Warum glauben die Leute an Jesus, obwohl es erwiesen ist, dass die Story auf ältere Überlieferungen zurückgeht?

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27 Antworten

Ich erkenne bei der Jesus-Geschichte eigentlich nur einen recht deutlichen "heidnischen" Einfluss, nämlich die Zeugung durch Gott bzw. durch den Heiligen Geist. Dass Götter mit sterblichen Frauen Kinder zeugten, kam tatsächlich in mehreren alten Religionen vor, besonders in griechischen Mythen.

Es lassen sich auch gewisse Inspirationen durch den Mithras-Kult nachweisen, was aber aus historischer Sicht wenig überraschend ist. Nachdem sich die Römer in die Gestaltung des christlichen Glaubens einmischten, erschufen sie eine Art Symbiose zwischen dem nahöstlichen, jüdischen Jesus und dem europäischen, römischen Mithras. Das war politisch klug, denn so konnte man den Bürgern des Kaiserreiches die fremde Gottessohn-Gestalt aus dem fernen Palästina leichter nahe bringen.

Man sollte nie vergessen, dass man nicht wirklich weiß, was für ein Mensch Jesus wirklich war. Im Laufe der Jahrhunderte dürfte vieles dazugedichtet worden sein, denn verschiedene Fraktionen haben damals versucht, die Deutungshoheit über die Figur Jesus und ihre Lehre zu erlangen. Das authentischste Zeugnis dürfte hier tatsächlich noch das Markus-Evangelium ablegen, das nach aktuellem Kenntnisstand älteste Textdokument über die Jesus-Geschichte.

Der Rest von diesen ganzen Behauptungen ist aber weitgehend Bullshit, der von den selbsternannten Kreuzrittern der Aufklärung immerwieder neu aufgekocht und überall verbreitet wird - wobei auffällig ist, dass sich die vereinte Front offenbar garnicht wirklich einig ist, was sie den Jesus-Gläubigen jetzt genau vorwirft. Mal wird Jesus mit Herakles/Herkules in Zusammenhang gebracht, dann heißt es plötzlich, er sei eine Kopie des altägyptischen Gottes Horus. Ein anderes Mal wird er mit dem griechischen Gott Asklepios (dem Schutzpatron der Apotheker) gleichgesetzt, dann ist er plötzlich eine "Inkarnation der Sonne".

Dabei fällt immerwieder auf, dass...

a.) die Verfechter dieser Theorien keine stichhaltigen Beweise für ihre Plagiats-Vorwürfe vorbringen können, und

b.) dass WENN dann doch "Beweise" auftauchen, sich diese bei genauerer Nachforschung als blanke Lügen herausstellen.

So wird beispielsweise immerwieder behauptet, dass Jesus angeblicher Geburtstag (25. Dezember) von Horus kopiert wurde. Wenn man sich aber tatsächlich damit befasst wird schnell klar, dass weder der eine, noch der andere überhaupt im Dezember geboren wurde.

Der 25. Dezember ist der Tag, an dem Christen der Westkirche dem (unbekannten) Geburtstag Jesu gedenken. Die Urchristen, die noch am ehesten Erinnerungen an den realen Jesus gehabt haben dürften, feierten seinen Geburtstag übrigens zunächst im Mai, später im April. Auch die Evangelien (besonders das Lukas-Evangelium) legen die Vermutung nahe, dass sich Jesus' Geburt im Frühjahr ereignete.
Dass Horus am 25. Dezember geboren wurde, ist sogar völlig an den Haaren herbeigezogen. Das Fest zum Gedenken an die Geburt des Horus wurde Ende August gefeiert - man bedient sich hier also einer dreisten, offensichtlichen Lüge.

Anscheinend ist den Radikal-Aufklärern in ihrem Feldzug gegen alles Religiöse und Spirituelle wirklich jedes Mittel recht, selbst die Verbreitung von "Fakten", die sie sich selbst ausgedacht haben. Sagt das nicht einiges über die moralischen Wertevorstellungen dieser Menschen aus?

Die Radikal - Aufklärer waren halt ebenfalls „Gläubige“, deren Glaube sich halt gegen alles explizit Christliche richtete und dabei ebensolchen Fanatismus an den Tag legte wie es auch Verfechter kirchlicher Interessen getan haben, und dann schreckt man vor Lügen im Dienst einer höheren Wahrheit nicht zurück.

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Über das tatsächliche Leben des Jesus wissen wir eher wenig. Die Lehre der ursprünglichen "Jesus-Sekte" dürfte eher unkompliziert und grundsätzlich jüdisch gewesen sein.

Als dann später, lange nach Jesu Tod, das frühe Christentum entstand, flossen in der Tat Dinge aus anderen damals populären Religionen in die neue Glaubensgemeinschaft ein. Ja, das ist so. Ich sehe da jetzt auch das Problem nicht. Das Christentum heute, im Jahr 2017, ist eben anders als im Jahr 417 oder1417.

"Glauben" lässt sich seltenst bzw. nie... rational erklären....

Jegliche "Religion" geht auf Überlieferungen zurück...manche "glauben" eben, dass dies "die Wahrheit" sei.... und für sie ist rein gar nichts "erwiesen", was davon abweicht....

