus der Teilchenphysik, die die Bedingungen in den ersten Sekunden nach dem Urknall in sehr guter Übereinstimmung mit der theoretischen Erwartung bestätigen

Weil wir für beide also eine Fülle Beobachtungsdaten haben, die ihre
Aussagen stützen, handelt es sich  wie bei allen naturwissenschaftlichen Fragen um keine "Glaubensfrage" mehr: Wir haben mit den Daten rationale Gründe vorzuweisen, warum wir vom Urknallmodell überzeugt sind. Naturwissenschaftliche Aussagen glaubt man nicht - man erkennt sie als die beste vorliegende Berschreibung der Natur an - und zwar immer auf der Basis der Datenlage.

Eine naturwissenschaftliche Theorie beschreibt immer(!) innerhalb der Natur gesetzmäßig ablaufende Prozesse. Die meisten Religionen geben für "Gott" eine andere Definition - eine, die gerade darauf zielt, dass hier etwas außerhalb der Welt steht. "Gott" ist dehalb nicht Teil des Gegenstandsbereiches der Naturwissenschaften. Reliöse Aussagen sind Deutungen des Daseins.

Deine "Theorie 1" ist also gar keine naturwissenschaftliche Theorie.

Du machst hier (wie der Kreationismus als Gesamtheit) einen Kategorienfehler, wenn Du eine naturwissenschaftliche Frage - wie hat das Universum angefangen? - mit dem rein philosophischen Konzept - Schöpfung - beantworten willst.

Mit "Gott" erhälst Du keine Antwort auf eine naturwissenschaftliche Frage, weil "Gott" kein innerhalb der Natur gesetzmäßig ablaufender Prozess ist. In als Antwort zu setzen, erklärt nichts, sondern bricht die Frage an einem willkürlich gewählten Punkt ab. - Ab hier ist nichts mehr untersuchbar, nichts mehr herausfindbar, nichts mehr hinterfragbar, der Wissensfortschritt ist abgebrochen, weil die Antwort "Gott" immer einpassbar ist.

Es ist nichts weiter als der kreationistische Basisirrtum, religiöse Überzeugungen aus Grenzen des menschlichen Wissens heraus rechtfertigen zu wollen. Ob das Urknallmodell richtig ist oder nicht, das entscheiden wir allein anhand der Beobachtungsdaten. Im Moment sprechen alle Beobachtungsdaten dafür. Über Gott sagt weder eine Bestätigung noch eine Widerlegung des Modells auch nur das Geringste aus.

Grüße


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Kommentar von VanesLavin
02.03.2016, 20:55

Danke für die ausführlichr Antwort.

Und nein das ist kein Missionierungsversuch 😊 ich bin tatsächlich gläubig (muslima) aber mein partner gibt regelmässig vorträge im planetarium über u.a. den urknall. Ich bin immer mit dabei und finde es sehr interessant. Aber es wundert mich jedesmal wie alles geglaubt wird ohne weiter zu hinterfragen.. ja ich weiss das ist anders wie mit der religion. Tatsächlich ist die religion für mich die antwort auf alles was wir uns nicht erklären können 😅 aber es wundert mich eben sehr wie diese annahmen vorallem von laien einfach so geglaubt wird wo ja viele eben sonst nicht so naiv wie ich sind 😁

Hoffe das war jetzt nicht zu wirr geschrieben mein deutsch ist immer etwas holpprig beim schreiben 😔

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Natürlich ist der Urknall bisher nur eine Theorie, aber die Wissenschaft ist ja dafür da diese Theorie weiter zu erforschen und irgendwann eventuell zu entschlüsseln. Dein Vergleich mit Jesus hinkt, da es natürlich viel schwieriger ist die Geschichte einzelner Personen zu rekonstruieren als, dass was mit der gesamten Welt oder dem gesamten Universum passiert ist.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:23

es ist also schwieriger einen menschen zu kennen als die ganze Menschheit?

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Theorie 1: Gott ist sicher kein bärtiger Mann in Menschengestalt. Gott sollte unbestritten etwas völlig anderes sein so das wir es uns noch nichtmal ausdenken können.

