Warum glauben Christen, die Bibel sei das Wort Gottes?

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29 Antworten

Ein "Wort" von einem allmächtigen Gott (auch wenn von Menschen auf Papier gebracht) müsste unmissverständlich und klar formuliert sein und keinen Platz für irgendwelche Interpretationen lassen. Ein Wort Gottes hätte nicht dazu geführt, dass sich jede Religion in dutzende weitere Untergruppen aufspaltet, weil jeder die Botschaft anders aufnimmt.

Was denn nun? Christentum, Evangelisten, Zeugen Jehovas, uvm. ... Jeder hat die eigene Wahrheit in der Bibel gefunden.

Irgendwie glaubt sogar Religions-intern jeder etwas anderes. Bsp: Der Eine findet Evolution lächerlich - der Andere findet Beweise für die Evolution in der Bibel.

Lies doch einfach mal hier die Kommentare in den täglichen Gott fragen: Der Eine ist überzeugt Gott ist ein Lichtwesen, der andere würzt wieder mit einer dicken Brise Esoterik-Shakra-Dimensionen, dann kommen wieder welche mit Himmel, Hölle, Fegefeuer - aber alle haben "denselben" Glauben und dieselbe Grundlage: Bibel. Und da gibt es noch 100erte andere Unterschiede und Auslegungen.

Dann geht's ja noch weiter: Irgendwie gehört das Alte Testament zum Christentum - außer man erwähnt die brutalen Stellen, in denen man lernt wer für was gesteinigt werden muss, die gehören dann wieder nicht dazu. "Eine lästige Randnotiz" - neben den dann wieder doch fundamentalen Stellen.

Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, bezweifle ich, dass er etwas mit diesen heiligen Büchern der ganzen Religionen zu tun hatte.

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Hallo IchbinGott4,

die Bibel ist in mehrfacher Hinsicht ein außergewöhnliches Buch. Sie wurde zwar von Anfang bis Ende von Menschenhand geschrieben (insgesamt waren 40 Schreiber beteiligt), doch betonten die Verfasser immer wieder, dass sie unter göttlicher Anleitung standen. Beispielsweise schrieb der Apostel Petrus: " Denn dies wisst zuerst, dass keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt.  Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden" (2. Petrus 1:20,21).

Natürlich beweist allein die Behauptung der Schreiber der Bibel nicht, dass Gottes Hand mit im Spiel war. Wenn man sich jedoch inhaltlich mit der Bibel beschäftigt, dann ist deutlich zu erkennen, dass sie nicht allein das Werk von Menschen ist. Das sehe nicht nur ich so, denn die Bibel ist mit Abstand das am weitesten verbreitete Buch in einer Auflagenstärke, die jedes andere Buch, das je verfasst wurde, bei weitem in den Schatten stellt. Würde man wohl einem Buch, das in einigen Teilen bereits 3500 Jahre alt ist, eine solche Aufmerksamkeit schenken, wenn man es lediglich als ein Werk der Weltliteratur betrachten würde? Was zeigen die Fakten?

Verschiedene archäologische Entdeckungen haben immer wieder die geschichtliche und geographische Genauigkeit der Bibel bestätigt. Ein Beispiel: Die Bibel erwähnt die Stadt Ninive und beschreibt sie als eine große Stadt im damaligen Assyrien. Bis ins 19. Jahrhundert bezweifelten Bibelkritiker deren Existenz. Doch 1849 legte man die Ruinen eines Palastes von König Sanherib frei, der, wie sich herausstellte, zum alten Ninive gehörte.
Ein anderes Beispiel ist die Ausgrabung der chaldäischen Stadt Ur, wo Abraham gewohnt hatte. Auch hier stimmen in der Bibel erwähnte Einzelheiten mit entdeckten Artefakten überein.

Ein anderer wichtiger Punkt sind die erfüllten Prophezeiungen. Als Beispiel dafür möchte ich einmal das herausgreifen, was die Bibel über den Niedergang des alten Babylon voraussagte. Obwohl diese Stadt wegen Ihrer strategischen Lage und deren Befestigungsanlagen als uneinnehmbar galt, sagte der Prophet Jesaja voraus: "Und Babylon, die Zierde der Königreiche, die Schönheit des Stolzes der Chaldạ̈er, soll werden wie Sọdom und Gomọrra, als Gott sie umkehrte." (Jesaja 13:19) Dieser Prophet sagte sogar sämtliche Einzelheiten über die Einnahme und den Sturz Babylons voraus. Außerdem gab dieser 200 Jahre im voraus den Namen des Eroberers bekannt: Cyrus ein mächtiger König des persischen Reiches (siehe Jesaja 44:27 bis 45:2).

