Warum glänzen aus dem Meer geborgene goldene Gegenstände immer noch, kupferne Münzen dagegen nicht mehr?

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2 Antworten

Kupfer ist ein unedles Metall und kann daher oxidieren. Gold hingegen ist sehr reaktionsträge und bleibt im Elementaren Zustand und schön glänzend.

lg

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Kommentar von indiachinacook
21.12.2015, 13:30

Andere haben es bereits richtig gesagt: Gold ist ein edles Metall, das heißt, wenn man nicht mit aggressiven Laborchemikalien rangeht, dann bildet sich kein Oxid, Carbonat oder Sulfid.

Trotzdem glänzen Goldmünzen eher nicht, wenn man sie nach Jahr­hunder­ten aus dem Meer zieht. Da klebt jede Menge Dreck dran, und viel­leicht hat auch mal eine Muschel darauf gewohnt oder eine Schnecke daran geschleimt. Des­halb müssen sie sehr wohl geputzt werden, um alles daran haftende Fremd­material  zu entfernen. Wenn man das geschickt hinkriegt, ist die Münze dann wieder wie neu.

Kupfermünzen müssen auch genreinigt werden, aber anders als beim Gold ist das immer mit Substanzverlust verbunden: Der Teil des Kupfers, der bereits oxidiert wurde (und meist einen grün­lichen Belag bildet) muß ab­geschabt werden, und das darin ent­halte­ne Kupfer ist verloren. Die re­stau­rierte Münze ist dann leichter als sie es bei der Prägung war.

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Weil Gold nicht anläuft bzw oxidiert.

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