Zunächst einmal stellt sich mir bei Deiner Frage die folgende Gegenfrage: Haben die Verse Genesis 1,26f für Dich irgendeine Bedeutung? (Siehe: http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Mose1,26-27)

Theorie 2 : Der Urknall welches milliarden von jahren zurückliegt und wir nichts in der hand haben ausser eine vermutung.

Die Urknalltheorie ist nicht vollkommen sicher. Sicher ist aber, dass das Universum expandiert. Dies geht aus der Rotverschiebung entfernter Objekte hervor. Naheliegend ist daher, dass es irgendwann einen Anfang dieser Expansion gegeben hat. Es gibt dahin verschiedene Ansichten, auch wann dies geschehen sein kann. Allerdings schaffen es nur die am meisten vertretenen oder am interessantesten klingenden in die Medien und damit bis zur Allgemeinheit.

Denn wie sollten wir es denn auch nachweisen können wenn wir nichtmal wissen können was vor gerademal über 2000 jahren zu Jesus (as) zeiten tatsächlich passiert ist?

Die Expansion des Universums ist durch die Rotverschiebung entfernter Objekte durch Analysen von Spektrallinien auch gegenwärtig messbar und das Alter dieses Lichts entspricht deren Entfernung zu uns in Lichtjahren. Ein paar Tausend Jahre und daher Lichtjahre sind gegenüber dem, was wir an Deepspaceobjekten beobachten können, ein Klacks. Was dahingegen auf der Erde vor 1000 Jahren oder gar 2000 Jahren geschehen ist, ist nur in seltenen Fällen noch nachprüfbar.

Warum können viele nicht glauben das es eine höhere macht eine gottheit gibt die den urknall gelenkt hat?

Denkbar aber nicht sicher.

Solch ein wundervoller exakter zufall kann es doch kaum geben?!

Wer weiß? Ich glaube zwar nicht, dass die Erde der einzige im Universum bevölkerte Planet ist, aber wenn dem so sein sollte, ist es weniger ein Zufall, dass wir uns Gedanken über den Zweck unseres Daseins und über die Möglichkeit der Existenz eines wie auch immer gearteten göttlichen Einflusses machen können, als vielmehr dass wir überhaupt existieren und uns Gedanken über irgendeinen Sinn im Allgemeinen machen können. Auch was den Urknall selbst angeht, so kann es tatsächlich Zufall gewesen sein. Immerhin wissen wir nicht, wie oft es in wie vielen vielleicht möglichen Universen einen Urknall gegeben hat, bis es schließlich in einem davon möglich war, dass ein Planet entstehen konnte, auf welchem sich Leben, noch dazu offenbar intelligentes (oder zumindest vermeintlich intelligentes) Leben entwickeln konnte. Ich glaube zwar vielmehr, dass die Erde durch einfache entsprechende Molekülverbindungen von Meteoriten quasi mit Leben infiziert worden ist, sodass es auch auf anderen Planeten denkbar ist, sofern die Bedingungen stimmen, sich auch dort Leben entwickeln kann, aber dass es auch dann nicht um einen Zufall geht, aber auch eine göttliche Intervention ist dahingehend nicht vollkommen sicher. Trotzdem glaube ich in der Tat an den Gott der Christen, wie er in der Bibel beschrieben wird.

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Kommentar von VanesLavin
02.03.2016, 20:43

Schön geschrieben vielen Dank 😊

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Was ist das für ein inhaltlicher Durchfall?

Du sagst der Urknall ist nichts als eine Vermutung aber dann wieder:

Warum können viele nicht glauben das es eine höhere macht eine gottheit gibt die den urknall gelenkt hat?

Was jetzt, Urknall oder nicht?

Du glaubst Gott existiert, sagst aber:

 "wenn wir nichtmal wissen können was vor gerademal über 2000 jahren zu Jesus (as) zeiten tatsächlich passiert ist

Auf was basiert dein Gottglaube, wenn du ja gar nicht weißt was passiert ist?

Weiters wäre es sinnvoll sich zu belesen was eine "Theorie" überhaupt ist. Eine Theorie ist eine möglichst elegante Beschreibung eines Vorganges in der Natur basierend auf Beobachtungen.

