Warum gibt es so wenig gläubige Wissenschaftler?

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Weil Wissenschaftler in der Regel DENKER sind und das ist auch der Grund. Glauben bedeutet etwas nicht zu wissen, man kann es auch nicht beweisen.

Und das ist gegen die Natur eines Wissenschaftlers, der braucht zahlen beweise und fakten um etwas zu glauben.

Wir haben ja kaum/keine beweise für eine eine höhrere macht, also lässt er die finger davon

das kaum kannst du weg lassen ;) .. wir haben genau so viele beweise dafür wie dagegen .. also keine :D

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@BobLawliet

Gegen Gott??????????? Welche ? und komme mir bitte nicht mit der Evolotion den z.Zt. wird aus der Evolotionstheorie die Evolotionslehre (psychologische Notwendigkeit) das mit dem Lehmklumpen, welchem Leben eingehaucht wird ist quatsch, kein Wunder das die Menschen auf Abstand gehen. Sieglionde

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@Sieglionde

Immer wieder interessant zu lesen, wie Menschen, die meinen, dass es einen Gott nicht gibt, dann mit irgendwelchen Theorien daherkommen und aufgrund fehlender Logik dann nur eines beweisen, nämlich ihre eigenen intellektuellen Grenzen (Reg dich nur auf aber genau das trifft es auf den Punkt).

Die Evolutionstheorie braucht man nicht zu kommentieren, sie steht im Raum und lässt sich nicht wegdiskutieren. Diese Theorie widerspricht sehr vielen Aussagen von Gläubigen und der Bibel. Dennoch spricht diese Theorie nicht die Möglichkeit eines Gottes ab. Sie lässt einen Gott, der das alles erschaffen haben soll, herzlich überflüssig werden, aber diese Theorie ist keine argumentative Grundlage Gott als nicht gegeben anzunehmen.

Solch negierende Aussagen in Bezug auf Gott sind weder mit Hilfe einer anerkannten Theorie wie der Evolutionstheorie noch mit irgendwelchen anderen x-beliebigen Theorien machbar. Der Grund ist, dass die Nicht-Existenz von Gott eine nicht falsifizierbare Aussage ist. Und das ändert auch nicht der falsche Missbrauch einer anerkannten Theorie, wie von dir oben versucht.

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@ Eine Studie hat in den USA ergeben, dass 30% der Wissenschaftler an Gott glauben.

@ Wissenschaftler blicken durch "EIN FENSTER", durch das sie die Welt betrachtet. Ab er ist halt nur "EIN FENSTER" und daher sind sie auch nicht in der Lage ein allumfassende Welterklärung abzugeben.

@ Darum ist es auch nicht richtig, nur ihre eingeengte Erkenntnismöglichkeit als die einzige mögliche und wahre anzunehmen, weil die Wissenschaft nicht alles ergründen und erklären kann, darum ist auch das andere Fenster der Religion notwendig, um ein umfassenderes Verständnis über die Entstehung und den Sinn des Ganzen zu bekommen.

@ Man muss sich deshalb bewusst sein wo die Kompetenzen und Grenzen der Wissenschaft liegen und wo nicht. Wer erwartet alle Antworten von der Wissenschaft zu bekommen läuft einer Illusion nach und macht sie zugleich zu einer Ersatzreligion.

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@evangelista

"Wer erwartet alle Antworten von der Wissenschaft zu bekommen läuft einer Illusion nach" ... und wer glaubt das in den wolken ein mann sitzt, mit einem vollbart der allmächtig, allwissen und weise ist und der jeden bestraft der nicht auf seiner seite ist, indem er sie im ewigen feuer der unterwelt schmorren lässt ..... und die die glauben das sie nach dem leben NOCH MAL leben werden bzw wieter leben werden ... die laufen keiner illusion nach ? ... wie kommst du zu dieser aussage ?

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@BobLawliet

@ BobLawliet!

