Warum gibt man bei einem radioaktiven Zerfall nur die Halbwertszeit an?

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3 Antworten

Die Halbwertszeit ist ein statistischer Durchschnittswert. Und wie das halt mit statistischen Werten so ist, sind sie nie ganz exakt, sondern stellen lediglich einen Näherungswert dar.

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Weil immer in der Halbwertszeit ungefähr die Hälfte von dem, was da ist, zerfällt. Nach einer Halbwertszeit hast Du die Hälfte, nach 2 Halbwertszeiten ein Viertel, dann ein achtel... 100-200 Gramm von einem radioaktiven Isotop zerfallen in ca. 70 Halbwertszeiten so, dass die Zahl der verbleibenden Atome einstellig wird. Das ist eine Überschlagsrechnung, aber das kriegst Du mit Taschenrechner sicherlich selbst raus.

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Weil die Halbwertszeit eine Materialkonstante ist, die unabhängig von der Gesamtmenge ist.

Wann alles zerfallen ist hängt jedoch von der Gesamtmenge ab.

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