Dann ist da auch die wissenschaftliche Genauigkeit. Obwohl die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch ist, sind die Aussagen, die sie über wissenschaftliche Themen macht, stets genau und mit wissenschaftlichen Tatsachen im Einklang. Hierzu zwei Beispiele:

Im Altertum glaubte man allgemein, die Erde sei eine flache Scheibe. Die Bibel hingegen machte bereits im 8. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung folgende erstaunliche Aussage über die Form der Erde: "Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt, deren Bewohner wie Grashüpfer sind, ER, der die Himmel ausspannt wie einen feinen Flor, der sie ausbreitet wie ein Zelt, um darin zu wohnen," (Jesaja 40:22) Das an dieser Stelle mit "Kreis" übersetzte hebräische Wort "chugh" kann auch mit "Kugel" übersetzt werden. Außerdem beschreibt die Erde, aus allen Richtungen betrachtet, stets einen Kreis. Beachtenswert ist, dass zu dieser Zeit allgemein die Vorstellung einer flachen Erde vorherrschte.

 Während Aristoteles lehrte, die Sonne, der Mond und die Sterne befänden sich auf der Oberfläche von festen durchsichtigen Sphären, oder andere Vorstellungen besagten, die Erde ruhe auf vier Elefanten, die auf einer Riesenschildkröte standen, sagt die Bibel: Er spannt den Norden aus über dem leeren Raum, hängt die Erde auf an nichts;" (Hiob 26:7). Diese Aussage stimmt immer noch mit der wissenschaftlichen Tatsache bezüglich der Gravitation überein, die durch Sir Isaak Newton entdeckt wurde.

Diese wenigen Beispiele zeigen sehr deutlich, dass die Bibel durch Gottes Einfluss zustande kam. Die Bibel selbst beschreibt die göttliche Urheberschaft wie folgt: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit" (2. Timotheus 3:16). Das dies nicht leere Wort sind, zeigen nicht nur die wenigen erwähnten Beispiele, sondern Hunderte Belege und Beweise, die ich hier im einzelnen nicht anführen kann, die aber für jedermann nachprüfbar und zugänglich sind.

LG Philipp

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Kommentar von earnest
21.02.2016, 09:50

Die vielen Worte können nicht darüber hinwegtäuschen: Eine göttliche Inspiration der Schreiber der Bibel läßt sich NICHT nachweisen. 

Auch wenn du einen scheinbaren Beweis auf den anderen türmst.

In deinem letzten Absatz ist eine These, die du zu Anfang noch korrekterweise als THESE bezeichnetest, flugs zur "Wahrheit" geworden. 

Das ist eine unsaubere und unlautere Methode. So geht das nicht, Philipp.

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Ich bin Christ, aber wenn ich diese grundlegende Behauptung für diese Frage lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Diese Unterstellung finde ich einfach nur blödsinnig. Ich meine, wie blind oder unfähig zum Lesen müsste ein Christ sein, wenn er in der Bibel liest, dass diese allenfalls zunächst von Propheten, also von Gott inspirierten Menschen geschrieben wurde, damit solche Christen daran glauben sollten, dass die Bibel (direkt) das Wort Gottes sei? Die Bibel enthält allenfalls das, was Menschen geschrieben haben, die von Gott inspiriert wurden. Nicht mehr, aber vielleicht (insbesondere denke ich da an Übersetzungen und - ich nenne es mal - Zensur) weniger.

Okay, beim Neuen Testament sieht es wohl so aus, sofern dahingehend alles korrekt ist, was ich zumindest in Bezug auf den Sohn Gottes glaube, dass es weniger durch Inspirationen vermittelt wurde, was das Leben, Lehren und Wirken Jesu angeht, aber dennoch sind die betreffenden Evangelien erst über mehrere Jahrzehnte, bei einem sogar über hundert Jahre mündlich überliefert worden, bis es in schriftlicher Form festgehalten wurde. Insofern stellt sich auch hier die Frage, inwiefern man das noch als Gottes Wort bezeichnen kann. 

