Warum glauben die Christen...?

19 Antworten

Die Antwort "diejenigen, die das glauben, sind Moslems!" zeigt es deutlich, warum das so ist. Jede diese letztlich auf Abraham zurück gehenden Religionen setzt den Zeitpunkt, bis zu dem direktes göttliches Wirken auf einen Menschen als Kanonisch akzeptiert wird, und dieser entweder direkt als göttlich, oder zumindest als von Gott direkt inspirierter Prophet angesehen wird.

Bei den Juden ist es mit dem Ende des alten Testaments zu Ende, und jener Sohn des Zimmermanns mag vielleicht ein guter Verkündiger gewesen sein, Christen akzeptieren direktes göttliches Eingreifen noch bis zum Pfingtwunder, Moslems sehen Mohammed als Teil der Prophetenreihe, und letztlich sehen die Mormonen sehen Joseph Smith jr. in dieser Reihe.

Jede dieser Religionen anerkennen die Grundlehren der jeweils älteren, sehen diese aber eben als unkomplett an, während spätere Ereignisse dann eben nicht mehr anerkannt werden. Würde also ein Christ auch an göttliches Wirken bei Mohammed glauben, würden sie tatsächlich zu Moslems werden.

Mormonen zählen sich aber nicht zu den Moslems, sehr wohl aber zu den Christen.

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@verreisterNutzer

Du meinst vielleicht die "Fundamentalistische Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage". Diese hat aber bestenfalls etwa 10000 Mitglieder, wohingegen die "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage" über 16 Millionen Mitglieder hat. Von daher ist der eventuell fundamentalistische Teil nicht repräsentativ für die Gesamtheit der Mormonen.

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@JTKirk2000

Keine Ahnung, wie die sich sonst nennen diese Mormonen. Die sind meines Wissens in Utah zu Hause in den USA.

Und diese Evangelikalen in den USA sind sehr fundamentalistisch.

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@verreisterNutzer

Es gibt viele verschiedene Unterteilungen der Mormonen. Allgemein von Mormonen zu sprechen und zu behaupten, dass sie fundamentalistisch seien, ist eine Unterstellung, die man genauso gut allen Christen unterstellen könnte. Man würde dieses Urteil nicht jedem gegenüber gerecht abgeben, das ist bei Mormonen ebenso wie bei Christen.

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@JTKirk2000

Gut, wenn das so ist, lasse ich mich da gerne von Dir belehren. - Ich kenne mich das nicht so genau aus, ich hab' nur mal eine Doku über die gesehen vor vielen Jahren.

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@verreisterNutzer

Ja, Dokus gibt es einige, aber nicht alle Dokus über Mormonen befassen sich mit der Hauptkirche der Mormonen, also mit der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage. Eher wahrscheinlich ist, dass sich die allerwenigsten dieser Dokus mit dieser Kirche befassen, denn darin gibt es kaum etwas, was irgendwie Aufsehen erregen und daher die Doku für andere interessant machen würde.

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@verreisterNutzer

Gern geschehen. Wenn Du übrigens den Wikipediaartikel "Mormonentum" im Abschnitt "Heutige Aufteilung" durchliest, erhältst Du einen kleinen Eindruck dessen, wie die Aufteilung der Glaubensrichtungen ist, die zu den Mormonen zählen. Auch die weiterführenden Links in diesem Abschnitt sind dabei sicherlich ebenfalls interessant.

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@JTKirk2000

Danke, aber die Info ist genug. - Ich bin vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten und habe kein Interesse nochmal in irgendeine kirchliche oder sonstige religiöse Institution einzutreten.

Ich bin meinen eigenen spirituellen Weg gegangen und habe auf diesem allumfassende Erkenntnisse erlangt.

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DAS hatte ich NIE so verstanden...

ich wähle mal einfache Worte, auch ohne umfangreiche Zitate/Quellen-Hinweise

ich hatte es so verstanden...:

1.) wollte das auserwählte Volk Gottes ( Israel...die Nachkommen von Isaak...) dem himmlischen Vater beweisen, dass sie selbst befähigt sind, sich an seine 613 Regeln ( Gebote und Verbote) zu halten

2.)"Gott" wusste natürlich, dass sie das niemals schaffen können, und hat ihnen in seiner unendlichen Gnade und Güte von Anfang an den "Messias" zugesagt, der sie von allen Sünden erlösen würde ( sofern man an ihn glaubt...)

3.) Jesus hat niemals ein althergebrachtes Gebot oder Gesetz aufgehoben...oder "upgedatet"...im Gegenteil, er machte klar:

"Wer nach dem Gesetz lebt, wird nach dem Gesetz gerichtet...(werden)...kein Buchstabe davon wird je außer Kraft gesetzt...