Was heißt das jetzt für deine beiden "Theorien"?

Theorie 1 ist keine Theorie sondern reine Spekulation. Es gibt keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte/Beobachtungen/Messungen für eine Gottheit. 

Theorie 2 ist eine Theorie. Da sie auf Beobachtungen wie zum Beispiel der kosmischen Hintergrundstrahlung beruht.

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Kommentar von VanesLavin
02.03.2016, 20:57

Eine Frage als "Durchfall" zu bezeichnen ist ganz schön frech. Deswegen werde ich auch nicht weiter lesen. Kritik ksnn man auch niveauvoll machen!

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Für die Existenz eines wie auch immer aussehenden Gottes gibt es keinerlei Anzeichen.

Auf den Urknall deuten alle der Menschheit bisher zur Verfügung stehenden Daten und Fakten hin. Das bedeutet nicht, daß er passiert ist, aber das bedeutet, daß es aufgrund der bisherigen Faktenlage keine plausiblere Erklärung für die Entstehung des Universums gibt.

Eine Vermutung ist der Urknall nicht. Eine Vermutung ist es, ein Gott hätte ihn ausgelöst. Eine vollkommen bestandslose Vermutung.

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Das Argument mit dem Zufall höre ich immer wieder, und das leuchtet mir überhaupt nicht ein... Wenn die Bedingungen nicht so wären wie sie sind, würden wir nicht existieren... Also ist die Wahrscheinlichkeit dass wir uns in einem Universum befinden, welches bewohnbar ist 100%. Ansonsten könnten wir uns die Frage doch gar nicht stellen.

Eine höhere Macht ist eine unelegante Hypothese, weil man zusätzliche, hochkomplexe Annahmen einführen muss. Da geb ich mich lieber mit Nicht-Wissen zufrieden.

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Simpel. Sie 'glauben' an den Urknall, weil der Urknall durch harte klare Fakten unterstützt wird. Rotverschiebung der Galaxien, kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung ect.

Gott hingegen ist eine leere Behauptung. Es gibt keine Beweise für seine Existens, nichtmal eine eindeutige Definition. Frag tausend Theisten und du hast tausend wiedersprüchliche Antworten.

Er ist etwas an das man glaubt weil man gern will das es wahr ist, nicht weil es tatsächlich demonstrativ wahr ist.

Gott sollte unbestritten etwas völlig anderes sein so das wir es uns noch nichtmal ausdenken können.

Nun, das scheitert schon am ersten Schritt, weil wir uns unsere Götter allesammt ausgedacht haben.

Denn wie sollten wir es denn auch nachweisen können wenn wir nichtmal wissen können was vor gerademal über 2000 jahren zu Jesus (as) zeiten tatsächlich passiert ist?

Wie gesagt, Rotverschiebung der Galaxien, kosmische Hintergrundstrahlung ect. Bilde dich ein bisschen über den Urknall, die Wissenschaft ist nicht scheu dir alles zu erzählen, was sie darüber weiss.

Warum können viele nicht glauben das es eine höhere macht eine gottheit gibt die den urknall gelenkt hat?

Weil es absolut keinen Grund gibt, das zu glauben.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:48

Und du meinst das Gott nicht auch ne Rotverschiebung schaffen kann?

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Die Urknalltheorie ist eine wissenschaftliche Theorie, Theismus hingegen nicht.

Der Urknall welches milliarden von jahren zurückliegt und wir nichts in der hand haben ausser eine vermutung.

Lies erstmal ein Buch über Kosmologie, bevor du so etwas behauptest. Wir haben zum Beispiel die Hintergrundstrahlung gefunden, die von der Urknalltheorie vorhergesagt wurde.

Denn wie sollten wir es denn auch nachweisen können wenn wir nichtmal
wissen können was vor gerademal über 2000 jahren zu Jesus (as) zeiten
tatsächlich passiert ist?

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Zwei unterschiedliche historische Ereignisse sind zwei unterschiedliche Fälle für oder gegen die es unterschiedliche Belege gibt.

Warum können viele nicht glauben das es eine höhere macht eine gottheit gibt die den urknall gelenkt hat?