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Wie du bestimmt weisst, hat sich das Christentum vom Judentum abgelöst. Als Jesus dann auftrat und die ersten Menschen in ihm den Messias sahen, bekam er dadurch eine so wichtige religiöse Bedeutung, wie vorher nur die Thora hatte. Und so etwas wichtiges wollte man auch schriftlich bewahren, für die zukünftigen Generationen.

Die Christen wurden schon von Beginn dazu aufgefordert, zu Missionieren. Dies geschah auch durch Briefe, so konnte man leicht die verschiedenen Gemeinden erreichen und das wesentliche zum Christentum mitteilen. Also zu Beginn, als es noch verschiedenste jüdische wie auch christliche Gruppen gab, war das eine Art Konkurrenzkampf. Und jede Gruppe wollte beweisen, dass ihre Religion die richtige ist. Deshalb war es natürlich wichtig, die Auferstehung Christi zu überliefern. Ohne Auferstehung wäre es unglaubwürdig gewesen, dass Jesus der Messias ist.

Diese Geschichten mussten nun niedergeschrieben werden. Im Christentum glaubt man nicht, dass die Schrift direkt von Gott kommt. Die Bibel fiel nicht fertig vom Himmel! Eher wurde sie durch Gott inspiriert. Man hat sich dafür vorgestellt, dass der Heilige Geist als Taube auf der Schulter des Autors sitzt, und ihm sozusagen einflüstert, was er schreiben soll.

Heute wird auch in der Theologie immer der geschichtliche und soziale Hintergrund der verschiedenen Bücher der Bibel behandelt. Die Bibel entstand nicht in einem Vakuum, sondern zu einer bestimmten Zeit, und durch diese ist sie auch beeinflusst.

Wichtig ist auch zu sehen, dass die Bibel durch die Tradition entstanden ist. Manche sagen: Ich glaube nicht an die christliche Tradition und was diese sagt, sondern nur an das, was in der Bibel steht. Aber schon die Bibel selbst ist Tradition. Denn es gab viele verschiedene Schriften, und die Christen früherer Zeit haben ausgewählt, welche von diesen Schriften in der Bibel vorkommen sollen und welche nicht wahr sind. Die Bücher der Bibel nennt man Kanon, die restlichen Schriften Apokryphen.

Die Bibel erzählt also von der Heilsgeschichte Jesu, von der Beziehung zwischen Mensch und Gott, und ist aus christlicher Sicht von Gott inspiriert und in dieser Form so gewollt. Deshalb wird sie als heilig bezeichnet.

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Das liegt in der Logik der Religion begründet. Gäbe es die Bibel nicht, gäbe es das Christentum nicht.

Aber wie schon erwähnt, praktisch jede Religion hat zentrale Lehren, die meistens schriftlich überliefert sind.

Letztlich entscheidet der Umgang mit dem Buch, ob es seinen Zweck erfüllt oder nicht. Und dieser Zweck erschließt sich eben nur den Leser, der einen Sinn darin sieht.

Anderes Beispiel: für die meisten Leser ist Harry Potter nur eine Art neuzeitliches Märchen ohne tieferen Sinn. Trotzdem gibt es Menschen, die so sehr daran glauben, dass es Hogwarts gibt, dass es sogar eine Krankheit gibt: die Angst, zu seinem elften Geburtstag keine Einladung an die Hogwartsschule zu erhalten.

Im Sozialismus wurden Bücher von Karl Marx als Bibel des Sozialismus behandelt. Dabei hatte Marx nichts mit Sozialismus im Sinn, er behandelte den Kapitalismus. Aber irgend jemand erkannte darin eben einen anderen Sinn.

Da in der Bibel selbst steht, dass es das inspirierte Wort Gottes ist, bleibt einem Christen gar keine andere Wahl, als es als Wort Gottes anzunehmen.

Wenn du kein Christ bist, brauchst du dir dazu keine Gedanken zu machen. Du liest ja auch nicht die Bibel des Airbus A320, wenn du im Flugzeug reist. Hauptsache, der Pilot hat das Handbuch gelesen.

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Viele Christen glauben das inzwischen auch nicht mehr, dazu wurden bereits zu viele Fehler und Widersprüche in der Bibel entdeckt, die eher auf menschliche als göttliche Verfasser schließen lassen.

