Warum gibt es verschiedene Jahreszeiten auf der Erde?

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5 Antworten

Weil die Rotationsachse der Erde nicht exakt senkrecht auf der Bahnebene der Erde um die Sonne (der so genannten Ekliptik) steht, sondern dagegen um 23.44° geneigt ist.

Dadurch verändert sich im Laufe eines Jahres der Einfallswinkel des Sonnenlichts. Je "senkrechter" das Licht auf die Oberfläche der Erde fällt, desto größer ist die Leistungsdichte (Watt pro Quadratmeter), die vom Erdboden absorbiert wird und diesen erwärmt. Wenn das Licht der Sonne "flacher" einfällt, verteilt sich die Strahlungsleistung auf eine größere Fläche und der Boden (und die Atmosphäre darüber) kühlt ab.

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Hallo Lanika0001,

Der Trick ist:

  • Die Erde wandert im Laufe eines Jahres einmal um die Sonne
  • Die Erdachse, um die sich die Erde jeden Tag dreht, steht dabei nicht senkrecht auf der Ebene der Bewegung um die Sonne, sondern schräg: Die Erdachse ist um 23,5° geneigt
  • Die Neigun der Erdachse bewirkt, dass wir auf der Nordhalbkugel im Sommer der Sonne etwas zugeneigt sind, im Winter etwas von ihr weggeneigt. Das bewirkt eine ganze Reihe von jahreszeitlichen Effekten:
  • So ist zum Beispiel der Nordpol im Sommer ständig von der Sonne beschienen, der Südpol nie - und im Winter ist es umgekehrt
  • Wegen der Neigung steigt die Sonne im Sommer bei uns höher über den Horizont: sie erreicht am Mittag einen "höheren höchsten Bahnpunkt" am Himmel und hat den größeren "Tagbogen" - ist also einfach länger über dem Horizont
  • Wegen der Neigung fallen die Sonnenstrahlen im Sommer senkrechter in die Atmosphäre, wir haben eine höhere Sonneneinstrahlung

Im Winter ist die Sonne also insgesamt weniger lang am Himmel, steigt weniger hoch und strahlt insgesamt weniger Energie auf jeden Quadratmeter ab. Prompt bleibt es bei uns kälter...

Die Jahreszeiten entstehen NICHT wegen der elliptischen Bahn um die Sonne: Dann müsste auf der Nord- und Südhalbkugel gleichzeitig Winter bzw. Sommer sein. (Ist ja logisch: Beide Halbkugeln sind ja gleichzeitig entweder in Sonnennähe oder in Sonnenferne, wir reden ja vom gleichen Planeten...) Die Erde ist übrigens im Januar an ihrem sonnennächsten Bahnpunkt, dem sogenannten Perihel. Und das ist nun wirklich nicht im Sommer. ;-)

Grüße

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Das hat mit der Neigung der Erde zur Sonne zur tun und der entsprechenden Sonneneinstrahlung. Je nach Sonneneinstrahlung findet auch eine unterschiedliche Erwärmung statt. Dies ist jetzt natürlich stark vereinfacht ausgedrückt, aber interessant noch zu sagen wäre, dass es keinesfalls etwas mit dem direkten Abstand zur Sonne zu tun hat.

LG

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Weil die Sonne unterschiedlich Abstände zu einem gewissen Erdpunkt hat, deshalb mal kalt, mal warm. Südhalbkugel andersrum als Nordhablkugel

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Kommentar von Weltraumdackel
04.11.2016, 20:00

falsch, oder nur schlecht beschrieben?

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