Warum gibt es zwei Geschlechter?

12 Antworten

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das ist eins der ganz großen rätsel der evolution und ist bis jetzt absolut unbeantwortet rekombination der gene reicht als erklärung nicht im geringsten aus,da die nachteile der zweigeschlechtlichen zur eingeschlechtlichen fortpflanzung deutlich überwiegen

in dem buch "why evolution is true" wird dieses thema behandelt,ich kann den inhalt nicht mehr auswendig weiß,aber noch,dass 2 schwerwiegenden nachteile in kauf genommen werden mussten um diese art der fortpflanzung möglich zu machen letztendlich konnten dadurch vielzeller und dann auch wir menschen entstehen die natur scheint ein bewusstsein zu besitzen,dass entwicklungspotenzial erkennt,es ist ja auch bis heute völlig mysteriös warum,dass menschliche gehirn so groß geworden ist,fürs überleben wars in keinster wiese notwendig,aber wir haben dadurch hbewusstsein erhalten.....rästelhaft

Na ja diese Antwort hört sich doch sehr unwissenschaftlich, um nicht zu sagen esoterisch an. Das würde mich jetzt schon sehr interessieren, was das denn für "schwerwiegende Nachteile" sind. Das die Nachteile die Vorteile überwiegen ist absoluter Nonsens. Ansonsten gäbe es nicht bei nahezu jedem Eukaryoten zwei Geschlechter. Evolution bedeutet , dass vorteilhafte Eigenschaften weiter vererbt werden. In meinem Studium habe ich bisher nur von Vorteilen gehört. Und natürlich ist ein großes Gehirn fürs Überleben von Vorteil. Allerdings nur wenn das Nahrungsangebot den wachsenden Energiebedarf decken kann(Stichwort Kongobecken). In einer Wüste ist es sicherlich nicht ganz so sinnvoll. Aber da stammen wir auch nicht her. Über eine Aufklärung über die Nachteile wäre ich sehr dankbar, gruß.

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Die geschlechtliche Fortpflanzung gilt der Neukombination des Genmateriales. Dadurch bleibt es erstens gesünder, weil Gendefekte meistens ausgeglichen werden können, und zweitens wird ein Organismus anpassungsfähiger.

Selbst ungeschlechtliche Wesen wie Bakterien tauschen Erbmaterial untereinander aus... man erkennt daran, wie enorm wichtig diese Möglichkeit ist. Denn bei einer Vervielfältigung der immer gleichen Erbinformation entstehen Lesefehler, und am Ende würde eine Art aussterben.

Warum die eingeschlechtliche Fortpflanzung ungünstig ist, haben andere hier schon geschrieben: weil das Genmaterial sich dabei nicht verbessert, sondern verschlechtert. Mehrgeschlechtliche Vermehrung ermöglicht erst die effektive Evolution.

Warum aber genau zwei Geschlechter? Es gibt ja auch ein paar Arten, die mehr Geschlechter haben - Pogonomyrmex z.B. hat quasi drei Geschlechter, und es gibt da wohl einen Pilz mit noch ein paar mehr Geschlechtern. Warum ist das so extrem selten?

Kurze Antwort: Es ist schon kompliziert genug mit zwei Geschlechtern!

Schizophyllum commune hat mehr als 28000 unterschiedliche Geschlechter. Wenn es jetzt an die Fortpflanzung geht - als Pilz kriegt man so eine Orgie vielleicht noch organisiert, aber als Menschen??

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