Daher gibt es entsprechende "Rückzugsgefechte", dass nicht mehr gesagt wird, die Bibel sei Gottes Wort, aber sie sei "göttlich inspiriert". Diese Phrase ist aber dermaßen hohl, dass das alles und nichts bedeuten kann. Hand in Hand damit geht die Behauptung, man dürfe die Bibel nicht wörtlich nehmen sondern müsse sie interpretieren. Gemeint damit ist aber nichts anderes, als die offensichtlichen Widersprüche irgendwie gerade zu biegen.

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Kommentar von HorstBro
16.02.2016, 13:31

"Viele Christen glauben das inzwischen auch nicht mehr, dazu wurden bereits zu viele Fehler und Widersprüche in der Bibel entdeckt, die eher auf menschliche als göttliche Verfasser schließen lassen."

Ich persönlich gehe davon aus, dass einige die etwas am Christentum auszusetzen haben, ähnlich wie es im Islam der Fall ist, die Bibel nicht aufmerksam gelesen haben, etwas rauslesen, was ihr Empfinden beruhigt und nicht weiterlesen oder, was sehr häufig vorkommt, nicht im Kontext lesen.

Nenne mir sonst beliebig viele Widersprüche oder "Fehler" in der Bibel und wir werden uns diese zusammen anschauen. Es sind meist nur wenige Wörter, die einen etwas Falsches denken lassen. Auch sollte man die nächsten paar Verse danach ebenso lesen und nich nur bis dahin, wo man einen möglichen Widerspruch findet.

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Kommentar von hummel3
16.02.2016, 16:57

Viele Christen glauben das inzwischen auch nicht mehr, ....

Nein, Christen glauben das "nicht auch", denn es wäre ein Widerspruch. - Wer so "glaubt" wie du schreibst, der war noch nie Christ.

Christen, welche durch den Heiligen Geist "wiedergeboren" sind, die verlieren nie mehr ihren Glauben.

Das wirst du aber als Nichtchrist vermutlich gar nicht verstehen können.  

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Wer die Bibel kennt und nicht nur gelesen hat, ist überzeugt, dass sie von Gott inspiriert wurde durch seine Kraft, den Heiligen Geist.

Die Bibel ist ein altes Buch, das durch die Jahrtausende immer und immer wieder befeindet wurde. Sie hat alles überlebt! Es muß jemand etwas gegen diese inspirierten Schriften haben und sie mit Macht ausrotten wollen! In früheren Zeiten ging das mit Gewalt, Verbot von Übersetzungen aus einer Sprache, die das Volk nicht verstand, von Verbrennungen der Bibeln samt ihrer Besitzer. Das geht heute nicht mehr, zumindest nicht in sog.christlich geprägten Ländern. In vielen islamisch geprägten Ländern hat man bis heute Angst vor dem Inhalt der Bibel, aber anscheinend passiert das auch bei uns.

In unserer heutigen sog. aufgeklärten Zeit wird die Bibel auf eine ganz andere Art angegriffen. Sie wird ins Lächerliche gezogen, wird verspottet und nicht nur die Bibel, sondern auch diejenigen, die an Gott und sein inspiriertes Wort glauben. Man kommt mit sog. wissenschaftlichen Fakten. Keiner will als dumm dastehen! Diesen möchte ich jedoch sagen, dass auch viele akademisch gebildete Menschen durchaus an Gott und die Bibel aus guten Gründen glauben.

Die Frage ist jetzt - warum war und ist das so, dass dieses Buch am besten von der Bildfläche verschwindet? Die Antwort ist ganz einfach und sollte auch mit möglichst einfachen Worten beantwortet werden, damit sie jeder versteht. Es gibt diesen großen Wiedersacher Gottes (Satan der Teufel), der weiß, welches Geschick ihm blüht und dem es ganz und gar nicht in den Kram paßt, dass es trotz seiner Vorhersage immer Menschen geben wird, die sich auf die Seite Gottes stellen werden. Es paßte ihm gar nicht, dass der Messias die Macht hatte, die Menschen zu erlösen; denn sonst hätte er nicht schon gleich nach Jesu Geburt die Astrologen aus dem Osten durch den Stern zuerst zu Herodes nach Jerusalem geführt, der ebenfalls um seine Macht zitterte!

Tja, die Bibel ist ein altes Buch. Wenn man sich damit beschäftigt, was sie wirklich lehrt, dann weiß man, dass es das Wort Gottes ist.

