Warum gilt Golf eigendlich als Sport der Reichen?

5 Antworten

Alles ist relativ :-)

In den meisten Clubs sind die Mitgliedsbeiträge schon einigermaßen gesalzen, da ist man schnell mit 1000 Euro und mehr pro Jahr dabei. So ein Golfplatz braucht halt eine Menge Pflege und ist eine ziemlich große Fläche, die da in Schuss gehalten werden muss, das kostet nun mal was.

Es geht aber auch günstiger. Zum Beispiel gibt es die Vereinigung clubfreier Golfspieler, da kostet eine Jahresmitgliedschaft nur 195 Euro - allerdings muss man dazu noch auf den Plätzen, auf denen man spielen will, jeweils eine Greenfee entrichten (die sehr unterschiedlich hoch ausfallen kann).

Oder man hat das Glück und findet wie ich einen sehr günstigen Club - der Jahresbeitrag kostet bei uns nur 259 Euro. Das kann sich auch der Busfahrer leisten, den ich da mal kennengelernt habe. Einen halben Schlägersatz für den Anfang bekommt man unter 200 Euro, und viel mehr braucht man eigentlich nicht. Das Klischee stimmt also nur teilweise.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

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Vor zig Jahren galt das gleiche auch für Tennis. Der Preis für den Jahresbeitrag ist deshalb so hoch, damit diese Leute unter sich bleiben können. Sie mögen es nämlich nicht, wenn sich auch noch Hans und Franz dort tummeln. Beim Golfspielen wird nicht nur gespielt, sondern es werden unter Umständen dort auf dem Platz auch noch Geschäfte gemacht. Also es wird über Geschäfte und Investitionen geplaudert.

Ja, der "Sport" ist teuer. Golfclub, Ausrüstung, Gesellschaft... Da kommt so einiges zusammen. 

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