Warum glauben 99.9% der Genies nicht an Gott?

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24 Antworten

Hallo

Kommt darauf an was du unter einem "Genie " verstehst .
Wenn für dich ein Naturwissenschaftler ein Genie ist dann stimm ich dir zu das der Großteil tatsächlich nicht an Gott glaubt .
Falls du aber die richtige Bedeutung von dem Wort "Genie " kennst sollte dir klar sein das deine Annahme falsch ist .

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Kommentar von bababar
17.09.2016, 10:46

Ja im Prinzip habe ich nur die angeschaut die gut in Logikdingen sind - wie ist denn die richtige Defintion von Genie?

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Erstmal glaube ich nicht, dass alle "Genies" nicht religiös sind. Da gibt es sicher welche, die gläubig sind.

ABER: Solche Meschen denken viel nach. Über alles in ihrem Leben, auf der Welt im Universum. Sie hinterfragen alles und wollen im Prinzip alles wissen. Sie suchen Antworten und finden sie oft auch. 

Für vieles, das man heute selbstverständlich weiß, nutzte man früher die Religion als "Erklärung". Religion war zudem eine Möglichkeit der Machterhaltung usw. Menschen, die forschten und Antworten auf Fragen suchten, auf die die Religion bereits eigene "Antworten" hatte, brauchte diese "Ordnung" durcheinander und wurden nicht selten verfolgt. Das würde erklären, warum diese Menschen dann das Vertrauen in die Religion verloren.

Wer alles hinterfragt, hinterfragt auch die Religion und alles was dazugehört. Wenn man dann also Antworten findet, die logischer/nachvollziehbarer sind, als "das ist eben so, weil Gott das so will/weil Gott wütend ist/ eine Strafe Gottes" (was auch immer), kann man möglicherweise gar nicht mehr unvoreingenommen glauben.

Solchen Menschen reicht glauben allein nicht aus, sie wollen Dinge wissen. Und etwas glauben, bedeutet eben, etwas anzunehmen, ohne es aber genau zu wissen. Das stellt zumindest einen Widerspruch dar. Dennoch denke ich, dass Glaube/Religion und Wissenschaft sich nicht unbedingt gegenseitig ausschließen. Sie können sich auch gegenseitig bestärken, aufeinander beziehen. Woher kommt zum Beispiel der Wissensdurst/Intellekt der Menschen? (Vielleicht von Gott?) Oder wie kam es zur Entwicklung des Lebens ausgerechnet auf der Erde? Solche Fragen kann man mithilfe von Religion und Wissenschaft versuchen zu beantworten. Dazu kann sich beides gegenseitig bedingen.

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Servus bababar,

Weil Intelligenz und Religiosität eine negative Korrelation aufweisen.

Es lässt sich anhand zahlreicher Studien belegen, dass intelligentere Personen weniger religiös sind - der Zusammenhang ist da und nicht von der Hand zu weisen: http://psr.sagepub.com/content/17/4/325

Die Wissenschaftler, die diese Metaanalyse zusammengestellt haben, nennen dafür auch mehrere Gründe:

First, intelligent people are less likely to conform and, thus, are more likely to resist religious dogma. Second, intelligent people tend to adopt an analytic (as opposed to intuitive) thinking style, which has been shown to undermine religious beliefs. Third, several functions of religiosity, including compensatory control, self-regulation, self-enhancement, and secure attachment, are also conferred by intelligence. Intelligent people may therefore have less need for religious beliefs and practices.

Er spricht daher mehrere Punkte an:

  1. Intelligentere Personen widerstehen eher religiösem Dogma - das halte ich für ziemlich wahrscheinlich, da sie sich weniger "unterdrücken" lassen und in festgefahrene, dogmatische Denkschemata drücken lassen...
  2. Intelligentere Personen denken analytischer. Das halte ich persönlich für den Hauptgrund, wieso intelligentere Menschen eher Atheisten sind - denn sie hinterfragen alles, und nicht nur religiöse Dogmen (wie in 1.), sondern auch alle Behauptungen ,die von Religionen so aufgestellt werden, Kreationismus, ...
  3. Intelligentere Personen finden Ruhe in anderen Dingen - das ist eine interessante Erklärung, und das hat damit zu tun, welche Verbindungen es zwischen Religiosität und den genannten Punkten (bspw. Selbstregeulierung und Selbststeigerung) gibt.Ich als Atheist erfreue mich bspw. an Musik, was mir hilft, klarer z udenken, Emotionen in Worte zu fassen - die Schönheit der Musik ist etwas, was ich nicht vermissen würde.Ich kann mir gut vorstellen, dass das, was bei mir Musik auslöst, bei anderen Menschen durch Religiosität ausgelöst wird...

99% der Genies werden es vermutlich nicht sein - aber es werden deutlich mehr Atheisten sein als bei Durchschnittsmenschen. :)

Lg

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Kommentar von CalicoSkies
17.09.2016, 20:26

HIer noch eine interessante Studie, die zeigt, dass 72% der in der Studie angefragten Naturwissenschaftler Atheisten sind:

http://www.stephenjaygould.org/ctrl/news/file002.html

Also genauso wie ich vermutet habe - keine 99% (auch nicht bei Genies), aber deutlich mehr als bei "durchschnittsintelligenten" Personen...

