Warum gibt man Leuten mit schlechtem Schulabschluss eigentlich keine chance?

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19 Antworten

Hallo!

Das hängt mit den immer weiter ansteigenden Anforderungen zusammen --------> ich hatte es neulich zufällig mit einem Freund über das Thema!

Größere Betriebe haben inzwischen für ihre Azubis so hohe Anforderungen, dass selbst Schüler mit einem Schnitt zwischen 2 und 3 - also einem eigentlich recht soliden Abschluss - keine Chance mehr haben und durch das Raster fallen. Es sei denn man hat Beziehungen oder vllt. durch ein vorher absolviertes Praktikum einen guten Eindruck hinterlassen aka 'nen Stein im Brett!

Der Schulabschluss ist dabei weniger das Thema... ein guter Realschüler wird oft sogar einem schlechten Abiturienten bevorzugt & gerade kleinere Betriebe auf dem Land nehmen auch wirklich gute Haupt- oder Werkrealschüler noch mit Handkuss! 

Es hängt leider nur oft an den zu hohen Anforderungen, die mir immer wieder zu denken geben... Noten sind nicht alles & viele Personaler, die ich kenne, wissen das auch & teilen meine Ansicht, sind aber auch der Ansicht, dass es immer schwerer wird qualifizierte Azubis zu finden & man deswegen diese drastischen Notenwerte ansetzt, um nicht Leute anzusprechen, die total demotiviert sind & schon in der Schule nicht richtig mitgearbeitet haben. Ich kann das tlw. durchaus bestätigen ---------> kümmere mich bei uns öfters um die Praktikanten & was sich da mitunter schon bei uns tummelte, sprengte jede bekannten Grenzen ;) Im Negativen versteht sich leider...

Da werde ich jetzt aber beinahe gesellschafts-/sozialwissenschaftlich & das gehört hier mMn nicht her ;)

Ansonsten viele Grüße.. und weiterhin alles Gute; du hast bisher echt alles richtig gemacht :) Weiter so!

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Es gibt viele Betriebe, die nicht nur auf die Noten schauen und Bewerber mit einem ähnlichen Zeugnis wie deines einstellen. Die Praxis sieht ja doch anders aus. Außerdem gibt es ja auch eine Probezeit, wo man sich wieder verabschieden kann, wenn die Zusammenarbeit nicht klappt.

Es ist sehr erfreulich zu lesen, wie positiv du deine Ausbildung siehst und aktiv mitwirkst und auf einen sehr guten Abschluß hinzuwirken. Wenn es einen Betriebsrat in deiner Firma gibt, dann zeige doch Interesse an der Jugendvertretung, da könntest du dich auch gut für die Auszubildenden einsetzen.

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warum beharren viele Betriebe noch immer auf den Schulabschluss?

weil der Abschluss & die Noten durchaus ein Indikator für die Leistungsfähigkeit eines Bewerbers sein kann (nicht "muss").

Eine schlechte Note muss ja nicht heißen, dass man doof und/oder faul ist. Aber oft liegt diese Vermutung nahe...

Außerdem hat ja auch die Berufsschule ein gewisses Leistungsniveau. Zum Beispiel: mit einer knappen 4 in Mathe, ist bei vielen Ausbildungen im technischen Bereich die Gefahr deutlich größer, dass Du in der Berufsschule irgendwann Schwierigkeiten bekommst.

Und wenn man dieses Risiko als Arbeitgeber umgehen kann, da man genug Bewerber zur Auswahl hat, dann wird man dies oft auch machen.


In der Ausbildung habe ich mich dann hingesetzt, gelernt und wollte die Chance aus dankbarkeit nutzen

Und genau auf ein solches Verhalten kannst Du als Arbeitgeber nicht immer zählen.

Ich kenne aus meiner langen Zeit als Nachhilfelehrer genug Leute, die sich durch die Schule irgendwie "durchgewurschtelt" haben. Am besten ohne viel Aufwand irgendwie durchkommen.

Wenn Du das gewöhnt bist bzw. denkst, dass das auch in einer Ausbildung oder an einer weiterführenden Schule klappt, dann kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

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Kommentar von halloschnuggi
05.05.2016, 09:13

"die sich durch die Schule irgendwie "durchgewurschtelt" haben. Am besten ohne viel Aufwand irgendwie durchkommen.  "

War bei mir immer so, nie habe ich gelernt, ich habe immer 4n oder in mathe sogar eine 6 geschrieben gehabt.