Weil das absolut keinen Sinn ergibt. Weder erklärt die Existenz eines Gottes etwas, noch wird die Existenz eines Gottes durch irgendetwas erklärt.

Solch ein wundervoller exakter zufall kann es doch kaum geben?!

Am Urknall ist nichts wunderbar perfekt. Aber ja, solche Zufälle kann es geben. Außerdem können Theisten auch nicht die Existenz ihres Gottes erklären.

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Gegenüber dem Urknall muss man sich nicht moralisch rechtfertigen. Das macht ihn um vieles interessanter als Gott.

Daher wollen viele lieber nicht an den Schöpfergott glauben. Mit glauben können hat es also weniger zu tun.

Steht man aber doch einmal vor Gott wird es ganz schön eng mit den Ausreden für eigene Schandtaten. ;)

warehouse14

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Kommentar von GanMar
02.03.2016, 16:00

Und was wäre, wenn man als bekennender Atheist ohne Schandtaten durchs Leben kommt und das einzige, was einem beim jüngsten Gericht vorgeworfen werden kann, die Tatsache ist, daß man lieber wissen als glauben wollte?

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Kommentar von DarkSepia
03.03.2016, 21:20

Gegenüber dem Urknall muss man sich nicht moralisch rechtfertigen. Das macht ihn um vieles interessanter als Gott. Daher wollen viele lieber nicht an den Schöpfergott glauben. Mit glauben können hat es also weniger zu tun.

Schlechte Erklärung. Viele Atheisten glauben daran, dass man sich manchmal moralisch rechtfertigen muss.

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Was bestimmt, was die meisten Menschen glauben?

Die vorherrschende Meinung. Die wird von den Medien gebildet. Praktisch niemand überprüft selbst die Urknalltheorie. Und praktisch niemand kennt eine exakte Definition von Gott.

Das gilt auch für die meisten Jornalisten, Lehrer usw. So kann es passieren, das die Theorie sich durchsetzt, die am überzeugensten wirkt. Das ist leider manchmal aber die falsche.

Hier eine Reihe von Theorien, die von der vorherrschenden Meinung abgelehnt werden, obwohl sie wahr sind:

* Gott ist keine Person, sondern Natur/Universum (Religion)

* die reellen Zahlen sind abzählbar (Mathematik)

* Relativitätstheorie und Äthertheorie sind vereinbar (Physik)

* Gut und Böse sind objektiv bestimmbar (Philosophie)

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Kommentar von GanMar
02.03.2016, 16:37

Die Menge der reellen Zahlen ist mächtiger als die Menge der natürlichen Zahlen und damit ist sie überabzählbar. Zumindest diese Deiner Theorien wird also nicht nur abgelehnt, sie ist darüber hinaus auch nicht wahr.

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Ich schätze an Gott zu glauben ist noch schwieriger…
Zumindest haben Wissenschaftler ja angeblich Beweise für den Urknall gefunden…
Ich persönlich "kann" einfach nicht an einen Gott glauben, ich denke wir leben in so einer modernen Welt wo wir einfach keinen Gott mehr brauchen (bezogen auf Industrieländer)

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Kommentar von comhb3mpqy
03.03.2016, 23:24

darf ich fragen, warum du nicht an Gott glauben kannst?

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Kommentar von Becca22
04.03.2016, 15:27

Das weiß ich selber nicht, ich kann mir nur einfach keinen so richtig vorstellen… hab es immer darauf geschoben, dass ich ihn nicht sehen kann bzw er nicht bewiesen ist aber hast Recht… das kann man beim Urknall auch nicht

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Kommentar von Becca22
04.03.2016, 15:27

ich schätze das liegt auch an dem Umfeld in dem man aufwächst

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Solch ein wundervoller exakter zufall kann es doch kaum geben?!

Warum denn nicht? Möglicherweise hat es Trilliarden von "Urknallen" gegeben. Da ist es dann kein Zufall, sondern mathematisch sogar überaus wahrscheinlich, daß aus einem von ihnen so etwas wie unser Universum entstanden ist.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:44

... und was War vor dem ersten Urknall? irgendwann MUSS ein Anfang gewesen sein. oder es War kein Anfang und "schon immer so". möglich. dann ist es aber auch möglich das es einen ewigen Gott gibt, der alles erschaffen hat. genauso möglich.