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Auf welche Daten stützt sich denn dieser Aussage?

Abgesehen davon ist hohe Intelligenz kein Garant für soziale Fähigkeiten oder Glück im Leben oder sonstwas. Oft genug ist das Gegenteil der Fall. Die Hochbegabten haben eine Stärke in einem Bereich und dafür schon mal gravierende Defizite in anderen Bereichen wie Empathie oder in sozialen Bereichen.

Meine Empfehlung: Orientiere dich nicht an anderen, sondern finde deinen eigenen Weg.

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Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu dem Christus, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Aufbau der Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus diesem Aufbau der Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Gottes, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich-Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.
(GA 215: Vortrag vom 12. September 1922, von Dr. R. Steiner)

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es liegt wohl daran dass sie sich die welt mit gott nicht logisch bewiesen erklären können. sie glauben an die naturwissenschaft weil diese ihnen dauernd neue beweise für ihre richtigkeit liefert.

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Du wirst es zwar nicht wahrhaben wollen, aber es ist unmöglich, zu beweisen, wer an Gott glaubt und wer nicht.

Nur, weil nicht jeder seinen Glauben öffentlich bezeugt kannst Du also nicht davon ausgehen, daß nur wenige aus dem von Dir glorifizierten Personenkreis an Gott glauben.

Ich denke, viele werden einfach aus Menschenscheu nicht öffentlich zu ihrem glauben stehen. Zu groß ist das allgegenwärtige Mobbing seitens der Fangemeinde einiger weniger Platzhirsche, die sich jedoch für den Nabel der Welt halten. Und wer Karriere machen will muss sich eben den führenden Köpfen unterordnen.

Schau doch nur mal hier bei GF, wie oft antitheistische Leute gläubigen Menschen sogar die Fähigkeit zum logischen Denken absprechen, nur weil die eben an Gott glauben. Das Dogma, man sei regelrecht denkunfähig, wenn man an Gott glaubt, wird hier immer wieder verbreitet.

Also überlege mal in Ruhe, woran es tatsächlich liegt, daß scheinbar soviele "Genies" nicht an Gott öffentlich/offiziell glauben.

warehouse14

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Die Prozentzahl scheint mir doch sehr hoch gegriffen. Aber es ist schon so, dass Bildung und auch Intelligenz dazu führen, dass Menschen weniger gläubig sind.

Wenn Naturwissenschaftler an Gott glauben, dann haben sie allerdings oft Gottesbilder, die pantheistisch oder deistisch angehaucht sind.

Ich kenne keinen einzigen Naturwissenschaftler, der seinen Glauben vor sich her trägt oder sich gar einem Gott unterwirft. Das wäre auch zu lustig.

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Wo hast du diese Zahl her? Das ist natürlich Unfug, denn sehr viele hoch intelligente Menschen, Wissenschaftler, Ärzte, Professoren usw. sind gläubige Menschen und glauben an Gott als Schöpfer und Ursprung aller Dinge und allen Lebens. Gerade unter Ärzten, die einen Menschen von innen und außen kennen, gibt es sehr viele bewusste gläubige Menschen. Darüber denk mal nach und vergleich das mal mit deiner Zahl 99,9%!

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Weil sogenannte Genies meistens an Fakten glauben. Und das Gott existiert ist halt wenn man mal ehrlich ist eigentlich nur Theorie. Damit will ich sagen dass es keine Beweise für die Existenz Gottes gibt. Im Gegenteil vieles was die Wissenschaft herausgefunden hat widerspricht sogar dem was in der Bibel/Koran steht. 

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Kommentar von WALDFROSCH1
17.09.2016, 19:02

Es gibt Tatsächlich keine Beweise dass Gott existiert im Naturwissenschaftlichen Sinne .Wie ginge dass denn auch ? das Transzendente also das übernatürliche mit den MAssbecher zu messen ? 

Die Naturwissenschaft kann immer nur die irdischen natürlichen Dinge erfassen und dann darüber Theorien aufstellen .

Für Gott ist sie nicht zuständig da nicht kompetent ,daher gibt es ja auch die Philosophie und die Theologie .

______Und das Gott existiert ist halt wenn man mal ehrlich ist eigentlich nur Theorie. _________

Daher ist diese Aussage eigentlich Absurd ...

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass so viele "Genies" nicht an Gott glauben.

Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen ist beispielsweise ein wissenschaftlicher gemeinnütziger Verein, in der Wissenschaftler sich austauschen und mitarbeiten. Thematische Schwerpunkte der Arbeit bilden Grundlagenforschung und Bildungsarbeit im Spannungsfeld "Naturwissenschaft und christlicher Glaube": http://www.wort-und-wissen.de

Auch ansonsten dürfte es einige christliche Wissenschaftler geben (Prof. Dr. Wener Gitt, Prof. Dr. Walter Veit usw.). Warum auch nicht?