Ich stimme der ersten Hälfte zu, lasse aber die Gänsefüßchen weg, mit denen Du Dich so distanzierst ;-)

Glauben lässt sich seltenst bzw. nie rational erklären. Will er auch nicht. Jegliche Religion geht auf Überlieferungen und persönliche Erfahrungen mit Gott zurück. Manche glauben eben, dass dies die Wahrheit sei.... Beweisbares "weicht nicht ab", sondern hat mit Glauben nichts zu tun. Wahrheit nicht damit, ob es beweisbar ist oder nicht.

Man kann auch nicht die Qualität von Literatur daran messen, ob die Geschichten so passiert sind, das wird ihr ebensowenig gerecht, wie wenn ich versuche, die Bibel als Geschichtsbuch zu lesen und den Anspruch habe, dass die Welt in 7 Tagen erschaffen worden sei. Das haben die Menschen damals nicht gemeint und das meinen (bis auf ein paar überspannte Kreationisten) auch heute keine Theologen.

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@botanicus

Die Erde hat schon vor den 7 Schöpfungstagen existiert. Lies mal den Schöpfungsbericht! Die 7 Schöpfungsabschnitte waren keine 24 Stunden Tage! Sie können zigtausende von Jahren gedauert haben. Wer seine Scheuklappen ablegt, erkennt das. 

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@botanicus

@botanicus: "Will er auch nicht"

Doch, will er. Aber er kann es nicht. Gläubige versuchen doch immer, Beweise für ihren Gott zu bringen, ist ihnen bis jetzt nur nie gelungen.

"Jede Religion geht auf Überlieferungen.. ."

Ja.

"...und auf persönliche Erfahrungen zurück."

Nein. Gläubige glauben an das, was ihnen erzählt wurde und/oder in ihren "heiligen Büchern" steht. Würden sie Gott persönlich "erfahren", bräuchten sie diese Bücher ja nicht. Wozu auch, wenn Gott ihnen persönlich sagt, was Sache ist.

Was man "Gotteserfahrungen" nennt, sind Halluzinationen, die manche Gläubige tatsächlich haben, die sich aber aus dem speisen, was ihnen vorher beigebracht wurde. Also nix mit "persönlich".

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@Zicke52

Ich habe schon Gott persönlich erfahren. Du kannst das auch, wenn du deinen Unglauben ablegst. 

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Hallo,

ich weiß nicht, woher du die Aussage hast, dass "erwiesen" wäre, dass es Jesus Christus SO nicht gegeben hat. Das Gegenteil ist eher der Fall - vielleicht checkst du die Faktenlage nochmal.

DASS Jesus Christus gelebt hat bestreiten nichtmal hardcore-Historiker. Die Frage ist nur: Ist er der, der er behauptet? Oder einfach nur ein Wanderprediger?

Und das ist eine Frage, die jeder für sich beantworten muss. Persönlich habe ich erlebt, dass das stimmt, was in der Bibel steht. Deshalb ist meine Entscheidung klar. Jemand anders kann sich anders entscheiden.

Woher hast Du diese "Nachweise"? Die Existenz des Menschen Jesus ist historisch unumstritten, das hat nichts mit Glauben zu tun.

Wenn man das, was Jesus gesagt/verkündet hat, glaubt (also als Wahrheit sieht; was nichts mit Beweisbarkeit zu tun hat und daher auch keinen Widerspruch zu naturwissenschaftlichem Denken darstellt), dann liegt das am Inhalt seiner Lehre. Wenn Du es nicht glaubst, dann eben nicht.

Und wie umstritten Jesus ist. Was erzählst du hier? (Seine Lehren sind hier vollkommen unwichtig). Lies mal die Bios von Chrishna, Hindoo Sakia, Thammuz, Wittoba, Iao,
Hesus, Quexalcote, Quirinus, Prometheus, Thulis, Indra, Alcestos, Atys,
Crite, Bali, Mithra etc. Und die sumerischen Überlieferungen.

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@Jinn91

Und in denen steht drin, dass Jesus nicht gelebt hat? Lachnummer ...

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@botanicus

Meine Güte bist du dumm ... Das sind Personen, die exakt dasselbe Leben und Schicksal behabt haben wie Jesus.

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@stefanbluemchen

Hab ich ja. Forsch mal nach unter den Personen und in den Überlieferungen, die ich genannt habe. Aber das wirst du aus Faulheit sowieso nicht tun, denke ich.

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@Jinn91

Nein, nicht aus Faulheit!  Denn ich kenne die Wahrheit. Wer das echte Geld kennt, muss das Falschgeld nicht studieren. 

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Hallo Jinn91,

der beste und umfangreichste historische Beleg für die Geschichtlichkeit Jesu Christ ist die Bibel selbst. Es gibt jedoch auch eine Reihe außerbiblischer Quellen, die die Geschichtlichkeit Jesu belegen. Da sind z.B. die Geschichtsschreiber Tacitus und Josephus zu nennen, die von Jesus eindeutig als von einer historischen Person sprechen, oder der römische Historiker Sueton (1.  Jh.) und Plinius der Jüngere, Statthalter von Bithynien (frühes 2.  Jh.).

Flavius Josephus schreibt beispielsweise in seinem Werk Jüdische Altertümer: "„Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Thaten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorherverkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort“ (Jüdische Altertümer, übersetzt von Heinrich Clementz).

