Warum gibt es soviele Mythen und Verschwörungen gegenüber dem Amt des Präsidenten und der USA?

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9 Antworten

Alles was "oben" ist, was mitbestimmend oder bestimmend ist, wird mit Argusaugen betrachtet.

"Da geht es nicht mit rechten Dingen zu" ist der Allgemeinheit hier immer Tür und Tor offen.

Sind wir aber mal ehrlich, das ist schlicht Politik, Kritik an Politik und ja, sie ist oftmals auch berechtigt.

Allerdings, solche Kritik immer in Verschwörungstheorien zu ertränken ist unreflektiert, schwarz weiß Denken und verschleier immer die Tatsache, dass auch Politik von Menschen gemacht wird und meist meinen es diese Menschen gar nicht böse, sie machen schlicht Fehler oder

sehen sich vor anderen, das ist dem Menschn im Allgemeinen anheim. 


Zum einen weil gerade der US Präsident viel Macht verkörpert, aber auch viele Geheimnisse pflegt und die USA als stärkste Supermacht sehr dominierend sind. Dies ist der optimale Nährboden für Verschwörungstheorien jeglicher Natur.

Zum anderen weil sich viele Verschwörungstheorien zumindest teilweise als wahr erwiesen haben, besonders solche mit Bezug auf die Geheimdienste. Die CIA war zumindest zeitweise genau so verschwörerisch, mächtig und unlauter in ihren Methoden wie es ihnen nachgesagt wird/wurde. Auch heute noch haben die Geheimdienste der USA unglaublich viel Macht und Einfluss, nicht zuletzt der Snowden Skandal hat gezeigt dass die Geheimdienste so überwachend und mächtig wie ihr Ruf.

Verschwörungstheorie gibts über alles, nicht nur über das Präsidentenamt - Menschen haben eben eine blühende Phantasie, vor allem wenn es um Menschen geht, die an exponierter Stelle stehen oder um Ereignisse, die sehr weit entfernt vom normalen Alltagsgeschehen sind.

Auch der Päsident ist nur ein normaler Mensch, genauso wie sämtliche Regierungen dieser Welt nur aus gewöhnlichen Menschen bestehen.

Überall geheime Machtstrukturen zu wittern, ist aber viel spannender als die Dinge so zu sehen wie sie sind  - nämlich überhaupt nicht geheimnisvoll und in keiner Weise spannend

Weil die USA, ihr politisches System und die Seilschaften dahinter undurchschaubar sind und für Menschen mit europäischem Menschenverstand teilweise unerträglich.

Es fängt mit dem spätmittelalterlichen Wahlsystem zum Präsidenten an und den abnormen Summen die in den Wahlkampf fließen. Es geht weiter, dass Präsidenten zwar von Partien vorgeschlagen und unterstützt werden, aber oft nicht einmal in der entsprechenden Partei sind.

Es geht um das Faktum, dass die US-Regierung keine Minister mit Eigenverantwortung kennt, sondern nur der Präsident Dreh- und Angelpunkt ist.

Behördenleiter des Bundesbehörden sind ebenfalls keinen Ministerien unterstellt, sondern sind defacto Ministerien und direkt dem Präsidenten unterstellt, wobei sie bei der Ernennung immerhin vom Senat bestätigt werden müssen.

Die Amerikaner mögen ihr Checks and Balances gut finden. Mir als Mitteleuropäer kommt das ganze System überholt vor.

Weil viele Menschen nicht begreifen könne, wieso man freiwillig einen solchen Präsidenten wählen kann.

Und wenn man etwas nicht versteht, dann sucht man nach vor allem einfachen Antworten. Und die Verschwörung ist eine einfache Antwort.

Mag sein das der liebe Trump nicht die goldene Wahl ist. Aber es zeigt doch, dass entweder a) die Menschen in der USA doch nicht so selbst bestimmend sind wie man denkt oder b) das sie bewusst eine Veränderung haben wollen... Auch wenn der Weg dahin eher fraglich ist.

Ich beispielsweise kann nicht verstehen, wieso immer noch die CDU/CSU gewählt wird. Obwohl so viel Mist von denen ausgeht.

..wohl eher b), denn eine Veränderungen wollen wir ja alle und irgendwann ist es dann einfach egal auf welche Weise - Hauptsache anders.

Und was die CDU angeht? Gibts denn eine echte Alternative?

