Warum glauben Atheisten an keinen Gott.. usw.?


04.07.2022, 12:11

Und ist Atheismus ein Glaube

25 Antworten

Weil Menschen heute ihr Vertrauen auf Jesus setzen und sehr gute Hilfsorganisationen gegründet haben:

Joni Eareckson Tada - Gründerin von joni and friends

Joni war eine junge sportliche Studentin. Nach einem Badeunfall war sie Querschnittgelähmt. Hat oft kaum erträgliche Schmerzen. Brustkrebs. Covid-Erkrankung. Trotzdem hilft sie unzähligen Menschen mit einer Behinderung.

 https://www.youtube.com/watch?v=VVXJ8GyLgt0

 https://www.joniandfriends.org/

 Klaus-Dieter und Martina John Gründerehepaar von „Diospi Suyana

Ein modernes Hospital für die Quechua-Indianer in den Anden Perus. Über 400.000 Patienten bis heute.

 Michael Stahl Gründer von protactics

 Organisation, welche für Kinder und Jugendliche da ist, die Mobbing erfahren.

https://www.protactics.de/

Don & Deyon Stephens Gründerehepaar von Mercy Ships

Mit Schiffen die medizinische Hilfe in den ärmsten Staaten Afrikas bringen.

https://www.youtube.com/watch?v=LVQ5zeLovuQ

Nick Vujicic - Topp-Motivator

„Wenn ich alles tun kann, ohne Beine und Arme zu haben, dann kannst Du es auch!“

https://www.youtube.com/watch?v=XzvUDOpc6xI

Rosi Gollmann Gründerin von andheri hilfe

Unter anderem 1.000.000 Augenoperationen in Bangladesch

https://www.youtube.com/watch?v=mCXvGBGUnZc

 Natalie Schaller Gründerin der Modefirma [eyd]

Sie beschäftigt für ihre Label ehemalige Prostituierte in Indien

Lea Ackermann, Maggie Gobran, Maria Luise Praen-Bruni, Nathalie Schaller, Tabea Oppliger, Tobias Merckle, Burghard Schunkert, Kathy Izard, Denis Mukwege, Jen Bricker, Bethany Hamilton, Andrea Wegener, Ron Hall, Riley Banks-Snyder, Mandy Harvey, David Togni, Christine Caine, Stephan Maag.

Ich glaube nicht an Gott, weil es schlicht keinerlei Evidenz für die Existenz einer (oder mehrerer) wie auch immer gearteten Gottheit gibt.

Die Menschheit hat im Laufe ihrer Geschichte zigtausende Götter verehrt. Sie alle waren, wie mit einem Grundwissen auf dem Gebiet der Geschichte deutlich wird, recht klar Produkt der Fantasie (und oft politischen Situation) der Menschen welche sie erschufen. Man kann über den Verlauf der Menschheitsgeschichte hinweg mehrfach sehen wie Sekten sich zu Religionen erheben, nur um dann wieder in Vergessenheit zu versinken.

Hinzu kommen natürlich die zahlreichen Falschaussagen in den diversen heiligen Büchern der diversen Religionen. Auch hier wird deutlich, dass diese sehr menschliche Autoren hatten, welche sich versuchten eine komplexe Welt sehr einfach (und ohne nennenswerte Kenntnisse der Naturwissenschaften) zu erklären.

und führt ihr Diskussionen mit Gläubigen?

Immer wieder gerne. Meistens entlarvt man genannte Personen irgendwann in ihren Widersprüchen.

Und ist Atheismus ein Glaube

Nein! Atheismus ist genauso wenig ein Glaube, wie Nicht-Fußball eine Sportart ist!

Die Menschheit hat im Laufe ihrer Geschichte zigtausende Götter verehrt.

Richtig. Hinter Beoachtungen und natürlichen Ereignissen der Natur wurden mächtige Wesen vermutet und als Götter verehrt, z. B. um sie gnädig zu stimmen.

Hinzu kommen natürlich die zahlreichen Falschaussagen ...