Aber der 10.Klasse hab ich angefangen zu lernen, das Problem war, ich wusste nicht wie man lernt, habe ganz viel nachgelesen, versucht herauszufinden weiler lerntyp ich bin usw... Wenn du mich fragst, weiss ich i m m e r nochnicht wie man lernt. Mein Abitur war sehr leicht, da ich es per Fernschule gemacht habe...( jedens fach hat Punkte wenn man die erreicht kommt man dem ziel näher)

Ich fange bald mit meiner Ausbildung an und habe jetzt schon angefangen für Englisch zu lernen, ich kenne ja meine Schwächen...

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Ich kann dir diese Frage nicht abschliessend beantworten. Ich bin von Deutschland schon lange ausgewandert, bin aber Fachausbildner. Zu dem Zeitpunkt, als ich D verlassen habe nach AT war das alles noch ziemlich "analog" was die Ansichten zum "Arbeitsmarkt" und zum System angeht. Mit ganz normalen Fragen dazu bin ich sofort telefonisch irgendwie mit den Kammern kollidiert... Berufsverbänden und und und. Die eigentliche Antwort darauf ist, dass sich Deutschland letztendlich in einer sog. "Systemtransformation" befindet, was in diesem Fall der hochtrabende Begriff für eine Riesensch... darstellt und das kann man am Ende nicht mehr wirklich in Worte fassen: Das System ist, dass es kein System mehr gibt, sondern nur noch eine Art "Hülle" von etwas, dass im Bereich der sozialen Marktwirtschaft - als einzige sinnvolle Alternative zwischen reinem Kapitalismus und dem Sozialismus - absoluten Sinn ergeben hat. Oder hätte. Warum das Merkel schon von Anfang an gesagt hat "Es gibt kein Recht auf die soziale Marktwirtschaft" weiss kein Mensch. In alten Positionspapieren der CDU wurden anfänge sichtbar, die zunächst noch als "Gag" bezeichnet wurden.... Das alles hat aber dermassen an - ziemlich grauslicher - Fahrt aufgenommen, dass man - auch im Zusammenhang mit Begriffen wie Neoliberalismus, freier Marktwirtschaft, Globalisierung - schlichtweg sagen muss: Deutschland befindet sich in einer wirtschaftlichen Endzeit. Das impliziert Aussagen, dass Deutsche direkt nach der Pflichtschulzeit dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung stehen sollen. Jetzt zuletzt gings im Rahmen dieser Liberalisierungen auch um "Ausbildungen ohne Abschluss" und auch das klingt zunächst nach einem schlechten Scherz.. Wird aber sehr wahrscheinlich kommen. Es geht nur noch um die billigste Arbeitskraft bei höchster Produktivität und vermeindlich höchster Bildung. Diese höchste Produktivität ist in der Regel auch mit 30 schon wieder vorbei. Ich kann dir das so nicht weiter ausführen, dir damit nur sagen, dass diese Abschlüsse nicht mehr das Papier wert sind.. Und das "breitbandig" über ganz Deutschland. Dafür gibts irgendwelche seltsamen Privatuniversitäten die "ohne Lehrplan" ausbilden.. Wie es der Wirtschaft gerade so beliebt. Das ist leider auch sehr real. Deutschland hat kein Zukunftsdenken mehr.. In sofern bleibt nur die jeweilige Hoffnung "irgendwas zu finden".. Deutschland kann man mit einem alten Auto vergleichen. Da wird im Moment noch das "Made in Germany" ausgeschlachtet und wenn das vorbei ist.. Bleibt der Rest wohl einfach so liegen. Klingt idiotisch? Ist es auch. Allerdings nicht auf meinem Mist gewachsen. Für Österreich ist es quatsch. Für Deutschland sowas von real.. http://derstandard.at/1313024956823/Der-Quatsch-mit-dem-Neoliberalismus