@ Du hast anscheinend meine Antwort nicht richtig verstanden. Es geht nicht darum , dass die Wissenschaft keine Erkenntnisse liefern würde, sondern dass sie nur in begrenzter Weise Antworten und Erklärungen geben kann. Deshalb ist es notwendig die gegenseitigen Grenzen aber auch Möglichkeiten anzuerkennen, die es sowohl in der Wissenschaft als auch in der Religion gibt und nicht versuchen sich gegenseitige seine Kompetenzen abzusprechen.

@ Auf Deine Bemerkungen über Gott möchte ich hier nicht eingehen, weil es nicht das Thema ist. Aber wir können uns persönlich mit diesem Thema auseinander setzen.

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@evangelista

welche gründe haben sie um gleich die religion anzuerkennen wenn sie nicht gleich eine antwort wissen ?

ist so als würde man annehmen das wenn etwas kaputt geht und man kann nicht erklären wie es passiert ist ... dann war es gott ....!

du kannst außerdem der wissenschaft die kopetenzen nicht absprechen, denn die wissenschaft bringt nur fakten hervor ...

im gegensatz zu der religion

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@BobLawliet

@ Mit den wissenschaftlichen Fakten allein können wir die Gesamtheit der Schöpfung nicht erklären.

Diese Fakten beschränken sich auf den Bereich des Aufbaues, der Funktionalität, der Strukturen usw. aber mehr nicht.

@ Dazu ein Beispiel!

Wir können ein altes Bauwerk untersuchen, seine grandiose Architektur, die verwendeten Materialien, die Zusammensetzung des Materials usw. Wir können aber nicht untersuchen wer dieses Gebäude konstruiert und wer es erbaut hat, bzw. wer es erbauen lies. Von dem können wir nichts sehen. Ihn können wir mit keiner wissenschaftlichen Methode untersuchen.

@ Aber wir schließen daraus, dass dahinter jemand stehen muss, sonst würde dieses imposante Bauwerk nicht vorhanden(existieren) sein. D.h. wir schließen aufgrund des Bauwerkes, dass es jemand geben muss, der sich das ausgedacht, geplant und gebaut hat.

@ Wir können also den Architekten und Bauherrn nicht sehen, nicht untersuchen, nicht messen, nicht mit irgendeiner physikalischen Methode erfassen. Faktisch kann es ihn überhaupt nicht, weil er mit keine Methode erfassbar ist. Er entzieht sich jeder Überprüfbarkeit.

Aber aufgrund unserer Vernunft kommen wir aber zum Schluss, auch wenn wir diesen Architekten und Bauherrn faktisch(Fakten mäßig) mit keiner wisse3nswchaftlichen Methode beweisen können, dass es diesen doch geben muss.

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@evangelista

Fortsetzung

Wenn wir dieses Beispiel jetzt auf das Universum übertragen so stehen wir vor derselben Situation.

@ Wir finden ein millionenfach komplexeres und erstaunlicheres System vor als die imposante Kathedrale, die wir mit allen möglichen wissenschaftlichen Methoden untersuchen können. Was wir bei unseren Untersuchungen nicht feststellen können, ist, durch wen oder durch was es entstanden ist. Da gibt es keine Methode um das heraus zu finden. Genauso wenig wie wir den Architekten für die Kathedrale feststellen können, genauso wenig können wir das beim Universums.

@ Aber unsere Logik führt uns zur Einsicht, dass es ohne einen Architekten und Bauherrn das imposante Gebäude nicht geben kann, genauso wenig kann das Universum nicht ohne einer äußerer Ursache entstanden sein.

@ Aber jetzt geschieht das paradoxe Verhalten des Menschen, indem er seine eigene Logik durchbricht und behauptet, dass es keines Herstellers(Architekten u. Bauherrn) bräuchte, um seine Existenz damit begründen zu wollen. Denn mit keiner Methode kann seine Existenz nachgewiesen werden.

Hier zeigt sich in Wirklichkeit die Inkonsequenz menschlichen Denkens. Was im Kleinen(Kathedrale) nicht möglich ist wird aber möglich beim Universum.

@ Nur zu behaupten, weil wir Gott mit wissenschaftlichen Fakten nicht nachweisen können, deshalb kann es Ihn auch nicht geben, widerspricht der Logik, wie wir am Beispiel der Kathedrale sehen können.

