warum gibts im osten soviele neonazis und im westen so viele ausländer?

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8 Antworten

Es liegt wahrscheinlich an das frühere Sozialistische System im Osten.Beispiel: die Ausländer im Osten wahren überwiegend aus Sozialistischen Länder,haben schneller Studienplätze gekriegt und wurden teilweise besser bezahlt.Außerdem wahren es nicht so viele.Einfacher gesagt,die Menschen im Osten haben den Umgang mit Ausländer nicht gelernt.Im gegensatz zum Westen mit dem Gastarbeiter,die Amis,Engländer und Franzosen.

Meiner Meinung nach eine Ursache der medialen Wahrnehmung, also was die Zahl der Neonazis im Osten und deren Taten angeht (einzelne Taten ausgenommen, aber die gab es auch z.B. in Mölln). Wenn hier im Osten, mal überspitzt, nach dem Fussballspiel eine Dönerbude von Hooligans angefackelt wird, dann gibt es 3 Tage Liveübertragung inklusive Betroffenheitsrede der Bundeskanzlerin in Gedenken an Auschwitz und gegen Neonazis. Brennt unter gleichen Umständen bei uns auf dem Bezahlparkplatz der Aufenthaltswohnwagen der Wärter ab, reicht das nicht mal für einen Randartikel in der Morgenpost. Ich arbeite hier in Dresden in einer Firma mit Polen, Bulgaren und Russen zusammen. Die können ausnahmslos sehr gutes Deutsch, sind voll integriert und Menschen wie Du und ich. Und da denke ich, und so hat es Sarrazin in diesem berüchtigten Interview auch sehr gut zum Ausdruck gebracht, spielt die Zusammensetzung der Herkunft eine sehr entscheidende Rolle. Und hier darf man es einigen Ostlern einfach mal nicht übel nehmen (und hier fühle ich mich zugehörig), dass wir dieses gesunde Klima im Zusammenleben mit Ausländern, wie es derzeit vorherrscht, nicht ändern wollen. Man darf doch nun wirklich nicht die Augen vor der Realität verschliessen. Würden die Geschehnisse (U-Bahn, Messerstecherreien, Anpöbeln), die aufgrund einer durch und durch versagten Ausländerpolitik (ursprünglich rein wirtschaftlichen Interesses) zu einer Überkonzentration von Migranten aus komplett anderen,inkompatiblen Erdkulturkreisen in altbundesdeutschen Ballungsgebieten geführt hat, von den Medien nicht als "heisse Eisen" sondern auf dem Niveau eines "neonazistischen Überfalles" ausgeschlachtet werden, wie wäre die Fragestellung wohl dann gewesen. Das die hohe Anzahl der Ausländer die im Westen durch den Arbeitskräftmangel in Zeiten des Booms, der im Gegensatz zum reparationsgeplagten und systemgeplagten Osten, von außen durch den Marshallplan angeschoben wurde zustande kam, steht ja in so jedem Geschichtsbuch. Und da hat man offensichtlich nur darauf geschaut, dass diese aus den beschissensten Verhältnissen kommen, damit sie hier ohne Murren und Knurren die Drecksarbeit verrichten (siehe "Ganz Unten"). Im Osten waren es eben die Gastarbeiter aus den sozialistischen Bruderländern, die z.T. auch zur Ausbildung hier waren, um danach dieses Wissen in ihrer Heimat produktiv einzubringen. Ein Resultat aus dieser Zeit sind die "vielen" noch verbliebenen Vietnamesen, die in der Schule meist zu den Besten gehören und die in der 2. Generation bis auf ihr Äußeres durch nichts von einem Deutschen zu unterscheiden sind. Der Stellenwert der Ausländer zu DDR-Zeiten, so mündliche Quellen, war allerdings auch kein sehr hoher. Die Russen in den Kasernen waren abgeschirmt und meist sehr arme Teufel. Das sich der Osten bei den "westdeutschen" Ausländern offensichtlich nicht so großer Beliebtheit erfreut, kann ich nicht verstehen und finde ich gut. Ich persönlich möchte auch nicht in den alten Bundesländern leben. Die Skepsis gegenüber den Verhältnissen in den Städten im alten Bundesgebiet, lassen viele Ostler fremdenfeindlich wirken. Hier muss man aber gerechterweise sagen, dass die meisten Ostler, und nicht wenige arbeitsbedingt sehr lange, schon mal im Westen waren, und sich eher ein Urteil erlauben können als viele Westler die dem Osten manchmal wirklich Blödsinn unterstellen und schon deshalb nicht herkommen. Hinzu kommt auch noch eine politisch und wirtschaftliche motivierte Kampagne für mehr Ausländer und weniger Deutschland die im Westen seit den 60-70er Jahren geführt wurde, und die jetzt in der 3 Nachkriegsgeneration ihre Früchte trägt. Diese Kampagne hat dazu geführt, (das ist jetzt subjektives Empfinden) dass es im Osten und Westen einigen in Einfamilienhäusern außerhalb der Problemzonen lebenden Wohlstandsgutmenschen gar nicht mehr möglich ist, diese Sache mit den Ausländern und den Neonazis objektiv zu betrachten.

deine frage ist schon merkwürdig, weil die frage jeglichen Tatsachen widerspricht. Die Antworten die du erhalten hast sind ein eher armes Zeugnis dummen Gedankengutes. Es gibt im Osten auch sehr viele Ausländer. Diese kommen jedoch nicht aus Italien, Spanien, Türkei sondern eher aus Litauen, Polen, Tschechien, Ukraine, Russland. Es gibt auch nicht mehr Neonazis als im Westen, hier wird nur mehr gegen Rechte demonstriert. Wenn im Osten 150 Neos auftreten, gibt es eine Gegendemo von 7 Tausend.

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http://www.statistik-portal.de/statistik-portal/dejb01jahrtab2.asp

In Sachsen gehören zu den ansässigen Ausländern nach wie vor an erster Stelle Vietnamesen, Russen, Polen und Ukrainer. Von wem die als "befreundet" angesehen wurden, bleibt dahingestellt. Lernt gegenwärtig noch jemand Russisch in den "neuen" Bundesländern?

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@sawas

wenn ich mich als Einwanderer in einem Land aufhalte, ist es die Pflicht des Einwanderers die Sprache des Landes zu erlernen und nicht die Pflicht der Landesbevölkerung die Sprache der Einwanderer lernen zu müssen oder wollen. Das ist eben das falsche denken der Einwanderer die zu uns kommen.

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