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Ok...sorry wenn ich das so sage...Aber dann werde ich jetzt trotz realschulabschluss mal eben Arzt. Irgendwo gibt es immer Richtlinien und selbst wenn ich mich hinsetzen würde, würde ich nie Medizin studieren können. Weil ich die Kriterien Abi nicht erfülle. Ich hatte auch nen realschulabschluss von 3,3 glaube ich und ich hatte keinerlei Probleme. Man muss sich nur selber gut verkaufen können und bereits mit der Bewerbung das Zeugnis überbieten. Im Endeffekt als ich in den sozialen Bereich bin, hat man sich dort nur oberflächlich für meine Noten interessiert da es wichtiger ist mit den Leuten dort zu können. Und heute, mit dem Ende meiner Ausbildung interessiert sich kein Mensch mehr für meinen realschulabschluss, obwohl es erst 6 Jahre her ist. Was interessiert ist das ich ihn habe. Aber selbst das interessiert kaum noch wen. Ausschlaggebend ist, dass ich tatsächlich die berufsbezeichnung benutzen/tragen darf. Und selbst da interessieren Noten schon nicht mehr :-) kommt glaub auf den Arbeitgeber an. Hatte auch schon oft, das sie Leute mit qm denen mit Abi verzogen, aufgrund der praktischen Fächer in der Hauptschule.

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Ich finde, du bist ein sehr gutes Vorbild.

Wenn ein Ausbildungsbetrieb sehr viele Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz bekommt, dann kann er bei der Sichtung der Bewerbungsunterlagen zunächst nur danach gehen, was vorliegt. Man kann nicht 50 Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen.

Daher werden die Bewerber mit sehr schlechten Schulnoten schon einmal beiseitegelegt, da man davon ausgeht, dass sie entweder nicht sehr begabt, oder aber faul sind, bzw. bestimmte Voraussetzungen für die Ausbildungsfähigkeit nicht erfüllen.

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Kommentar von Carlystern
05.05.2016, 08:45

Genau aber was reiner Quatsch ist.

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Die meisten Ausbilder denken eben (nicht ganz zu Unrecht), dass Leute,
die sich 10, 11, 12 Jahre nicht um ihre Noten gekümmert haben, sich
nicht einfach so über Nacht ändern.

Aber wer keinen Ausbildungsplatz bekommt, schiebt es auch gerne auf die Noten, ohne andere Punkte einzubeziehen. Dabei spielen die (außer bei NC-Studiengängen) meist nur eine Nebenrolle.

Was viel wichtiger ist: viele "schlechte" Schüler bewerben sich, wie sie sich auch durch die Schule gequält haben. "Nur tun, was unbedingt nötig ist!".

Da werden halbherzig irgendwelche Beispielbriefe aus dem Netz abgetippt, man informiert sich weder über den Beruf, noch über das Unternehmen, spart sich die zusätzliche "Arbeit" mit dem Rechtschreibprogramm, tackert ein Selfie und ein Handyfoto vom Zeugnis dran und hofft, dass "Sehr gehrte damen und Herrrn" einen dafür zum Vorstellungsgespräch einladen.

Wo man sich entsprechend der Bewerbung "präsentiert". Und hinterher die große Selbstmitleidsnummer abzieht, weil die Welt soooo ungerecht ist...

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Kommentar von IbanezP
05.05.2016, 08:54

Also ich kann da dagegen halten, ich hatte von der Agentur für arbeit so einen Kurs den ich belegt habe da habe ich gelernt wie man Bewerbungen schreibt und ich habe natürlich bewerbungen geschrieben diese wurden nochmal von einem Mitarbeiter korrigiert, die Bewerbungsfotos waren von einer profi Fotografin geschossen worden und ich hatte auch alles mit dabei, Bewerbungsmappe, Lebenslauf, telefonate geführt um den Ansprechpartner heraus zu finden falls keiner dabei stand, über das Berufsbild informiert, aber ich wurde nicht einmal zu einem Einstellungstest oder zu einem Vorstellungsgepräch geladen.

Ich hatte einfach keine Chance mich zu rechtfertigen oder die Menschen persönlich davon zu überzeugen. Als dann mein Ausbildungsbetrieb mich zu einem Einstellungstest geladen hat, habe ich diesen bestanden und dann kam die zweite Runde im Vorstellungsgespräch. Dort hatte ich dann eine gute Chance gewisse verfehlungen in meinem Zeugnis zu erklären.

Da ich ein so umfassendes Wissen und eine gute Vorstellung über den Beruf hatte, machte ich einen guten Eindruck. Aber selbst dann bekam ich vorläufig erstmal eine Absage, man hatte sich für einen anderen Bewerber entschieden, dieser sprang jedoch ab und ich bekam die Lehrstelle.