Tacitus, der im Jahr 55 n. Chr. geboren wurde und als einer der größten Geschichtsschreiber angesehen wird, schrieb in seinem Werk Annalen über die Zeit der Verfolgung der erste Christen durch Kaiser Nero folgendes:"Nero [schob] .  .  . die Schuld auf andere und bestrafte sie mit den ausgesuchtesten Martern. Es waren jene Leute, die das Volk wegen ihrer (angeblichen) Schandtaten hasste und mit dem Namen ‚Christen‘ belegte. Der Name stammt von Christus, den der Prokurator Pontius Pilatus während der Herrschaft des Tiberius hingerichtet hatte". Die hier erwähnten Einzelheiten stimmen mit dem Bericht der Bibel völlig überein.

In der Encyclopædia Britannica (2002) heißt es in Bezug auf das Zeugnis dieser frühen Historiker: "Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals und aus unzulänglichen Gründen Ende des  18., während des  19. und zu Beginn des 20.  Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde".

In einem Artikel im Wall Street Journal hieß es im Dezember 2002: „Die Wissenschaft kann Jesus nicht ignorieren...Abgesehen von vereinzelten Atheisten akzeptieren die meisten Gelehrten Jesus von Nazareth als historische Persönlichkeit".

Man überlege einmal: Könnte eine erfundene Gestalt die Welt wohl so nachhaltig prägen, wie das Jesus Christus ohne Zweifel getan hat? In dem Werk The Historians’ History of the World wird hierzu angemerkt: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an".

Es gibt natürlich auch einige Kritiker, die darauf hinweisen, dass das außerbiblische Quellenmaterial über die Gestalt Jesu Christi relativ spärlich sei und zweifeln daher an, dass Jesus tatsächlich gelebt hat. Dabei sollte man allerdings zwei Dinge berücksichtigen: Zum einen waren die meisten römischen Historiker im ersten Jahrhundert gar nicht daran interessiert, Aufzeichnungen über die Person Jesu zu machen und zum anderen sollte das Zeugnis der Heiligen Schrift selbst beachtet werden. So zu tun, als wenn die Bibel als historischer Beleg keine ausschlaggebende Bedeutung habe, zeugt von grober Unsachlichkeit und einem Mangel an Objektivität.

LG Philipp

Die Bibel ist ein Abklatsch von älteren Überlieferungen! Die wahre Ignoranz ist es, das zu ignorieren. Das ist totale Unsachlichkeit und Mangel an Objektivität.

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@Jinn91
Die Bibel ist ein Abklatsch von älteren Überlieferungen! 

Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass es genau anders herum sein könnte?

Zeig mir ein anderes Buch, das über Jahrhunderte entstanden ist (also nicht nicht so einfach vom Himmel viel oder einem Medium diktiert wurde), dass von so unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Kulturen geschrieben wurde und einen so roten Faden enthält? Wenn Du mal nicht mit Phrasen sondern Tatsachen argumentieren willst, solltest Du Dich damit erstmal beschäftigen. Hier gibt es z.B. ein kostenloses PDF, dass die Geschichte der Bibel recht anschaulich macht:

https://www.vdhs.de/file.php?file_id=1124

Und wenn Du etwas über den roten Faden der Bibel wissen willst, habe ich noch einen Tipp:

http://gwzh.lebensbrot.de

Da wird Gottes rote Linie von der Entsteheung der Welt bis zur Rückkehrt von Jesus skizziert. Wäre doch dumm, wenn Du plötzlich vor ihm stehst und sagen musst: Sorry, Dich darf es gar nicht geben....

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@tuefftlerX

Nein, andersrum kann es nicht gewesen sein. Denn die sumerische Kultur ist schonmal viel älter.  Die Bibel ist eine Sammlung aus Übertragungen aus älteren Kulturen bzw. Religionen.

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@Jinn91

Jinn91,

haben die Sumerer schon vor Adam u. Eva existiert?

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Och nee, Philipp.

Bitte nicht schon wieder den Versuch, die Bibel mit der Bibel "beweisen" zu wollen...

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Hallo Jinn91,

sieh dir mal die Lebensbeschreibung irgendeines Prominenten (Politiker, Wissenschaftler, Künstler...) an. Auch da wirst du Elemente finden, bei denen du sagen musst: "Das hatten wir doch schon mal ähnlich bei....." Wird damit die Existenz des Prominenten angezweifelt?

Das Neue Testament ist nicht nur Lebensbeschreibung von Jesus, sondern es dokumentiert vor allem eine Botschaft. Die Evangelisten haben, um das zu verdeutlichen (siehe Prolog des Lukasevangeliums), dann auch Bezüge zum Alten Testament gesehen und dargestellt.

Im Alten Testament sind dann wiederum eine Reihe von "Bausteinen", Bildern und Modulen aus anderen Kulturen (Ägypten, Babylon....) enthalten, mit denen etwas erklärt werden soll.

Damit kann man aber nicht die Existenz Jesu und die grundsätzlichen Aussagen über ihn widerlegen, auch wenn manche beschriebenen Dinge nicht historisch sein müssen.