Die meisten Wähler wählen bei uns so wie sie immer schon gewählt haben, mittlerweile sicher nicht mehr aus Überzeugung sondern aus Mangel an Vertrauen gegenüber dem ganzen Rest.

Demgegenüber war Trump in den USA mal wirklich was ganz anderes. Ganz sicher ist er nicht die goldene Wahl, aber "America first" hat die Menschen verständlicherweise überzeugt - vor allem weil er das wirklich ernst meint.

Möchte mal wissen, was hier passieren würde, wenn ein Politiker verkünden würde, sich in erster Linie den deutschen Interessen verpflichtet zu fühlen und nicht denen von Syrien.....der wäre schneller weg vom Fenster als er gucken an - insofern kann man also auch gleich, wie immer, CDU wählen, ändern tut sich sowieso nichts

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@dandy100

Welcher Politiker hat denn hier verkündet sich eher den Interessen Syriens verpflichtet zu fühlen als den deutschen?

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Die USA als Herzstück des freiheitlichen, rechtsstaatlichen, demokratischen und an universellen Menschenrechten festhaltenden Westens haben halt viele Feinde.

Da haben wir z.B. die radikalislamistischen und erzkonservativen muslimischen Modernisierungsverweigerer, ehemals moskauhörige Traditionslinke, deren "real existierender Sozialismus" bekanntlich heftig vermöbelt wurde, demokratisch kulturell hoffnungslos zivilisatorisch rückständige Nachfahren russischer leibeigener Bauern...

Der Erfolg hat halt viele Neider und da die USA sehr erfolgreich sind, läppert sich da halt einiges zusammen...

Der erste Satz zeigt mal wieder hervorragend wie furchtbar blauäugig, naiv und falsch informiert sie einfach sind :D Sie leben in einer Traumwelt die mit der Realität einfach nichts zu tun hat.

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Die universellen Menschrechte und rechtsstaatlichen Prinzipien von beispielsweise Guantanamo, Abu Ghraib, Chile unter Pinochet oder Agent Orange in Vietnam?

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@AalFred2

Wer immer in dem Mist aus dem letzten Jahrhundert herumstochert, verliert scheinbar die Fähigkeit, Veränderungen wahrzunehmen. :-)

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@atzef

Na, dann zeig doch mal die signifikanten Veränderungen der letzten Jahre auf. Ick freu mir.

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@AalFred2

Du siehst also Lateinamerika weiterhin im Würgegriff faschistischer Militärregime...? Leg dich besser wieder schlafen..

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@atzef

Uih atzef, war die Frage jetzt wirklich zu schwer für dich? Okay! Also für dich nochmal ganz exakt: Zeig doch mal die Veränderungen in der us-amerikanischen Politik auf, die ich so wahrnehmen sollte und die aus den USA seit den von mir beschriebenen Vorfällen den Hort von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaat machen. Jetzt klar?

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@AalFred2

Für dich war doch schon mein Hinweis auf die Veränderungen in den Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika offensichtlich eine Überforderung. Da ich auch nicht am Helfersyndrom leide, sehe ich mich auch nicht weiter veranlasst, mich um deine lächerlichen Bornierungen zu kümmern.

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@atzef

Na atzef, offensichtlich sind deine Argumente irgendwie nicht existent. Die USA sind mitnichten der Hort  von Menschenrechten, Rechtsstaat und Demokratie und waren es auch nie. Für Broniertheit scheinst du allerdings wirklich Experte zu sein.

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Das Präsidialamt verööffentlicht zu Manches nicht, hält Allerlei geheim, was dann unbedarte "Geister" veranlasst rumzuspekulieren. Es ist dies die Unfähigkeit Dinge offen zu lassen, die man nicht kennt. Verschwörungstheorien sind der krampfhafte absurde Versuch, doch noch Licht ins Dunkle zu bringen.


Weil es viele Verschwörungen und Lügen gibt.

Die USA existieren nicht, das ist ein Mythos, den die Kommunisten erfunden haben, um den Kapitalismus zu dämonisieren!

 Nein, Scherz beiseite, der Präsident ist einfach mächtig, gleiches gilt für die USA und durch ihre Tendenz zu eher fragwürdigen politischen Machenschaften wird das Misstrauen natürlich noch weiter angestachelt. 

Natürlich gibt es da Verschwörungstheorien bis zum Abwinken!

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