Da musst Du unterscheiden zwischen Beobachtung eines Ereignisses und den daraus gezogenen Schlussfolgerungen.
Die Zerstörung von Sodom und Gomorra war eine reale Beobachtung, die wohl wie ein Atompilz ausgesehen hat und gehörig Eindruck hinterlassen hat.

https://www.dw.com/de/eine-meteoriten-explosion-soll-das-biblische-sodom-zerstört-haben/a-59336087

Man kann jetzt darüber streiten, warum es ausgerechnet dieses verrufenen Städte getroffen hat.

Nein! Atheismus ist genauso wenig ein Glaube, wie Nicht-Fußball eine Sportart ist!

Neutraler ist hier das Wort Weltanschauung.

Atheismus ist der Glaube an 0 Götter, daneben gibt es den Glauben an einen oder mehrere Götter.

Falsche Religionslehren sind kein Beweis einer Nichtexistenz Gottes.

Selbst kluge Tiere haben keine Religion. Ob sich Atheisten damit selber zum Tier machen? Jedenfalls wollen die Fatimakinder Menschen in hässlicher Gestalt unbekannter Tiere gesehen haben und auch in der Bibel spielt das Zeichen des Tieres eine Rolle.

Auch falsche Religionen sind überwiegend ein Vorteil, weil sie Regeln für die Gemeinschaft vorgeben und den Zusammenhalt in der Gruppe fördern.

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Im Real Life ist es mir vollkommen gleichgültig, ob mein Diskussionspartner/in Christ, Atheist, Agnostiker oder sonst etwas ist. Ich würde einen Menschen auch niemals danach beurteilen. Es gelten andere Werte, Hilfsbereitschaft, Empathie gegenüber anderen Menschen, Toleranz etc. Wenn jemand unter religiösen Fanatismus leidet und versucht zu missionieren oder Sexualität vor der Ehe ablehnt, wie es des öfteren hier im Forum vorkommt, hört mein Verständnis allerdings auf. Solche Menschen sind mir im Privatleben nicht bekannt.

 und teilen es mit

Soweit mir bekannt, bekannt entstehen solche 'Mitteilungen allermeist dann, wenn Gottesgläubige davon anfangen.

Eine Atheistenorganisation o.ä. die dafür wirbt, dass es keinen Gott gibt, Schriften verteilt, und Gläubige abzuwerben versucht o.ä. , ist mir nicht bekannt.

Ich glaube nicht an Gott und führe hier täglich Diskussionen mit Gläubigen.

Atheismus ist kein Glaube sondern eine Einstellung. Für mich denke ich das ich für mich selber verantwortlich bin, und für meine Taten. Ich schiebe die Verantwortung nicht auf einen Gott oder das Schicksal. Religion ist nur ein Ergebnis der menschlichen Hilflosigkeit. Wir wollen alles verstehen und erklären können, und früher hat man sich Sachen, die man nicht verstanden hat, oder die zu kompliziert waren, einfach mit einer universellen Macht (Gott) erklärt. Es ist viel einfacher im Leben. Alles was schief geht ist Schicksal, wenn ich etwas nicht schaffe dann ist das von Gott vorhergesehen, etc.

Jedoch wird ein Gott immer überflüssiger und unsinniger, da wir schon so viel wissenschaftlich erklären können, und in einigen Jahrzehnten vielleicht sogar die Entstehung des Universums.

Für mich ist der Glaube an Gott einfach nur eine Vereinfachung des Lebens. Früher wurden Kriege in Gottes Namen geführt (heute auch noch) und anstatt zu fragen, "ist das was wir machen richtig", sagte man einfach "Gott will es so" und damit war die Sache erledigt. Außerdem war die Religion früher (zumindest im Christentum) ein Mittel der Unterdrückung (siehe Mittelalter), und wurde von Politikern instrumentalisiert.

Fazit: Glaube ist veraltet, und wird nach und nach immer weiter aussterben, wie jede alte Tradition irgendwann

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