@ Mit keiner wissenschaftlichen Methode können wir den Architekten am Bauwerk feststellen, und doch gibt es ihn. Dasselbe trifft auf das Universum zu. Wir können den Hersteller mit keiner Methode feststellen, und doch existiert Er, weil es ohne Ihn das Universum nicht geben würde. Genauso wenig wie es die Kathedrale ohne den Architekten und Bauherrn nicht geben würde.

@ Darum reichen die wissenschaftlichen Fakten nicht aus, um die Existenz des Universum erklären zu wollen!!

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@evangelista

Linda,

der übliche Fehler:

Eine Kathedrale eignet sich nicht um zu untermauern, dass das Universum bewusst und geplant geschaffen wurde.

Die bewusste Schöpfung einer Kathedrale wissen wir nämlich mit Bestimmtheit, die Schöpfung des Universums hingegen willst du ja erst mit diesem Vergleich anschaulich machen.

Man kann aber nicht sagen "Schaut her, die Kathedrale wurde bewusst geschaffen, daher wurde auch das All bewusst geschaffen."

Andererseits entgegne ich: "Schaut her, diese Regenpfütze wurde nicht bewusst geschaffen, also wurde auch die Kathedrale nicht bewusst geschaffen."

Das wäre genauso verfehlt.

Ausserdem ist das All nicht so perfekt aufgebaut wie du denkst.

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Das Problem ist, was mit "glauben" gemeint ist. Vielfach ist Wissenschaftlern ein konfessionell gebundener Glaube zu eng. Einstein z.B. war eher Pantheist. Wissenschaft und Religion sind zwei verschiedene Weltsichten.Der Wissenschaftler hält sich an strenge Regeln der Wissensermittlung und Prüfbarkeit ist ein wichtiger Maßstab. Da dies auf Religion nur begrenzt zutrifft, halten sich Wissenschaftler mit Meinungsäußerungen dazu zurück. Das ist Privatsache. Doch Wissenschaftler sind auch Menschen mit Hoffnungen, Enttäuschungen, Wünschen und Emotionen. Im normalen Leben sind auch Wissenschaftler auf 'Glauben' und Vertrauen angewiesen.In der stark politisch aufgeladenen Zeit der 68er Jahre gab es das Schimpfwort des "Fachidioten", und es meinte durchaus intelligente Leute, die sich aber nur in den engen Grenzen ihres Spezialfachs (z.B. ob Schwanzbewegungen von Wühlmäusen periodisch sind oder nicht periodisch) bewegen. Sie äußern sich kompetent zu Wühlmäusen oder irgendwelchen Strahlungsfrequenzen, müssen deswegen nicht unbedingt Kompetentes zur Wirtschaft, zur Politik oder zur Fußballweltmeisterschaft sagen können, auch nicht zur Religion.

Man kann sicher sagen, dass Glauben in wissenschaftlichen Kreisen am Arbeitsmarkt nicht gefragt ist. Schon deshalb geben viele Wissenschaftler nicht laut, wenn sie an Gott Glauben. Seh dir doch einmal die Sendungen an, die so im Fernsehen/Funk laufen. Gesendet wird in Weltanschauungsfragen fast nur Evolutionstheorie und ähnliches. Würde wirklich jemand zu Wort kommen, der andere Meinungen vertritt. Ich glaube, dass es im wesentlichen an unserer durch und durch gottlosen Gesellschaftsordnung liegt, auch wenn sie sich einen christlichen Anstrich gibt. Selbst Kirchen haben sich schon an gottlose Ordnungen angepasst. Und wenn man für Glauben bestraft wird, und sei es auch nur indirekt, dann fehlt vielen der Mut. Solche gottlosen Ordnungen hatten wir selbst, als Glaube noch Pflicht im Sinne der Kirche war. Oder meinst du die theologischen Wissenschaftler des Mittelalters haben sich anders etabliert? Da wurde selbst das größte Unrecht noch irgendwie als Recht und Gut begründet. Menschen, die sich selbst als große Denker bezeichnen, sind oft nahe daran, andere zu verurteilen - wenn sie ihm nicht in den Kram passen.

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