Frage: Wieso wird eigentlich noch immer der Lehrsatz vertreten, dass die Summe der Kathetenquadrate gleich dem Hypothenusenquadrat sein muss, obwohl es erwiesen ist, dass die Story auf einen alten Mann vor 2600 Jahren zurückgeht - und was würde passieren, wenn endlich die Wissenschaft etwas anderes beweist?

Wurden diese Prominente auch alle ans Kreuz/Mast genaget und hatten alle 12 Jünger etc.?

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@Jinn91

Was hat DAS mit der Antwort von Nadelwald zu tun?

Du lenkst ab.

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Denk doch einfach mal logisch nach:

Entweder du glaubst an das Nichts, keine höhere Macht, die dir helfen kann, kein Leben nach dem Tod

oder eine höhere Macht, die dir "hilft", ein Leben nach dem Tod und eine Art Wegweiser für das Leben.

Kein Wunder, dass so viele Menschen gläubig sind. 

Ja, aber es ist doch erwiesen, dass sie falsch ist. Die können doch auch was anderes glauben.

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Sie glauben, weil sie selbst nicht realisieren, dass es ein Irrtum ist. Sie merken nicht, dass sie mit zweierlei Maß messen.

Wir alle haben Kriterien, anhand derer wir unterscheiden, ob wir etwas für real halten, oder nicht. Ob etwas wahr ist, oder falsch.

Christen haben keine Probleme damit zu glauben, dass ihr Erlöser lebt. Komischerweise haben die meisten von ihnen Probleme damit zu glauben, dass Elvis Presley, Michael Jackson oder Adolf Hitler leben, dabei wurden die schon einige Male nach ihrem "Tod" gesichtet.

Dafür dass Jesus Christus lebt spricht nicht mehr als dafür, dass Elvis Presley lebt, trotzdem halten Christen den einen für lebendig und den Anderen für tot.

Sie sollten sich mal in sich gehen und überlegen welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit sie eine Person für lebendig oder existent halten. Dabei fallen sie entweder vom christlichen Glauben ab, oder sie belügen sich selbst und messen mit zweierlei Maß. Man kann nämlich leicht überprüfen, ob diese Kriterien fehlerhaft sind, indem man sie einfach auf andere fälle wie Elvis überträgt.

Was müsste zum Beispiel passieren, damit man Elvis als lebendig anerkennt, oder eine nahestehende Person, die zweifelsohne tot ist? darauf müssen die Kriterien ebenso anwendbar sein, sonst sind sie falsch.

Für Atheisten ist das nichts Neues, es ist ja allgemein bekannt, dass Religionen auf Fehlschlüssen basieren.

Seit wann müssen denn Glaubensinhalte irgendetwas mit der Wirklichkeit zu tun haben? Du gehst bei deiner Überlegung von einer völlig falschen Voraussetzung aus.
Wäre das so, gäbe es keinen Glauben mehr.

Also begreifen Gläubige deiner Meinung nach, dass die Geschichten größtenteils Erfindungen sind? )) Es geht hier übrigens nicht an den Glauben an sich. Man kann ja spirituell sein. Es geht um die Bibelgeschichten.

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@Jinn91

Im Prinzip kennen viele Gläubigen genau diese Schwäche ihres Glaubens und reagieren deshalb häufig sehr empfindlich, wenn man den Finger in diese offene Wunde legt und die Bibel z.B. als Märchenbuch und den darin beschriebenen Gott als Fantasiefigur bezeichnet.

Die moderne Ausrede, man dürfe die Bibel halt nicht wörtlich nehmen, versucht auch nur, sich mit dieser Schwäche nicht näher beschäftigen zu müssen, weil dies den Glauben ja erheblich erschüttern könnte.

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@Hamburger02

Quatsch. Das Wesen des Glaubens liegt nicht in Beweisbarkeit, sondern dem was wahr ist – also für den Glaubenden eine Bedeutung im Leben hat. Das mit dem Märchenbuch ist eine bewusste Provokation von Leuten, die den Unterschied nicht verstehen.

Genauso könntest Du Goethes Faust als Lüge diffarmieren – obwohl Goethe nie den Anspruch hatte, sein Drama bilde die Realität ab.

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@botanicus

Noch mal: Es geht nicht um Sprituelles, sondern um das Buch und Jesus an sich. Goethes Faust ist selbstverständlich eine Erfindung, die möglicherweise auf realen Begebenheiten basiert, trotzdem ist es ein Märchen. Und die Bibel ist ein Märchen, weil ''Gläubige'' nicht anerkennen, dass sie auf älteren Geschichtensammlungen basieren und teilweise verdreht wurden und werden.

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@botanicus

Das Wesen des Glaubens liegt nicht in Beweisbarkeit, sondern dem was wahr ist – also für den Glaubenden eine Bedeutung im Leben hat.

Sag ich doch die ganze Zeit. Die Behauptung der "Wahrheit" und der Glaube an sich hat mit der Wirklichkeit absolut nichts zu tun sondern ist ausschließlich von der Fantasie des Gläubigen abhängig. 

Das mit dem Märchenbuch ist eine bewusste Provokation von Leuten, die den Unterschied nicht verstehen.