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Ja, du bist wohl eine (ziemlich gute) Ausnahme. Du bist aber auch Realschulabgänger. Bei den von dir genannten spricht man meist von Hauptschülern, die nur ein Abgangszeugnis haben, also bei denen es noch nicht mal zu einem Quali,ect.. gereicht hat.

Normalerweise bedeuten schlechte Noten oder Schulabbrecher, daß diese auch in der Lehre nichts bringen werden.

Wer nicht richtig Deutsch gelernt hat und seine Noten das auch widerspiegeln, , wer will so jemanden hinter dem Bankschalter stehen haben, wenn man nicht weis, ob derjenige versteht, was man will?

Wer nicht richtig rechnen kann und dessen Noten das auch aussagen, der wird es auch in der Lehre schwer haben, wenn er mal auf die schnelle etwas ausrechnen muß.

Möchtest du deine Reifen von jemanden montiert bekommen, der rechts und linksrum nicht auseinanderhalten kann und deshalb Nm auf dem Drehmomentschlüssel nicht richtig einstellen kann?

Ausnahmen gibts immer - Ich selbst war nicht gut genug für die Realschule, musste wieder in die Hauptshule wechseln, machte dort den Quali, danach eine Technische Ausbildung (die ich auch nur mit 3 bestanden habe) und habe mich zum Meister weitergebildet. Geht also auch, war damals wohl einfach nur zu faul...

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Ganz ehrlich; Man investiert Geld und Zeit in einen Azubi. Oftmals auch Nerven. Wenn ich 10 Leute zu einem Vorstellungsgespräch einlade, warum sollte ich gerade denjenigen mit schlechten Noten nehmen? Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass die guten Schüler auch die besseren Azubis sind, weil sie lernen und sich anstrengen bereits gewohnt sind.

Schulnoten haben nun wirklich nicht viel mit Intelligenz zu tun, sondern einfach mit Disziplin und eben das erwarte ich von meinen Azubis.

Es ist schön, dass du alle überrascht hast, aber das ändert meine Meinung nicht. Wenn sich jemand vorher zu wenig angestrend hat, woher soll ich wissen, dass es in der Ausbildung nicht genauso abläuft?

Nach irgendwelchen Kriterien muss auch ausgesucht werden. Bei locker 150-200 Bewerbungen kann man nicht jeden einladen, nur weil er sich vielleicht spontan vom faulen Schüler zum Streber Azubi wandelt.

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Kommentar von IbanezP
06.05.2016, 08:09

"Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass die guten Schüler auch die
besseren Azubis sind, weil sie lernen und sich anstrengen bereits
gewohnt sind."

Von der Logik und der Theorie hast du recht aber ich habe in der Praxis oft einen anderen Eindruck bekommen. Das größte Problem bei Abiturienten oder generell Azubis die aus der Schule kommen sehe ich darin dass sie nichts selbstständig machen können, man muss als Meister oder als Geselle immer neben einem Azubi stehen und ihn pausenlos immer neue Aufgaben geben, die meisten sehen eine dreckige unaufgeräumte Werkstatt und anstatt diese selbstständig einfach sauber zu machen und mal kurz durchzufegen stehen sie hilflos und nichts ahnend in der Gegend rum.

Das ist bei allen mehr oder weniger gleich.

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Es gibt schon mehrere Firmen, die auch nicht mal direkt auf das Zeugnis schauen. Klar schauen die sich das an, aber auch nur, dass sie sicher sind, dass du auch wirklich einen Abschluss hast.
In meiner Umgebung gibt es vermehrt Firmen, die anstatt eines Vorstellungsgespräches, einen Probetag machen. Finde ich persönlich sinnvoller.

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Erst einmal Das hast Du wirklich gut  gemacht !

Nur, ist die Erfahrung, dass es nicht immer so wird - der Ehrgeiz kommt eigentlich nicht über Nacht.

Ein Arbeitgeber will vom Lehrling profitieren und nicht mit ihm schon in der Berufsschule versagen .

Leider zeigt es sich das normalerweise jemand der schlechte Noten in der Schule hat, auch im Beruf versagen wird .Dieses Risiko geht halt kein Betrieb ein dazu ist denen die Zeit zu schade ..........

heißt es nicht Zeit ist Geld ?. 