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Es gibt Beweise für die Urknalltheorie. Man kann relativ genau ausrechnen wie die Planeten sich bewegen und daraus die Geschichte des Universums rekonstruieren. Außerdem gibt es sowas wie Hintergrundstrahlung und so weiter kannst ja mal googeln. Ich glaube nicht an Gott weil für mich das nicht logisch erscheint. Viele sehen in in ihm den Erschaffer des Universums. Dann Frage ich mich aber woher kommt Gott wer hat ihn geschaffen. Für viele ist das eine Erklärung um die Welt und den Sinn des Lebens einfacher und verständlicher zu machen. Wir Menschen suchen seit es uns gibt nach solchen Antworten und manche begründen es sich mit Gott, was ja nichts schlimmes ist nur ich bin der überzeugung das es nicht stimmt.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:53

wenn du in meine Wohnung kommst und siehst, wie ich ein Buch von einem Stapel nehme und auf einem anderem Stapel lege (auf dem bereits 10 Bücher liegen. und ich lege wieder ein Buch von ersten Stapel auf den zweiten. und du bist sicher daraus ableiten zu können dass ich die ersten 10 Bücher auch auf diese Art auf den zweiten Stapel gelegt habe? Oder das ich das 'schon immer so mache'. Was, wenn ich vorher 2 mal 5 Bücher gleichzeitig auf den zweiten Stapel gelegt habe? das KANNST du gar nicht wissen. du siehst nur das JETZT und vermutest, was vorher War und was nachher passieren könnte. Ich könnte auch beide Stapel einfach so um schmeißen :-)

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Kommentar von Ggggggggg13
03.03.2016, 07:14

Schon aber ich habe von vielen Leuten gehört, dass sie sich so den Ursprung des Universums erklären. Sie argumentieren, dass der Urknall auch irgendwo herkommen muss. Dann sagst du aber Gott muss nicht auch entstanden sein wie das Universum, dass er erschaffen hat ABER das der Urknall auch von irgendwo herkommt denken diese Menschen schon. Also das müsste heißen Gott kann irgendwie entstanden sein aber der Urknall muss auch einen Ursprung haben, für mich keinen Sinn macht. Mal gucken ob das jemand versteht.

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Weil der Mensch mit der Zeit immer intelligenter wurde, vieles auch nachweisen konnte (allgemein, nicht auf die Theorie bezogen) und versucht alles anhand von Logik zu erklären. Zumal, meiner Meinung nach, die Evolutionstheorie mehr Sinn ergibt (Biologie, Physik etc.), als ein " er war einfach da"-Gott. Aber ich lasse jedem seinen Glauben und habe auch nichts dagegen, allerdings ist eine "Gottheit" oder das Schicksal für mich ein Hirngespinnst des Menschen.

Ps. Niemand sagt, DASS es so war. Deswegen heißt es auch "Theorie". Es ist wie mit Gott, ein Glauben.


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Kommentar von Ryuuk
02.03.2016, 15:18

Nope. In der Wissenschaft nennt man etwas erst dann eine Theorie, wenn man harte klare Fakten hat. Also wenn man beweisen kann, dass es so ist.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:45

... und den Urknall hat bis heute NIEMAND bewiesen :-)

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menschen neigen nun mal dazu, bei unerklärlichen dingen an gottheiten oder höhere mächte zu glauben. aber auch die großen, bis heute ungelösten rätsel der welt inkl. ihres ursprungs sind noch nicht eindeutig geklärt, bzw. bewiesen.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:38

da einige Rätsel bis heute ungeklärt sind merkt man wie sehr "die Menschen dazu neigen bei unerklärlichen Dingen an höhere Mächte zu glauben". ganz im Gegenteil: es wird mit aller Macht versucht zu beweisen das es Keinen Gott BRAUCHT dafür. warum? was, wenn es DOCH Gott War der als erschaffen hat? Dann müssten wohl vielleicht auch die anderen Dinge, wie Sünde, wahr sein.

