Warum gibt es Vorurteile gegenüber Versicherungskaufmänner/frauen

12 Antworten

Moin,-es gibt bei Versicherungsdrückern KEINE Vorurteile,--Die Branche hat sich ihren schlechten Ruf hart erarbeitet.--Auch die Banker machen gerne Verkaufsveranstaltungen, --Am liebsten am Bedarf des Kunden vorbei, so werden z.B. gerne Versicherungen mit Selbstbeteiligung angeboten. --Bei hohen Schäden wie Brand- o. Wasserschäden kann das noch Sinn machen,-- aber wenn die Nepper z.B. die Katze extra versichern wollen (hat echt einer angeboten) so als Tierhalterhaftpflicht, krieg ich Flöhe.--Oder wenn Rechtsschutz o. priv. Haftpflicht mit Selbstbeteiligung v. z.B. 300€ Verkauft wird.-- das sind die gleichen Nepper, die den Leuten auch ne Insassenhaftpflicht fürs Auto andrehen. --Alleine schon die Tatsache das es solche "Produkte" gibt, zeigt eindeutig dass die ganze Versicherungsbranche nur auf Nepp u. Geldschneiderei ausgerichtet ist.--Wie o. beschrieben, den schlechten Ruf hat man sich hart erkämpft. --warum heist das bei Vericherungen eigentlich neuerdings "Produkt"??-

Mich stört daran nur, alle über einen Kamm zu scheren. ;)

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Rechtsschutz mit Selbstbeteiligung halte ich durchaus für sinnvoll. Es gab mal Zeiten ohne, da hat aber Hinz und Kunz wegen jedem Dreck geklagt (kostet ja nix) und dafür ist eine Versicherung nunmal nicht da ! Wenn die Leute die ersten 150 selbst hinlegen müssen (Erstberatung beim Anwalt), dann wird schonmal überlegt, was man tut. Vollkaskomentalität halt...

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Bin selbst gelernter Versicherungskaufmann und mache meinen Beruf sehr gerne (jetzt als freier Makler). Ich kann jeden verstehen, der auf Versicherungen, Versicherer etc. schimpft. Gerade was nach dem Mauerfall passiert ist (Verteter des Westens kamen wir ein Insektenschwarm in dem Osten, um Ihne total beschisse Versicherungen anzudrehen), hat viel dazu beigetragen, warum der Beruf so verrufen ist.Es gibt einfach sehr viele Aspekte, die zu einer solchen Meinung beigetragen haben.

Ich denke einfach, das größte Problem ist, das viel diese Branche zu sehr verallgemeinern. Geld, Absicherung ist ein sehr sensibles Thema... und Nicht jeder Berater ist Geldgierig und will den Kunden abziehen. Dennoch gibt es viele, die daran ihre Chance auf`s große Gerld sehen... und das ist meist der Anfang vom Ende. Eins darf man nicht vergessen, es gibt durchaus seriöse Berater (wenn auch in der Minderheit), die zum Wohle des Kunden tätig sind.

Recht hast Du - und seit der Vermittlerrichtlinie werden es definitiv mehr!

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Ich kenne keinen Versicherungsmakler der wirklich unabhängig ist. Wie auch, er lebt schließlich von der Provision, dreht einem also die Produkte an an denen er am meisten verdient, und das sind naturgemäß die, die für den kunden am schlechtesten sind.

Unsinn! Die Provisionen in den meisten Bereichen unterscheiden sich kaum von Versicherer zu Versicherer. Und jeder Makler, der nur nach Provision verkauft, denkt keine 2 Meter weiter...

Beispiel: Ich verkaufe einem Kunden eine miese Haftpflichtversicherung, vielleicht noch überteuert, weil sich meine Provision an der Höhe seines Beitrages bemisst - jetzt kommt 2 Monate später ein anderer Vermittler und zeigt ihm, dass er das selbe Produkt mit besserer Deckung für die Hälfte haben kann... Den Kunden bin ich los, und meinen Ruf in seinem Umfeld auch.

Logischer ist es für mich, das beste Produkt zum günstigsten Preis anzubieten. Ja ich verdiene weniger, aber der nächste Makler bekommt das Produkt nicht geknackt, das heißt: 1.: ich behalte den Kunden 2.: er merkt, dass er gut beraten wurde und 3.: ich verdiene doch mehr, denn bei Sachversicherungen zumindest erhalte ich jedes Jahr die selbe Provision. Bei Altersvorsorge nicht, dafür hafte ich aber hierbei 5 Jahre für die zugegeben hohe Provision - wird der Vertrag im 1. Jahr gekündigt, muss ich alles(!) zurückzahlen, danach anteilig... Wo also siehst Du jetzt einen Vorteil für mich als Makler, wenn ich provisionsorientiert verkaufe?

Schaut euch den Makler an und hört ein wenig auf euer Bauchgefühl. Ggf sprecht dieses Thema sogar an. Wenn er fair arbeitet, werdet ihr es in der Regel schon zu Beginn merken, wenn ihr die Augen aufhaltet. Schwarze Schafe gibts überall - und auf lange Sicht hält sich kaum ein Makler, der so arbeitet wie hier von dir beschrieben!!!

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