Außerdem Du siehst an Dir dass es möglich ist einen zukünftigen Arbeitgeber zu überzeugen wenn Du "brennst" und das rüber bringst dann ist es o.k. 

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Ich denke du bist nicht unbedingt eine große Ausnahme. Es ist natürlich ne starke Leistung, die nicht jeder erbringen kann.

An irgendwas, außer dem Bewerbungsgespräch, muss sich der Arbeitgeber aber orientieren. Und der Schulabschluss ist schon mal ein kleiner Hinweis.

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diese Verallgemeinerung ist MÜLL und trifft nur auf bestimmte Ausbildungsberufe zu bei denen eine gewisse Basis als Allgemeinwissen oder..... vorausgesetzt wird.

Jeder Handwerksbetrieb oder Dienstleister sucht sich seine Auszubildenden nicht nach Schulnoten aus sondern nach dem, wie sie sich in der Praxis anstellen und wie viel Lust sie mit bringen, genau diesen Beruf zu wollen.

Wir stellen auch Azubis ein, die gar keinen Schulabschluss haben oder bereits einen verkorksten Lebenslauf, denn wir brauchen Menschen die arbeiten können und wollen und keine Schreibtischtäter

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Oft sagt es eben doch was aus. Bei sagte er damals, dass ich stinkfaul bin. Und damit hatte er Recht. Wenn jemand gute Noten hat, sagt das nun mal, dass er entweder fleißig oder intelligent ist. Oder eine Mischung aus beidem.

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Deutschland ist ein "Scheinland". Also man bracht für alles einen Schein, einen Nachweis, das man etwas kann.

Natürlich ist das Blödsinn aber wahrscheinlich eine recht SCHNELLE Methode, um zu einem Ziel zu kommen. Also du vergibst eine Lehrstelle, möchtest 5 Bewerbungsgepräche führen und hast 20 Bewerbungen erhalten. Nach irgendeinem Kriterium musst du nun 15 Absagen erteilen. Man sortiert wahrscheinlich die aus, die fehlerhafte Bewerbungen geschrieben haben und vielleicht noch die, die eine absolut langweilige Bewerbung geschrieben haben.

Tja, und dann guckst du wahrscheinlich auf die Noten...

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Kommentar von Dackodil
05.05.2016, 08:56

Das mit dem "Schein" ist keine schlechte Sache.

Ein Freund ist nach Amerika ausgewandert. Er war dort sehr schnell ein gesuchter Mann, weil er einen "Schein" in Form eines Gesellenbriefes hatte.
Bei ihm konnten die Leute sicher sein, daß er das Klo wirklich reparieren konnte und es nicht nur behauptet hat.
Natürlich gibt´s auch welche, an denen auch die Lehre spurlos vorüber geht. Aber in der Regel kann man davon ausgehen, daß ein Gesellenbrief einen Mindeststandard bedeutet.

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Da gebe ich dir völlig Recht! Manche sind eben "Spätzünder"! Toll wie du das gemacht hast. Meiner Meinung nach könnten auch Leute, die ein 3-er-Abi haben, bessere Ärzte sein als die mit dem 1-er-Abi!

Es gibt zum Glück immer noch Arbeitgeber, die sich nicht nur an den Zeugnisnoten orientieren, sondern auch etwas Menschenkenntnis mitbringen.

Viel Erfolg noch weiterhin!


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Naja ein Durchschnitt von 3, ist nicht wirklich schlecht. Mag sein das du in der Zeit der schlechteste warst. Doch ist es immer noch befriedigend. Ich habe 3,1

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Ausnahmen bestätigen die Regel.. Schlechte Noten sagen dem Arbeitgeber, dass der Bewerber wahrscheinlich faul ist.

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Kommentar von glaubeesnicht
05.05.2016, 08:18

Das ist nicht immer so!

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Kommentar von Carlystern
05.05.2016, 08:57

So ein schmarrn. Ich selber war in der Schule auch nicht der überfliege r. Doch es gibt wichtigeres als Noten und tu alles um meinen Wunschberuf erlernen zu dürfen. Nun bin ich sogar so fit das ich Morgen die Abschlussprüfung schriftlich machen könnte. Doch leider gibt mir für das Praktische keiner eine Chance.

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Weil das Risiko das jemand mit einem schlechteren abschluss schlechter ist als jemand mit abi höher ist

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