Sehr interessant sind auch die folgenden Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

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Es gibt auch Genies die an Gott glauben.

"Gott würfelt nicht." Zitat Albert Einstein

Die Urknall Theorie ist ja auch nicht bewiesen, aber dies ist einer der Gründe warum Sie nicht an Gott glauben.

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Kommentar von Tanjaknows
17.09.2016, 10:46

Einstein war nicht religiös und schon gar  nicht "kirchengläubig".

Ihm werden zwar einige leichtsinnige Aussprüche zugeschrieben, wo der Name Gott vorkommt - aber eine Gläubigkeit läßt sich daraus nicht unterstellen.

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Kannst Du diese Zahl belegen, oder entstammt sie nur aus Deiner Vorstellung heraus?

Und wie genau definierst Du 'Genie'?

Und bist Du der Meinung, dass ein 'super intelligenter' Mensch Fragen, welche ausserhalb ihres 'Wissensgebietes' oder ihrer 'Wissensgebiete' betreffen, beantworten könnten, geschweige denn zu Themen transzendentalem Wissen?

Gruß Fantho

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Ich denke, dass die Zahl, die Du geschrieben hast, zu hoch ist. Es gibt auch Wissenschaftler, die an Gott glauben. Ein katholischer Ordenspriester hat auf dem Gebiet der Genetik wichtige Entdeckungen gemacht und der Begründer der Urknalltheorie war katholischer Priester.

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Wei genau diese Menschen eigesehen haben dass Gott erschaffen wurde um unerklaerliche Sachen zu erklaeren und um ein stabiles Rueckgrad in Situationen zu haben in welchen es keinen Ausweg gibt.

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Wirkliche Genies glauben nicht an Gott, sie wissen, dass Er existiert:-)))

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Wissenschaftler die keine höhere Macht ausschließen!

Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg: Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Becherswartet Gott##
Physik-Nobelpreisträger Max Plank: Für dem gläubigen Menschen steht Gott am Anfang für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen##

Physik-Nobelpreisträger Albert Einstein: Im unbegreiflichen Weltalloffenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sein ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum, wer das aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen#

Stephan Hawking, Astrophysiker und Mathematiker, Die Zeit ist nur eine Eigenschaft des Universums, das Gott geschaffen hat##
Pascal Jordan, deutscher Physiker und Mitbegründer der Quantenmechanik: Die moderne Entwicklung hat die früheren Hindernisse einer Harmonie von Naturwissenschaft und religiöser Weltauffassung beseitigt. Die heutige naturwissenschaftliche Erkenntnis liefert keinen Einwand mehr gegeneinen Schöpfergott##
Der große amerikanische Erfinder Edison: „ den größten Respekt und die größte Bewunderung für alle Ingenieure, besonders für den größten unter ihnen: ist „Gott“##
Der britische Physiker und Radiotechniker J. Ambrose Flemming: Die große Fülle moderner Entdeckungen hat den alten Materialismus vollkommen zerstört…. Das Universum zeigt sich heute unseren Augen als Gedanke. Ein Gedanke setzt das Vorhandensein eines Denkers voraus.“##

Der deutsche Arzt und Physiker Julius Robert von Mayer: „Echte und wahre Naturwissenschaft und Philosophie müssen zum Gottesglauben führen.“##  Carl F. Gauß, deutscher Mathematiker und Physiker: „Wenn unsere letzte Stunde geschlagen hat, wird es unsere unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unseren Schaffen nur ahnen konnten.“##
Der Physiker Hans P. Dürr: die Seele ist auch dann noch da, wenn der Mensch gestorben ist..



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Kommentar von CalicoSkies
17.09.2016, 20:25

Die Liste ist falsch.

Während du mit Heisenberg beispielsweise Recht hast, liegst du bei anderen Wissenschaftlern völlig daneben:

http://de.richarddawkins.net/articles/atheist-stephen-hawking-negiert-existenz-eines-gottes-die-wissenschaft-biete-eine-uberzeugendere-erklarung-des-universums (Stephen Hawking ist Atheist)

http://de.richarddawkins.net/articles/glaubte-albert-einstein-an-gott-oder-nicht (Albert Einstein ist vermutlich ein Deist, aber sich kein Theist )

Auch Planck ist kein Theist, sondern Deist (wie man an seinen Aussprüchen ableiten kann)

Im Endeffekt sind das aber eh nur eine kleine Anzahl von Wissenschaftlern - dass die meisten Wissenschaftler tatsächlich Atheisten sind, ist wirklich so; laut einer STudie sind es bspw. 72,2 %

Schau mal: http://www.stephenjaygould.org/ctrl/news/file002.html

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Intelligente Menschern befassen sich mit der Realität. Intelligente Menschen übernehmen die Verantwortung für ihr Leben und ihr Handeln.

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Albert Einstein hat auch an Gott geglaubt

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Wahrscheinlich, weil sie logisch denken können. 

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Kommentar von Fantho
17.09.2016, 11:29

Wahrscheinlich, ja,

wenngleich dies ebenso nicht gesichert ist ;-)

Gruß Fantho

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