Warum gibt es so viele Unwetter in Bayern und Rest der Bundesrepublik , solche Intensitäten sind in den letzten Jahren seltener vorgekommen ?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Tatsächlich kommt solche eine Wetterlage mit verbreiteten Starkregen wie wir sie jetzt haben, selten vor. Allerdings ist in jedem Jahr mit Unwettern zu rechnen und ob diese in den letzten Jahren häufiger aufgetreten sind, oder ob man nur aufgrund der modernen Medien mehr davon erfährt, ist fraglich. Tatsächlich steigen allerdings die Schäden, da die Landschaft immer mehr zersiedelt wird und außerdem die betroffenen Menschen mehr Sachgüter als noch vor 100 Jahren haben.

Fakt ist, dass es auch schon in früheren Zeiten heftige Unwetter gab (z.B. das Magdalenenhochwasser 1342), die schwerer ausfielen als das was wir derzeit erleben.

Weshalb allerdings immer der Staat bzw. der Steuerzahler einspringen soll, wenn es jemanden erwischt, ist mir nicht klar. Für solche Fälle gibt es bei uns schließlich die Elementarversicherung, die diese Schäden übernimmt. Wer allerdings meint, dass er sich die jährliche Versicherungsprämie lieber spart und das gesparte Geld lieber für Luxusgüter oder Urlaubsreisen verwendet, der sollte nicht nach dem Staat rufen, wenn er von einem Unwetter betroffen ist und mangels Versicherung auf seinen Schäden sitzen bleibt.      

Die 1500 Euro sind parktisch nur ein Trinkgeld,wenn ein ganzes Haus weggeschemmt wurde. - Host Seehofer zeigt sich ja gerne sehr betroffen durch die Umweltschäden, hat aber keine Skrupel weiter den Ausbau der Biogaserzeugung mit Maisanbau zu fordern, mit den bekannten negativen Folgen für die Biodiversität, Grundwasser und Hochwasserschutz. -

das kommt wegen der Klima erwärmung  mit dem benzin und so des wegen regnet es bei uns fast schon so in Asien mit dem Monsun

Seit der Aufzeichnung der Wetterdaten hat es immer wieder extreme Wetter-situationen gegeben. Als Beispiel nennen ich das Hochwasser vor einigen Jahren an der Oder  https://de.wikipedia.org/wiki/Oderhochwasser_2010  die Schneekatastrophe 1978/79 in Schleswig Holstein oder die Sturmflut 1962 in Hamburg. Dagegen sind diese Wetterdaten noch recht harmlos.

Zu den allgemeinen hinterwäldischen bayrischen Problemen kommt noch, dass sie die Alpen vor der Tür haben. Dort bleiben die Wolken hängen und entladen sich.

Was möchtest Du wissen?