Da gibt es keinen Unterschied zu verstehen. Märchen bleibt Märchen, auch wenn Gläubige diese Märchen für wahr halten, wie kleine Kinder den Weihnachtsmann, den Osterhasen oder Rotkäppchen für wahr halten. Dass du diese Behauptung für eine Provokation hälst, bestätigt ebenfalls meine Behauptung, dass Gläubige gerne mal empfindlich reagieren, wenn man den Finger in diese offene Wunde legt und die Wahrheit beim Namen nennt.

Genauso könntest Du Goethes Faust als Lüge diffarmieren – obwohl Goethe nie den Anspruch hatte, sein Drama bilde die Realität ab.

Genau hier hinkt dein Vergleich. Goethe hat in der Tat nie behauptet, die Realität bzw. die Wirklichkeit abzubilden, sondern Fantasiefiguren verwendet zu haben. Aber genau das tun Gläubige bezüglich der biblischen Märchen und Fantasien. Sie behaupten, die biblischen Geschichten seien keine Erfindungen von Menschen und bei Gott, Mose oder Christus würde es sich nicht um Fantasiefiguren sondern um reale Figuren handeln. Würden die Gläubigen der Realität zustimmen, dass nämlich die Bibeltexte der Versuch ungebildeter Ziegenhirten im Nahen Osten war, sich die Welt zu erklären, und nicht etwa das Wort eines real existierenden Gottes sein soll, könnte man an die Bibel genauso rangehen, wie an Goethes Faust.

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@Hamburger02

Naja, wenn Du das so sehen willst ... eigentlich kann es mir egal sein. Ist nicht mein Problem.

Wenn Du der Meinung bist, besser zu wissen, was Christen glauben, als die Christen selber ...

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@botanicus

Es geht hier nicht darum was geglaubt wird, sondern ob der Glaube irgendetwas mit der Wirklichkeit bzw. Realität zu tun hat. Und da sind Zweifel mehr als angebracht.

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@Hamburger02

Zum hundertsten Mal: Nein! Das will und soll der Glaube doch gar nicht. Du kapierst nicht, was Glaube bedeutet - und dass er in keiner Weise dadurch entwertet wird, nur weil er nichts mit beweisbaren Fakten zu tun hat. Hier werden ständig Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

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@Hamburger02

Hamburger02 - auch Du glaubst an etwas. Zum Beispiel glaubst Du, dass die Inhalte der Bibel nicht wahr sind. Beweise dazu kannst Du keine liefern. 

Wenn Dir etwas wichtig ist im Leben, z. B. Freunde, dann wird es Dir nicht gleichgültig sein, wenn diesen Personen Sachen unterstellt werden, die unwahr sind. 

Du kannst nur deshalb so leichten Herzens über die Bibel und über Gott lustig machen, weil Du den Zugang dazu nicht hast. 

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@botanicus

Doch, das Kreuz mit den Religionen liegt darin, dass sie behaupten, die absolute Wahrheit zu kennen. Genau darin  liegt die Ursache religiöser Gewalt. Von mir aus kann jeder glauben, was er will, aber dann sollen die Gläubigen auch zugeben, dass es sich beim Glauben um reine menschliche Fantasien handelt, die mit Wahrheit absolut nichts zu tun haben.

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@Bodesurry

Zum Beispiel glaubst Du, dass die Inhalte der Bibel nicht wahr sind. Beweise dazu kannst Du keine liefern.

Das stimmt nicht und das fängt gleich auf der ersten Seite an. Dass die Schöpfungsgeschichte absolut nichts mit der Realität zu tun hat, ist ausreichend bewiesen. Universum, Erde und Menschen sind völlig anders entstanden, als in der Bibel geschildert. Was die Bibel schildert, ist erwiesenermaßen falsch. So wird da z.B. behauptet, erst wurden die Pflanzen und danach die Sonne geschaffen, was aus heutiger Sicht völliger Humbug ist.

Du kannst nur deshalb so leichten Herzens über die Bibel und über Gott lustig machen, weil Du den Zugang dazu nicht hast.

Auch das würde ich anders sehen. Mein Zugang zur Bibel ist wahrscheinlich wesentlich tiefergehend als der vieler Gläubigen. So habe ich mich mit der ganzen Bibel beschäftigt inhaltlich und mit ihrer Entstehungsgeschichte und nicht nur mit den paar Stellen, die Gläubige im Allgemeinen aus Predigt und Religionsunterricht kennen und die immer so ausgewählt werden, dass die unangenehmen, zur Gewalt auffordernden und falschen Stellen der Bibel ausgelassen werden. Und gerade weil ich mich damit so intensiv beschäftigt habe, ist mir klar geworden, dass der Glaube an den Bibelgott die größte Lebenslüge ist, der man verfallen kann.

Wenn Dir etwas wichtig ist im Leben, z. B. Freunde, dann wird es Dir nicht gleichgültig sein, wenn diesen Personen Sachen unterstellt werden, die unwahr sind.

Prinzipiell hast du recht, bloß hinkt das Beispiel gewaltig. Was Bibel und Gott betrifft, gibt es wohl keine einzige Aussage meinerseits, deren Unwahrheit du belegen könntest.

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@botanicus

@botanicus: als wahr kann aber nur bezeichnet werden, was bewiesen ist. Wahrheit und Beweisbarkeit können also nicht voneinader getrennt werden.

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@Bodesurry

@Bodesurry

Hamburger02 - auch Du glaubst an etwas.