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Hallo! Weil unser Wissen mehr für den Urknall spricht, alles Gute.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:45

und die Mehrheit pachtet dann auch die Wahrheit :-).

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Ich denke das die meisten Menschen an eher an Dinge glauben die man beweisen kann. Oder zumindest die einem Logisch erscheinen.

Ich selbst glaube daran das es Jesus zwar gab, er aber ''nur'' extrem intelligent war und deshalb als 'übermenschlich' angesehen wurde.

An Gott glaube ich auch, aber nicht daran das er die Welt so erschaffen hat wie es ind er Bibel steht da es für mich sehr unlogisch ist das es nur Adam und Eva gab und diese 3 Söhne hatten.

Wieso kann die Wissenschaft nicht auch ein Geschenkt von Gott sein?
Ich mein vielleicht hat er es so erschaffen wie die Wissenschaft das bewiesen haben.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:42

wer sagt, das Adam und Eva nur 3 Söhne hatten? Es sind nur 3 Söhne bekannt! Frauen wurden oft eh nur genannt wenn sie 'wichtig' waren (wie die Richterin Deborah). und wenn Adam und Eva tatsächlich über 900 Jahre gelebt haben ... ich glaub nicht dass die so wenig Sex hatten dass nur 3 Kinder entstanden sind. Und Eva War garantiert noch nicht mit 45 oder 50 unfruchtbar. Was War an Jesus dann so intelligent das er sich mit der Besatzungsmacht und den Oberen angelegt hat so dass sie ihn am Ende kreuzigen? klingt nicht intelligent. Oder er IST Gottes Sohn und hatte einen Grund ans Kreuz zu gehen - weil mehr dahinter steckt als wir denken.

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Danke für die vielen interessanten Antworten! Ihr habt mich teilweise sehr inspiriert und mir auch viele neue Erkenntnisse gebracht 💓

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Weil es für die meisten Menschen unlogisch klingt, dass irgendein Lebewesen oder irgendeine sonstige Zaubergestalt die Erde erschuf.

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Kommentar von DaniGGa3
02.03.2016, 14:40

"Zabergestalt"...

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:46

stimmt. dann lieber lieblos und durch Zufall :-)

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Wenn eine höhere Macht den Urknall gelenkt hat? Wer hat dann die höhere Macht erschaffen. Wieviel ist Evolution und was ist Gottgelenkte Entwicklung.

Was war zuerst da das Huhn oder das Ei?

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:31

Huhn - Gott hat die Tiere geschaffen und keine Embryonen oder Eier :-) muss eine höhere Macht 'geschaffen' werden? wir wissen dass Zeit nur im Zusammenhang mit Raum gesehen werden kann. Wenn dieses Wesen also außerhalb vom uns bekannten 'Raum' existiert, dann ist er auch unabhängig von 'Zeit'. Was würdest du aber tun wenn er sich dir zeigen würde (oder du in deine Dimension schauen könntest)? würdest du dann erklären können was du erlebt hast? Dir würde wohl niemand glauben und du könntest wohl das wenigste erklären können da es vielleicht nicht mal Begriffe dafür gibt. Also - warum sollte Gott uns erklären was Ewigkeit ist? Wenn aber alles von sich entstanden ist, ist die Frage: vergeht irgendwann alles wieder? Wenn ja: was ist 'danach'? eigentlich nichts, da kein Raum = keine Zeit (Ewigkeit?) Wenn nein: wird wieder ein Universum durch Zufall entstehen und ist unser jetziges Universum auch durch ein früheres Universum entstanden? Dann wäre hier wieder die Frage: gab es irgendwann mal einen Anfang (egal wieviel Universen vorher waren) oder ist es "immer so"? Wenn es einen Anfang gab - worin liegt der Anhang? Energie kann nicht aus dem nichts (und ohne Zutun) entstehen. Wenn es keinen Anfang gibt - dann ist es genauso möglich dass Gott auch Keinen Anhang braucht.

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:32

... seine Dimension schauen könntest ...

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Kommentar von Garfield0001
02.03.2016, 15:34

blödes sliden beim Handy ... ich meinte natürlich, das es dann sein kann, das Gott auch keinen AnFang braucht :-)

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