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Kommentar von earnest
17.02.2016, 14:46

Ich "kenne" die Bibel und habe sie "nicht nur gelesen".

Aber ich bin NICHT davon überzeugt, daß sie "von Gott inspiriert wurde. 

Du solltest, finde ich, nicht von dir auf die Allgemeinheit schließen.

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Weil das so in der Bibel steht:

„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum
Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der
Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig
ausgerüstet für jedes gute Werk“ (2. TIMOTHEUS 3:16, 17).

Außerdem merken wir wie das Wort Gottes lebendig ist und Macht ausübt (Markus 4:35-5:43), denn es hilft bereits heute Millionen von Menschen in Frieden zusammen zu leben, Nächstenliebe zu zeigen und sich bereits heute auf ein Leben in der Neuen Welt vorzubereiten.

Trotz aller Versuche die Bibel zu verbrennen oder diese zu verbieten, ist es niemanden gelungen dieses Buch verschwinden zu lassen. Ganz im Gegenteil, es ist das meist gedruckte Buch aller Zeiten. Ein absoluter Bestseller!

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Kommentar von earnest
17.02.2016, 14:48

Wieder einmal der klassische Zirkelschluß. Wir glauben, daß die Bibel Gottes Wort ist, weil es in der Bibel steht.

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Weil es so ist! In der Bibel ist das Wort Gottes enthalten!

Unser Schöpfer hat dafür gesorgt, dass uns Sein Wort durch Seine Propheten, durch Seinen Sohn Jesus Christus selbst und die Apostel bekannt werden konnte und schriftlich erhalten blieb, damit wir Ihn und Seinen Willen erkennen und uns danach richten können.

Beim Lesen dieser Schriften spüre ich, dass diese bis in unsere Zeit überlieferten Lehren wahr sind, und bin unendlich dankbar dafür!


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Kommentar von Netie
17.02.2016, 08:26

Hallo pinki...

"in der Bibel ist das Wort Gottes enthalten", hört sich so an, als wenn hier und da mal was Wort Gottes ist. Doch das ist ja nicht der Fall, da alles Wort Gottes ist.

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In Johannes 5,39 sagte Jesus selbst: „Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s die von mir zeuget“. Und in 2. Petrus 1,21 steht wie wir das mit ''Gottes Wort'' verstehen müssen: ''Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet''. Und das Ergebnis ist die Bibel. Wenn manche Kritiker meinen die Bibel ist verfälscht oder reines Menschenwerk, dann mag das objektiv ein Argument sein, daß teilweise eine gewisse Logik enthält. Die Bibel wurde ja tatsächlich von Menschen geschrieben. Aber von Menschen, die vom Heiligen Geist getrieben wurden. Das ist der Hintergrund und zugleich das Fundament der Autorität der Bibel. Jesus hat sich auf die Bibel berufen.

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Die ursprüngliche Bibel war in einem Zeitraum von 1500 vor Christus bis 100 nach Christus von der himmlischen Organisation Jehova Gottes diktiert worden durch Verbalinspiration, das unterscheidet sie von anderen Büchern.

Allerdings wurde die Bibel im Laufe der Überlieferungen stark von Menschen verfälscht, dass es besser wäre zu sagen, die Bibel war das Gotteswort.

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Kommentar von earnest
27.02.2016, 06:35

Die Verbalinspiration ist eine bloße Behauptung. 

Was für eine "himmlische Organisation Jehova" ist das denn eigentlich? Gottes Schreibwerkstatt? Wer war dort Sekretär oder Sekretärin?

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Christen glauben nicht das die Bibel das Wort Gottes 1:1 ist wie die Muslime eine solches Schriftverstäntnis pflegen .

Sie halten die Bibel für das von Gott inspirierte Wort Gottes ,darin liegt ein sehr Grosser Unterschied .

Nur die Kreationisten haben hier die gleichen Ansichten wie die  Muslime ...und doch muss man auch sagen verlangen sich immer noch nicht die Steinigung der Sünder wie das die allermeisten Muslime seit jeher tun .die den Koran als 1:1 Diktat Gottes betrachten .

Zwar halten sie die Schöpfungsgeschichten für Naturwissenschaftliche Entstehungsrapporte der Erde und des Menschen ..Aber diesen Anspruch haben dies Erzählungen definitiv nicht .Sie schaden damit am ehsten nur sich selbst und ihrer Glaubwürdigkeit ,und kein anderer muss darunter lassen ..