Stimmt. Ich glaube z.B., dass 3 Pfund Rindfleisch eine gute Suppe ergeben.

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…dass sie behaupten, die absolute Wahrheit zu kennen. Genau darin liegt die Ursache religiöser Gewalt.

Eigentlich unlogisch. Wenn man nicht nur die absolute Wahrheit, sondern auch noch Gott im Rücken hat bzw. zu haben glaubt, kann man die Dinge eigentlich doch ganz gelassen angehen und braucht keine Gewalt.

Eigentlich ist gerade religiöse Gewalt ein Zeichen von Unglauben oder zumindest Kleinglauben.

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@SlowPhil

Das ist aber leider nicht die Sichtweise von Gläubigen und Glauben hat sowieso nichts mit Logik zu tun. Deine Idee weitergedacht müsste bedeuten, dass überhaupt niemand im Namen Gottes strafen oder missionieren muss, denn das müsste der allmächtige Alte auch alleine hinkriegen, wenn er denn wollte.

Gläubige denken aber oft in eine andere Richtung weiter. Wenn man selber im Besitz der alleinigen Wahrheit ist, müssen die anderen zwangsläufig irren. Und Irrende auf den rechten Weg der Wahrheit zurückzubringen bringt Pluspunkte bei Gott. Und wenn jemand sich weigert, den einzig richtigen Weg zu Gott mitzugehen, ist es eine Tat der Liebe, ihn umzubringen und ihn dadurch von seinem Irrtum zu erlösen. So war jedenfalls das Argument der Katholiken bei der zwangsweisen Missionierung Europas.

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Stimmt, der Name Jesus war damals sehr gebräuchlich. Und gekreuzigt wurden die Leute damals auch zu Tausenden! Aber es ist erwiesen, dass dieser eine Jesus, den Du meinst, tatsächlich existiert hat!

Nur wie Du auf Jesus= Sonne kommst, ist mir ein Rätsel!

Nachforschen, dann wirst du fündig. Geht auf Sonnenanbetung zurück, was dann personifiziert wurde.

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@Jinn91

Was willst Du eigentlich bezwecken!? Mich brauchste nicht missionieren!

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@Jinn91

Du verwechselst aber einiges. Jesus Christus hat nichts mit dem Sonnengott der Römer zu tun! Und zudem hat der Irrglaube, dass Jesus im Dezember geboren wurde, zu diesem Irrtum geführt. Die richtige Informationsquelle ist maßgebend! 

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Man kann in verschiedenen Glaubens- und Weltanschauungsrichtungen missionieren. Nicht alles ist Kirche. Die islamisch - fundamentalistischen „Lies“ - Aktionen sind auch Mission, haben aber nichts mit der Kirche zu tun. Es ist nicht einmal ein Ding von Moscheegemeinden. Die Agitation der Kommunisten war auch eine Form von Mission.

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Hier ist einiges, was mich vom Christentum überzeugt:

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

"Erwiesen" ist da eigentlích gar nichts.

Keine andere Figur ist so gut und so zeitnah bezeugt wie Jesus, und bei den Theologen können wir sehen, dass das - historisch betrachtet - relativ wenig ist.

Überhaupt geht es bei Religion wenig darum, was "erwiesen" ist. Wie soll man "Göttliches" beweisen? Entweder kann man es beweisen, aber dann ist es nicht göttlich. Oder es ist göttlich, dann kann man es nur glauben, aber nicht beweisen.

Mich würde noch interessieren, nach welchen Quellen Deiner Meinung nach die vielen anderen Jesusse nachgewiesen sind.

Und wo hast du diese "gleiche Story" wo anders gelesen, kannst du das mal verraten? Ich möchte dies auch mal lesen. Kannst du mal einen Link schicken?

LESEN! Hab hier schon einigen darauf geantwortet.

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Was heißt "nachweislich"? Und kein Leben endet exat wie ein anderes. Die Geschichte von Jesus Christus ist einmalig.

Und die Formulierung "soll es eine symbolische Geschichte sein" zeigt auf, dass es angeblich so ist.

Aus meiner Sicht ist Jesus Christus nachweislich der Sohn Gottes, Gott in Menschengestalt, der für meine Sünden gestorben ist und durch den ich ewiges Leben habe, Leben in F¨ülle, welches bereits hier auf dieser Erde beginnt.. Quelle? Die Bibel.

Sein Leben ist eben nicht einmalig:
Lies mal die Bios von Chrishna, Hindoo Sakia, Thammuz, Wittoba, Iao,
Hesus, Quexalcote, Quirinus, Prometheus, Thulis, Indra, Alcestos, Atys,
Crite, Bali, Mithra etc. Und die sumerischen Überlieferungen.

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@Jinn91

Wer von ihnen hatte nach mehreren hunderten Jahren (Jesus Christus wirkt seit etwa 2.000 Jahren) noch einen vergleichbaren Einfluss auf die Menschen - weltweit?

Ich habe bisher nur von Prometheus gehört, und so ganz am Rande mal von Chrishna.

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@anniegirl80

Jesus hatte mit seiner Lehre, leider, keinerlei Einfluss auf die Geschichte der letzten 2000 Jahre. Oder kannst du irgendwo eine Wirkung der Bergpredigt erkennen? Auch irgendeine Erlösung der Menschen von ihren Sünden ist nirgendwo zu erkennen, die sündigen mit oder ohne Jesus gleichermaßen.

