warum gibt es soviele User in Gutefrage, die glauben dass Strahlung von Handymasten vollkommen harmlos wäre, wenn es offiziell den Beruf des Baubiologen gibt?

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9 Antworten

Die Strahlung von Handymasten sind überhaupt NICHT harmlos !

User die das glauben, begehen den Fehler, sich nicht ausreichend zu informieren. Schon zum eigenen Schutz und zum Schutz ihrer Familien sollten sie aber gerade das tun !

Der Baubiologe hat eine spezielle Ausbildung und kenht sich genau aus mit Grenzwerten etc., die z.T. bei uns 1000fach höher sind als im Ausland. Andere Länder gehen offensichtlich viel verantwortungsvoller mit der Gesundheit ihrer Bürger um. Ausserdem gehören zu seiner Ausstattung teure technische Messgeräte, mit denen er die Mobilfunkbelastung u.a. exakt messen und beurteilen kann.

Die heutige Zeit ist - gerade auch wg. der Technik und deren Auswirkungen auf den menschlichen Organismus - kompliziert geworden. Wer da kompetent mitreden will, kommt nicht darum herum, sich gründlich zu informieren. Irgend etwas zu glauben oder nachzuplappern - bringt keinem was - auch dem user selbst nicht. Der sollte sich nämlich lieber damiot beschäftigen, wie er sich und seine Familie gegen diese noch völlig unterschätzen Risikofaktoren für die Gesundheit schützen kann.

Hier kannst du dich gründlich informieren:

Schlafstörungen, Unruhezustände, Lernstörungen bei Kindern, beschleunigtes Krebswachstum, Blutbild- und Erbgutveränderungen, ist das für den Abbau der UMTS-Sender nicht ausreichend?

Es stimmt einfach nicht, daß es "keinen wissenschaft-lichen Nachweis für gesundheitliche Gefahren" gibt. Es gibt unzählige seriöse Studien aus dem In- und Ausland, die die Schädlichkeit des gepulsten Mobilfunks beweisen.
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https://08189099965995884056.googlegroups.com/attach/e36cd72fc9f0eaa/spbe_tmp.html?part=0.1&view=1&vt=ANaJVrFwLpciT0aIIUPnGzRoWZHKn-4Qc8PvaqjxGx5zJD8WND0iehvqT54sF0ZtX0kEImqVXzN03o9RTEKzopRPMBpx6KMvkWBwwgFD5TazrnR03OoNqaA

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Zum einen gibt es keinen "offiziellen" Beruf mit dem Namen Baubiologe, denn es ist kein staatlich anerkannter Lehrberuf. Selbst du kannst dich mit einer X beliebigen Bildung Baubiologe nennen es ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Je nach deren vorherrschenden Meinungsrichtung und Geldgier ziehen die dir einfach für unnütze Sachen viel Geld aus der Tasche, wobei ich jedoch einigen zugestehe zumindest einigermaßen Vernunft orientiert zu handeln und zu beraten.

Davon unabhängig kann keiner sagen wie schädlich nun elektromagnetische Wellen wirklich sind, ob nun dauerhaft wie beim analogen Radio oder gepulste Strahlung wie im digitalen Bereich. Dafür ist die gesamte Funktechnik noch zu neu (im Vergleich zu anderen Umwelteinflüssen denen der Mensch schon immer ausgesetzt war). Fakt ist das in dem Bereich noch wirklich belastbare Studien ausstehen die aber dann über Jahrzehnte gehen müssten.

Viele Leute die meinen besonders sensibel auf elektromagnetische Felder zu reagieren haben evtl auch nur ein psychologisches Problem das mit den Ängsten spielt. So gab es Handyfunkmasten die aufgebaut aber nie in Betrieb genommen wurden und trotzdem gab es Anwohner die meinten der Funkmast sei für Ihre gestörte Gesundheit und Migräne verantwortlich. Es gibt aber auch sicher.

Immer wenn ich unter einem Mast mit Hochspannungsleitungen hindurchgehe spüre ich so etwas wie Beklemmungen, wobei ich aber nicht glaube das es an dem Mast und der Hochspannung liegt. Denn innerstädtisch liegen diese Leitungen ja unter der Erde, und da spüre nichts und auch dort müsste ich schon etliche unterirdische Hochspannungsleitungen gekreuzt haben (besonders im Bereich der Trafo-/Umspannstationen).

Wie gesagt soll nicht bedeuten, dass das alles komplett unschädlich ist. 

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Es gab schon Menschen, die Gebäude baubiologisch optimierten, lange bevor es Mobiltelefone gab.

