Warum ging es früher ohne Laubbläser?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Damals wußten die Leute noch, wie man einen Besen bedient. Laub mit Fächerbesen oder ähnlich weg zu machen, macht eben kaum Lärm.

Weit wichtiger, meiner Meinung nach: Früher war es viel weiter verbreitet, dass jeder Wohnblock einen angestellten Hausmeister hatte, der für die Pflege der Anlegen mit zuständig war. Festgehalt und die Unlust der Leute, dafür auch zu arbeiten, sorgten dafür, dass zwar einigermaßen gepflegt war, aber nicht übertrieben. Kaum einer hatte wohl einen Aufsitzmäher zur Verfügung und Laubbläser gab es noch nicht.

Jetzt ist es so, dass meistens irgend welche Hausmeisterfirmen die Pflege übernehmen. In deren Verträgen ist der zeitliche Abstand geregelt, wann und wie oft das gemacht werden muss und erhalten Festpreise dafür. Der Gewinn liegt nun einerseits darin, die Pflegearbeiten zu machen, auch wenn sie gerade noch nicht notwendig sind und die lauten Maschinen helfen dazu, die Arbeiten möglichst schnell zu machen, um in der verfügbaren Zeit möglichst viele Aufträge abarbeiten zu können.

Ja, wir haben noch einen Hausmeister, der Harke und Besen nimmt. Aber unser Haus ist das "Gallische Dorf": um uns herum haben alle die gleiche Gartenbaufirma beauftragt. Mal lärmen sie rechts vom Haus, mal links, etc.

Den Eindruck, dass Pflegearbeiten gemacht werden, obwohl sie nicht nötig wären, habe ich auch. Also müssten die Mieter der umliegenden Häuser ihren Vermietern sagen, dass weniger mehr wäre (die sind ja auch genervt, jedenfalls jene, die keinen 9-17-Uhr-Job haben)?

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@Hermitess

Theoretisch ja, aber das wird wohl nichts nützen. Die Verträge mit Hausmeisterfirmen haben recht starre Regelungen. Hausmeisterservice und Pflege der Außenanlagen sind insgesamt darüber wohl deutlich günstiger zu haben, als wenn es mit einem fest engagierten Hausmeister und eigens beauftragten Gärtnern nach Bedarf gemacht würde.

Die Mieter würden sich also finanziell ins eigene Fleisch schneiden. Aber möglicherweise würde man das für etwas mehr Ruhe und Komfort in Kauf nehmen. Allein mir fehlt der Glaube.

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Hallo Hermitess,

früher ging es ohne diese Geräte, weil es die noch gar nicht gab – demnach musste es ohne Laubbläser und Co. gehen. Sie erleichtern die Gartenarbeit aber ungemein, weshalb immer mehr mit den Geräten gearbeitet wird.

Laubbläser sollten allerdings nur werktags zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr genutzt werden, um die Anwohner nicht zu stören. Die Geräte sind mit 110 Dezibel nämlich lauter als ein Presslufthammer.

Falls du mehr zu den Vorteilen von Laubbläsern wissen willst: http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/rasenpflege-pflanzenpflege/gartentechnik/laubsauger-laubblaeser-161039.html

Das Team von selbst.de

früher gabs den luxus des rasenmähers mit strom oder benzinmotor. den rasenschnitt hat man anschliessend per hand zusammen geharkt und auf dem kompost oder in die tonne geworfen. genau so ging das mit den blättern im herbst. früher hat der hausmeister seinen job auch nur nebenberuflich gemacht und dafür nur ein apfel und ein ei bekommen oder der vermeiter hat selber hand angelegt. heute würde sich da niemand mehr die hände für schmutzig machen und alles muss von einer firma erledigt werden. da die firmen aber teuer sind, muss es halt schnell mit technischen hilfsmitteln gehen.

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