Auch die angekündigte baldige Wiederkehr, um auf Erden alles zum Guten zu regeln, hat nie stattgefunden. 

Was allerdings starken Einfluss auf die Geschichte hatte, war die Lehre des Paulus, die von den Katholiken übernommen wurde. Nun hat die Lehre des Paulus aber so gut wie gar nichts mit der Lehre Jesu zu tun. Er benutzt, ich würde lieber sagen missbraucht, die Figur des jüdischen Wanderrabbis Jesus von Nazareth lediglich, um aus ihm einen Gottessohn Christus zu machen, der er während seiner Lebzeiten nie war, sondern sogar andauernd darauf hinwies, er sei Menschensohn.


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@Hamburger02

Jesus Christus hat mit seinem Leben und seinem Tod eine Menge Menschen beeinflusst - mindstens alle, die freiwillig Christen wurden. Dazu zähle ich auch mich. Ich wäre heute nicht der Mensch, der ich bin, wenn Jesus Christus nicht auch heute noch Leben verändern würde.

Paulus widerspricht in keinster Weise dem Lebenswerk Jesu. Er führte es in seinem Sinne weiter.

Was die Wiederkehr betrifft, die hat noch nicht stattgefunden. Klar, die ersten Christen vor etwa 2.000 Jahren dachten, dass es bald geschehen würde - aber das ist ein dehnbarer Begriff. Übrigens, auch für mich ist es abstrakt dass es noch geschehen wird. Trotzdem glaube ich daran.

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@Jinn91

Und warum stellst du dann Jesus Christus auf die gleiche Stufe wie die von dir genannten Personen?

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@Jinn91

Lies mal die Bibel — die ist nachweislich von Gott inspiriert (2. Tim. 3:16).

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@Hamburger02

Hamburger02 - so einen Unsinn, wie Du jetzt schreibst, habe ich noch nie gelesen von Dir. 

Jesus soll keinen Einfluss in den vergangenen 2000 Jahren gehabt haben, das kannst Du nicht ernst meinen. 

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@anniegirl80

Die haben exakt dasselbe Leben und Schicksal, sind ältere Überlieferungen, sie bilden die Vorlagen für den Herrn Jesus. Ich versteh überhaupt nicht wovon du redest.

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@OhNobody

Nachweislich??

Mal wieder die übliche Tour, OhNobody: Behauptungen ohne Beweise.

Dass du mit der Bibel nicht die Bibel "beweisen" kannst, solltest du eigentlich inzwischen begriffen haben.

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@OhNobody

Der Nachweis ist ein Zirkelschluss, denn er stammt aus der Bibel selbst. Wobei der Brief seinerzeit natürlich nicht zur Bibel gehört hat und sich auf die Tora und die Prophetenbücher bezieht. Allerdings bedeutet Inspiration durch Gott nicht, dass π≡3 sei.

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Erkläre mir nur einen Bibeltext, den ich dir angebe. 

1. Korinther 11 : 3. 

Das Haupt des Christus ist Gott.  Wenn Jesus Christus selbst Gott wäre, wie kann er gleichzeitig sein Haupt sein? 

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Ganz einfach, es gibt nur einen "Sohn Gottes" !

In der Mystik ist Jesus der Mensch auf Erden - aufgestiegen in die Himmel des Vaters, wird er Christus genannt. Auch heißt es, er ist der Meister aller Meister!  Es gibt nur einen Meister! Demnach müssen sich alle die sich "Meister" nennen, sozusagen umbenennen...., will heißen, alle diese "Erleuchteten" stehen unter ihm, und sollten seine außerordentliche Position annehmen/anerkennen. Christus ist der Mitregend der Himmel, die Sonne im Geist (Körper) des Vaters. Es heißt: Keiner kommt in das Haus des Vaters denn durch mich!

Das gilt für alle Menschen, Führer, Gurus, Päpste etc.  - und das ist absolut!

Fakt ist, daß alle Propheten, medial Begabte etc., durch alle Zeiten bis in die heutige Gegenwart von Christus künden, und zwar als den Mitregenden und ersten Geist(wesen) nach Gott, der auch erfassbar ist, bzw. eine vollkommene menschliche Gestalt besitzt! GOTT hingegen ist nicht erfassbar......

Das ist das Besondere u. die sprituelle oder mystisch-geistige Realität!

Symbolisch wirken nur die Kirchen u. Religionen, deren Glaubenregeln u. Gesetze nahezu puren Unsinn darstellen - Blasphemie! Man könnte auch behaupten, daß durch den klerikalen Unsinn, Gott u. Christus u. die Realität göttlicher Heimat zur Mähr verkommen sind

Hallo Ichwusstewas,

sind das jetzt deine eigenen Erkenntnisse (also eine Art Privatreligion) oder gibt es da eine Glaubensrichtung, die das vertritt?

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@Nadelwald75

Ich könnte so nicht schreiben, wenn ich nicht die Hilfe von vorgeschrittenen, weitentwickelten Geistwesen, Mittlern, Mystikern o.Propheten hätte, in Form von authentischer Literatur. Zugegeben es gibt da sehr Vieles und nicht alles ist authentisch aus dem Willen Gottes o.hoher u.höchster Welten übermittelt. Aber in den Grundstrukturen ähneln sich alle...!