Heutzutage ist das halt ein Beruf, weil es sich lohnt und die Anforderungen mit fortschreitender Technisierung stetig wachsen.

Ob die Strahlung von Mobilfunkmasten krebserzeugend wirkt, wurde bisher weder zweifelsfrei bestätigt noch zweifelsfrei widerlegt.

Schon immer gab es Menschen, die sensibel auf elektromagnetische Felder reagieren, aber eben nicht nur auf Mobilfunk.

Ebenso fanden sich in bestimmten Regionen vermehrt Krebsfälle im vermuteten Zusammenhang mit Mobilfunkmasten, in anderen Gegenden jedoch nicht.

Solange also die Zweifel nicht ausgeräumt sind, werde auch ich mein Mobiltelefon ganz normal weiter nutzen und nachts den Empfang abschalten (;

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Kommentar von promeda
23.06.2016, 13:46

Ein Handy im Standby-Betrieb strahlt kaum bzw. sehr selten, sollte aber dennoch nicht unmittelbar am Körper sein - wegen des Mikroprozessors.

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Es wundert mich auch, dass viele der Meinung sind, dass Strahlungen von Handymasten bedenkenlos sind. Wahrscheinlich machen sich die meisten keine Gedanken. Solange die Politik es genehmigt, wird es ja schon bedenkenlos sein. Solange die Masse einverstanden ist, wird es ja schon in Ordnung sein. Solange Leute sagen, dass es keinen Beweis gibt, wird es ja schon der Wahrheit entsprechen. Doch wenn ich das Denken nicht den Pferden überlasse, weil sie einen größeren Kopf haben, komme ich zu anderen Resultaten. Ein Sendemast, der strahlt, ist kein Baum, der Sauerstoff produziert. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass die Strahlungen durch Wände durchdringen und die Frequenzen eines Sendemasten ganz andere sind, als die Frequenzen, die im menschlichen Körper ablaufen.

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Baubiologen haben noch andere Aufgaben. Daher ist die Existenz dieses Berufs kein Beweis für die Gefährlichkeit von Handymasten u.ä.

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Es ist nicht vollkommen Harmlos. Die ersten Studien auf Langzeit beweisen doch, dass es schädlich ist. War wie die radioaktive Strahlung damals. Man hat sogar Kondome damit gemacht. Die Rechnung kommt erst später. Vor allem bei Tests mit WLAN kommt es doch schon beim Pflanzenwachstum zu Problemen. Bei DECT kriegen viele Leute sogar Kopfschmerzen. Niemand kann mir sagen dass das alles unschädlich ist.

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Kommentar von AmazonFirePhone
22.06.2016, 03:30

kondome mit was gemacht

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Kommentar von lunaeee
22.06.2016, 03:36

Kondome mit radioaktiver Strahlung damals. Kein Scherz.

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Kommentar von PatrickLassan
22.06.2016, 06:19

Die ersten Studien auf Langzeit beweisen doch, dass es schädlich ist.

Dafür hätte ich gern mal eine Quelle.