ABER: wer mein Opfer annimmt ( mit allen Konsequenzen--wird überhaupt nicht einem Gericht anheim fallen-- )

4.) Es gibt in der Tat auch heute noch Menschen, die nach "dem Gesetz"Gottes/Allahs" zu leben versuchen und sich wirklich ! erhoffen, durch eigenes Tun und lassen die Gnade Gottes zu erlangen...

statt zu realisieren, dass nur durch die Annahme des Opfers Jesu und das redliche und ernsthafte Bemühen, seinen Anweisungen zu folgen...

das "Gericht" umgangen werden kann...

"Das Gericht" des himmlischen Vaters richtet Menschen nach dem Trachten in ihren Herzen...( und nicht mal sooo sehr nach ihren Taten...)

WER sollte da schon entkommen"...oder sich brüsten können, immer alles "gut" gemacht zu haben ?

Wohl Denjenigen..die Jesus beschützend hinter sich versammelt...und sagt:

"Genau für DIESE habe ich mein Opfer erbracht...sie müssen NICHT vor das Gericht des himmlischen Vaters...sie sind durch MICH erlöst...."

Weil dem nicht so ist, ganz einfach.

Das so gen. "Christentum" geht auf eine Sekten-Abart des Judentums zurück, hat aber auch etliche Elemente anderer weitaus älterer "Religionen" aufgenommen und stellt einen syncretistischen "Religions" - Mischmasch dar. Mit dem Muselmanentum ist es ganz genau so, das Muselmanentum ist ebenfalls ein Syncretismus aus diversen älteren "Religionen", etwas anders zusammengeschustert als das so gen. "Christentum".

Wie für jede "Religion" gilt auch für die drei Genannten =

"Religion" ist kein Schicksal.

"Religion" ist nachweislich heilbar !

https://exmuslime.com/

 - (Religion, Islam, Philosophie)

Was da für eine Fröhlichkeit aufkommt, wenn Menschen dieser islamischen Religionsdiktatur entkommen sind. - Die gucken dann endlich mal nicht wie der Sheitan persönlich aus der Wäsche - vor allem die Männer sehen ja meistens aus, als bräuchte man nur ein Streichholz dranzuhalten und die würden explodieren vor Aggressionen.

Sieht man auch den Ex-Muslimen bei der "Conference der Ex-Muslime vom 4.9.2019" an, die von der Werteunion, der Initiative an der Basis und den Ex-Muslimen erstmalig veranstaltet wurde (nicht von der AfD).

https://basisinitiative.wordpress.com/tag/ex-muslim-konferenz-ex-muslim-conference/

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  1. es handelt sich um 3 abrahamitische Religionen, Judentum, Christentum, Islam. Das Judentum ist die deutlich älteste Form. Dass der Koran in vielerlei Hinsicht Ähnlichkeiten hat mit alttestamentarischen Vorstellungen (siehe zum Beispiel Speisegebote wie etwa das Verbot des Schweinefleischs), ist ja kein Zufall. Auch der sprachliche und logische Duktus des Koran (mit den vielen Wiederholungen, und zum Teil etwas widersprüchlich anmutenden logischen Verknüpfungen) ähnelt eher dem AT als dem NT. Dass man aber Abraham als Stammvater anerkennt, vereint diese Religionen, und das ist anders als in Religionen wie dem Hinduismus, der einem anderen Kulturraum entspringt.
  2. natürlich ist das Gottesbild im Islam anders als im Christentum: im Christentum ist Jesus Gottes Sohn. Im Islam hat Allah keinen Sohn, die Eigenschaft "Vater" ist eine menschliche Eigenschaft, und Muslime möchten Allah diese Eigenschaft nicht zugestehen, weil dies angeblich seine machtvolle Position untergrabe.

Leider vermischen viele Punkt 1 und 2, es ist aber kein Widerspruch, dass der Islam ähnliche Wurzeln wie das Christentum hat (die mit dem AT und dem Judentum zu tun haben), aber zugleich auch ein ganz anderes Gottesbild hat. Jesus taucht als Isa im Koran auf, als Prophet.

Das Christentum ist aber griechisch mitgeprägt worden (und auch römisch). Das NT bringt neue Denkansätze und einen neuen sprachlichen und logischen Duktus.

Übrigens hat auch der jesidische Glaube Verbindungen zum AT. Der "Höllensturz" kommt darin vor (siehe Melek Taus).

Jesus wurde angekündigt im alten Testament, oftmals und vielfältig und ständig und ziemlich präzise.

Jesaja 53,5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
10 Aber der HERR wollte ihn also zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und lange leben, und des HERRN Plan wird durch ihn gelingen.
11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. 12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben dafür, dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.

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