Das ist auch der Grund warum wir zwar einen Typen der eine Bibel zerstört für Respektlos halten ,ihn aber nicht lynchen und Töten  müssen .

Am Ende ist die Bibel ein Buch ,das wir zwar als heilig betrachten aber nicht an und Für sich als Buch ,sondern da es uns zeigt wie Gott sich in der Welt gezeigt hat .

Heilig ist die Botschaft die das Buch beinhaltet .

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Für mich gibt es für die Wahrheit der Aussage, dass die Bibel Gottes Wort ist, viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr empfehlenswert dazu finde ich den folgenden Artikel, der sich mit dem Thema beschäftigt, ob die Bibel Recht hat: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Christen glauben daran, dass die Bibel das "Wort Gottes" ist, weil man ihren Inhalt, ihr Versprechen persönlich "testen" kann.

Zum Beispiel: "Wenn ihr mich von Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen." (Jeremia 29, Vers13 f.)

Es wird kaum einen gläubigen Christen geben, welcher dies nicht persönlich erfahren hat und bestätigen kann.

Gibt es etwas Überzeugenderes, um danach auch zu glauben, dass die Worte der Bibel ihren "göttlichen Absender" haben?

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Kommentar von earnest
16.02.2016, 10:33

Och, da gibt es aber viele ernsthafte Sucher - die NICHT gefunden haben ...

Und dann gibt es die ernsthaften Sucher, die nicht den "Christengott" gefunden haben ...

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Kommentar von hummel3
22.02.2016, 10:36

@earnest

Die Kenntnis deiner Einstellung und Prägung lässt mich auf eine weiterführende Antwort zu deinem Kommentar verzichten. 

Es wäre schön du könntest mit deinen Kommentierungen auch solche rationalen Schlüsse ziehen und danach handeln. - Solange bleibt bei unseren unterschiedlichen Positionen immer der "Beigeschmack" von "Stalking" in umgekehrter Richtung. Du arbeitest ja auch gerne mit solchen Unterstellungen, wie der Verlauf der Kommentierung belegt.

G. hummel3  

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Was das "Wort Gottes" ist, müsste man erst mal definieren.

Zunächst: die Bibel enthält, abgesehen von Prophetensprüchen und den Zehn Geboten, nicht einen von Gott verfassten Wortlaut.

Sie enthält über Jahrhunderte gesammelte Geschichten von Menschen und ihrer Erfahrung mit Gott. Die Bibel ist ein Erfahrungsbuch.

Diese Erfahrungen werden von Christen als Offenbarung angesehen und als Orientierungshilfe im eigenen Leben genutzt.

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Kommentar von earnest
19.02.2016, 14:24

Na, mal wieder ein anonymer "Gesinnungs-Runterdaumen"?

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Hab 9.999 Punkte und wollt sehen was bei Tausend passiert :D

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Nun, Alternativschriften stehen nicht zur Verfügung, also nimmt man als Christ was man so greifen kann, bzw. was man halt so zur Hand hat.

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Das behaupten alle Religionen von ihren 'heiligen Büchern'.

PS: Warst du nicht schon mal aktiv hier mit deiner selbst erfundenen Religion mit vier Göttern?

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Kommentar von waldfrosch64
16.02.2016, 13:50

____________Das behaupten alle Religionen von ihren 'heiligen Büchern'.____________

Falsch !

das Behauptet lediglich der Islam .

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Hi! Um deine Frage zu beantworten müssen wir ins Mittelalter reisen. Damals mussten die Menschen die Kirche bezahlen, um in den Himmel zu kommen, sonst kam man nach dem Tot (laut Kirche) ins Fegefeuer, von dem die Menschen fürchterlich Angst hatten. Und diese Angst ist bis heute sozusagen insgeheim geblieben > deshalb lesen sie die Biebel, weil die Kirche sagt, es ist gut.

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Kommentar von Aleqasina
16.02.2016, 09:37

Diese Antwort geht ziemlich am Thema vorbei, finde ich. Angst vor dem Fegefeuer gibt es heute nur noch bei Neurotikern.  Und in der Bibel ist davon gar nicht die Rede!

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Kommentar von AlderMoo
16.02.2016, 09:50

Quatsch. Alles ein bißchen verdreht, vermischt und so weiter...

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Weil die Bibel das von sich selber an mehreren Stellen behauptet.

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