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1. Ein Baubiologe beschäftigt sich nicht nur mit Elektrosmog, sondern hat oft mehrere andere Tätigkeitsfelder (Schadstoffe, Schimmel, etc.).  2. Die Bzg. "Baubiologe" ist deshalb nicht offiziell, weil das Gebiet relativ neu ist und es im öffentlichen Bereich kaum Personen mit ausreichend Fachkenntnissen gibt, die die Qualifikation eines BB beurteilen bzw. ein Ausbildungsfach daraus machen könnten. Das schließt aber keineswegs aus, dass es ausreichend qualifizierte BBs gibt, da ja viele dieses Gebietes eben gerade Fachleute aus passenden Berufen sind, wie Bau- oder Elektro-Ing. oder auch Biologen etc., nach meiner Erfahrung sogar zum Teil aus sog. wissenschaftlichen Bereichen. Übrigens gibt es viele Berufsbezeichnungen ohne staatlich diktierte Ausbildung und damit offiz. Anerkennung, und dies sind nicht immer die schlechtesten. Sogar ein Handwerker ohne Fachausbildung oder Meistertitel muss ja auch nicht der Schlechteste sein.  3.  Natürlich gibt es wie in jedem Beruf, gute und weniger gute. Ein BB, der "nichts taugt", ist meist leicht an seinen veröffentlichten Behauptungen und Darstellungen zu erkennen und wird wegen evt. Erfolgslosigkeit bald nicht mehr existieren. Nach meiner Erfahrung sind dies aber rel. wenige, da die meisten eine fundierte Ausbildung haben oder sich sehr gut Fachkenntnisse erworben haben.  4. Immer wieder wird behauptet, die Wirkungen von E+M-Feldern oder elektromagn. Strahlung sei nicht nachgewiesen. Dies ist schlichtweg falsch. Es gibt m. E. wesentlich mehr Nachweise einer Schädigung als umgekehrt. Hinterfragt man die Verharmloserstudien, stellt man darüberhinaus sehr oft fest, das die Initiatoren der Studien ein wirtschaftliches Interesse haben, oder es wird von der Wirtschaft bzw. dem Saat in den Verlauf der Studien korrigierend eingegriffen (z. B. die große "Reflexstudie").  5. Weshalb von Manchen immer die alleinige Gültigkeit von sog. wissenschaftlichen Studien hervorgehoben wird, ist mir unklar, da ja a) nahezu jeden Tag über den Irrtum oder die falschen Ergebnisse bisheriger "wissenschaftlicher" Studien in den Medien berichtet wird und b) für einen analytisch denkenden Menschen in fast jeder dieser Studie haarsträubende Fehler zu erkennen sind, da oft ergebnisverzerrende Begleiteinflüsse ignoriert werden (Bsp.: bei einer Schlafstudie wird weder die besondere Laborsituation bei dieser Studie noch die Verkabelung am Kopf als wesentlich ergebnisbeeinflussend angesehen).  6. Empirisch gefundene Ergebnisse sind i. d. R. den Labor- bzw. den am Schreibtisch "erfundenen" Ergebnissen überlegen. Gerade in der Medizin erleben wir dies täglich, wo vorher verunglimpfte Methoden oder Mittel auf einmal als die besseren gelten (Bsp.: Akupunktur).  7. Mein Ing.-Büro erlebt jeden Tag, wie sogar gemäß Grenzwertempfehlung ä u ß e r s t geringe elektromagn. Strahlung unseren Organismus eklatant beeinflusst. Die Ergebnisse stammen aus eigenen Versuchen und kommen natürlich vor allem von Sanierungen in Wohnungen, wo z. B. Kopfweh und Niedergeschlagenheit mit Beseitigung der Elektrosmogquelle schlagartig verschwinden - und dies für immer (dies nur wegen der notorischen Dauerzweiflern, die ja aber die vorgesetzten sog. wisenschaftlichen Ergebnisse entspr. der deutschen Hörigkeit nicht bezweifeln ;-)).  8. Der allg. gültige Richtwert von (max.) 100µW/m² ist unbedingt zu beachten.  9. Eine Abschirmung gegen elektromagn. Strahlung in die Wohnung sollte unbedingt von einem fachlich gut ausgebildeten BB erledigt werden, da hier viele Fehler gemacht werden können, die u. U. sogar eine Belastungserhöhung bewirken.So - das hat jetzt aber Arbeitszeit gekostet; ich hoffe es war dies wert.GrußIng.-Büro ProMeDa-Karlsruhe

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Weil viele User bei gutefrage eher der Wissenschaft glauben als der Esotherik.

"Baubiologen" sind keineswegs anerkannt. Jeder kann sich so nennen und den letzten Unsinn wie Erdstrahlen propagieren. Die sind genauso anerkannt wie Astrologen, Schamanen, Wünschelrutengänger und Geistheiler.

Ganz allgemein kann man eine Nicht-Existenz nie beweisen. Nieman kann beweisen, dass Wasser oder Luft keinen Krebs auslöst. Ebenso kann niemand beweisen, dass Funkwellen ungefährlich sind.

Aber es gibt eben auch keine belastbaren Hinweise, dass Wasser, Luft oder Funkwellen Krebs auslösen.

Wenn doch, dann nenne doch einfach die Studie. Nicht irgendeine Internetseite, sondern eine Studie, die den anerkannten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Dann lasse ich mich gerne überzeugen.

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Kommentar von AmazonFirePhone
23.06.2016, 15:36

wie wäre es mit der salford studie

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so halt, manche wollen immer Beweise um glücklich zu sein.

Am besten noch Studien weil ja im Internet angeblich keine Wahrheit steht

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Kommentar von PatrickLassan
22.06.2016, 06:21

manche wollen immer Beweise

Das nennt sich Skepsis.

Am besten noch Studien weil ja im Internet angeblich keine Wahrheit steht

Wer alles glaubt, was er im Internet liest, glaubt wahrscheinlich auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

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