Warum gilt man erst ab einem IQ von 130 als "hochbegabt"?

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2 Antworten

das beruht auf statistischen annahmen.

der IQ hat einen mittelwert von 100 und eine standardabweichung von 15. und nach der häufigkeitsverteilung sind werte, die mehr als 2 standardabweichungseinheiten vom mittel liegen, seltene, unwahrscheinliche werte.

es macht keinen sinn, eine(n) wert/person als aussergewöhnlich/ hochbegabt zu betrachten, wenn der wert nicht aussergewöhnlich ist. 128 ist halt nach dem aktuellen maßstab noch nicht selten genug, 130 schon.

wenn das nicht reicht, um einige schulen voll zu kriegen, dann wird das kriterium eben geändert, und es werden auch etwas weniger begabte aufgenommen.

aber das muss dich alles ja nicht jucken, wenn testleistung von anderen dingen als der intelligenz abhängt und wichtige dinge nicht berücksichtigt wurden.

anamnese heisst krankengeschichte.

persönlichkeitstest messen keine kognitiven leistungen, haben also mit IQ nix zu tun.

und es gibt keine "wechslerskala", sondern einen "hamburg-wechsler-intelligenz-test", der aus verschiedenen skalen besteht.

Schokolinda hat schon alles notwendige gesagt.

Hinzuzufügen ist eigentlich nur noch, dass 2% der Menschen als hochbegabt eingestuft werden. Die Statistik darüber wird mittels Gauß'scher Normalverteilung erstellt. Laut dieser finden sich zwei Prozent erst be einem IQ-Wert von 130.

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