Auch nützt es nicht viel , immer nur davon zu lesen; man muß es leben, erfahren oder akzeptieren und zwar nicht als Glauben, sondern als Wissen - sonst wird es zum Geschwafel. Glaube ist nichts! Glauben kann ich jede Mähr. Das wissen darum ist wichtig - Wissen + Tat ist Weisheit! So gesehen bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, um sich zum Besseren zu entwickeln, indem es mystisches Wissen/Überlieferung zum Lebensinhalt  installiert und auch danach handelt. Glaube wird demnach überflüssig, wie eine Seifenblase - Aberglaube.

In der Dynamik von Weisheit, Wissen, Tat gestaltet sich dann die Lebenserfahrung/ Qualität im Schutze u. der Betreuung Gottes bzw. höherer Welten u. Geistwesen - Schutzengel.

Also, privat kann das niemals sein, weil es kosmisch ist u. zum Heil aller Menschen u. der gesamten Natur gereicht wurde  - Frohebotschaft!

Die Kirchen mit ihrer streng bornierten Privatmacht u. abergläubigen Voodoo-Liturgie etc., macht Mystikern (Gottesverteter) meist einen Strich durch die Rechnung: Die Inquisition gibt es heute noch!

Deshalb muss man solche äußeren Widerstände überwinden, um nach Innen zu kommen, bzw. das rechte Verhältnis zur Existenz zu finden....

Diesen Kampf ( für Friede, Kreativität, Gott...) gewinnt man auch in der Solidarität zu jenen Menschen, die z.B. heute auf unserer Erde wirken. 

In diesem Sinne gehöre ich zu keiner Religion, sondern würde mich eher als freier Christ/Geist bezeichnen, wobei ich selbst noch ganz am Anfang stehe.

Wenn es dich weiter interessiert, kann ich dir gerne Literatur gratis PDF aus dem Netz vorschlagen

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@Ichwusstewas: Jetzt gibst du endlich etwas zu den Quellen Preis, aus denen du deinen persönlich Gott beziehst (was du im anderen Thread nicht tun wolltest, weshalb wir uns um Kreis drehten).

Also ein Privatgott, zusammengesucht aus verschiedenen mystischen Büchern auf der Basis deiner persönlichen Kriterien für  "Authentizität".

Warum nicht, jeder darf sich seinen Gott so machen, wie es ihm gefällt.

Aber mit Wissen und Allgemeingültigkeit hat das nichts zu tun. Mystik gibt es auch im Islam, Hinduismus und anderen Religionen. Um das Beispiel des Islam zu nehmen: in dessen Mystik hat Gott keinen Sohn und keinen Mitregenten.

"Mystik" definiert keinen Gott, sondern ist ein Sammelbegriff für unzählige unterschiedliche Gottes- oder Geistwesen"erfahrungen".

Deine Mystik definiert nur deinen persönlichen Gott.

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Welchen Gott meinst du, der nur einen Sohn hat?

Und woher beziehst du deine, hmmm, Erkenntnis?

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Ohne Quellenangaben sind deine Behauptungen nicht mehr als verschwurbelter Käse.

Lies mal die Bios von Chrishna, Hindoo Sakia, Thammuz, Wittoba, Iao,
Hesus, Quexalcote, Quirinus, Prometheus, Thulis, Indra, Alcestos, Atys,
Crite, Bali, Mithra etc. Und die sumerischen Überlieferungen.

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@Jinn91

Ein schnelles Überprüfen deiner Namen bestätigt es: Kokolores.

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@stonedog

War offenbar zu viel für dich. Außer Beleidigen fällt dir gleich nichts mehr ein.

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@Jinn91

Da du nicht zwischen Kritik an deinen Aussagen und Kritik an dir selber unterscheiden kannst und primitiv wirst, rückst du selbst deine Intelligenz in ein zweifelhaftes Licht.

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@Jinn91

Tammuz war ein babylonischer Gott. Und dieser hat nicht das geringste von dem gemeinsam, was Jesus Christus betrifft! Und dasselbe trifft auf alle anderen von dir erwähnten Typen zu. 

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Du hast den Glauben, dass es Jesus nicht gab. Diesen Glauben darfst Du haben. 

Den Beweis, dass es Jesus nicht gab, den kannst Du dagegen nicht liefern. Im Gegenteil, es gibt genug Beweise, dass er gelebt hat. 

Ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn war. Der Beweis sind für mich Biographien und Videos die Menschen zeigen, welche Dinge mit Jesus/mit Gott erlebt haben, die über das wissenschaftlich erklärbare hinausgehen. 

Nach 13 Minuten kommt eine Frau zu Wort. Wegen einer Krankheit hat sie keinen Eisprung. Diagnose der Aerztin: Keine Kinder möglich. - Die Frau ist heute Mutter von Zwillingen. 

Oder Biographien, von  Leuten, welche durch Jesus radikal verändert wurden:

Linda Strom

Karla Faye Tucker

Himmel in der Todeszelle

ISBN         9783765540448

Doch die hab ich geliefert bzw. sind da.

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da ist nicht erwiesen, sondern ausnahmslos ausgedacht

jesus war eine einmalige sondererscheinung auf der erde

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